#156 Jürgen Wax & Rainer Deininger, wie viel Handwerk steckt im Bau des höchsten Kirchturms der Welt?

Shownotes

Die höchste Kirche der Welt steht nicht mehr in Ulm – sondern in Barcelona

172,5 Meter, sieben Bauteile, ein Ziel: Mit dem Glaskreuz auf dem Jesusturm wird die Sagrada Família zur höchsten Kirche der Welt – und überholt das Ulmer Münster. In dieser Folge Handwerk erleben spricht Moderator Jan-Peter Kruse mit Jürgen Wax von der Josef Gartner GmbH über ein Projekt, das Tradition, Hightech und echtes Handwerk verbindet. Das 17 Meter hohe Kreuz besteht aus Edelstahl, Hochleistungsbeton, Keramik, Naturstein und Glas – rund 15.000 Fliesen und 860 Steine wurden präzise vorgefertigt und nach Barcelona transportiert. Vor Ort berichtet Montageleiter Rainer Deininger von Arbeiten in bis zu 172 Metern Höhe: tonnenschwere Elemente, millimetergenaue Passungen und Montage bei starkem Wind. Acht Monteure, unterstützt von internationalen Kollegen, arbeiten seit Monaten über den Dächern Barcelonas. Wie viel Handwerk im größten Kirchturm der Welt steckt? Eine ganze Menge.

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00:00:01:

00:00:08: Die höchste Kirche der Welt steht in ... nein, sie steht nicht mehr im Ulm.

00:00:12: Es ist nicht das Ulmer Münster, sondern in Spanien.

00:00:17: Das Wahlzeichen von Barcelona, die Sagrada Familia geplant seinerzeit von Anton Gaudí.

00:00:24: Wie ist es möglich?

00:00:25: Dass sie höher geworden ist, liegt an der Spitze.

00:00:28: An die Spitze kommt gerade ein Glaskreuz und das ist ein bisschen kurios.

00:00:33: Dieses Glaskreuz, das kommt aus Gundelfingen und Gundelfingern liegt gar nicht so weit weg von Ulm entfernt.

00:00:40: Wir wollen jetzt mal wissen wer hat eigentlich dieses Glaskreuze gebaut?

00:00:43: Und wie wurde es gebaut?

00:00:44: Wie wird es jetzt Schritt für Schritt in Barcelona montiert?

00:00:47: dazu schalten wir nachher auf die Baustelle.

00:00:50: dort werde ich mit Rainer Dininger Manager Side Installation von der Josef Gardner GmbH sprechen.

00:00:55: zuvor aber spreche ich mit Jürgen Wachs.

00:00:58: er ist Geschäftsführer der Josefs Gardener Gmbh.

00:01:01: Ja und das ist das Unternehmen, dass den Zuschlag für dieses Projekt erhalten hat.

00:01:05: Herzlich willkommen Jürgen!

00:01:06: Hallo Peter!

00:01:07: Ja Jürg, da sind beeindruckende Höhen.

00:01:09: umum Münster selber hat er ja schon, ich habe es nachgeguckt, einhundert und sechzig Komma fünf drei Meter.

00:01:15: Ihr seid ja schon bisschen dran und montiert schon eine Weile an dem Projekt.

00:01:19: wo steht ihr jetzt gerade?

00:01:21: Welche Höhe habt ihr erreicht?

00:01:22: Wir stehen jetzt schon knapp drüber durch die Medien vor ein paar Wochen dass Ulmer Münster jetzt nicht mehr den höchsten Kirchturm der Welt hat.

00:01:32: Am Ende wird die Sagrada-Familie ein Hundert und Seventig Komma fünf Meter hoch sein, von uns fehlt noch das obere Teil des Kreuzes.

00:01:41: also wir stehen jetzt im Moment so in etwa bei hundert und sechzig Metern.

00:01:46: Wir haben übrigens die Ueber da aufs Projekt reagiert.

00:01:48: sind sie stolz darauf, dass dann Unternehmen aus nach sagen mal in der weiter entfernten Region den Auftrag bekommen hat?

00:01:53: oder wie sehen die das?

00:01:56: Ich denke ganz gemischt, also es gab Empfehlungen aus der Bevölkerung an die Stadt in Ulm doch zu schauen ob man nicht einen draufsetzen kann um wieder den höchsten Turm dann zu haben beispielsweise.

00:02:09: ich glaube aber dass man insbesondere auch durch die Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit letztlich sehr stolz darauf war das das Ulmar Münster so in dem Mittelpunkt wieder gelügt ist Und auch darauf, dass wir als Unternehmen das kurioserweise ganz in der nächsten Umgebung sich befindet von wo dort in Barcelona tätig ist.

00:02:32: Und selber war es zunächst gar nicht bewusst, was wir uns um den Auftrag bemüht haben und was wir da anrichten sozusagen.

00:02:40: Die Baustelle ist ja schon eine sehr lange Baustell in Barcelona.

00:02:43: Ich selbst habe das schon wirklich vor zwanzig Jahren schon mal gesehen.

00:02:47: Da war es ja auch schon eine Baustellen.

00:02:50: Ich meine, das müsste schon über hundert Jahre eine Baustelle sein.

00:02:54: Wird die denn damit jetzt beendet?

00:02:55: Wenn ihr das Kreuz draufgesetzt habt ist dann vorbei.

00:02:59: Ist der Bau erledigt?

00:03:01: Das ist richtig.

00:03:02: ja!

00:03:02: Der Bau ist tatsächlich im Wesentlichen erledigter.

00:03:05: Es gibt da noch andere Dinge drumherum um die Basilika zu passieren oder werden in den nächsten Jahren.

00:03:13: Aber der Bau als solches von der Kathedrale ist dann fertig und nach, ich glaube, hundertvierzig Jahren ungefähr Bauzeit.

00:03:20: Und wir sind tatsächlich diejenigen, die das letzte Stück oben drauf sitzen.

00:03:24: Ja,

00:03:24: dann wollen wir uns das mal anschauen – zumindest so gut wie es können hier über die Tonspur.

00:03:29: Versuchen wir einmal das Glaskreuz anzuschauen?

00:03:31: Kannst du mit eigenen Worten mal beschreiben, wie das aussieht?

00:03:35: Wir nennen es Glaskreuz.

00:03:37: Tatsächlich ist gar nicht so viel Glas dran, es besteht in wesentlichen aus sieben Einzelteilen, in die wir das konstruktiv zerlegt haben.

00:03:47: und diese Einzeltheile wiederum beinhalten zunächst ein Gerett wenn man zu nennen will aus Edelstahl mit sehr vielen einzelnen Schweißpunkten welches dann in Beton gegossen wurde in einem Hochleistungsbeton als äußere Hülle.

00:04:07: Und diese äußeren Hüllen der sieben Einzelteile wird dann wiederum außen mit Keramik verkleidet, also mit Fliesen sozusagen.

00:04:17: Das ist die Art Keramick, die auch in weiten Teilen der Basilika und anderen Bauteilen verbaut wurde über die Jahrzehnte.

00:04:29: Dann werden die sieben Bauteile nach Barcelona transportiert, werden dann vor Ort noch innen mit Naturstein verkleidet und auch die Fenster eingebaut aus speziellem geschliffenen Glas.

00:04:45: Und dann geht es nach oben in die Höhe und da oben werden mittels Schraubverbindungen die sieben Einzelteile zusammengesetzt.

00:04:52: zum Kreuz also.

00:04:53: Es ist ein durchaus bunter Mix an Materialien Edelstahl Beton, Gas, Naturstein und Keramik das dort verbaut wird.

00:05:04: Aber es wird so viel Glas sein, dass man von da oben eine Top-Aussicht haben würde bei Barcelona?

00:05:09: Das ist richtig ja!

00:05:10: Die vier horizontalen Arme des Kreuzes sind mit Fenstern ausgestattet, sodass man dann nach draußen schauen kann.

00:05:19: Wie viele Transporte habt ihr denn gemacht?

00:05:22: Waren es nur sieben oder waren es noch mehr?

00:05:27: Nein, es waren tatsächlich diese sieben Transporte der Siebeneinzelteile.

00:05:31: Wir haben uns dazu ein Konzept überlegt wo wir schon in der Produktion bei uns in unserer Stahlbauffertigung damit begonnen haben diese Edelstahlskelette der sieben Teile im tatsächlichen Transportgestell zusammenzuschweißen.

00:05:49: das heißt also dass des Bauteil wird von Anfang an im Transport gestellt bearbeitet und vorgefertigt, in dem es dann auch auf die Reise geht bis nach Barcelona.

00:06:02: Und das ist alles ohne jede Komplikation abgelaufen?

00:06:06: Ohne Größere ja!

00:06:07: Wir alle wissen, diejenigen, die im Handwerk oder im Bau tätig sind – es gibt immer Unvorhergesehenes sei es die Verfügbarkeit von Material, sei sie die Passgenauigkeit von ein paar Teilen und der gleichen Aber es gab jetzt keine wesentlichen außerordentliche Themen.

00:06:26: Nein, das hat sehr gut funktioniert bis hin auch zur Baustelle und auch die Montage, die an sich auch ein sehr spannendes Unterfangen ist.

00:06:36: Wir haben ja wirklich mit verschiedenen schwierigen Faktoren zu tun – wir haben die Höhe, die man ja irgendwie meistern muss.

00:06:42: aber da soll Ihr Unternehmen ja sehr erfahren, dann können wir gleich nochmal darauf zu sprechen kommen.

00:06:46: Das ist ein sehr komplexes Werk.

00:06:47: und den Transportamokrat besprochen Der hat gut geklappt mit der Höhe.

00:06:51: Das ist eh euer Thema, oder?

00:06:53: Wir können an dieser Stelle gerne mal auf ein paar Referenzen schauen.

00:06:56: Kannst du auch gerne nennen was ihr sonst so alles macht als Josef Gardner GmbH?

00:07:02: Ja also unser Unternehmen gibt es in verschiedenen Formierungen und Formen seit über hundertfünfzig Jahren.

00:07:10: tatsächlich wurde ursprünglich von Joseph Gardner gegründet am Startplatz von Bundelfingen Und wird sich dann über die lange Zeit und Jahrzehnte sehr, sehr stark weiterentwickelt.

00:07:22: Denke in den letzten zwanzig Jahren vor allem konnten wir an sehr markanten Gebäuden weltweit mitwirken beispielsweise die Elbphilharmonie in Deutschland, der jeder kennt oder die BMW-Welt in München das Headquarter von Apple in Kalifornien oder kürzlich auch das Europa Headquarter vom Google in London Allein.

00:07:47: in London haben wir über hundert Projekte ausgeführt, in den letzten... ...fünfundzwanzig oder dreißig Jahren im Schwerpunktmäßig.

00:07:57: Oder auch in Asien.

00:07:58: Taipei-Banoan war in den Medien in den vergangenen Tagen, weil jemand ja da außen hochgeklettert ist ungesichert.

00:08:07: Auch das ist eine Garter Fassade!

00:08:10: Oder auch das nach wie vor höchste Gebäude Europas, die sich in St.

00:08:15: Petersburg befindet mit vierhundert und sechzig Metern, mit einem auch sehr markanten Spitze oben drauf stand ebenfalls von Corona.

00:08:24: Das ist sozusagen das was ihr extrem gut könnt fassaden.

00:08:28: Das es euer Kerngeschäft international fassad zu bauen und eben auch in diese Höhen zu gehen.

00:08:34: Ich will eins noch ergänzen weil da war ich vor kurzem im Bilbao.

00:08:37: Das war das Guggenheim Museum von Frank Geary und da habe ich gesehen, da habt ihr eine ganze Menge gemacht!

00:08:42: Das sind ja auch immer besondere Konstruktionen.

00:08:46: Aber das ist wahrscheinlich sehr herausfordernd für euch, oder?

00:08:49: Richtig!

00:08:51: Die Höhe und die Größe ist es eine.

00:08:53: Die Komplexität ist auch etwas, dass wir sehr lieben.

00:08:56: Wir lieben die Herausforderung, die technische und im Hinblick auf die Geometrie.

00:09:02: Und von daher durften wir in den letzten Jahren und aktuell tatsächlich ein paar schöne Projekte mit Frank Gehry ausführen, der ja leider vor ein paar Wochen verstorben ist.

00:09:16: Aber sein Erbe wird von seinem sehr talentierten Team in Los Angeles fortgeführt und wir pflegen da auch eine enge Zusammenarbeit genauso wie mit den anderen großen Namen in der Architektur.

00:09:30: Das vorhin gesagt, ihr habt euch um das Projekt ja dann auch beworben.

00:09:33: Also dass er die in den Zuschlag bekommt für diese gerade Familie.

00:09:36: Ihr habt natürlich jetzt tolle Referenzen aber was würdest du sagen?

00:09:40: Was macht euch besonders erfolgreich?

00:09:43: Warum habt ihr vielleicht auch hier den Zuschlag bekommen?

00:09:44: Aber generell was ist euer Erfolgsfaktor?

00:09:47: Ja also im Wesentlichen denke ich es ist die Attribute für die wir stehen und das ist die technische Kompetenz.

00:09:53: Es ist auch die weltweite Schlagkräftigkeit dadurch als Teil einer international tätigen Gruppe letztendlich in jedem Teil der Welt aktiv sein können und das eben gepart mit ja, der langen Tradition der Historie.

00:10:11: Der Zuverlässigkeit die wir dadurch uns auch erarbeiten konnten unter Beweis stellen konnten.

00:10:19: es hat letztlich dazu geführt dass viele Architekten und Fachplaner und Ingenieurbüros auf der Welt letztlich bei gerade komplexen, anspruchsvollen Projekten und Architektur-Ikonen.

00:10:35: Wenn man so will gerne dann uns gemeinsam mit natürlich ein zwei anderen endlich versierten Unternehmen in unserem Geschäft uns sehr gerne den Bauherren

00:10:46: empfehlen.".

00:10:47: Jetzt ist das ein ganz besonderes Projekt weil im Juni an dem Hundertsten Todestag des Architekten Anton Gauni gedacht wird.

00:10:53: Das heißt ihr konntet natürlich mit dem Architekte nicht mehr in den Austausch gehen.

00:10:57: Waren das noch seine Planungen, also die jetzt umgesetzt wurden?

00:11:00: oder wie war es dann?

00:11:02: Das waren tatsächlich seine Planung im Jahr.

00:11:05: Ob's damals schon so weit durchdacht und ausgeplügelt war.

00:11:10: dass da oben dann ein Kreuz sein wird, auch begehbar sein wird – das wissen wir nicht!

00:11:16: Es kann durchaus sein, dass dies in den letzten Jahren entstanden ist auf Seiten des Auftraggebers.

00:11:23: Wir sind ja direkt von der Stiftung Sagrada Familia Selektiert und beauftragt worden schon vor vielen Jahren.

00:11:30: Ich glaube, es gab eine weile Unterbrechung während der Corona-Phase und dann ging's wieder weiter.

00:11:38: Aber im Wesentlichen ist das der architektonische Entwurf des Antonio Gaudi, der hier auch Zentürme sich überlegt hat für die Kathedrale, die verschiedenen Aposteln und Evangelisten so wie Maria und Josef gewidmet sind.

00:11:55: Und der höchste Turm, den wir jetzt bald enden ist der Turm für Jesus – nicht Joseph sondern Jesus!

00:12:03: Da kommt eben oben dieses Kreuz drauf, das dem Ursprünglichen ein Turf entspricht.

00:12:09: Das heißt da gibt es einen Architekturteam was in seinem Sinne weiterarbeitet mit dem ihr dann an der Schnittstelle zu tun hattet?

00:12:15: Kann man sich das so vorstellen.

00:12:17: Jetzt hat Gaudí, wenn man da in seine Gebäude reingeht, der hat ja vieles ausprobiert.

00:12:23: Also ich war einmal im Museum und habe gesehen, da hingen Gewichte an Schnüren.

00:12:28: Ich glaube er hatte Statik nachvollzogen.

00:12:32: Er folgt ja auch zu den Kommissarzeiten.

00:12:34: dieses Modernismus heißt es, glaub ich, in Spanien.

00:12:38: Das hat alles heute bestanden was er geplant hat damals?

00:12:41: Ja genau!

00:12:43: Zum Glück können wir heute mit anderen technischen Mitteln arbeiten, auch in der Stratik.

00:12:48: In der Planung untergleichen und können uns da auf die moderne Technik und Software berufen.

00:12:57: aber im Wesentlichen ist das der ursprüngliche Entwurf, der hier umgesetzt wird.

00:13:01: Vielleicht eine Frage zur Montage?

00:13:02: Wie lange war dein Team jetzt da unten?

00:13:04: Das ist ja noch unten!

00:13:04: Ich glaube die letzte Lieferung ist jetzt gerade eingegangen oder hat die letzten Bauteile sind gerade angekommen.

00:13:09: Richtig, ja.

00:13:10: Wir sind vor Ort seit letztem Sommer, haben dort zu Beginn noch ein Muster montiert unten vor der Kathedrale das die Bauherrschaft inspezieren konnte und tatsächlich montieren tun wir dort seit Oktober letzten Jahres und im nächsten Monat jetzt in Februar soll das letzte Teil dann obendrauf besetzt werden

00:13:33: Und dann ist es geschafft also voll im Zeitplan.

00:13:36: wenn dann im Juni die Feierlichkeiten denke ich sein werden zu dem hundertsten Todestag von den Ton-Gaudi.

00:13:41: Das wäre perfekt im Zeitplan geblieben, aber meine Frage nochmal zum Team.

00:13:45: das war da noch eine ganze Weile.

00:13:47: in Spanien fliegen sie dann immerhin und her kommen die Familien einmal hin.

00:13:50: wie organisiert ihr das mit den Teams?

00:13:53: Ja also wir haben dort auch ne Montagefirma uns vor Ort in Spania gesucht die uns dort unterstützt Mit der Baustellenmontage.

00:14:01: unser eigenes Personal haben wir dort entzannt.

00:14:04: Da gab es tatsächlich auch großen Andrangenten.

00:14:06: Es gab sehr viele, die sich freiwillig gemeldet haben und gesagt haben ich möchte da dabei sein denn sowas wird sicherlich nicht mehr geben in unserer beruflichen Laufbahn.

00:14:18: Und ja sie haben wir vor Ort untergebracht und kommen regelmäßig nach Hause.

00:14:23: Barcelona ist jetzt nur im Katzensprung entfernt letztendlich.

00:14:27: Ja andererseits ist das auch kein schlechter Ort um ein paar Tage mal dort zu bleiben.

00:14:31: Wichtig genau!

00:14:33: Ich habe gehört, ihr habt es irgendwie auch als er fertig war bei der Konstruktion und alle Bauteile fertig hatet.

00:14:39: Habt ihr in einer gewissen Form euch darauf verewigt auf einem Bauteil?

00:14:43: Habe ich das richtig wahrgenommen?

00:14:45: Das stimmt ja!

00:14:45: Wir haben bei einem Baoteil beim Fuß erstes montiert wurde also das untere vertikale Teil.

00:14:54: Haben wir den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Firma die Möglichkeit gegeben Mit einem schwarzen Filzstift sich auf dem Edelstahl-Skelett zu verävigen und wer weiß, vielleicht irgendwann in mehreren Jahrhunderten, womöglich kommt es dann zum Vorschein.

00:15:14: Jürgen, vielen Dank für diese Einblicke in dieses doch einzigartige Projekt.

00:15:18: Du hast gerade gesagt Jahrhundertprojekt eine Ikone die wahrscheinlich bei euch jetzt schon in die Reihe reinkommen von den zu den Top-Projekten die genannt werden.

00:15:26: das ist ja schon ein ganz besonderes Bauwerk.

00:15:28: wir haben ja vielleicht Gelegenheit nochmal auch mit einem Projektleiter noch direkt Kontakt aufzunehmen.

00:15:33: erst mal vielen vielen Dank fürs Gespräch und dann alles Gute für die Eröffnung!

00:15:37: Gerne ja viel Dank, danke schön.

00:15:41: Jetzt wollen wir mal schauen wie es gerade auf der Baustelle aussieht und dazu bauen jetzt eine Verbindung auf direkt nach Barcelona.

00:15:48: Und dort ja, auf der Sagrada Familie wo genau?

00:15:52: Wenn man gleich noch fahren steht Rainer Deininger erst Manager Side Installation bei Josef Gartner und ja schon die ganze Weile auf der baustelle denke ich.

00:16:00: Hallo Reiner!

00:16:01: Hallo Peter!

00:16:02: Du Reiner, welcher Höhe bist du jetzt grade?

00:16:05: Im Moment auf der Plattform ist es über.

00:16:11: Auf dem Dach der Kathedrale stehen wir im Schiff.

00:16:15: Okay, die Kathedralis selber haben wir gelernt ist ja jetzt mittlerweile knapp hundred-siebzig Meter hoch?

00:16:20: Ja das ist der Turm aber selbst unten ich sage immer die Kirche selber, die Halle in der Kirche über den Dach sind wir im Moment.

00:16:27: Da seid ihr heute gezwungenermaßen, ihr wolltet eigentlich ganz oben sein!

00:16:31: Wir sind oben im Innenbereich, im Außenbereich ist das momentan nicht möglich zum Arbeiten.

00:16:36: Wir haben oben im Moment Windgeschwindigkeiten um die seventy-fünf KmH und auch Windböen um die neunzig Kmh.

00:16:43: Hier ist der Arbeiten außen nicht möglich heute.

00:16:46: Das sind so die besonderen Bedingungen der Höhe?

00:16:48: Habt ihr das häufiger oder kommt es ab und zu vor?

00:16:51: Ja man muss mal sehen dass in Januar, Februar ist das überwiegend mehr wie die anderen Monate ja Man muss sagen, hier haben wir auch Winter.

00:17:01: Ja in Anführungszeichen bei zwölf und fünfzehn Grad oder achtzehn grad heute.

00:17:06: aber wie gesagt Wind und wir sind ja direkt am Meer von Barcelona her.

00:17:11: Dann lasst den Wind natürlich dementsprechend rein.

00:17:13: Kannst du uns mal kurz zeigen wo du genau bist wie das aussieht?

00:17:16: Kannst Du es mal mitnehmen

00:17:19: ein bisschen?

00:17:20: Ich probier's mal so rüber zum Zeigen.

00:17:21: Ja, ich

00:17:22: probiere es einfach mal.

00:17:23: Also zeig sie doch mal, kommentiere ein bissel.

00:17:25: Ja, das ist hier auf der Plattform.

00:17:28: Das ist der Blick von hier raus.

00:17:30: Wenn man so sieht über Barcelona, da vorne die zwei Türme, dahinter ist das Meer.

00:17:35: Da vorne steht etwas der kleinere Kran.

00:17:38: Es ist ein Blick rüber und wenn wir uns dann weiter drüber drehen kommt eigentlich jetzt hier der Turm mit dem Hochkran, den Hübsenkran und Barcelona derzeit.

00:17:48: Und man sieht auch hier die zwei Arme, die Spitzen von herausragen ganz oben Oberhalb den Netzen.

00:17:55: Kann ich da gleich was fragen?

00:17:56: Also diese oben, die Verstrebungen, die sorgen dafür dass das die Stadik stimmt oder dass es alles stabil steht?

00:18:02: Genau

00:18:03: richtig!

00:18:04: Der Plan steht ja wie gesagt auch auf dem Kürnendach selbst.

00:18:08: Das ist in der Fünfzig Meter und geht dann noch mal seit schon um sechzig Meter hoch.

00:18:13: Und dann hat er einen großen Ausleger mitgetrennt und dass der oben stabil bleibt ist er mit im Turmseiten verbunden.

00:18:23: Anbindung ist zugleich das Stahlgerüst, wo das Gerüst nach oben weiter ausgebaut wurde.

00:18:29: Also ihr habt im Endeffekt ... Geht's ja um hundert Tonnen die ihr da irgendwie hoch schaffen musstet?

00:18:33: Das sind sieben Teile.

00:18:35: Die habt ihr alle mit Spezaltransportnern dahin gefahren.

00:18:38: D.h.,

00:18:38: ihr habt ihn in mehreren Teilen auf verschiedene Ebenen gehieft.

00:18:41: Kann man sich das so vorstellen?

00:18:42: Kannst du es ein bisschen

00:18:43: beschreiben?

00:18:44: Ja, ich kann das doch nicht so vorstellen.

00:18:45: Ich lande jetzt mal ganz runter und wenn man da herunterschaut, dann sieht man vielleicht da unten die zwei roten Linien.

00:18:51: Ganz unten!

00:18:52: Das ist die Einfahrt.

00:18:54: Dort sind wir nach zurückwärts rein und am anderen Tag wurde dann mit dem Autogramm das Teil

00:18:59: erstmal

00:19:00: abgeladen, um in die Position des Hauptgranis gebracht zu werden.

00:19:03: Sprich für diesen Gran wieder, dass er den Laster unten wegnehmen kann.

00:19:08: Und dann wurden die Teile auf die Ebene Vierund Fünfzig gehoben.

00:19:14: Nicht diesen Hochgranieren!

00:19:16: Und wie denn da übernommen?

00:19:17: Wie stellt man sich das vor, ist sehr schwer.

00:19:20: Ja, das sind die zwölf Tonnen Arme, die wurden hier einer abgestellt und dann gibt's rechts und links von dem Turm, gibt es auch noch mal kleinere Plattformen, da wurde ein Arm abgestellt... ...und dann wurden die erst hergerichtet.

00:19:31: für die Montage letztendlich.

00:19:34: Wurde das Glas eingebaut, die Unterkonstruktionen und das ganze Zeug, wurde hier erst installiert und soweit gemacht dass wir den dann am Tag X anhängen kann und nach oben bringen kann.

00:19:45: Das ist ungefähr so wie mit diesem Toparm.

00:19:47: Der ist auch hier auf der Montageplattform, das ist auch in acht Einzelteile gekommen bzw.

00:19:52: es sind neun und von der Größe her muss man den halt hier oben auch vormontieren und soweit machen dass man dann voraussichtlich nächste Woche wenn das Wetter mitspielt hochhebt.

00:20:03: D.h.,

00:20:04: nächste Woche wäre dann das Glaskreuz grob fertig?

00:20:07: Kann man das so sagen?

00:20:08: Grob fertig genau ja!

00:20:11: Das gerade montieren gesagt.

00:20:12: also ich kann mir das gar nicht vorstellen Wie das dann funktioniert, wie es hält.

00:20:16: Also, wie montiert ihr die zusammen?

00:20:18: Gibt's da irgendwelche Verbindungen?

00:20:20: Gießt ihr irgendwas?

00:20:21: Wie muss man sich das als Laie vorstellen?

00:20:23: Ja, man muss diese Laien fern.

00:20:24: Das sind zwei Flachmatterer.

00:20:26: Ich sag noch mal vor der Flachmatte.

00:20:27: Zwei Flanche gehen aneinander und durch die Flanche kommen Schrauben durch.

00:20:31: Und die werden verschraubt.

00:20:32: So arm ist mit Fünfzig Schraube verschrauppt ringsrum.

00:20:37: Und das sind Schrauben... ich sage jetzt einmal, ich habe jetzt hier gerade eine im Moment mal.

00:20:41: Da liegt eine.

00:20:44: M-Sinder, zwanzig, m-dreißige Schrauben.

00:20:47: Ja also schon ganz stabile Schraube.

00:20:52: für diejenigen, die es jetzt gerade nicht sehen können muss wir uns ein bisschen beschreiben ja?

00:20:56: Ja das sind Schrauben, M-sinder, m'dreßig, im sechser dreißiger Schrauber wo wir durch zwei Land miteinander und dann verschraubt werden.

00:21:07: Ich zeige euch nochmal die Gnoppen.

00:21:13: Da zwischendrin die zwei Flanche geklemmt und wird mir vorgespannt.

00:21:19: Und ich habe vernommen, dass ihr auch sonst noch die Teile bearbeitet habt?

00:21:23: Ihr habt da noch etwas gegossen.

00:21:26: Es wären Steine glaube ich noch drauf gesetzt.

00:21:28: Wie läuft das?

00:21:30: Ja!

00:21:31: Das heißt dann wenn das ganze Ding verschraubt ist haben wir ja die Anhängepunkte wo man die Teilen angehängt hat um nach oben gezogen haben.

00:21:39: dort komme dann vor Ort.

00:21:40: oben werden dann Fliesen eingebaut eingeglebt, mechanisch.

00:21:45: jede einzelne Fließe wird mechanisch befestigt.

00:21:47: Das heißt die haben alles heilig gemacht so dass sich der Kleber löst, die Fliese auch nicht runterfallen kann.

00:21:54: Es sind ungefähr fünfzehntausend Fliesen an den Armen und einem Nukulus verbaut worden.

00:21:59: Und es sind ca.

00:22:00: fünfhundert verschiedene Typen was hier im Vorfeld eingebaut wurde und wir werden noch gewisse Fliesen ergänzt wo halt mir die Anschlagpunkte haben oder die Teile nach oben hiefen

00:22:12: Einer wieviel Handwerk ist drin im Glaskreuz.

00:22:15: Siebzehn Meter hohe Glaskreuze, wie viel Handwerk steckt wirklich drinnen?

00:22:18: Also ich sage jetzt mal ganz offen das Ding ist ja aus lauter Einzelteile entstanden unabhängig von der vorherigen Maschinellenbearbeitung.

00:22:28: aber der ganze Zusammenbau auch hier vor Ort die ganzen Einzel Teile was ankommt müssen alle zusammengeschaut werden eingemessen werden jedes einzelne Teil aneinander gefügt werden angezogen werden überprüft werden.

00:22:40: Und wenn dann die Konstruktion steht, so wie bei der Toparm.

00:22:43: Da ist jede einzelne Glasscheibe von Hand eingebaut worden.

00:22:47: Wir werden sie für Glas hier reinbringen und hier oben fehlt noch eine Glasscheiben.

00:22:53: Das ist im Moment noch der Zugang in den Toparm rein.

00:22:56: Wenn man anhebt, kommt die Scheibe noch rein.

00:22:59: Und alles was ihr hier seht, das ganze zeigt hier sind vorgefertigte Teile.

00:23:05: Das müssen wir hier alles vor Ort zusammenschrauben die ganzen Teile an die Steine bringen und dann mieten sagt nochmal hier, die Steinen, die Rückseite von den Steinen wo eingebaut wird auch oben Glaskreuz.

00:23:17: Die ganzen Verbindungen sind alles.

00:23:19: Abdichtung in zwei Lagen Absichtungen das wird alles händisch eingebracht.

00:23:24: Und da brauchst du halt Leute dazu die wo das Handwerk verstehen und aber auch leben.

00:23:31: Ich sage immer es gibt nichts was man entlanden kann Aber man muss einen Willen dazu haben und man kann alles landen.

00:23:38: Und ihr habt ja auch das Handwerk gelernt, bei euch sind Handwerker die das Gewerk gelernt haben?

00:23:43: Welche Berufe sind da?

00:23:44: Kannst du mal ein Beispiel auf deinem nennen?

00:23:46: Also in meiner Zeit hat es noch Bauschlösser gehalten.

00:23:48: heute heißt es Konstruktionsmechaniker Ja und in die Richtung geht es ja Auch Schreine.

00:23:54: ich sag's ganz unten.

00:23:55: Das ist zwar Metall aber Es ist auch ein Handwerksberuf.

00:23:58: Da sind viele Dinge.

00:23:59: das spielt halt alles zusammen.

00:24:01: also Handwerk ist da drin.

00:24:03: das ist Handwerk.

00:24:04: das halten wir hier einmal fest.

00:24:06: Wir haben jetzt gelernt, wie die Teile verbunden werden.

00:24:09: Oben ist momentan alles eingekleidet?

00:24:11: oder ihr habt außen rum?

00:24:13: Ich habe es nur gerade so ein bisschen gesehen.

00:24:14: Es sind Schutznetze oben.

00:24:16: wenn wir uns noch mal so anschauen.

00:24:18: So oben rauf das ist der Vorschrift auch hier von der Sicherheit her dass diese Netze immer so Fang-Netzes sind falls irgendwann einmal Teil rauskommt Kleinigkeiten und sonst was.

00:24:28: Das ist ja da unten.

00:24:29: Man muss sich das ja so vorstellen.

00:24:30: der Turm oben unten läuft er für volle Zugang Für die Sagrada, die ganzen Besucher, das läuft ja alles komplett.

00:24:39: Ich muss dir vorstellen wir ziehen die Teile der komplett über die ganze Besuche weg wenn wir anschlagen und es ist auch vier Augenprinzipen Wenn wir Punkte anschlagen also so eine Anschlagpunkte haben wie am Kreuz oben beziehungsweise am Toparm oben jetzt oder an den Armen Das sind immer four Augenprincipe Schauen Astes das ist alles in Ordnung vor wir irgendwo vom Boden weggehen und auch oben in die Höhe gehen.

00:25:07: Habt ihr da viele Zuschauer manchmal unten, die euch zugucken wie er das macht wenn es dicht bei ist?

00:25:12: Das ist mehr.

00:25:13: ich kann es euch mal zeigen.

00:25:14: Es ist gerade etwas schade.

00:25:15: Ich kann mir da schnell herunterschauen.

00:25:17: Wenn ihr hier unten vielleicht die ganzen Menschen traubest jetzt was da ringsrum, das war grade erst dann die ganze Besuche.

00:25:23: Das ist tagtäglich sind wir im Fokus hier.

00:25:26: ja

00:25:27: Wie kommt ihr denn dann da hoch?

00:25:28: Ich weiß ja, da muss man sich ja noch mal anstellen.

00:25:31: Und habt ihr einen Spezialbereich wo ihr hochkommt?

00:25:33: wie kommt ihr da hoch?

00:25:35: Ja es gibt ein Eingang wo das ganze Handwerkerfolge reingeht.

00:25:39: ich sage die ganzen Arbeiter reingehen und gibts den Mitarbeiterzugang.

00:25:42: über den gehen wir rein.

00:25:43: morgens wenn wir kommen gehen wir durch die Sagrada gibt's einen Innenaufzug.

00:25:47: da fahren wir dann hoch auf sechzig Meter.

00:25:50: von dort raus geht ist dann ein bisschen zu furchtbarn gehen wir mit rund sechs Metern aus der Ebene.

00:25:56: Auf der führerfuchzigen Ebene, dort waren wir auch für ein Tagesunterkommensbeziehungsweise unsere Baubüro stehen.

00:26:02: Das sieht man da hinten nicht so etwas wie Kondäne noch.

00:26:05: Ja ist das blaue Kondener und da sind wir dort aus geht es dann jeden Morgen hoch.

00:26:12: Da fahren wir dann wieder mit dem Aufzug auf eine Höhe von achtzig neunzehn Meter.

00:26:17: Dann geht's raus und wird umgestiegen auf einen anderen Fahrstuhl.

00:26:21: Da sind wir ungefähr auf sechsundneinzig Nabehundert Meter Und von dort aus gehen die letzten sechzig Höhenmeter ungefähr über Stufen nach oben, dreihundert bis dreihundertzwanzig Stunden, wo wir wieder hochlaufen und dann sind wir oben im Tust bzw.

00:26:34: in den armen Innen oder dann auf der Höhe nach zweihundert Stufen geht's raus aufs Außengerüst weil wir können vom Turm innen kommen wir nicht mehr raus im Bereich des Glaskreuzes nach außen.

00:26:47: das heißt Wenn ich sage mal, so ein Hundertzwanzighundertreißig Meter außen aufs Gerüst raus und dann steigen wir außen hoch.

00:26:53: Und dann sind wir im Außendereich.

00:26:55: Ihr steigt außenhoch, das heißt ihr seid gesichert?

00:26:58: Ist es da eine echte Kletteraufgabe?

00:27:00: oder was ist das?

00:27:01: Nein, das ist der Gerüst, was auf einer Plattform wieder steht wo um den Turm gebaut ist, wo der Gran auch befestigt ist, ist ein Gerüst mit aufgebaut worden.

00:27:10: ja Und über das Gericht gehen wir nach oben und sind unterhalb den Armen, endet die Gerichtsplattform.

00:27:16: Von dort aus geht es mit Kletterer weiter was wir oben auf den Armen machen müssen.

00:27:20: Das heißt ihr habt die Ausbildung oder einige von euch haben die Ausbildungen zur Klettern?

00:27:24: Ich habe auch Bilder gesehen wo ja auf den Armen steht entsprechend gesichert.

00:27:28: Ja

00:27:29: genau!

00:27:30: Wir haben da auch nochmal fremdpersonaler Zudel was uns hier unterstützt.

00:27:34: Jedes Land hat ein bisschen andere Regularien der Kletterrei und du musst gewisse Nachwässe bringen.

00:27:40: Aber von uns haben wir zwei, drei Leute, die was in Dauer rausgehen.

00:27:43: Die werden entsprechend gesichert?

00:27:44: Ich habe jetzt gesehen dass das alles...

00:27:47: Ja ja!

00:27:47: Wir sind da alle mit Sicherheitskorten, mit Leinen, Anschlagpunkten steigen jetzt vielleicht gerade mal hier hoch aus dem Gerüst wo der Toparm ist.

00:27:55: Kann ich euch mal von oben zeigen wie der Armer aussieht.

00:27:59: Mit seinerseits Arm, das ist singrecht.

00:28:01: das Teil also steht da Abschluss.

00:28:04: Wenn ihr das jetzt mal hier seht zum Beispiel Die kleine Glarspitze ist der oberste Punkt.

00:28:13: Der liegt dann so auf ein paar Meter und hier dran haben wir unsere Anschlagpunkte, wo ich vorhin schon mal gesagt habe, wo man die Anschlag-Punkte für die Graben ist.

00:28:24: Hier hinten haben wir einen Schlupf drin.

00:28:28: Wenn die Teile nachher wieder weg kommen müssen hier die Fliesen ergänzt werden und da muss einer Kletterer raus und die werden eingeglebt und hier sieht man es vielleicht auch noch einmal.

00:28:37: Das wäre mechanisch befestigt.

00:28:40: Wunderbar, das ist toll, dass du uns da die Einblicke gibst.

00:28:43: In den Armen wird man später ... Ist in der Gläser eingesetzt?

00:28:46: Also die Arme sind begehbar.

00:28:48: später, gell?

00:28:49: Die Arme werden später begehbart.

00:28:52: Da hat es ringsrum Marmorverkleidung drin.

00:28:55: Kann ich euch das mal zeigen wie's hier im Top-Arm ist.

00:28:57: So kommt es in den Armen auch rein.

00:29:00: Ja, toll!

00:29:01: Was ist die Marmor Verkleidungen?

00:29:03: Da sind wir jetzt gerade um den letzten Arbeiten Versiegelungsarbeiten... ...die Fugen zu versiegen.

00:29:08: Man sieht auch hier die Gläse.

00:29:10: Die Gläser sind im Arm, nur im Arm sind die Horizontal drin und laufen einmal dreieckig zu.

00:29:16: Also das wird irgendwann eine ganz tolle Aussichtsplattform sein da oben und es wird bestimmt ein Wahnsinnserlebnis sein in dem Glaskreuz da später drinnen zu sein?

00:29:24: Für euch ist jetzt schon Erlebnis oder?

00:29:26: Ja genau!

00:29:28: Aber ich glaube, die Baustelle ist für euch eh ein Erlebnis.

00:29:30: Ich glaube, da hat man hier nicht jeden Tag so

00:29:33: einen

00:29:34: Wahrzeichen oder Monument.

00:29:35: Das ist ja was in Paris der Eiffelturm und das ist ja gerade eine Familie an Barcelona.

00:29:40: Richtig!

00:29:40: Und jetzt soll es behaupten wir haben weggewirkt am höchsten Gründgebäude der Welt.

00:29:47: Das habt ihr im Oktober geschafft?

00:29:49: Da habt ihr das Ulmer Münster überholt?

00:29:51: Ja,

00:29:52: richtig.

00:29:52: Das war im Okteber, wo wir den Fuß hochgehoben haben.

00:29:56: Also unser Fußpunkt, das Kreuzer.

00:29:59: Hat er das gefeiert ein bisschen?

00:30:00: Ja,

00:30:00: anschließend haben wir ein bissel angestoßen und haben was gemeinsam mal gegessen.

00:30:04: Und nächste Woche wie gesagt ist wahrscheinlich fertig.

00:30:07: also wir reden dann von... Wir sind im Februar gerade hier mit der Aufnahme.

00:30:12: Im Februar seid ihr schon grob fertig damit.

00:30:13: Das ist toll!

00:30:15: Wenn das Fretter als Mitspiel wird nächste Woche dieser Top Arm hoch, dann haben wir die endgöltige Höhe erreicht und dann werden halt die Restarbeiten, die Abwichtung an den Anschlissen oder das ganze Zeug müssen auch geführt werden Und ab Ende Februar, Anfang März, wird begonnen das Gerüst wieder abzubauen und alles runterzubauen.

00:30:32: So dass Mitte bis Jahres das Gebäude frei ist vom Kran und von Gerüsten.

00:30:36: Lass mich noch eine Frage stellen!

00:30:37: Wir haben jetzt die Höhe als Herausforderung ein bisschen besprochen.

00:30:40: Gab es irgendetwas anderes, wo er ein besonderes Thema hatte?

00:30:45: Gab's irgendeine Überraschungen, wo ihr gesagt habt, oh, damit muss man klarkommen war irgendwas oder?

00:30:51: ich meine, das ist ein Riesenprojekt?

00:30:53: Ja, also nichts Großartiges.

00:30:55: Das große Herausforderung war der Fuss, diesen auf einen Millimeter genau da oben reinzubringen.

00:30:59: Man muss sich davor stellen.

00:31:00: Der hat so Dreiecksausschnitte.

00:31:02: Bauseit sind auch so Dreiergeber drinstehen und man muss das ganze Teil mit einundzwanzig Tonnen exakt darüber nopfen.

00:31:08: Wir haben umlaufen nachher zu den Betonfertigteilen bzw.

00:31:11: diese Verkleidungen dem sogenannten Rombus Umlaufen zehn Millimeter Luft und da hat das Ding halt drauf müssen, ich sag's.

00:31:19: Und auch beim Abfahren, dass da irgendwie nichts geschädigt wird, weil die Oberflächen des Rombos und das unteren Teil ist komplett fertig.

00:31:26: Da kommen wir mit unserem fertigen Teil und es muss halt millimetergenau runtergebracht werden.

00:31:31: Und es hat gepasst?

00:31:32: Das hat geplant,

00:31:34: ja.

00:31:35: Millimetergenau.

00:31:36: Millimetergenau!

00:31:38: Die stehen zwei Millimeter, wo es nicht so sauber war.

00:31:41: Das ist auf der Höhe glaube ich.

00:31:45: Tag ist schon was.

00:31:47: Wie geht es dir da selber, wenn du auf so einer Baustelle bist und an sowas mitarbeitest?

00:31:53: Was ist das Besondere für dich von dieser Baustellung?

00:31:56: Schon das Umfeld, das ganze Ding.

00:31:57: Aber ansonsten muss ich sagen, dass es mein tägliches Brot-Dinge zu montieren, auf der Höhe fortspereit mitzuwirken.

00:32:04: Selbstmache sind schon vierzig Jahre lang.

00:32:06: Und dann kommt eine gewisse Ruhe auch rein.

00:32:10: Das

00:32:11: war die höchste Höhe, wo du warst?

00:32:14: ... in St.

00:32:15: Petersburg, das sechste Gebäude Europas mit Flächen und dann zu den Sechsten Metern.

00:32:21: Also für dich ganz normal so eine Höhe!

00:32:24: Wie lebt ihr da überhaupt?

00:32:25: Also essen auf dieser Plattform oder fahrt ihr alle wieder runter, geht er wieder runter... wie macht ihr

00:32:30: das?

00:32:30: Oben muss man nicht essen, wir müssen da oben trinken aber nicht essen.

00:32:34: Wir haben ein Tag gesunden und kämpften.

00:32:35: Wir gehen morgens um sieben hoch bzw.

00:32:38: auf die Plattform vier bis fünf Uhr.

00:32:40: Dann wird das Team eingewiesen.

00:32:41: was ist heute an Arbeiten los?

00:32:44: Das wird dann Themen mit Sicherheit noch einmal durchgesprochen.

00:32:47: Dann gibt es ja Einflüsse, wo auch andere Filme noch mitarbeiten so ein Koordinationsgespräch mit den Jungs selber, dass sie wissen was da passt und wir kriegen auch Informationen nachmittags das deren der Wege zweitig gesperrt ist weil irgendwelche Arbeiten sind, d.h.

00:33:01: wir müssen dort oder darüber wie Informationen werden weiter gegeben?

00:33:05: Und dann brauchen die so circa zwanzig kommt immer darauf an wie der Aufzug verkrentiert ist bis zu einer halben Stunde bis die oben sind Und dann sind sie circa, ich sage bis zwölf.

00:33:17: Dann kommen Sie runter, machen Mittag bis dreizehn Uhr und dann geht es wieder hoch bis siebzehn.

00:33:22: nach zehn Uhr kommt immer drauf an was ansteht ja?

00:33:25: Wenn man so Teile hoch gibt ist halt der Tag erst drum wenn das Teil wirklich so befestigt wird dass wir ruhig ins Gewissen aushängen können und nach Hause gehen können oder beziehungsweise in die Unterkunft spielen.

00:33:36: nach Hause ist wo anders.

00:33:37: Das heißt, ihr seht abends schon ab und an den Sonnenuntergang.

00:33:41: Und wie die Barcelona davor sich hin funkelt?

00:33:43: Ja ja das Thema heute ist etwas drüben.

00:33:45: Ich zeige es euch nochmal so ein bisschen komplik herum.

00:33:49: Wie gesagt, heute ist auch etwas drüber.

00:33:52: Auch das Abendlicht ist schön.

00:33:55: Was würdest du sagen war jetzt das Schönste an dem Projekt für dich?

00:33:58: Weil Du bist auf der Zielgeraden, kannst schon zurückgucken!

00:34:03: Das Schönste war die Zusammenarbeit.

00:34:04: Wie die einzelne Gewerke, die einzelnen Handwerker miteinander umgehen auch sprachlich.

00:34:09: Habt man mal die andere sprechen nur Spanisch, die anderen sprechen nur Deutsch dann Englisch wieder da wird mit Händen und Füße wird vermittelt aber wir kommen gemeinsam ans Ziel und das ist das Schöne ja?

00:34:18: Wir haben ja auch hier Gewerken wie Elektriker

00:34:20: etc.,

00:34:20: die wo da rein müssen und da kommt man schon klar.

00:34:24: Wie viel seid ihr da insgesamt oben?

00:34:25: Wie viele Leuten sagt verschiedene Sprachen und wie viel seid Ihr insgesamt?

00:34:30: Wir Gartner sind jetzt acht Mitarbeiter hier im Moment.

00:34:34: Und dann haben wir noch einen spanischen Nachunternehmer, der was hier uns unterstützt mit gewissen Dingen, Transporte etc.

00:34:43: und wir haben da alle Nationalitäten, ob da Pollen ist unsere Vorbeite sind auch Pollen da ja die andere sind die Spanier an der kommt aus dem Kosovo.

00:34:54: also bunt gemixt ist das Land Spanien auch und auch die Mitarbeiter.

00:35:00: Das ist interessant.

00:35:01: Man kommt da an die Gespräche und man blaut da ein bisschen, aber...

00:35:06: Und wie lange bist du jetzt da insgesamt schon?

00:35:10: Ich bin seit letztem Jahr in Europa, wo der Pust losgegangen ist.

00:35:14: Wir müssen drehen, dass es ausgesetzt wird.

00:35:16: Da haben die Jungs jede Vorarbeit geleistet und dann komme ich immer wieder dazu.

00:35:22: Wenn wir mal runter schauen muss man schauen.

00:35:28: Die wollten ziehen etwas näher raus.

00:35:31: Ja, aber haben wir noch mal Glück gehabt jetzt gerade?

00:35:35: Hier im Hintergrund sehen wir jetzt gerade.

00:35:36: Wir bringen gerade Steine wieder hoch auf die Ebene fifty von ganz unten.

00:35:41: Die werden hier dann vorsortiert und werden komissioniert wie man es brauchen oben.

00:35:46: Und solange der Top Arm nicht drauf ist können.

00:35:48: hier oben gibt's ein Deckelgease über dem Nukulus wo man da runter hebt und dann ins Innere die Steine einhebt.

00:35:55: und sobald er drauf ist wenn wir die restlichen Steine halt über andere Wege nach oben bringen müssen weil es ja auch händisch ist.

00:36:02: Darum versuchen wir jetzt, dass wir so viele wirklich noch hoch bringen und reinbringen.

00:36:06: Reiner, vielen, vielen herzlichen Dank, dass du uns diese Einblicke gegeben hast.

00:36:09: vielleicht noch eine letzte Frage dazu was werden die letzten drei Handgriffe sein oder die letzten three Handgriff von deinen Teammitgliedern wenn er die Baustelle nachher zu macht?

00:36:18: Wenn er durchsagt...

00:36:19: Also ganz am Schluss werden wir noch reinigen und dann werden wir das Ding sauber übergeben Abnahme machen und gleich noch wenn's Menge gibt ein bisschen beseitigen Und ansonsten tagt man zusammen und reisen auf die nächste Projekt.

00:36:30: Rainer, vielen Dank!

00:36:31: Bitte, bitte!

00:36:32: War toll dass wir das alles hier sehen konnten hören konnten.

00:36:37: Ich freue mich heute schon drauf wenn ich irgendwann mal des Glaskreuz dann auch sehen kann und begehen kann.

00:36:43: Siebzehn Meter ist es hoch und ja möglicherweise dann wenn alles klappt vom Wetter her nächste Woche.

00:36:48: Vielen vielen dank und alles Gute für euch.

00:36:50: Danke

00:36:50: dir!

00:36:50: Bis dann Tschüss.

00:36:52: Ja, das war heute eine ganz besondere Ausgabe von Handwerk erleben zur Montage des Glaskreuzes auf der Sagrada Familia in Barcelona.

00:37:02: Herzlichen Dank an Jürgen Wachs Geschäftsführer der USF Gardner GmbH und an Rainer Dininger.

00:37:08: er ist Manager Side Installation bei der USS Gardener Gmbh und er hat uns direkt aus Barcelona ein bisschen die Baustelle vorgestellt.

00:37:15: und jetzt denkt er wahrscheinlich Mensch.

00:37:16: kann man das nicht auch irgendwo sehen?

00:37:18: doch dazu gibt es ein Video.

00:37:20: Das haben wir für euch auf YouTube gestellt und da könnt ihr es anschauen.

00:37:23: In diesem Sinne vielen Dank fürs Zuhören, und vielen Dank nochmal beim Anschauen!

00:37:27: Tschüss.

00:37:47: Weitere Informationen findest du unter handwerker-radio.de.

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