#146 Jürgen Christian, warum lohnt sich der Meisterbrief auch nach mehr als 20 Jahren Selbstständigkeit?
Shownotes
Für den Meistertitel ist es nie zu spät – das beweist Fliesenlegermeister Jürgen Christian aus Zapfendorf eindrucksvoll. Nach über 20 Jahren Selbstständigkeit drückte er noch einmal die Schulbank, absolvierte 2024 die Meisterprüfung und direkt im Anschluss den Betriebswirt im Handwerk. Im Gespräch mit Max Herrmannsdörfer erzählt Jürgen, warum ihm das Lernen mit knapp 50 alles andere als schwerfiel, welche neuen Perspektiven ihm die Weiterbildungen eröffnet haben und warum er das auch anderen Handwerkern empfiehlt.
Außerdem nimmt uns Jürgen mit in seine handwerkliche Laufbahn: vom Industriemechaniker über die Fliesenlegerlehre im Familienbetrieb bis hin zur Spezialisierung auf barrierefreie Bäder. Er spricht über seinen Auslandseinsatz auf den Philippinen, über die Bedeutung von Qualität und Ausbildung im Handwerk – und verrät, welches Lebensmotto ihn im Job und privat antreibt.
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Max Herrmannsdörfer: Diese Folge wird unterstützt vom Holzmann Medienshop, deinem Partner in Sachen Fachmedien für Mittelstand und Handwerk. Für den Meistertitel ist es nie zu spät. Das könnte ein Gedanke meines heutigen Gesprächspartners sein. Und damit herzlich willkommen bei Handwerk erleben. Ich bin Max Hermannsdörfer und heute zu Gast ist Jürgen Christian. Er ist selbstständiger Fliesenleger Meister aus Zapfendorf in Oberfranken. Hallo Jürgen. Hallo Max. Jürgen, freut mich, dass du hier mit dabei bist bei Handwerk erleben, mit mir hier ein bisschen über dein Handwerk und über dich persönlich zu quatschen. Ich habe es in der Anborderation schon gesagt, du bist Fliesenleger-Meister, aber noch gar nicht so lange. Seit wann bist du Meister? Ich bin Fliesenleger-Meister seit 2024. Ich eigentlich in meinem 24. Selbstständigkeitsjahr dann die Meisterprüfung erst gemacht und gleich im Anschluss dann auch noch den Betriebswetter, da kommen wir später nochmal dazu. Genau, genau, genau. Die Besonderheit ist ja so ein bisschen, und ich weiß nicht, ob das ein aktueller Trend ist, dass viele Handwerkskollegen und Kolleginnen relativ schnell nach der Ausbildung schon die Meisterschule machen. Viele sagen, das ist für sie genau der richtige Schritt. Andere sagen, ich sammle lieber erst ein bisschen Berufserfahrung. Bei dir waren 24 Berufsserie dazwischen. Jetzt, um das ein bisschen einzuordnen, du bist jetzt 50 Jahre alt, richtig? Genau, ich bin seit diesem Jahr 50 Jahre alt. Und Ziel war quasi Meister, bevor du 50 bist. Genau. Ich wurde von Vertretern darauf hingewiesen, 23, da sind in Bamberg jetzt auch Meisterkurses stattfinden werden an der HWK. Und dass das ja alles so gefördert wird und super Sache und alles. Und dann habe ich mich mal kurz rein gelesen, die Handwerkskammer gewendet und habe mich sofort dazu entschlossen, das mache ich. Und da das halt in 24 in Bamberg ist, war das für mich auch von der Location her cool. Und habe ich gedacht, den Schritt mache ich, während nächstes Jahr dann 50. Das will ich nochmal machen, bevor ich 50 werde. Und alles cool gelaufen.
Max Herrmannsdörfer: Du andere machen hier Fallschirmsprung oder fangen ein ganz neues Hobby an. Du sagst dir, ja komm ich mach die Meister noch bevor ich 50 werde. Ja ich wollte noch mal was für den Kopf auch machen. Viele haben zwar auch noch mal die Schulbank drücken oder so, aber für mich war das genau das Richtige. Noch mal die kleinen grauen Zellen anstrengen und auch mir was, ich wollte mir was beweisen glaube ich auch noch mal. Aber das wäre jetzt auch meine Frage gewesen. Wie einfach oder wie schwierig war es für dich wieder zurück in dieses tatsächlich lernen zu gehen, ist ja auch viel Theorie tatsächlich im Meister. Eigentlich total einfach. Also ich war überrascht, ich wurde auch immer wieder von Dozenten gefragt, die Dozenten, weitaus jünger als ich waren, die sagten, Gottes Willen noch mal in die Schule, in dem Alter und das ist doch schwer, da kann man auch gar nicht mehr lernen. Das war absolut nicht der Fall. Also dadurch, dass ich so viel Berufserfahrung hatte, war das wirklich einfach. Natürlich musste ich mich hinsetzen. Die Theorie nicht neu lernen, aber da kam schon vieles Neues dazu. Aber das mussten die Jüngeren genauso. ich hatte fast manchmal den Verdacht oder den Eindruck, dass ich da vielleicht sogar ein bisschen im Vorteil war als die Jüngeren. Viele kamen zu mir und haben oft mal Rat gefragt oder wie man das macht oder das macht. Aber andersherum war es genauso. habe mir von den Jüngeren oft zum Beispiel Aufgaben erklären lassen, wo ich nicht ganz durchgestiegen bin oder so. Okay, aber die Praxiserfahrung, die du hattest, die hat dir schon insgesamt weitergeholfen. Definitiv. Das war ein Riesenvorteil. Ein Riesenvorteil, muss ich sagen. jetzt im Nachhinein, muss ich sagen, bin ich durch die Meisterprüfung wie durch einen Klacksfass gegangen. Also das war überhaupt das, wie André gesagt hat, Gottes willen. Und du tustest das nochmal an. nee, mir hat es halt auch Spaß gemacht. Und wenn dir was Spaß macht, dann ist das auch einfacher. Wir waren eine super Kollegen-Klasse auch. jetzt im Nachhinein tolles Netzwerk, tolle Netzwerke haben wir. einmalige Supererfahrung jetzt noch mal so im mittleren Lebensabschnitt. Habt ihr noch Kontakt untereinander? Ja, wir treffen uns regelmäßig, also auch mit zwei Kollegen, auch Fliesenlegermeister, die jetzt selbstständig sind, mit denen arbeite ich jetzt auch zusammen. machen gemeinsame Projekte, also eine absolute Bereicherung. Du hast gesagt, du wolltest dir selbst auch noch ein bisschen was beweisen, du wolltest ja was Neues lernen. Was waren denn für dich so die größten Learnings aus der Meisterschule?
Max Herrmannsdörfer: Ich würde sagen, so ein Fachbegriff, diese Epoxidkantenverklebung, das war für mich total neu. auch so diese Schnitttechniken, das lernen die Auszubildenden heute auch in der Berufsschule und das war für mich neu, so mit Kreisschneider und Schnitttechniken. Aber wir hatten da in der Meisterschule in Bamberg einen super guten Ausbilder, den Heiko Bayer-Oppel, der hat uns das auch saugut beigebracht, der übrigens jetzt die die Nationalmannschaft der Fliesenliga, glaube ich, auch trainiert. Ach ja, Mensch. Und das war mein Meisterausbilder und der hat uns das wirklich gut beigebracht. Und dieser Schnittkurs hat 14 Tage gedauert. Nach 14 Tagen war ich fit für die Prüfung. vom Nationaltrainer tatsächlich die Praxis gelernt. Richtig. Ja, kann auch nicht jeder von sich sagen. Aber cool. Jetzt hast du natürlich schon eine Praxiserfahrung gehabt. Hattest du da deinen Meisterkollegen? Vielleicht ein bisschen was voraus. Viele machen ja die Meisterschule auch, sich danach selbstständig machen zu können. Hast du für dich persönlich aus deiner unternehmerischen Tätigkeit auch noch was Neues lernen können? Hast du da auf der Theorie-Ebene noch was für dich mitnehmen können? Sicher. Also im Thema Buchführung war ich ganz klar im Vorteil. Das habe ich schon drin gehabt. Meine Buchführung mache ich auch selbst. Aber zum Thema Kalkulation, da konnte ich noch mal viel lernen. Ich habe mich früher immer bisschen zu günstig verkauft oder meine Preise zu wenig kalkuliert und da konnte ich viel mitnehmen. Also ich kalkuliere jetzt ganz anders. Das war auf jeden Fall großer Vorteil, was ich dann noch mal mitnehmen konnte. Okay, wenn wir auf das Thema meisterpflichtiges Handwerk und Meisterpflicht schauen, da hat sich ja in den vergangenen 25 Jahren auch ein bisschen was geändert. Kannst du uns das einmal erklären, wie sich diese Meisterpflicht in deinem Handwerk verändert hat? Genau, in meinem Fall war es als ich mich selbstständig gemacht habe im Jahr 2000, da galt noch die Meisterpflicht. Da konnte man sich nur, wenn man nicht Meister war, über Umwegen selbstständig machen. In meinem Fall war es mein Vater war Fliesenleger Meister. Ich habe mit ihm zusammen eine GBR gegründet. Er war Teil meines Unternehmens, somit konnte ich mich selbstständig machen. Die Meisterpflicht ist dann 2004 aufgehoben worden für verschiedene Gewerke, unter anderem fürs Fliesenlegerhandwerk.
Max Herrmannsdörfer: Und 2020 hat man dann die Meisterpflicht wieder eingeführt, weil es gab keine Auszubildende mehr, der Fachgerichtsdürrmangel war da und die Qualität am Bau hat extrem nachgelassen. Es gab zigtausende Soloselbstständige, so wie ich auch. bin auch ein Soloselbstständiger. Aber es gab natürlich auch schwarze Schafe, die haben sich als Fliesenleger selbstständig gemacht und hatten von Fliesenlegen keine Ahnung. Also haben das Handwerk nicht gelernt an sich. Genau, richtig. Du konntest dich auch selbstständig machen, auch wenn du kein gelernter Fliesenleger warst. Das heißt, Meisterpflicht siehst du positiv an sich, weil es einfach ein Qualitätsmerkmal ist? Ich sehe es jetzt wieder positiv. Damals habe ich bisschen eine Frage gestellt. vielleicht den Eindruck, dass die Meisterschule auch teuer Ich habe immer der Meinung, dass wenn jemand was kann, kann er auch in der Freien Weltwirtschaft beweisen. Aber so war es eben nicht. Und ich bin jetzt positiv für die Meisterprüfung eingestellt. Okay, dann machen wir doch jetzt mal einen Haken an die Meisterschule, die du erfolgreich absolviert hast, wie ein Klacks bist du da durchmarschiert, ich mal. Und danach hast gesagt, es ging aber direkt weiter mit der nächsten Fortbildung. Du hast noch die Betriebswirt im Handwerk angeschlossen, richtig? Richtig, genau. Also zum Ende hin, der Meisterschule stand dann plötzlich mal in einem Buchführungskurs jemand von der Handwerkskammer oder von der IFKO da, der dann den Betriebswirt beworben hat, hat einen Flyer ausgeteilt und Das war schon ziemlich schmackhaft, also man konnte in fünf Monaten nochmal den Betriebswirtabschluss machen. Dazwischen zwischen Meisterschule und Startbetriebswirt war in meinen Fallen nur vier Wochen Kurs auch in Bamberg. Also war schon wieder für mich perfekt und da hat man gedacht, na jetzt im September war ich mit Meisterkurs fertig im August und bis Februar würde ich mit dem Betriebswirt fertig sein und vom Ausbildungsstandard würde ich von noch auf DQR7 aufsteigen. Das ist das Höchste, was ich im Handwerk erreichen kann. Und da habe gedacht, das mache ich jetzt noch und hänge das noch ran. Und das war auch noch eine super gute Erfahrung. Der Betriebswirt hat mir natürlich nochmal richtig viel gebracht, in Sachen Buchführung, Kalkulation und also ich würde es jedem empfehlen, der sich selbstständig machen will, Meister und gleich noch den Betriebswirt. Dann ist man richtig gut gewappnet für die Selbstständigkeit. Kannst du noch bisschen konkretisieren, was wird im Betriebswirt genau vermittelt? Das geht dann nochmal richtig in die Tiefe.
Max Herrmannsdörfer: Also auch Marketing. Man macht jetzt nicht mehr die klassische Buchführung, aber die Kalkulation zum Beispiel, dann wird nochmal richtig beigebracht, wie man kalkuliert. Und ich kann es jetzt gar nicht so genau beschreiben, aber ich würde es auf jeden Fall jedem empfehlen, der sich selbstständig macht, den Betriebsfeld gleich noch mit hinzuhängen. Das ist von Vorteil. Okay. Und das ist jetzt quasi der höchste Bildungsabschluss, sag ich mal, den du in deinem Fliesenlegerhandwerk erreichen kannst. Genau. Also ich könnte natürlich mit dem Abschluss habe ich Hochschulreifer, ich könnte noch was studieren. Aber was ich im Handwerk erreichen kann, ist das jetzt mein höchster Bildungsabschluss. Das heißt, du bist jetzt auch erstmal fertig mit Fortbildungen und Weiterbildungen? Genau. das war auch mal wieder Zeit, mal wieder zu arbeiten jetzt und der Kopf war voll, die Festplatte. Jetzt ist Zeit wieder auf Jetzt muss das angewendet werden. Jetzt muss das Wissen wieder raus. Richtig. Dann Jürgen, lass uns doch in die Praxis reinschauen. Wir fangen aber mal zu Beginn deiner Karriere an. Und ich möchte mit dir gern ein bisschen über deinen Weg ins Handwerk sprechen. Ich habe jetzt schon rausgehört, du bist auch familiär, handwerklich geprägt durch deinen Papa, der auch Fliesenleger oder Fliesenleger-Meister ist. War das für dich dann schon immer klar, dass du auch in dieses Handwerk reingehst? Nee, absolut nicht. Der Fliesenleger war mein zweiter Bildungsweg. Was hast du zuerst gemacht? Genau, ich habe hier beim zweitgrößten Automobil-Zulieferer Industriemechaniker gelernt. Und ich habe sehr früh mit der Lehre begonnen, mit 15. Das war eine dreieinhalbjährige Ausbildung, die habe ich bis zum Schluss durchgezogen. Also ich bin auch gelernter Industriemechaniker, Fachrichtung Produktionstechnik. Hab da eben meine, Facharbeiterbrief gemacht und das war 1994 habe ich die Lehre abgeschlossen und das war ähnlich wie jetzt, da war in Deutschland eine Rezession. Ich musste noch richtig viel Bewerbung schreiben, eine Ausbildungsstelle zu kriegen und auch nach der Lehre schauen, wie es weitergeht und die Firmen haben damals keine Facharbeit übernommen, sondern erst mal nur so befristete Verträge am Band. Und das war nicht meins. Ich wollte auch raus aus der Industrie. Ich habe in den dreieinhalb Jahren festgestellt, dass Industrie eigentlich gar nichts für mich ist. Und in der Zeit gab es auch noch den Wehrdienst oder die Wehrpflicht. Ich habe dann erst mal 13 Monate Zivildienst gemacht. Das hat mir gut getan, mal was anderes zu sehen auch. Und habe danach ein bisschen Geld gebraucht und habe erst mal bei meinem Vater, der ja auch selbstständig war, auf der Baustelle mitgejobbt, einfach mal so als Fliesenleger.
Max Herrmannsdörfer: Und so habe vielleicht ein Jahr gemacht. Mein Vater hat mich gleich ins kalte Wasser geschmissen und die ersten Bausteine selbst abwickeln lassen oder Bäder machen lassen. Und das hat mir Spaß gemacht. Mein eigener Herr ist selbstständig und das Geld hat auch gepasst. dann habe ich mich entschlossen, ich mache noch mal eine verkürzte Ausbildung. Das hat nur zwei Jahre gedauert. Und da gab es noch in Bamberg die Berufsschule für die Fliesenleger und habe dann eigentlich in zwei Jahren von 97 bis 99 noch mal Fliesenleger gelernt. und gleich dann ab 2000 war ich dann selbstständig. Ich habe mich selbstständig gemacht. Okay, hast du die Ausbildung dann auch bei deinem Papa in Betrieb gemacht? Richtig, die habe ich bei meinem Vater machen dürfen, weil ich halt vorher schon in einem anderen Betrieb war. Also man sagt ja immer so, daheim lernt man nicht, aber ich durfte daheim lernen, weil ich kam aus einem großen Betrieb und habe da schon gesehen, wie es woanders läuft. Okay, und dann 2000 der Schritt in die Selbstständigkeit. Da warst du dann gerade so 25, 24, 25 Jahre alt, ne? Ja, genau. Das kommt hin, ja. Kommt hin. Wie schwierig oder einfach war es zu dem Zeitpunkt, sich selbstständig in diesem Handwerk zu positionieren, wenn du es vielleicht auch mit der heutigen Zeit vergleichst? Also damals war die Konkurrenz schon noch größer. Es gab mehr Fliesenleger. Man musste schon ein bisschen schauen, Aufträge an Land zu ziehen. Heute ist man ein bisschen verwöhnt, weil es eben keine Fliesenlegerbetriebe mehr gibt oder wenig. Also Fliesenleger werden oft als Einhörner bezeichnet, weil es so wenige gibt. Und damals war es einfach so, da musste man schon noch bisschen schauen und sich behaupten. Aber ich war halt immer auch verwöhnt durch den Betrieb von meinem Vater. Die Auftragsbücher waren immer voll und ich habe auch immer von meinem Vater seinen guten Ruf gelebt. Also von daher war es für mich, das war schon einfach ein Bonus auch. Wurde damals mehr gebaut? Würde ich jetzt nicht sagen. Es gab einfach mehr Betriebe, mehr Fachkräfte. Aber dass mehr gebaut wurde, würde ich jetzt nicht sagen. Du hast mir in einem Vorgespräch mal erzählt, ihr habt euch auch relativ schnell spezialisiert, habt da eure Nische vielleicht auch gefunden, wo ihr euch behauptet habt, ist die Barrierefreiheit. War das damals schon so und hat sich das bis heute durchgezogen? Genau, das hatten wir schon ziemlich früh begonnen. Wir haben uns darauf spezialisiert, wir waren im Bestandsbau, Sanierung bei unserem Spezialgebiet. Und irgendwie hat sich das mal rauskristallisiert, dass
Max Herrmannsdörfer: Wenn Leute zum Beispiel von einer Reha zurückkommen oder nach einer Operation, dass die nicht mehr in die... Damals waren noch die Duschwanne zu hoch, da musste man noch so einen großen Schritt machen. Und da haben wir uns schon damals darauf spezialisiert, das ganz flach auszuarbeiten. Ich würde sagen, nicht 100 % barrierefrei, aber wir haben das schon ganz gut hinbekommen. Und haben schnelle Lösungen für Patienten zum Beispiel gefunden, die nach einer Reha oder nach einem Krankenhausaufenthalt schnell wieder zu Hause zurechtkommen müssen. es war noch... nicht lang nicht dieses Thema, was jetzt mit Barrierefreiheit am Markt ist. Aber Barrierefreiheit, gerade im Bad natürlich, da gibt es jetzt ja ganze Aktionen, Initiativen zu. Es gibt die Aktion barrierefreies Bad. Also dieses Thema ist schon sehr prominent platziert. Es gibt auch Förderprogramme, wenn es den barrierefreien Ausbau geht. Also dieser Markt an sich, der ist jetzt wahrscheinlich sogar noch größer, als er damals schon war, oder? Genau. Punkt ist natürlich auch der, der Neubau-Sektor ist total zurückgegangen und jetzt muss man sich natürlich auf den Bestand konzentrieren. Sanierungen, Altbausanierungen oder eben auch Bestandsbäder umbauen in barrierefrei. Das ist auf jeden Fall gerade ein wichtiger Punkt. was geht es konkret? sagst schon, Duschwannen teilweise absenken. Was sind noch so klassische barrierefreie Arbeiten, die ihr als Fliesenleger dann auch machen könnt? Ja, so in dem Zug. Du z.B. die Bartüren mit vergrößern, auf Mindemum 1 Meter, damit man da auch mit einem Rollstuhl oder Rollator durchfahren kann. Dann schauen wir, dass man mit dem Rollstuhl unter das Waschbecken drunter fahren kann, dass man sich die Toilette aus dem Rollstuhl draufheben kann, dass man im Bad einen gewissen Wendera-Dius hat, dass wenn eine Pflegekraft da ist, die dich auch im Bad irgendwo mit dir dich befördern kann. Das heißt, Platz ist ein ganz... Genau, wenn man eine Förderung bekommt, durch die Kasse oder so, dann muss man auch darauf achten, dass man sich an alles hält. Dass die Tür die richtige Breite hat, dass die Dusche die richtige Größe hat, dass man unter das Waschbecken drunter fahren kann. Solche Geschichten. Ist das dann tatsächlich aktuell das, was du am meisten machst bei dir als Selbstständiger? Am meisten würde ich jetzt nicht sagen, aber das ist auf jeden Fall immer noch mein Spezialgebiet, Barrierefreiheit.
Max Herrmannsdörfer: Ich ziemlich viel eigentlich im Bestand unterwegs. Also die Neubauten sind zurückgegangen. Aber ich muss auch sagen, in diesem Jahr habe ich auch schon Neubauten gemacht. Also manche Jahre macht man keine, manche Jahre viel. Aber in diesem Jahr haben wir auch schon Neubauten gemacht. Und dann außerhalb von barrierefreien Arbeiten sind es klassische Fliesenlegerarbeiten? Kann man das überhaupt so sagen? Was sind klassische Fliesenlegerarbeiten? Treppen, Böden. Ich mache auch Natursteinsachen. Also Natursteintreppen zum Beispiel. Klassische Fliesenleger sind meistens Bodenbeläge, Bäder, Treppenanlagen, solche Geschichten. Gab es in deiner Zeit als selbständiger Fliesenleger ein ganz besonderes Projekt, wo du gerne darauf zurückblickst, was dir immer im Kopf ist, wo du stolz drauf bist? Fällt dir da irgendwas ein? Ja, das gibt schon. Ich hatte mal die Möglichkeit und das Glück, Ausländerprojekt zu machen. Ich hatte hier einen Kunden. der aus Südostasien Materialien importiert hat und sich dazu entschlossen hat, da drüben wollte er sich ein Bürogebäude bauen mit kleinen Produktionsstätten. Und dann hat er mich mal gefragt, Mensch, hättest du nicht Lust, er will da einen deutschen Standard reinbringen, mir da drüben die Fliesen zu legen. Und das war eigentlich mein schönstes Projekt, das ich hier hatte. Und da bin ich heute noch ganz stolz drauf. Okay, vielleicht können wir da ein bisschen näher drauf eingehen. Du warst dann in Südostasien auf den Philippinen. Genau. Und hast dort quasi als Fliesenleger mehr oder weniger gearbeitet im Auftrag eines Kunden. Genau. Was heißt mehr oder weniger? Ich habe dann fast mehr als Supervisor dort gearbeitet. Ich war nicht mehr direkt auf den Knien und habe Fliesen gelegt, ich habe dort die Leute praktisch das europäische Fliesenlegen beigebracht. Also das war so der Hintergrund. okay. Ich war noch nie auf den Philippinen oder in Südostasien. Gibt es dort überhaupt das Fliesenlegen? wie wir es hier kennen oder wie ihr das gelernt habt. Also konnten die Leute vor Ort mit deinen Anweisungen was anfangen oder musstest du von Grund auf erklären, wie es funktioniert? Die Kunden das schon. Die legen halt Fliesen wie hier vor 30 Jahren oder 40 Jahren alles im Dickbett oder Mörtelbett. Und ich war überrascht, wie gut die das konnten. Also die arbeiten viel mit Wasserwaage, mit Schnüren, werden Schnüre gespannt. Das hat alles gepasst. Allerdings
Max Herrmannsdörfer: Wenn man ins Detail geht oder die Optik oder wie dann die Fugen verfugt waren, das war natürlich eine Katastrophe. Und da konnte ich mich schon ganz gut einbringen. Oder auch in den Vorbeinen zum Beispiel. Abdichtungen, sowas kannten die nicht. Und das Interessante war, dass auf den Philippinen alles barrierefrei ist. Da ist alles barrierefrei. Da gibt es keine Duschen, Badewannen. Das heißt, wir haben da überall nur bodenbündige Abläufe gehabt. Allerdings war das alles ohne Abdichtungen und da hatten die halt massive Probleme mit Feuchtigkeit. Und da konnte ich eigentlich ganz gut meinen, mein Wissen einbringen und die wirklich gut unterstützen. Das hat echt Spaß gemacht. Konntest du wiederum was lernen für deine Arbeit dann auch wieder in Deutschland? Konntest du da irgendwas für dich persönlich mitnehmen? Ja, die Ruhe. Auf den Philippinen zählt Arbeit nicht so viel. Die Stundenlöhne sind sehr niedrig, deswegen lässt man sich da mehr Zeit. Und hier in Deutschland ist ja alles abgehetzt. Wir haben hohe Stundenlöhne, haben alles abgetaktet, wie schnell ein Bad fertig sein muss. Und auf den Philippinen konnte ich mir eigentlich abschauen, dass man da wieder ein bisschen mehr Ruhe reinbringt und das war eigentlich der positive Vorteil. Denkst du da ab und zu heute auch noch zurück? Wenn irgendwie gerade viel Stress ist, denkst du da jetzt wieder zurück auf die Philippinen und mal sich wieder ein bisschen besinnen und das Ganze nicht zu stressig werden zu lassen? Das ist heute noch wie ein Akku, der nie leer wird. Also das ist ja doch schon einige Jahre, wo ich dort war und ich hatte dort wirklich eine superschöne Zeit erlebt. Und heute, wenn es mal bisschen düster wird oder so, macht man mal kurz die Augen zu, lehnt sich zurück und denkt zurück und der Akku ist wieder voll. Das kann ich auch nur jedem anderen jungen Handwerker empfehlen, vielleicht bevor er in die Selbstständigkeit geht. Weil wenn man mal selbstständig ist, dann fehlt die Zeit oft. dann würde ich fast empfehlen, mal so ein sabatiges Jahr einzulegen oder mal paar Monate mal in ein anderes Land zu arbeiten. Das ist immer ganz gut, finde ich. Ich glaube, das können wir wirklich als Empfehlung rausgeben. Und wir hatten das auch bei unserem Podcast schon. öfter mal die eine oder andere Geschichte, dass jemand in in Kanada zum Beispiel war. Wir haben auch Handwerker aus Neuseeland schon bei uns im Podcast drin gehabt und niemand hat bisher gesagt, ne war eine blöde Erfahrung. Jeder hat gesagt, das hat mich persönlich weitergebracht. ja, tatsächlich. Und das ist, glaube ich, das Schöne am Handwerk. Wenn man ein Handwerk gelernt hat, dann kann man eigentlich überall auf der Welt doch aktiv werden. Absolut korrekt. Also Handwerk
Max Herrmannsdörfer: Dieses duale System ist einmalig auf der ganzen Welt. Ich hatte auch damals auf den Philippinen paar Australier kennengelernt, die auch Handwerker waren, die sofort mir angeboten haben, mit nach Australien, da verdienst du sofort viel Geld, du kriegst einen Job, Aufenthaltsgenehmigung, Arbeitserlaubnis. Das Handwerk öffnet schon Türen, gerade wenn du ausgebeulter deutscher Handwerker bist. Und auch zusätzlich mit Meisterprüfung, das ist schon öffnet dir auf der ganzen Welt die Türen. Damals war ich ja nur eigentlich Geselleherz, ich hatte nur einen Gesellenbrief, aber mit Meisterbrief kannst du auf der ganzen Welt, glaube ich, Nehmen wir das als Tipp gerne mit an alle, die uns zuhören und die vielleicht gerade in dieser Situation sind, gerade die Meisterschule machen, mitten drin sind und sie überlegen, hey, wie soll es eigentlich weitergehen? Vielleicht mal den Blick ins Ausland wagen für ein paar Monate. Das wird einem vielleicht weiterbringen. Es gibt auch, glaube ich, Deutschland Förderer, die sowas fördern. Ich habe mal gelesen, irgendeine Handwerkskammer in Frankfurt oder so, die schickt auch junge Meister ins Ausland. Da habe ich mich mal ganz kurz reingelesen. Das ist zum Beispiel ein super interessantes Thema. Da verdienst du gleich bisschen Geld, bist, glaube ich, ein Versichert und kannst im Ausland mal ein Erfahrungen sammeln. Oft macht man auch noch gute Projekte. Ja, voll. Und weil du es gerade ansprichst, da kann man dann den internationalen Meister auch noch machen. Das ist auch noch eine Qualifikation. Und das ist tatsächlich Handwerkskammer Frankfurt. Rein mein, also schaut bei der Handwerkskammer Frankfurt nach. Da gibt es Informationen auf jeden Fall dazu. Ich meine, das Programm heißt Handwerk ohne Grenzen. Richtig. Und da kann man tatsächlich bei sehr wertvollen, wichtigen Projekten mitarbeiten. Bringt auch das deutsche Handwerk in andere Länder, in Afrika oder Südamerika weiter. Und das haben wir auch schon von Da habe ich auch schon von einigen gehört, das wirklich eine ganz tolle Erfahrung war. Also jeder, da Interesse hat, gerne reinschauen. Bringt auf jeden Fall was. Jürgen, wir schauen wieder zurück ins deutsche Handwerk und auf das Fliesenlegerhandwerk hier vor Ort. Wie sieht es denn aktuell aus in dieser Branche? Du hast schon angedeutet, die Zahl der Betriebe hat sich verringert. Es gibt weniger Leute, die dieses Handwerk machen wollen tatsächlich.
Max Herrmannsdörfer: Du kennst dich jetzt besser aus als ich in diesem Bereich. Wie sieht es aus im Fliesenlegerhandwerk? Also das war jahrelang, sind die Ausbildungszahlen zurückgegangen. Wenn ich zurückdenke, wie ich 1997 in Bamberg in der Berufsstufe war, gab es drei Klassen mit 30 Fliesenlegern. Jetzt gibt es in Bamberg nicht mal mehr eine Schule. Das ist schon Zeichen, ja. Das ist schon Wahnsinn. Und so viele Jahre sind ja auch nicht vergangen. Und ich glaube, seit 2021 gehen jetzt die Ausbildungszahlen von den Fliesenlegern wieder etwas nach oben oder es werden wieder mehr Ausbildungsverträge unterschrieben. Ich glaube, gerade nach der Corona-Zeit haben viele Werbung fürs Handwerk gemacht, eben auch die Handwerkskammern. Und die Ausbildungszahlen sind auf jeden Fall wieder etwas ganz leicht nach oben gegangen. Aber in gegenüberstellenden muss man sagen, gehen jedes Jahr zig Fliesenleger gesellen in in den Ruhestand oder in Rente. Da kommt zu wenig noch nach. Das ist natürlich ein Problem, was jedes Handwerk irgendwie begleitet und jedes Gewerk versucht, gegenzusteuern. Jetzt ist es in eurem Handwerk natürlich so, es ist ein körperlicher Beruf. Ich weiß nicht, wie es in der Praxis mittlerweile ist. Seid ihr noch die ganze Zeit auf Knien und habt ihr Rückenprobleme bei euch? Gibt es da Kollegen, die da mitzukämpfen haben? Oder gibt es mittlerweile Techniken, die euer Handwerk da auch unterstützen können? Auf jeden Fall. Also es gibt Techniken. Also wir haben das auch in der Meisterschule gelernt. Diese sogenannten Exoskelette oder Exoskelette hießen die. Und es ist definitiv ein körperlich beanspruchender Beruf. Das muss man wissen, bevor man diesen Beruf lernt. Aber es ist lange nicht mehr so wie früher. Also wir benutzen unsere Knie schoner. Es ist eine einseitige Körperhaltung. Also man ist oft in den Knien unten, oft im Kreuz. Aber es mittlerweile Saugheber, gute Knie schoner. Das hat sich schon gebessert, dass man als 60-Jähriger nicht mehr laufen kann. ist es nicht mehr, wie es früher dargestellt wird. Die Bausteinberufe sind auch nicht mehr so schmutzig. Es ist alles nicht mehr so, wie es früher mal war. Ich hatte da auch in der Meisterschule einen jungen Kollegen, der hat auch ganz gut mal drüber berichtet, dass der Fliesenlegerberuf gar nicht mehr so ist, wie er früher dargestellt wurde.
Max Herrmannsdörfer: sich kaputt, du bist nur auf den Knie, du bist nur im Rücken. So ist es nicht mehr. Aber es ist natürlich ein körperlich anstrengender Beruf. klar. Ihr arbeitet weiterhin mit den Händen. Das wird so sein und ist auch so. Trotzdem glaube ich, dass das ein sehr erfüllender Beruf sein kann, wenn ich am Tag selbst sehe, was habe ich jetzt hier gemacht, wie sieht das Endergebnis aus. mir das schönste an dem Beruf, dass man sein Tagewerk sieht. ich muss auch dazu sagen, ich war überrascht, als ich die Zahlen gesehen habe, verdienten Auszubildende Fliesenleger im ersten Ausbildungsjahr über 1000 Euro. Also das sind noch immer die Fliesenleger, die als die Könige der Baustelle von Verdiensten das sind sie definitiv noch immer. Also im dritten Lehr 1500 Euro. Das ist als Ausbildungsgehalt gar nicht schlecht. Schon nicht schlecht. Was würdest denn du sagen? Was ist für dich persönlich das Schönste an deinem Handwerk. Warum machst du das jetzt seit 25 Jahren mit Leidenschaft, mit Spaß? Bildest du dich weiter in diesem Gewerk? Was gibt dir das persönlich? Das Gestalterische eigentlich am aller meisten. Wenn ich jetzt eine Kundschaft habe, die von mir will, dass ich ihr Bad selber mitgestalte, dann ist das für mich die absolute Befriedigung. Also wenn ich dann noch heimkomme und habe dann ein schönes Bad hingelegt, der Kunde ist zufrieden, ruft nochmal an und sagt, wie schön das alles war und wie er damit zufrieden ist, dann ist das. Mehr braucht man nicht und kriegt noch Geld dafür. Das ist doch schön, wenn man was macht, was einem Spaß macht, was einen erfüllt und dann wird man auch noch dafür bezahlt. Ich so soll es doch sein. Jürgen, wir kommen zu einem kleinen Abschluss-Blog bei uns im Podcast. Wir haben ein paar Fragen, die stellen wir allen unseren Gästen und die stelle ich dir jetzt auch. Wenn du mal mit jemanden tauschen könntest, mal für einen Tag, eine Woche in einen anderen Beruf, in ein anderes Leben reinschauen könntest. Mit wem würdest du gerne mal tauschen? Mit einem Schauspieler. Fällt dir jemand konkretes ein? Nein, aber Schauspielerei, glaube ich, würde mich interessieren. Dann tatsächlich am Filmset Schauspieler oder Theater? Oder Theater, Film oder Theater, das, ich glaube, würde mich interessieren. Okay.
Max Herrmannsdörfer: Spannend, die Antwort hatten wir glaube ich bisher noch nicht, aber ist cool. Nehmen wir gerne mit auf die Wunschliste mit auf, die wir so führen. Also raus aus dem Handwerk. Ja, mal einen externen Blick aufs Leben. Ja, wir kommen wieder zurück zum Handwerk. Zweite Frage, was bedeutet für dich Handwerk? Leidenschaft. als Handwerker muss man auch mittendrin sein, live dabei sein mit seinem Gewerk und das ist für mich Leidenschaft. Nächste Frage Jürgen, wenn du eine Sache im Handwerk sofort ändern könntest, was wäre es? Bürokratieabbau. Als Selbstständiger weißt du wahrscheinlich, wovon du sprichst. Hast du was Konkretes? Ich bin ja allein Soloselbstständiger. muss sagen, was ich im Büro sitze und für einen Einbahnbetrieb, das ist nicht normal. Und da wünsche ich mir eigentlich schon Bürokratieabbau bis in Deutschland. Also gerade auch, dass der Einstieg in die Selbstständigkeit etwas leichter ist. Irgendwie sollte ja mal ein Politiker in Bayern dafür abgestellt werden, die Bürokratie abzubauen, aber da ist nicht viel passiert. Ich weiß gar nicht, wer das sein sollte. Puh, ist schon länger her ein bisschen. aber da ist gar nichts passiert eigentlich. Okay, mal gucken. Ich habe erst vor einer Woche, glaube ich, eine Schlagzeile gelesen, dass die Bundesregierung das jetzt angreifen möchte. Der ZDH-Präsident Jörg Dietrich hat sich da zumindest mal vorsichtig optimistisch geäußert, dass die Bundesregierung jetzt zumindest den Willen zeigt, da was zu machen. Was dann letztendlich natürlich bei euch Selbstständigen ankommt, ist die Frage. okay. Nehmen wir auch mit auf unsere Handwerk erleben Wunschliste drauf, Bürokratie abbauen. Jürgen, ich habe zum Abschluss noch vier kurze Fragen mit der Bitte, auch kurz und knapp darauf zu antworten. Erste Frage. Was ist für dich Heimat? Heimat ist wo meine Familie ist. Hast du irgendein Vorbild? Mein Vater. Aus handwerklicher Sicht? Beides. Aus beiden Sichtweisen. Was bedeutet für dich Glück? Glück ist, wenn ich alles vereine, Beruf, Familie, wenn alles unter den Hut ist und es passt, das ist mich Glück. Und dann bin ich erfüllt. Letzte Frage. Hast du irgendein Motto? Mein Motto ist eigentlich, ich mache nur das, auf was ich Lust und Spaß habe. Das ist mein Motto.
Max Herrmannsdörfer: Jürgen, dann hoffe ich, dass du weiterhin alles machen kannst, worauf du Lust und womit du auch Spaß hast. Ich danke dir ganz herzlich, dass du zu Gast warst hier bei Handwerkerleben in unserem Podcast. wünsche dir alles Gute und ganz viele Grüße nach Zapfendorf in Oberfranken. Sehr gerne. Hat mir auch viel Spaß gemacht, Max. Super. Macht's gut, Jürgen. Ciao. Ciao, ciao. Macht's gut. Das war's mit Handwerkerleben. Dir hat diese Folge gefallen? Dann abonniere diesen Podcast, keine Folge mehr zu verpassen. Wir freuen uns auch über eine 5-Sterne-Bewertung bei deiner Podcast-Plattform. Dieser Podcast ist eine Produktion der Handwerker Radio GmbH. Weitere Informationen findest du unter www.handwerker-radio.de
Max Herrmannsdörfer: Diese Folge wurde unterstützt vom Holzmann Medienshop, deinem Partner in Sachen Fachmedien für Mittelstand und Handwerk.
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