#147 Dorothée Töreki, was bedeutet der digitale Zwilling fürs Handwerk?

Shownotes

Der Tod ist endgültig – oder etwa nicht? In dieser Folge von Handwerk erleben spricht Jan Peter Kruse mit Dorothée Töreki, Keynote-Speakerin und Digitalisierungsexpertin, über ein Thema, das zugleich fasziniert und befremdet: den digitalen Zwilling von Verstorbenen. Können Avatare, Roboter oder KI-Stimmen Trost spenden – oder verhindern sie den echten Abschied? Dorothée gibt Einblick in aktuelle Entwicklungen, erzählt vom Kölner Friedhofssymposium und erläutert, welche Chancen und Risiken mit der digitalen Trauerkultur einhergehen.

Doch der digitale Zwilling betrifft nicht nur das Leben nach dem Tod. Im Gespräch zeigt Dorothée, warum diese Technologie das Handwerk tiefgreifend verändert: von Baustellenplanung über vorausschauende Wartung bis zu ganz neuen Geschäftsmodellen. Ergänzend ordnet Psychologin Andrea Rapp ein, welche Auswirkungen virtuelle Begegnungen auf unsere Trauerprozesse haben könnten – und wo wir Grenzen ziehen sollten. Eine Folge, die Technik, Ethik und Emotion in einzigartiger Weise verbindet.

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Max Herrmannsdörfer: Diese Folge wird unterstützt vom Holzmann Medienshop, deinem Partner in Sachen Fachmedien für Mittelstand und Handwerk. Handwerk erleben. Der Podcast mit den spannendsten Geschichten aus dem Handwerk und darüber hinaus. Heute geht es zunächst einmal ein Thema, das sicherlich polarisiert und vielleicht auch ein Tabuthema ist. Es geht darum, dass Verstorbene eventuell digital weiterleben, zum Beispiel als persönlicher digitaler Zwilling. Es kann am Ende eine Büste sein oder auch ein humanoider Roboter. Dieser digitale Zwilling hat es generell in sich. Nicht nur als persönlicher digitaler Zwilling, es kann er auch fürs Handwerk haben. Darüber reden wir gleich. Damit herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe von Handwerk erleben. Mein heutiger Talkgast ist Dorothee Töricky. Sie ist Keynote-Speakerin, Impulsgeberin und Buchautorin. Sie spricht von Storytelling für Veränderung und Inspiration für Freude am Digitalen. Und sie kennen sich bestens mit künstlicher Intelligenz aus. Herzlich willkommen, Dorothee. Hallo, herzlich willkommen und danke für die Einladung. Gerne, Dorothee. Es ist auch ein Thema, glaube ich, was viele interessiert. Mir ist es aufgefallen auf LinkedIn, da hieß es memento mori. Wenn der Tod hier nur offline existiert. Ja, so hieß ein Post, den du da verschickt hast. Genau. Und da habe ich einfach selber mal kurz durchgeatmet. Sowas habe ich ja noch nie gelesen gehabt vorher. Du hast da eine Keynote drüber gehalten über den Tod im Digitalen. Worum ging es denn da? Ja, das war das Kölner Friedhof Symposium und die Firma PBS GEO hatte mich als Sprecherin eingeladen. da ging es darum, vielleicht kurz vorab zu oder Teilnehmer von dem Symposium waren Bestatter und Menschen von Friedhofsverwaltungen. Also das war so der Kontext. Und meine Rede ging darum, den Blick auf den Tod ein wenig zu erweitern und wie sich Tod und Trauerkultur generell verändern. Also man sieht es, glaube ich, jeder von uns sieht es, wenn man am Friedhof geht, dass sich diese, ich sag mal, die aufwendigen Bestattungen haben sich reduziert. Es gibt immer mehr, ich sag mal einfache

Max Herrmannsdörfer: Grabstätten mit, also erstmal hat die Zahl der Feuerbestattungen enorm zugenommen und es gibt immer mehr, ich sag mal, anonyme oder halbanonyme Grabstätten. Und ich glaube, einer der Gründe dafür ist, dass sich die Trauer verschoben hat. Der Friedhof als zentraler Ort hat an Bedeutung verloren und es ist mehr der digitale Raum. in dem Menschen zusammenkommen, zu trauern. Gerade in einer Welt, in der Menschen ihren Wohnort viel häufiger wechseln, als es noch vor zwei Generationen der Fall war. Und getrauert wird heute unter anderem auf Social Media. zum Beispiel hat Facebook ja den, ich sag mal so, Modus eingerichtet für verstorbene Personen. Das heißt, man hat dort die Möglichkeit, Trauernachrichten zu hinterlassen und so die Möglichkeit, dem Verstorbenen im Digitalen zu trauern und dort, ich sag mal, eine Art virtueller Begegnungsstätte der Hinterbliebenen zu werden. Und du hast dort aber irgendwo ja etwas Neues vorgetragen, zumindest war, glaube ich, die Reaktion entsprechend. Ja, das war jetzt so der Ist-Zustand. Wohin wir aber gehen ist in einer Welt, in der der digitale Zwilling immer genauer wird und zwar in allen Bereichen, also ob das jetzt irgendwelche Baustellen sind, Städte sind oder eben wir als Person. Es wird immer einfacher, digitalen Zwilling zu erstellen. Ich sag mal so, die Stufe 1 ist ein klassischer Avatar. den ich so auf dem Screen sehen kann. Es gibt schon Start-ups. Eines davon ist E-Eternos, heißt dieses Start-up. Da kann ich zu Lebzeiten schon meinen Avatar erstellen. Das heißt, eine KI nimmt erstmal von mir ein paar Stimmproben auf. Das heißt, dann hat der schon meine Stimme.

Max Herrmannsdörfer: Und in der zweiten Stufe unterhalte ich mich mit diesem Avatar jeden Tag zu bestimmten Themen, die für mich relevant sind. Und in der dritten Stufe lasse ich dann Menschen, die mir nahestehen, mit diesem Avatar sprechen, damit der Avatar nicht nur lernt, wie ich selber reagiere, was meine Themen sind, wie meine Sprachmuster sind, sondern damit er auch lernt, wie meine Beziehungen zu anderen Menschen sind, zu den Menschen, die mir wichtig sind. Und ich kann dann festlegen als Art eines digitalen Nachlasses, wie lange dürfen meine Hinterbliebenen diesen Avatar verwenden? Dürfen sie ihn so lang verwenden, wie sie wollen? Vielleicht nur für eine definierte Zeit, sie über die Zeit, den Hinterbliebenen über die Zeit der Trauer hinweg zu helfen? Das sind komplett neue Themen. Und die NEXT, das ist aber erst mal nur, ich sag mal rein, ich sag mal aktuell über meinen Bildschirm oder wahrscheinlich in nächster Zeit auch über eine VR-Brille im virtuellen Raum. Aber es gibt noch den NEXT Level. Es gibt ein Unternehmen, ein Robotikunternehmen, realbotics nennen die sich. Die haben sich darauf spezialisiert, ich nenne es mal, auf emotionale Robotik. Das heißt, dort hat auch schon ein Ehemann, dessen Frau nach 40 Jahren Ehe verstorben ist. Alan Hamel hieß der Ehemann, seine Frau war Schauspielerin, Susan Somers hieß die. Das heißt, von ihr gibt es sehr viele Sprach-Videoaufnahmen. Und er hat von ihr einen Roboter erstellt. Und RealBotics bietet verschiedene Möglichkeiten an für, ich glaube, 25.000 Dollar einfach nur eine Büste. Die nächste Stufe ist quasi bis zur Hüfte und die dritte Stufe, das hat sich dieser Alan Hamel erstellen lassen, einen kompletten Roboter in Form eines kompletten menschlichen Körpers. Und ich sag mal, hat diese im Auftrag von Realbotics, hat er dann diese, diesen Roboter

Max Herrmannsdörfer: Susan Sommers vorgestellt. Er selber war total begeistert. Ich weiß nicht, ob das so eine Art Blindheit ist. Er hat gesagt, wörtlich, man kann den Roboter kaum von meiner Frau unterscheiden. Und ich würde mal sagen, für alle anderen, die das gesehen haben, war es natürlich immer noch ein Roboter. Und ich frage mich, was macht das mit Trauerbewältigung? Weil seit Menschengedenken ist Tod Abschied nehmen, für immer Abschied nehmen von einem Menschen. Und da bricht gerade fundamental etwas auf. Und ich frage mich, was das gesellschaftlich mit uns macht und für uns als einzelne Menschen, wie wir mit Trauer umgehen und ob wir die dann überhaupt noch verarbeiten können. Da bin ich mir unsicher. Die Frage geben wir gleich noch nach. Da werden wir eine Expertin gleich noch hören, eine Psychologin. wie Sie das einschätzt. Ich würde gerne noch einmal kurz nachfassen, was kostet so ein humanoider Roboter? Du hast es den einen Preis schon mal genannt von der kleineren Version, aber so eine große ist doch Also ich sag mal, die Spanne vom einfachsten Modell, ich glaube Ende 20.000 Dollar und der Voll-Body-Roboter kostet, wenn ich es recht in Erinnerung habe, über 120.000 Dollar. Aber auch da muss man sagen, das ist alles noch sehr am Anfang. Wenn wir uns anschauen, welche Preisspanne man für die Haushaltsroboter gerade sieht, was ja, ich sag mal, eine ähnliche Technik ist, dann gehen die Roboterhersteller davon aus, dass sie diese Modelle für die 30.000 Dollar anbieten. Ich sag mal, das ist nicht mal ein Mittelklasseauto. Wie haben die Bestatter, die dort waren, die Friedhofsbetreiber darauf reagiert? War das für Sie neu? War das was ganz Neues? Wie waren die Reaktionen? Also es war für sie neu und hat aber den Trend, den sie aus ihrer Sicht wahrnehmen, nur bestätigt, dass der Friedhof als als physikalischer Ort der Trauer sich ja schon länger verändert hat und offensichtlich an Bedeutung abnimmt. Die Frage ist, wie weit das geht, ob man vielleicht Friedhöfe auch neu denken muss.

Max Herrmannsdörfer: Es gibt ja heute schon, auch das war Thema, das war den Teilnehmenden schon bekannt, dass es diese Brücke gibt, dass ich quasi am Grab eines Verstorbenen stehe und einen QR-Code scannen kann und dann am realen Friedhof, also an einem realen Ort stehend, mir die digitale Gedenkseite von der Person anschauen kann. Das ist ein Service, den Bestatter heute auch schon anbieten. Ich glaube aber für Bestatter tut sich da auch eine ganz neue Welt von Geschäftsmodellen auf. Ich sage mal, ganze Thema Bestattung und Trauer im digitalen Raum ist ein riesengroßes Thema, was in den nächsten Jahren mit Sicherheit an Bedeutung zunimmt. Denn wenn wir schauen, wer jetzt stirbt, das sind die wirklich die die kaum digital affin ist, die auch keinen digitalen Nachlass hat. Aber alleine die Boomer hinterlassen schon unfassbar viel. Wenn man sich anschaut, die heute Jugendlichen, die sind zu großen Teilen in der Gaming-Welt unterwegs. Es kommt natürlich auch vor, dass junge Menschen sterben. Und es gibt schon Trauerfeiern in World of Warcraft. wo andere Spieler einem verstorbenen anderen Spieler in so eine Art Trauerfeier begegnen. Da ist wahnsinnig viel Veränderung drin. Aus meiner Sicht heißt das nicht, dass die Bestatter signifikant weniger Business haben, sondern dass sich komplett ein ganzes Feld von neuen Möglichkeiten ergibt, die sich da erschließen lassen. Und deine Frage noch abzuschließen, auf diesem Symposium war auch ein Jurist, der hat auch gesagt, das ist auch ein Riesenthema für Juristen, weil natürlich, bedeutet das eigentlich, wenn ich, also dieses Bewusstsein, das jeder einzelne Mensch entwickeln sollte,

Max Herrmannsdörfer: Was kann ich denn, was können denn meine Hinterbliebenen aus meinem Nachlass an Rückschlüssen ziehen, wenn ich beispielsweise mit Chat, GPT oder anderen Bots vielleicht sehr persönliche Gespräche geführt habe? Welche Rückschlüsse, was kann man daraus an Informationen ziehen? Und es wird immer wichtiger, das war für mich auch ein ganz wichtiger Teil von meinem Vortrag, dass auch das eine super wichtige Botschaft ist, dass wir jeder einzelne von uns schon vor unserem Tod unseren digitalen Nachlass regeln müssen und schauen müssen, dass Menschen keinen Einblick in einer Tiefe in unser Seelenleben bekommen, den wir vielleicht gar nicht möchten. Und das ist einfach auch noch ein großes Feld der Aufklärung, was da zu tun ist. Also Regeln heißt, wer darf nachher darauf zugreifen oder Regeln heißt wirklich über seinen digitalen Fußabdruck nachdenken, was ich gerade tue. Sowohl auch. Also beides. Und wie schütze ich mich? Also es ist heute schon verboten, ich darf es, das schließen fast alle Anbieter aus, dass ich mich mit einem fremden Account in Facebook anmelde, in Google anmelde, in ChatGPT anmelde. Aber wenn ich die Zugangsdaten habe, es reicht ja schon, ich habe die Zugangsdaten zum Notebook eines Verstorbenen oder zum Smartphone, dann bin ich in den ganzen Apps drin. Und das ist ein Bewusstsein dafür zu wecken. Für mich ein ganz wichtiger Schritt. Kriegen meine Hinterbliebenen einfachen Zugang zu meinem Smartphone, zu meinem Notebook, zu meinen ganzen Devices oder regle ich das schon vorher? dass der Zugang nicht möglich ist und dass ich, das geht heute schon mit den großen Anbietern, Microsoft, Google, Facebook, dass ich genau bestimme, wer ist mein Nachlassverwalter und keiner dieser großen Plattformen bietet auch dem Nachlassverwalter Zugriff auf persönliche Daten wie Chats, Nachrichten und so weiter. Also das ist großes Thema, das sprengt hier den Rahmen.

Max Herrmannsdörfer: Ich glaube aber, da fehlt es noch in großen Teilen der Bevölkerung total an Bewusstsein dafür, was das bedeutet. Aber es ist natürlich schon wichtig, jetzt festzuhalten, dass wir eigentlich eher darüber sprechen, sich zu Lebzeiten darüber Gedanken zu machen und nicht seinen Verwandten zu überlassen, dass sie danach Büsten und humanoide Roboter bauen oder Abatare entwickeln. Möglicherweise kann ich das auch in meinem Erben natürlich festlegen, dass sie das dürfen, aber der Regelfall wird es wohl eher nicht sein. Sondern es geht wohl eher darum, jetzt zumindest zum jetzigen Zeitpunkt, Ich mache mir zu Lebzeiten Gedanken darüber, was dann entstehen kann. Und das bedeutet natürlich für die Zielgruppe der Bestatter und Friedhofsbetreiber, dass sie zu einem anderen Zeitpunkt Kontakt haben zu ihrer Zielgruppe. Sprich, sie sprechen sehr früh mit den später Verstorbenen irgendwann mal. Genau. Ich glaube, das ist ein ganz wichtiger Punkt, dass sich da vielleicht wirklich auch das Aufgabenfeld der Bestatter erweitert und zwar proaktiv Menschen schon zu adressieren, leiste jetzt schon mal Vorsorge für den Fall deines Todes. Da sehe ich auch ein großes Geschäftsmodell, weil das ein echter Wert ist, den man liefert, dieses Bewusstsein dafür. Also aus meiner Sicht betrifft und auch was die Friedhofsverwalter angeht, wie kann ein Friedhof anders gestaltet werden, eine Brücke zu schlagen zwischen der digitalen und der realen Welt. Weil ich bin zutiefst davon überzeugt, Friedhöfe sind kulturelle Orte und ich glaube, brauchen bei allem Digitalen, brauchen wir immer als Mensch einen physikalischen Ort auf diesem realen Planeten Erde, in dem wir einem Menschen gedenken. Ihr habt, glaube ich, den Friedhof in Köln auch besichtigt gehabt während der Veranstaltung. den Friedhof Milaten, eines der größten Friedhöfe in Deutschland. Und noch ein letztes Wort. Experten sagen, in 15 Jahren ist der weltweit größte Friedhof

Max Herrmannsdörfer: ist kein physikalischer Ort, sondern das wird Facebook sein. Dass Facebook ab 2040 je nachdem wie sich die Plattform entwickelt, mehr tote Profile hat als lebendige. Das muss man sich mal vorstellen. Das muss ich jetzt mal einen Augenblick auf mich wirken lassen. Wir gehen mal auf einen Punkt noch, einen den du vorhin schon angesprochen hast, nämlich wie wirkt das generell alles auf die Gesellschaft? Wie gehen die Menschen damit Ist es überhaupt möglich? eine Beziehung zu einer Maschine sozusagen aufzubauen. da habe ich im Vorfeld mit einer Psychologin gesprochen. Sie ist auch Coach und sie begleitet Personen in emotionalen Situationen, auch in Extremsituationen. Das ist Andrea Rapp und wir hören mal in das Gespräch rein. Also wenn ich jetzt anderen davon erzähle, von einem digitalen Zwilling, dass man sich vorstellen kann, dass man mit einem Verstorbenen spricht, dann sagen die alle zu mir, das funktioniert doch nicht, das kann doch nicht funktionieren. Ich will es aber jetzt genau wissen und deswegen freue ich mich jetzt, dass ich eine Expertin hier bei uns im Studio habe. Ich begrüße jetzt Andrea Rapp. Sie ist Psychologin, sie ist Coach und sie begleitet Personen in emotionalen Situationen und heraus von Krisensituationen. Hallo Frau Rapp. Ja, ich grüße Sie. Frau Rapp, meine Frage ist, kann das funktionieren? Geht sowas? Ich bin der festen Überzeugung, dass es funktionieren kann und ich freue mich, dass es die Möglichkeit bald geben wird, weil ich weiß, dass in einer solchen Situation, in der Menschen in Trauer sind, eine ganz große Sehnsucht nach nochmal diese Beziehungserfahrung zu machen ist und diese Begegnung mit dem Verstorbenen. Und wenn es heute über die technischen Möglichkeiten möglich ist, dass ich meinen verstorbenen Angehörigen noch mal Fragen stellen kann oder ihm auch wichtige Themen noch mal erzählen kann, dann kann es ganz wesentlich für die Trauerbegleitung sein. Und es wird funktionieren, weil wenn ich einen Avatar sehe, einen gut gemachten Avatar, das ist wichtig dabei, wenn ich den sehe und auch stimmlich wiedererkenne meinen Angehörigen.

Max Herrmannsdörfer: dann vergisst unser Gehirn einfach, dass es keine reale Situation ist. Das kennen wir alles vom Kino. Zum Beispiel, wenn Sie heute in einem guten Film sitzen, wissen Sie, Sie gehen in Film, weil Sie ziehen das Ticket an der Kasse. Wenn er sehr gut gemacht ist und emotional auch ansprechend ist und fessend ist, vergessen Sie in der Zeit im Kino einfach, dass dieser Film nur ein Film ist, nur Fiktion, sondern Sie empfinden die Spannung, Sie empfinden die Auch Angst vielleicht, wenn es da dramatische Szenen gibt, aber sie empfinden auch die Freude, wenn dieser Film gut ausgeht. Und dieser Mechanismus ist der gleiche, wenn ich als Angehörige einem Avatar begegne. Also die Stimme ist dann irgendwo entscheidend, weil es ist ja so, das System wird ja gefüttert eben mit dem digitalen Fußabdruck, also mit allen Materialien, die da sind. Aber natürlich ist das dann nicht mehr der Mensch. Und deswegen kam mir ja auch diese Kritik entgegen wie Das ist ja nicht, das merkt man ja dann doch, das geht doch nicht. Aber das ist die Stimme, sagen Sie, dann quasi ausschlaggebend ist. Die Stimme kann da sehr wichtig sein, weil die Stimme direkt mit unserer emotionalen Bewertung auch zusammenhängt. die Stimme ganz viel auch mit dem Thema, welche Bedeutung gebe ich dieser Situation, auch emotional zusammenhängt. Aber wichtig ist, je mehr Sinne angesprochen werden. Also auch zum Beispiel über eine bildhafte Darstellung, also wird der visuelle Cortex auch angesprochen. Über eine Stimme wird unser limbisches System auch angesprochen. Das limbische System ist für die ganze emotionale Empfindung zuständig. Je besser das gemacht ist, desto mehr wird diese Erfahrung da sein. Also die Visualisierung zum Beispiel in Form einer Büste, dass ich mit demjenigen sprechen kann oder vielleicht sogar nachher ein humanoider Roboter. Das alles würde helfen oder ist es dann wirklich das Bild des Verstorbenen, der Verstorbenen? Es wird das Zusammenspiel dieser Faktoren sein. Es kann auch sein, wenn es gelingt einen humanoiden Roboter zu kreieren, der zum Beispiel auch die Körpersprache des Verstorbenen oder der Verstorbenen nachahmen kann, dieser Effekt umso stärker sein. Also je mehr Sinne auch angesprochen werden, insbesondere körpersprachlich und zur Körpersprache gehört auch die stimmliche Komponente.

Max Herrmannsdörfer: desto mehr wird die Emotionalität angesprochen und die Themen in tiefer legenden Gehirnstrukturen verarbeitet, die unser Unbewusstes tangieren, sodass es dann annähernd einer echten Erfahrung sein wird. Ein Kritikpunkt, der mir noch entgegenkam, war, da kann man ja gar nicht mehr richtig trauern, weil derjenige oder diejenige ist ja dann noch da, man kann seine Trauerarbeit gar nicht abschließen. Wie sehen Sie das? Das ist ein spannendes Thema, weil tatsächlich kann es das Risiko geben, dass wenn jemand sich intensiv auf diese Erfahrung auch einlässt, eine Hoffnung auch aufkeimt, eine unbewusste Hoffnung, weil das Wissen ist ja in jedem Fall da, dass derjenige nicht mehr lebt, aber einfach eine unbewusste Hoffnung darauf, dass diese Erfahrung weitergeführt wird. Und das liegt sicherlich auch daran, wie das Ganze gemacht ist, dass dann auch für noch einmal ein Abschiedsprozess gedacht ist, weil in dem Moment, ich zum Beispiel noch mal die Möglichkeit habe, zum Beispiel eine wichtige Frage zu stellen als Abschiedsprozess oder noch mal demjenigen, der jenigen auch meine Gefühle oder noch wichtige Themen ansprechen kann, kann es zur Trauerbewältigung beitragen, zum Abschließen beitragen. Allerdings ist es auch wichtig, da einen gewissen Rahmen zu setzen, weil sonst natürlich schon auch die Gefahr besteht, dass es dann als gewisser emotioneller Ersatz für den Verstorbenen genommen wird. Ja, aber ist das dann so, dass ich dann einen Dauerschmerz habe oder kann es auch sein, dass das dauerhaft für mich gut und schön ist? Das ist ein interessanter Punkt. Wahrscheinlich ist es im Erleben dauerhaft gut und schön. In dem Moment wo sie dann wieder, wo der präfrontale Cortex anspringt, also sprich die Steuerungszentrale, die Reflektion, also sprich sie aus diesem Trauerraum rausgehen und ihnen wieder bewusst wird, dass der Angehörige, die Angehörige nicht mehr existent ist, kann es natürlich auch noch mal zu einer Trauerreaktion kommen. Würden Sie jetzt empfehlen zu sagen, ja, das kann man machen, kann es eine gewisse Zeit nutzen, sollte es dann aufhören oder würden Sie sagen ...

Max Herrmannsdörfer: Ja, das kann man machen, das ist einfach gut und schön, aber jeder muss für sich entscheiden, wer damit klarkommt. Also, Letzteres in jedem Fall. Ich glaube, es wird individuell sehr unterschiedlich sein, so unterschiedlich wie Personen auch trauern, so unterschiedlich wird auch das Bedürfnis danach sein. Und gleichzeitig, glaube ich, stand heute aus meiner Sicht und aus dem, was ich weiß, über Emotionen und über Trauerprozesse. dass es auch wesentlich ist, einem Punkt zu kommen, wo genau das passiert. Das heißt, ich kann die schönen Erinnerungen und zu diesen schönen Erinnerungen kann auch noch mal so ein abschließendes Gespräch oder eine abschließende Begegnung mit dem Avatar gehören, kann die für mich integrieren und habe gleichzeitig das Bewusstsein, dass derjenige, diejenige nicht mehr da ist in meinem aktuellen Leben. Also das wäre ja das ideale Ziel. beides aktiv haben zu können. Und damit plädiere ich dafür, dass das ein zeitlich durchaus geplanter bzw. irgendwann abgeschlossener Prozess ist. Also ich glaube nicht, dass es gut ist, es zu lange zu tun. Spannend. Also vielen Dank für die Einschätzung. Vielen Dank für das Gespräch, Frau Rapp. Ich bedanke mich bei Ihnen. Ja, soweit jetzt die Einschätzung von Andrea Rapp, Psychologin und Coach. Das bedeutet, es funktioniert. Also das glaube ich, können wir daraus schon mitnehmen. Aber es hat vielleicht auch Grenzen. Also ich glaube, die Erfahrung werden wir erst noch machen müssen, weil das noch kein Massenphänomen ist. Ich könnte mir auch vorstellen, es ist vielleicht auch noch ein Unterschied, ob ein älterer Mensch nach längerer Krankheit stirbt oder ob vielleicht sogar ein Kind stirbt oder ein junger Mensch durch einen Unfall stirbt, also plötzlich aus dem Leben gerissen wird, wo man noch, ich kann es mir vorstellen, so einer Schockstarre ist und das erstmal verarbeiten muss. Da kann ich mir das gut vorstellen. Ich finde es auch sehr interessant, das passt ganz gut zu dem, was ich gehört habe, dass einige Hospize

Max Herrmannsdörfer: mittlerweile schon sagen, aktiv sagen, macht Fotos von den letzten Wochen im Leben des Menschen, der hier gerade im Sterbeprozess ist, weil ihr braucht für die Trauerverarbeitung, braucht ihr Fotos und in den meisten Fällen hat man nur Bilder von den schönen Augenblicken, aber von den Alltags... Augenblicken, wo man zusammen auf der Couch sitzt und Fernsehen schaut oder sowas, aber auch von den letzten schweren Wochen macht man eher keine Fotos. Ich finde das sehr interessant, dass die Profis in der Sterbebegleitung, dass die sagen, die erkennen das mittlerweile schon an, die sagen Fotos, das sagt mittlerweile jeder auf seinem Smartphone, das ist ein Teil nachher der Trauerbewältigung. Ja, und das, worüber du gesprochen hast mit der Frau Rapp, ist dann jetzt, ich sag mal, die nähere Zukunft, in die wir gehen werden. Wenn man da so gerade zugehört hat und sich das so vorgestellt hat, klang es trotzdem für mich noch irreal. Aber es kann schnell sich so entwickeln. Also ich sag mal, ich hab hier zu Hause die MetaQuest VR-Brille, die kostet, ich die 500 Euro. Ich sag mal, da ist man wirklich in einer virtuellen Welt. Das ist schon recht realistisch. Geschweige dann, wenn man sich die Apple Vision Pro anschaut, die ist jetzt nicht für den Massenkonsum gedacht. Mir geht es nur darum, was geht heute schon. Das ist eine hyperrealistische Darstellung einer virtuellen Welt und wir sind sofort in der Situation. Also wer so eine Brille mal aufgesetzt hat, unser Gehirn erkennt nicht den Unterschied. Solche Brillen werden ja auch genutzt, Höhenangst zu überwinden. Und ich sag mal, das ist schon viel näher an der Realität als die meisten glauben. Vielleicht schauen wir noch ein bisschen auf die Technologie als solche, versuchen noch ein bisschen dahinter zu steigen, was da eigentlich genau passiert. Denn die Technologie als solche kann man ja auch noch für viele andere Anwendungen einsetzen. Wir sind ja hier in einem

Max Herrmannsdörfer: Podcast für Handwerksunternehmer. Das hat sicherlich jetzt jeden als Menschen interessiert. Diejenigen, die beruflich damit zu tun haben, natürlich auch. Aber eigentlich reden wir ja über Avatar oder über digitale Zwillinge. Es gibt aber da überall Unterschiede. Vielleicht kannst du es einfach nochmal für alle klar machen. Was ist da eigentlich was? Also digitale Zwillingen, wir haben auch Customized GPTs, wir haben alles Mögliche. Was ist was? Worüber sprechen wir in diesem konkreten Fall? Ist das jetzt ein Avatar, ist das ein digitaler Zwilling, was ist das eigentlich? Also ein digitaler Zwilling ist ein virtuelles Abbild eines realen Gegenstandes. Das kann ein Mensch sein und zwar in verschiedenen Facetten. Also das ist, ich mich mit Chachi Petit unterhalte, einfach meine Themen, meine Sprachmuster. Wenn es Fotos gibt, das, kommt meine körperliche Erscheinung noch mit hinzu. Gleiches gilt natürlich auch für eine Baustelle. kann über Leidardaten die Umrisse eines Gebäudes als digitalen Zwilling darstellen und dann anreichern mit allen Informationen, die so ein Gebäude ausmachen. Wo liegen Stromleitungen, welche Materialien wurden in einem Gebäude verwendet, aber auch sowas. Machen wir mal ein ganz einfaches Beispiel eines digitalen Zwillings. Natürlich kann ich auch diesen digitalen Zwilling zum Leben erwecken, wie wir es gerade in der Trauer gesehen haben, indem ich einfach die Echtzeitdaten dieses Gebäudes erfasse. Also, welchen Wetterbedingungen ist dieses Gebäude ausgesetzt? Heißt, mit welchem Materialverschleiß habe ich zu rechnen? Mit welchem Energieverbrauch habe ich zu rechnen? Und natürlich kann ich auch darüber, dass ich über Sensoren messe, wann geht das Licht in einem Raum an oder aus, kann ich erkennen, wie stark wird ein Raum benutzt und daraus nochmal eine ganz andere Gebäudeplanung machen. Oder ein ganz einfaches Beispiel zu nennen, ich kann

Max Herrmannsdörfer: bieten, ich sag mal als so eine Art Wartungsanbieter für Gebäude, kann ich sagen, ich biete dir Licht als Service an. Das heißt, ich erkenne ja, ich weiß das ja am digitalen Zwilling, wie lange ein Leuchtmittel in einem Raum geleuchtet hat. Und ich weiß genau, so ein Leuchtmittel geht nach x 1000 Stunden, gibt das den Geist auf und vorsorglich tausche ich das aus. Damit kann ich als Handwerksbetrieb mir meine Dienstleistung viel besser planen, als ich es üblicherweise tun kann. Oder ein ganz anderes Beispiel, auch ein digitaler Zwilling von einem Gebäude, eine Facette davon. Es gibt einen Handwerksbetrieb in den USA, der hat ein Geschäftsmodell entwickelt, der baut Sensoren ein in die Duschköpfe von Hotels und dann Erkennt der Sensor, wie stark die Temperaturschwankung ist zwischen ganz kalt und ganz warm. Und wenn das passiert, dann ist wahrscheinlich die Mischbatterie verkalkt, defekt, was auch immer. Und der misst das und sagt, das ist eine der Hauptgründe, warum Gäste unzufrieden sind mit ihrem Aufenthalt in einem Hotel, wenn sie morgens verschlafen, in die Dusche steigen. Und das Wasser ist entweder viel zu heiß oder viel zu kalt. Das ist ein sehr unsanfter Prozess, wach zu werden. Auch ein Beispiel wie ein Handwerksbetrieb, sich ein neues Geschäftsmodell über den digitalen Zwilling erarbeitet, was eine sehr gute Planbarkeit ist. ich habe natürlich, je länger ich dieses Business mache, umso besser sind meine Erfahrungswerte. Wann genau wird wohl so eine Mischbatterie oder der Duschkopf, was auch immer es sein mag, wann muss ich da irgendwas tun? Und das sind jetzt sehr, sehr einfache Beispiele. Das kann ich bis ins Unendliche weitertreiben, wie ein Handwerk, beispielsweise Dachdecker, Malerbetriebe, indem sie über ihre Einsatzplanungen Wetterdaten über eine API mit einbeziehen. Es gibt schon an

Max Herrmannsdörfer: Anbieter, die machen Prognosen über das sogenannte Handwerkerwetter speziell für Maler und Dachdecker. Also null ist, man kann nicht arbeiten und zehn ist super optimal. Und Maler können entsprechend ihre Einsatzpläne anpassen und sagen, weiß, nächste Woche wird es, weiß was ich, zu kalt, draußen zu streichen oder Putzarbeiten durchzuführen. Plane ich die Arbeiten entsprechend mehr ins Innere zu verlegen? Ähnliches gilt auch für Dachdeckerbetriebe. Drei ganz kleine Beispiele, wie dieser digitale Zwilling Einzug halten wird in jeden Alltagsbereich. Gehen wir vielleicht noch mal auf den persönlichen digitalen Zwinger und schauen mal, was da möglich ist. Das müsste ja ein ähnlicher technologischer Ansatz dann sein wie das, was wir gerade besprochen haben. Ich glaube, es gibt das Thema Wissen zu sichern von beispielsweise Mitarbeitern, die sehr verdient sind, vielleicht in den Ruhestand gehen. Aber da hast du, glaube ich, eine Idee. Absolut. Also da gibt es heute schon Anbieter, die sagen, wir bieten dir an, wenn du weißt, du hast einen verdienten Mitarbeiter, der geht in zwei, drei Jahren in den Ruhestand. Mach von dem einen digitalen Swilling, gib dem jede Woche, ich weiß nicht, zwei bis drei Stunden Zeit. Oder er hat die Möglichkeit, situativ, wenn er auf einer Baustelle ist, entsprechend sein Wissen auch über Fotos, also Smartphone-Fotos, mitzudokumentieren, dass nachher nachfolgende Mitarbeiter dieses Wissen abgreifen können. Das ist eine Facette. Und natürlich auch, ich sag mal, auch von Ich sag mal, auch von mir als Geschäftsführer, was sind meine Sprachmuster, wie kommuniziere ich? Je besser mich ein Bot kennt, meinen digitalen Sprachzwilling oder Kommunikationszwilling, kann ich mir Feedback einholen und sagen, welche Rückschlüsse lässt eigentlich meine Sprache auf mich zu? Wie bin ich denn im Umgang? Bin ich freundlich? Bin ich verbindlich? Bin ich klar? Bin ich aggressiv? Was auch immer.

Max Herrmannsdörfer: Ich habe Möglichkeiten, mich ganz konkret mit meinem digitalen Zwilling auf schwierige Verhandlungsgespräche vorzubereiten. Dieser Begriff digitaler Zwilling umfasst wirklich alles, was wir in unserer realen Welt kennen. Wir selbst, unsere Sprachmuster, das Know-how von Menschen, die in meinem Betrieb arbeiten. das Wetter draußen, die Kombination von allem, Gebäude, Einfluss von Wetter, alles. Und da tauchen wir ein in eine komplett neue Welt der Möglichkeiten. Also nicht nur Arbeit effizienter zu gestalten, auch, dass ich also arbeiten besser plane, weniger Ausfallzeiten habe, aber auch, dass ich neue Geschäfte oder neue Services anbiete, so will ich es mal nennen. Muss ich mich als Mitarbeiter darauf einstellen, dass alle Daten, womöglich rum, wahrscheinlich zukünftig als Standard gesammelt werden. Denn wenn man genau hinguckt, geht es immer darum, Daten zu sammeln. Also das ist immer das Entscheidende, möglichst die Daten zu haben. dann wird es in Zukunft so, dass ich von vornherein, wenn ich meinen Job antrete, unterschreibe, dass ich mit einverstanden bin, dass alles aufgezeichnet wird, meine Daten irgendwo verwendet werden dürfen, damit ich daraus später so etwas als Arbeitgeber bauen kann. Kann das sein? Ist realistisch? Danke für die Frage. Also die kann ich jetzt gar nicht mit Ja oder Nein beantworten. Das ist aus meiner Sicht eine große Frage für Juristen. Da schließt sich der Kreis wieder zu dem Friedhofsymposium, dem ich war. Das war kein Zufall, dass da ein Jurist war, weil der sagte, genau das, was du angesprochen hast, ist ja nicht nur im Fall des eigenen Todes ein Thema, sondern das ist auch im ganzen Kontext meines Arbeitslebens spielt das eine große Rolle. Darauf müssen wir erst noch Antworten finden. In dem Kontext mit dem Friedhof, mit den Bestattern werde ich zu Lebzeiten sagen, ja, ich will das. Dann ist es ja irgendwo wahr, okay. Die Frage ist halt, inwieweit, ich sag mal, es geht ja nicht nur darum, wenn ich in den Ruhestand gehe und in Frieden meinen Arbeitgeber verlasse. Es gibt ja auch den anderen Fall.

Max Herrmannsdörfer: dass ich mehrere Jahre bei einem Unternehmen gearbeitet habe. Da vielleicht sogar, nehme ich einen ganz kritischen Fall an, ich werde sogar entlassen. Das heißt, ich gehe im Streit. der hat trotzdem, ich sage mal, Know-how, meine Sprachmuster, mein Verhandlungsgeschick. Sagen wir nur mal mein Verhandlungsgeschick. Das hat er über meinen digitalen Zwilling in irgendeiner Form und kann das weiterhin nutzen. Zum Beispiel. Ich sag mal, das sind ganz neue Bereiche auch der Rechtsprechung, des Persönlichkeitsschutzes. Ich sag mal auch so alles, was Copyright angeht. Wo werden meine Persönlichkeitsrechte verletzt? Also ich bin keine Juristin, ich darf da gar nichts zu sagen. Wenn ich mich nicht sehr täusche, sind das alles Fragen, auf die wir noch keine Antwort haben. unser Rechtssystem auch noch gar nicht darauf vorbereitet ist. Das ist schon sehr spannend. Es geht natürlich auch die persönliche Weiterentwicklung. Wenn ich von einem Arbeitgeber zum nächsten gehe, möchte ich mir ja gerne auch den nächsten Schritt machen. Aber eigentlich habe ich ja den Schritt von vorher beim anderen Arbeitgeber schon mal stehen lassen, der dann möglicherweise meinen persönlichen, sag mal in Anführungsstrichen, Wert wieder schwälert, weil woanders kann das ja alles nochmal gemacht werden. Und das ist wirklich sehr, sehr, sehr spannend. Und das ist sicherlich eine eigene Podcast Folge, wo man nur die juristische Seite mal durchdekliniert, was das bedeutet hier. enorm. Also digitaler Zwilling waren wir gerade noch mal bei der Technologie als solche, haben uns wirklich auch schon vier Fälle fürs Handwerk gerade identifiziert. Wenn du jetzt ein Szenario für die Zukunft aufmachst und wir gucken mal fünf Jahre weiter, zehn Jahre ist zu weit wahrscheinlich, fünf Jahre mal weiter, wie stellt sich die Welt dar? Insbesondere jetzt, wenn du so ein bisschen den den Blick auf das Handwerk hast, ist natürlich schwierig. weiß, da sind es auch noch 130 Gewerke. Es ist nicht so homogen, aber vielleicht versuch's einfach mal. Was kommt da so aufs Handwerk zu, wenn man nur von dieser Technologie aus draufschaut, aber vielleicht auch mit dem Gesamtblick? Also ich sag mal, nehmen wir mal noch ein drittes Thema hinzu, die Robotik. Wenn ich einen digitalen Zwilling hab von einer Baustelle, von einem Gebäude.

Max Herrmannsdörfer: Kann ich einen Roboter im Virtuellen schon trainieren für die Baustelle, in der er eingesetzt wird oder auf das Gebäude, in dem er eingesetzt wird? wenn wir uns mal anschauen, Beispiel IKEA, die machen die Inventur ihres Lagers, ihres Zentrallagers mit einer Drohne über Nacht. Und natürlich kann ich das, das ist jetzt Ikea, also Handel, klassisch haben die natürlich ein großes Interesse daran, ihren Warenbestand aktuell zu halten. Aber übertragen wir das mal auf die Baustelle, ist der Transfer für mich naheliegend. Warum sollte eine Drohne nicht ständig eine Echtzeitdokumentation einer laufenden Baustelle haben und die entsprechenden Planungsingenieure Zeit wirklich in Echtzeit auf entsprechende Verzögerungen, Schwierigkeiten, was auch immer reagieren können und nicht nur das, nicht nur über die Echtzeitdaten, die ich von der Drohne bekomme, sondern digitaler Zwilling, andere Echtzeitdaten aus der Welt. Wie ist die Liefersituation für bestimmte Materialien? Gibt es da gerade Engpässe? andere Datenkombination, Wetterdaten. Auch da sind den Möglichkeiten keine Grenzen gesetzt. Das heißt, auch für das Handwerk gilt, was ich im Grunde bei allen anderen Unternehmen erzähle, mit denen ich zu tun habe, dass diese Grenzen aufgebrochen werden. Dadurch, dass wir ein digitales Abbild unserer Welt haben. steht so eine Baustelle nicht mehr isoliert da, sondern ich kann die vernetzen mit Informationen aus der ganzen Welt. Also sowohl über Drohnenüberfliegungen, wie ist der Echtzeitzustand dieser Baustelle kombiniert mit

Max Herrmannsdörfer: Wetterdaten mit vielleicht auch Preisentwicklungen für bestimmte Materialien auf dem Markt, welche Prognosen ergeben sich, heißt für das Handwerk gilt es auch viel vernetzter zu denken, viel mehr über die eigene Baustelle hinaus zu denken. Damit werde ich enorme Effizienzgewinne und Kostengewinne erzielen, die Wettbewerber, die das nicht tun, nicht haben werden. Also das ist für mich, darüber rede ich, egal in welcher Branche ich bin, dieses vernetzte Denken und Verbindung des digitalen Zwillings mit der realen Welt. Ob das jetzt Bestatter sind, ob das ein Dachdecker ist oder ein Bauingenieur, der irgendein Autobahnprojekt plant, was auch immer. Dorothee, wenn ich jetzt Handwerksunternehmer bin und zuhöre, dann sage ich mir, Ich möchte gerne Heizungen einbauen, möchte gerne Elektroleitungen einbauen, ich möchte gerne dabei helfen, dass ein Haus entsteht. Wie soll ich das mit diesen ganzen Daten noch außenrum machen? was da jetzt alles passiert? Muss ich diese Furcht gerade haben oder wird das alles mit den Systemen, die ich einsetze, dann sowieso abgedeckt werden? Oder muss ich jetzt tatsächlich mir einfach nochmal ein anderes Know-how drauf schaffen? Also ich gehe davon aus, wo ein Bedarf ist, wird es Software-Anbieter geben, die bestimmte Lösungen out of the box anbieten werden. Ich bin jetzt zu wenig in dem Business unterwegs, als dass ich da konkrete Anbieter nennen könnte. Aber das ist einfach so. Ich glaube, die größte Herausforderung ist gar nicht den Umgang mit der Technologie, weil ich sag mal, Software wird immer intuitiver und ich glaube auch immer Selbsterklärender. Schauen wir uns so etwas Wirkmächtiges an wie ChatGPT. Das ist einfach nur ein Browser Fenster mit einem Eingabe Fenster, wo ich irgendwas reintippen kann oder noch anders auf meinem Smartphone eine App und ich spreche und ähnlich stelle ich mir das vor bei Lösungen. nicht so einfach. ist natürlich hat so eine Baustelle einen

Max Herrmannsdörfer: ganz anderen, ist was ganz anderes, hat viel mehr Datenschichten. Aber ich glaube, die größte Herausforderung ist nicht die Adaption, dass ich die Technik implementiere, dass ich plötzlich eine Software habe, die eine API hat zu einer Wetterprognose, die mir ein bestimmtes Handwerkerwetter benennt. Die Herausforderung ist, selbst so vernetzt zu denken und das schon mitzudenken. Ich kann sowas wie die weltweite Lieferketten, vielleicht auch Verkehrsprognosen, wenn ich einen Schwertransport habe oder was auch immer. Dieses vernetzte Denken, Daten aus anderen Bereichen in den Kontext zu bringen, zu meinem eigenen Business. Ich glaube, das ist die eigentliche Herausforderung. Nehmen wir auch nur mal diese beiden Beispiele, die ich genannt habe, mit den Licht. als einen Service anzubieten. ist kein Hexenwerk. Das ist einfach die Daten von ein paar Sensoren auszuwerten, beziehungsweise das mit den beiden, mit diesen Duschköpfen. Das ist alles technisch überhaupt kein Hexenwerk. Es geht darum, diese kreative, selber kreative Ideen zu entwickeln, was mit diesen allgegenwärtigen Daten aus dem digitalen Zwilling möglich sein wird und daraus für sich selber neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. Das ist die Herausforderung, weil dieses Business as usual wird es immer weniger geben. habe das die letzten 30 Jahre hat sich in meinem Handwerk nicht verändert. Ich arbeite im Prinzip. mal von der Entwicklung von Ausschreibung, Software oder sowas mal abgesehen. Aber im Prinzip, mein eigentliches Handwerk hat sich nicht so dramatisch verändert. Das wird sich im Handwerk verändern. Dieser vernetzte Gedanke und mein Know-how, was ich habe, meine Kompetenz plötzlich anders anzubieten. Das ist die Herausforderung. Aber es sind Chancen. Also im Endeffekt, wenn ich dir zuhör, sind alles Chancen. Und die Umsetzung der Chancen wird einfach

Max Herrmannsdörfer: wird einfacher, weil wir einfache Eingabeformen haben, egal wie. Du hast gerade geschildert, es wird wahrscheinlich viel über Sprache passieren. es wird eigentlich, es sind super Instrumente, die da auf uns zukommen. Also insofern brauche ich keine Furcht haben, sondern sagen, da kommt eine ganz spannende Welt auf mich zu. Ich sollte mich schon ein bisschen damit beschäftigen, aber da kommt eine ganz spannende Welt auf mich zu, mit riesigen Chancen. Teilst du meine Meinung? Absolut. Und ich sage auch immer, was ist die wichtigste Fähigkeit in Zeiten wie diesen, sage ich immer Offenheit und Neugier für das Neue, was da draußen ist. Und das erst mal einzuladen. Und nicht zu sagen, das ist alles doof, sondern wirklich mit einer Unvoreingenommenheit und einer Neugier, diese Themen für sich selber zu erforschen. Und dann zu sagen, was passt für mich? Vielleicht möchte ich keinen digitalen Zwilling von den Menschen, die bei mir arbeiten. Vielleicht möchte ich das nicht. Aber vielleicht will ich andere Dinge tun. ich kann mir aber nur ein Bild machen, wenn ich selbst in dieses Thema eintauche. Ich glaube, so haben wir die Tipps ganz gut gegeben. Wir sind jetzt an dem Punkt, wo wir auch immer noch mal unseren Gast kennenlernen. Da gibt es noch ein paar persönliche Fragen, die ich auch gerne dir stellen würde und wir da gleich mal einsteigen mit der Frage. Gibt es irgendjemanden, mit dem du gerne mal tauschen würdest? beruflich oder es kann auch Sportler sein, Künstler sein, kann eine historische Figur sein, was auch immer. Gibt es jemanden, den du gerne mal tauschen würdest, die Erfahrung zu machen von demjenigen? Also das ist keine Person in dem Sinne, aber das ist ein Berufsbild, mit dem ich tauschen würde und zwar, das wäre das von einem Schreiner, weil das ist für mich einerseits, es ist die Die Begegnung mit der wirklich realen Welt. Ich habe zum Beispiel mit dem Werkstoff Holz zu tun. Und was ich absolut faszinierend finde, wo ich, wenn ich die Zeit hätte, würde ich das wahrscheinlich machen. Ich hätte wahrscheinlich schon entsprechende Gerätschaften in meiner Garage aufgebaut, aber alte Möbel wiederherzurichten. Das ist für mich der Gegenpol zu dem, was ich heute mache.

Max Herrmannsdörfer: wo ich ständig das von dem Neuen erzähle, das Neue einzuladen. Und das ist das Gegenteil. Das ist etwas Altes, was in die Jahre gekommen ist, zu neuem Leben zu erwecken und einem Gegenstand einen längeren Bestand zu geben, statt dass er auf dem Sperrmüll landet. Und überhaupt ein Handwerk etwas mit den Händen zu tun. Und am Ende des Tages zu sehen, was ich geschafft habe, ganz konkret an einem Gegenstand in der realen Welt. Das ist was, was ich gerne machen würde. Damit hast du meine zweite Frage auch schon beantwortet, welchen Beruf du ergreifen würdest, wenn du einen Handwerksberuf ergreifen würdest, hast du somit gerade gesagt. Aber du hast eine spannende Aussage getroffen, dahingehend, dass das so bisschen der Gegenentwurf ist zu all dem, was wir gerade, sagen wir mal, an Technologien haben, an Entwicklung, Geschwindigkeit, was da so passiert. andere Orientierung in Richtung Nachhaltigkeit, vielleicht auch Entschleunigung. hast du nicht verwendet, aber ich interpretiere das jetzt da mal rein. Wenn wir in die Zukunft schauen würden und wenn du jetzt einem 17-, 18-Jährigen, einer 18-Jährigen, einer 17-Jährigen eine Empfehlung geben würdest, und sagen, also das sind die spannendsten Felder in Zukunft, nehme ich dann da mit, dass du vermutlich sagst, also KI, Feld ist natürlich super spannend mit allem Drum und Dran. Und auf der anderen Seite könnte aber auch ein Bereich reingehen, der genau aus dieser Welt der Entschleunigung kommt. Also würdest du das so sehen oder siehst du es anders? Ja, sehe ich genau so. Ich sehe tatsächlich, das habe ich immer schon gesagt. war immer, und das sage ich jetzt wirklich nicht, weil ich hier im Handwerker-Podcast bin. Ich habe immer schon gesagt, dass das Handwerk ist, was ist eine der Bereiche in Deutschland, in der ich mir wirklich eine Karriere aufbauen kann, auch abseits von diesen ganzen Folien-Schiebereien und im Büro sitzen. hat wirklich mit den Händen etwas zu schaffen, zu tun. Und den Rat, also ich werde das öfters gefragt und ich sag dann immer, gerade in diesen Zeiten der Veränderung, wo es viele Berufe, die wir heute kennen, morgen nicht mehr geben wird.

Max Herrmannsdörfer: oder in einer völlig anderen Form geben wird und Maschinen immer mehr wiederholende oder schwere, belastende Arbeiten uns Menschen abnehmen werden. Wir kommen in eine Zeit, in der es immer wichtiger wird zu wissen, was kann ich eigentlich und was möchte ich? Was sind meine Fähigkeiten? Und was sind meine inneren Werte, die ich habe? Und danach einen Beruf auszuwählen. Denn die Zeiten, wo ich sagen kann, ich fange bei einem Automobilhersteller an und da bleibe ich von der Ausbildung bis zur Rente, die sind vorbei, die gibt es in keinem Bereich mehr. Wir werden es erleben, dass völlig neue Berufe entstehen, die wir heute noch gar nicht kennen. Und bei all diesem Digitalen wird auch, wir Menschen sind immer noch Körpersäle, Geist, also wir brauchen die Mensch zu Mensch-Interaktion. Das heißt, es werden viele neue Berufe entstehen, wo es sehr viel die Mensch-zu-Mensch-Interaktion geht. Vielleicht auch im Handwerk, dass man sagt, der Handwerker, der zu den Kunden nach Hause kommt, irgendetwas einbaut und schweigend wiedergeht, vielleicht wird auch da die Mensch-zu-Mensch-Interaktion wichtiger. Wem vertraue ich denn? Wen lasse ich? Vielleicht ist es mir wichtig, eine kompetente Beratung zu bekommen. Viel wichtiger, als es mir heute ist. Das wissen wir alles nicht. Deshalb sage ich immer für Menschen, also für junge Menschen, die vor der Frage stehen, welchen Beruf ergreife ich, sage ich immer, sei dir im allerersten Schritt bewusst, was kannst du wirklich gut und was willst du machen? Und wenn du gerne mit den Händen arbeitest und es für dich ein Grusel ist, ganzen Tag im Büro zu sitzen, dann denk über einen Beruf im Handwerk nach. Wenn du gerne mit Menschen zu tun hast, vielleicht im Bereich Gesundheitswesen, hohe Zellfachbereiche, was auch immer. Also das muss die erste Frage sein, weil dieses was ist ein sicherer Beruf? Das kann

Max Herrmannsdörfer: heute keiner beantwortet. Ich versuche trotzdem noch mal bisschen Sicherheit reinzubringen, dich eine Einschätzung zu bitten. Was werden die Maschinen noch eine ganze Weile nicht können? oft wird die Empathie genannt, aber vielleicht sagst du es. Ja, also sicher, also ganz allgemein im Handwerk denke ich, sind wir schon noch wie viele Jahre weg, weiß ich nicht, aber dass jetzt ein Roboter zu einem beliebigen Haus fährt und eine Klimaanlage einbaut oder eine Heizung einbaut, da sind wir schon noch bisschen von entfernt. Und wir haben natürlich auch darüber gesprochen, wie gut mittlerweile schon Abatare, also echte Roboter aussehen, die so ähnlich, also die einem Menschen täuschend ähnlich sind, davon sind wir auch noch entfernt. Und bei all dieser Technik gehe ich dennoch davon aus, dass diese Mensch zu Mensch-Interaktion Also, wir uns als Mensch erleben, das wird sicher an Bedeutung zunehmen. Und auch generell die Frage, die auch im Berufsleben zentral sein wird, wann wollen wir denn einem Menschen begegnen? Möchte ich mit einem Handwerker sprechen, wenn es ein Angebot geht? den Neubau meines Hauses betrifft oder den Einbau einer Klimaanlage in mein Haus, reicht es mir aus, mit einer KI zu sprechen? Wir sind bei vielen Dingen auf der Reise. Das wissen wir noch nicht. Aber ich glaube, dieses Thema Vertrauen wird zentral sein. Wie schaffe ich es, Vertrauen aufzubauen, dass ich als Handwerksbetrieb der Richtige bin, dem du vertrauen kannst, dass wenn du mir den Auftrag gibst, dass die Klimaanlage dann gut und sauber und richtig und verlässlich eingebaut wird. Und dieses zentrale Thema gilt, denke ich, für alle Interaktionen, für alle Prozesse. Das ist die zentrale Frage der nächsten Jahre aus meiner Sicht. Dorothee, vielen Dank. Ich habe noch vier kurze Fragen, mit der Bitte ganz kurz und kompakt darauf zu antworten. Die erste Frage ist, was ist Heimat für dich? Heimat ist für mich der Ort, an dem ich

Max Herrmannsdörfer: Zeit mit Menschen verbringe, mit denen ich gerne zusammen bin, die mich bereichern durch das, was sie sind. Zweites Thema. du ein Vorbild? Nee, eigentlich nicht. Also ich könnte jetzt, man merkt ja schon, wie lange ich über diese Frage nachdenke. Mir fällt jetzt pauschal keine konkrete einzelne Person ein. Was ist glückwürdig? Glück hat viele Facetten. ist so das Glück des Augenblicks, wenn man Freude empfindet, weil jemand nett zu einem war, man vielleicht auch irgendeinen Erfolg erlebt hat. Aber Glück hat aus einer langfristigen Perspektive für mich auch was mit Zufriedenheit zu tun. Ich glaube, es ist ein großes Glück, wenn Menschen von sich behaupten können, so wie mein Leben bislang verlaufen ist, war es gut. Das ist vielleicht sogar die höchste Form von Glück. Und letzte Frage, hast du ein Motto? Das Glas ist immer halb voll. So blinkt mir die Zukunft. Über die haben wir viel gesprochen gerade eben. Wir haben schon versucht, sie ein bisschen zu antizipieren. Vielen, Dank für deine fachliche Expertise dabei. Sehr gerne. Danke für das Gespräch. Dankeschön. Das war's mit Handwerk erleben. Dir hat diese Folge gefallen? Dann abonniere diesen Podcast, keine Folge mehr zu verpassen. Wir freuen uns auch über eine 5-Sterne-Bewertung bei deiner Podcast-Plattform. Dieser Podcast ist eine Produktion der Handwerker Radio GmbH. Weitere Informationen findest du unter www.handwerker-radio.de

Max Herrmannsdörfer: Diese Folge wurde unterstützt vom Holzmann Medienshop, deinem Partner in Sachen Fachmedien für Mittelstand und Handwerk.

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