#157 Lea Wagner & Ronny Vogel, wie gelingt der Spagat zwischen Backstube, Klassenzimmer und Podcast-Mikrofon?
Shownotes
Lea Wagner und Ronny Vogel sind die Hosts des Podcasts „Für Laib und Leben“. Beide haben ihre Meistertitel im Bäcker- und Konditorenhandwerk und brennen für ihren Beruf. In ihrem Podcast geht es um Leidenschaft fürs Backen, aber auch um Führung, Verantwortung und persönliche Entwicklung.
Lea steht kurz vor der Übernahme der Familienbäckerei in Aschfeld in sechster Generation, Ronny bildet als Ausbildungsmeister angehende Bäcker- und Konditormeister und -meisterinnen bei der Handwerkskammer Oberfranken aus.
Gemeinsam mit Max sprechen sie in der neuen Folge von Handwerk erleben über ihren Podcast, die Leidenschaft für das Handwerk und die ein oder andere kuriose Geschichte aus dem Bäcker- und Konditorenhandwerk!
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Max Herrmannsdörfer: Heute geht es bei uns ums Bäckerhandwerk. Aber nicht nur. Es geht auch Werte, geht Unternehmertum und persönliche Geschichten. Und damit ganz herzlich willkommen bei Handwerkerleben. Ich bin Max Hermannsdörfer und ich darf heute, ja ich kann sagen, eine Podcast-Kollegin und einen Podcast-Kollegen bei mir begrüßen. Lea Wagner und Ronny Vogel. Beide sind Meister im Bäcker- und Konditorenhandwerk und die Host des Podcasts für Leib und Leben. Und darüber wollen wir jetzt gleich mehr erfahren. sage herzlich willkommen Lea und herzlich willkommen Ronny. Danke dir, Max. Wir freuen uns, dass wir heute hier sein dürfen. Ja, richtig cool. Danke schön, Max. Ich freue mich auch. Wir freuen uns mega. Danke für die Anfrage und dass du dir die Zeit nimmst. Ja, das kann ich nur zurückgeben. Für euch ist es ja jetzt so ein kleiner Ausflug. Ihr seid normal auf der anderen Seite. Ihr podcastet normalerweise ja zu zweit und seid da in einem Zweiergespräch drin. Heute. stelle ich euch so ein paar Fragen und werde euch so ein bisschen auf den Zahn fühlen und über euren Podcast, über euren Werdegang, über euren Beruf sprechen. Ich hoffe, ihr habt da bisschen Bock drauf und fühlt euch rein in diese Rolle des Interviewten. Das kriegen wir hin, weil man muss ja auch sagen, wir wechseln uns immer ab mit den Folgen. Das heißt, der andere wird ja auch immer nicht interviewt, aber bewusst einer baut die Folge auf und der andere wird ein bisschen mit reingenommen mit Fragen und das kriegen wir hin. Das schaffen wir. Da werden wir gleich noch näher darauf einsteigen, wie ihr eure Podcasts folgen genau gestaltet. Ein bisschen anders als wir das hier machen. Deshalb auch für mich spannend zu hören, wie ihr eure Podcasts gestaltet. Bevor wir da jetzt aber einsteigen. Wir haben uns jetzt schon ein bisschen warmgequatscht im Vorfeld. Unsere Zuhörer und Zuhörerinnen kennen euch aber vielleicht noch nicht. Deshalb ich würde euch einfach mal bitten, so ein paar Sätze zu euch zu sagen. So die wichtigsten Fakten. Was muss man über euch? wissen. Lea, start doch gerne mal. Hi, ja ich bin Lea, ich bin 29 Jahre alt und mein, ja ich wollte eigentlich niemals Bäckerin werden in meinem Leben. Ich bin in einem kleinen Familienbetrieb aufgewachsen, habe immer gesehen, was das für eine krasse Arbeit ist und habe schon immer gesagt, nee das mache ich auf jeden Fall nicht. Nach dem Abi war ich dann eine Zeit lang im Ausland, ich war in Kanada und da habe ich dann gemerkt, okay vielleicht ist Handwerk ja doch gar nicht mal so uncool, wie ich gedacht habe.
Max Herrmannsdörfer: und habe danach eine Ausbildung zur Konditorin gemacht, weil ich mir dachte, ja, Bäckerin ist super und kreativ. Und naja, gut, das kam dann alles anders. Ich habe dann nach der Ausbildung eine zweite zur Bäckerin gemacht und da habe ich den Beruf super lieben gelernt. Da habe ich dann auch entschieden, dass ich den Betrieb übernehmen möchte meiner Eltern. Bin auf Meisterschule gegangen. Ich war in Weinheim, habe dort meinen Bäckermeister, Konditormeister, Betriebsrat gemacht und dann wollte ich eigentlich zurück in den Betrieb, den zu übernehmen und dann habe ich aber eine Dozentenstelle dort angeboten bekommen, war dann noch ein Jahr als Lehrkraft tätig. In Weinheim dann? In Weinheim genau und bin jetzt seit ein und halb Jahren zurück bei uns im kleinen Familienbetrieb und versuchte jetzt alle Ideen einzubauen, die ich in den letzten Jahren so gesehen habe, die ich cool fand. Cool, da bist du auf jeden Fall ein bisschen rumgekommen und hast schon das ein oder andere aus dem Handwerk, aber dann auch darüber hinaus erlebt. Wir gehen da später gerne nochmal drauf ein. warum du dich dann doch fürs Handwerk entschieden hast und was da der Grund war. Ronny, ich möchte dich aber auch mit reinholen. Du bist auch Bäcker und Konditormeister, aber sag gern zu dir ein paar Worte. Bäcker und Konditormeister für mich. Mein Herz schlägt aber total für Brot und vor allem für Sauerteig. Ich finde das so spannend, was man da mit alles machen kann und kann da auch richtig nerdig drin werden und auch wirklich alle zutexten. Ich habe jetzt aktuell auch einen Verkaufskurs. Die werden da manchmal so bisschen die Leidtragenden. Und ich habe im Gegensatz zu Lea den klassischen Weg, wenn man das so sagen kann. Ich hab damals einen Hauptjobschluss gehabt und für mich gab es dann eben nur den Weg in die Ausbildung. ich bin zu einer Zeit reingekommen, es eher so war, dass es zu viele Bewerber für zu wenig Stellen gab und man dankbar war, wenn man einen Ausbildungsplatz bekommen hatte. Ich hab mich trotzdem bewusst fürs Bäckerhandwerk entschieden, im Gegensatz zu der Erkenntnis, ich dann schnell hatte, dass ganz viele in der Klasse waren, die Bäcker gemacht haben, damit sie Bäcker machen. Und hab den Beruf sehr schnell lieben gelernt. Kann ich jetzt natürlich mega ausführen, genau, ist ganz viel bei mir aufgegangen und hinterher habe ich dann so langsam gemerkt, dass ich auch mich selber da drin entwickeln kann, dass ich merke, dass dieser Beruf eine ganz falsches Image leider nach außen hat, weil immer wenn du dich mit welchen unterhalten hast, dann ach so, Bäcker, muss man im Frühjahr auch stehen. Und eigentlich hat es so, so viel mehr und dieser Stolz ist vor allem in der Meistausbildung dann gewachsen, bin dann auch zurückgegangen, die kleine Bäckerei war dafür ein
Max Herrmannsdörfer: Ja, noch als stellvertretender Backstubenleiter angestellt, aber ich hab gemerkt, okay, gleicher Betrieb, du kannst nicht viel ändern. Und dann kam für mich so ein Facettenwechsel, bin raus in eine Größebäckerei, in den Verkauf, mit dem Gedanken, ach, das bisschen Verkaufen, das klappt schon. Das ist was ganz Einfaches und hab dann sehr schnell festgestellt, nee, das ist alles andere als einfach. Das ist wirklich, wenn du das richtig gut machen möchtest, richtig anstrengend. Du musst gerade dieses Authentische, dieses Aktive zuhören. Das verlangt unwahrscheinlich viel ab, diese acht Stunden durchweg nicht aufgesetzt freundlich zu sein. war dann eben mit, wie alt war ich denn damals? 22 Jahre, glaube ich, war ich Fialeiter dann eben für ein eingespieltes Team. Später dann, von zwei Jahre später war ich dann Bezirksleiter für acht Filialen, 45 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und bin seit 2015 an der Handwerkskammer für Oberfranken und dort eben als Fachbereichsleiter für das Back-on-Konditorenhandwerk angestellt. Das heißt, du begleitest die angehenden Meisterinnen und Meister in diesen beiden Berufen? Genau, also... Bringst die durch die Prüfung quasi? Ja, genau. Also letztendlich haben wir zwei Hauptaufgabengebiete. Das eine ist die übertriebliche Lehrlingsunterweisung, wo wir eben Becker, Konditoren und Becker-Fachverkäuferinnen haben. Und das andere ist eben der Meisterkurs, wo wir eben in Bayreuth einen Vollzeitmeisterkurs haben, der einmal im Jahr immer startet. Und wir auch deutschlandweit ein einmaliges Modell haben mit dieser Kombimeisterschule. Das heißt... Jeder hat die Möglichkeit, den Bäcker und den Konditormeister in der gleichen Zeitspanne zu machen. Du kannst dich entscheiden, machst du den Bäckermeister oder den Konditormeister oder beides eben. Genau, es ist ineinander geschachtet, modular aufgebaut und funktioniert richtig gut. haben aus ganz Deutschland Anmeldungen, sind auch relativ weit im Voraus ausgebucht, auch für 2027 eben auch schon ausgebucht. Und das ist ein großes Highlight für mich, für uns, für meine Kolleginnen und Dozenten, alle die drum herum mitwirken. Macht sehr viel Spaß, Ich möchte da gar nicht zu arg ins Detail gehen jetzt bei dieser Kombi-Meister-Ausbildung, aber weil du sagst, es ist einmalig und man schafft es in der gleichen Zeitspanne, beide Meistertitel zu erlangen. Wie funktioniert das rein von den Inhalten? Also irgendwo muss doch irgendwas wegfallen, oder? Ja, nee, pass auf, der Ansatz war ein anderer. Ich habe damals, wo ich meinen Conditor-Meister gemacht hatte, dann habe ich ja zwei Jahre danach
Max Herrmannsdörfer: Ne, nicht zwei Jahre, sorry, was war das? Sechs Jahre danach. Sechs Jahre nach meinem Pekameis gemacht und hab gemerkt, das sind ganz schön viele Überlagerungen. Dann gab es Facetten, wo ich dachte, da hab ich viel tiefer meinen Pekameis reinschnuppern dürfen und hab viel mehr Fachkenntnisse, wie du es in der Konditormeisschule kennengelernt hast. Dann hab ich mir gedacht, du müsstest das doch irgendwie schaffen, wie in der Universität, eher zu sagen, es gibt Studiengänge und dafür musst du gewisse Vorlesungen besuchen. Genau, das war der erste Ansatz damals für den Kombimeisterkurs, wo ich eben dachte, okay, du schaust erstmal, welche Belagerungen gibt es, was wäre dann rein Bäckerspezifisch, was wäre konditorenspezifisch. Und habe dann aber ganz schnell auch festgestellt, okay, so einfach das aufzubauen ist es auch nicht, weil dann musst du ja barfegförderfähig sein, du musst so und so viele UE's in der Woche haben. Das war dann sehr, komplex. Aber genau, der Grundgedanke ist einfach, du hast jetzt... Grundlagenunterrichte, die beide Fachbereiche besuchen müssen. Und da hast du immer Spezifikationen, wo dann der angehende Bäckermeister, Bäckermeisterin besucht oder eben die Konditormeisterin, der Konditormeister. Okay. Lea, hast du auf diesem Weg auch deine beiden Meistertitel quasi erlangt? Nein, bei mir war es ein bisschen anders. Ich habe erst den Bäckermeister gemacht, weil ich eben den Betrieb meiner Eltern übernehmen wollte. Und dann habe ich aber gesehen, dass ich da quasi noch den Konditormeister dranhängen kann. Und es war dann nicht so wie bei Ronny, sondern ich musste noch bisschen länger in der Schule bleiben. Genau, ich musste den Teil drei und vier nicht machen, weil es ist ja quasi der Teil im Meister, der für alle gleich ist, sondern nur eins und zwei. Dadurch war es auch ein bisschen verkürzt. Aber bei mir hat es drei Monate länger gedauert. Genau, und den Ansatz, wo die Lea eben gerade beschrieben hat, da ist es so, du machst deinen Bäckermeister und kannst dann hinten ran noch deinen Kondimatiste mit anhängen. Und bei uns ist der Ansatz, ne, es sind beide Handwerksberufe da auf gleichem Level und beide begleiten eben in dieser Zeit. Also du hast nicht sozusagen Ausgangslage die Meister eins und das andere baust du oben drauf, sondern es sind beide auf Level Null, nenne ich es jetzt mal, und du begleitest sie durch die Zeit eben. Okay. Lea, du hast jetzt schon ein, zwei Mal die Übernahme angesprochen, dass du die Familienbäckerei, den Familienbetrieb übernehmen möchtest. Ihr sitzt in
Max Herrmannsdörfer: einmal kurze örtliche Einordnung. Wo ist Aschfeld? Aschfeld ist zwischen Schweinfurt und Würzburg. Das ist Unterfranken. Jetzt habe ich ja mein Test schon mal bestanden. Euren Betrieb gibt es aber schon eine ganze Weile. Du bist die sechste Generation. Ja, ich wäre die sechste Generation. Es hat damals so angefangen, dass die Leute noch zu uns zum Backen gekommen sind mit ihren eigenen Rohstoffen. schon sehr, sehr lange her. Und dann hat es sich einfach so bisschen entwickelt. Und dann hat es meinen Opa gehabt und dann muss man Papa übernehmen. Also es war dann so eine Entscheidung, mein Opa ist quasi krank geworden und dann mein Papa wollte eigentlich noch was anderes machen. Und für ihn, ja, es war jetzt nicht so, er war nicht so happy anfangs mit der Entscheidung, es war jetzt quasi nichts, was von ihm kam. Er hat es dann erst mit der Zeitlieben gelernt, hat er gesagt. also bei mir ist es ein bisschen anders. Ich habe da auch jetzt schon Bock drauf und ja, es ist für Ende des Jahres geplant. Okay, okay. Was hängt damit gerade alles zusammen? Ich kenne es aus ein paar anderen Betrieben, wo auch gerade die Nachfolgegeneration einsteigen möchte und ja, da geht es viel Umformierung. Kann das Unternehmen so weiter bestehen? Wie sieht es auch mit dem Firmengebäude? Was sind da bei euch gerade so die Themen? Muss jetzt nicht ins Detail reingehen, aber womit beschäftigt ihr euch? Ja, also das ist wirklich ein großes Thema. Ich dachte am Anfang auch gar nicht, dass es so komplex ist. War vielleicht auch bisschen naiv. Aber da kommen dann Sachen, ja, okay, was ist mit Geschwistern? Das Auszahlen, okay, oben drüber ist noch eine Wohnung, unten ist der Betrieb. Wie wird das geregelt? Wie verbleiben die Eltern dann im Betrieb? Werden sie angestellt? Bleibt die Rechtsform bestehen mit einem Einzelunternehmen? Was passiert? Welche Konsequenzen? Konsequenzen drehen auf, der Betrieb übernommen wird, ändert sich dann vielleicht bei mir irgendwas, was die Ämter hinterher beanstanden können. Und dann ist natürlich auch noch so bisschen die Sachen, die ich gerne verändern möchte an Rezepturen, am Sortiment und so weiter. Das ist natürlich auch ein sehr, sehr großer Prozess, dass man das dann alles auch unter einem Hut bekommt, dass man so ein bisschen
Max Herrmannsdörfer: die Sachen, die sich quasi bewährt haben in den letzten Jahren und aber auch die Wünsche der Eltern mit einbezieht, aber dass ich quasi auch so bisschen die Sachen mit reinbringe, auf die ich Bock habe, die ich jetzt so in den letzten Jahren gesehen habe und ja vielleicht so bisschen das Modernere dann auch. Kannst du da vielleicht ein, zwei Beispiele mal nennen, so was du als Neues mit ins Unternehmen bringen möchtest, welche neuen Impulse du setzen willst? Also ich muss sagen, ich habe da sehr kooperative Eltern. Glücklicherweise, ich habe das auch schon anders erlebt. Wir haben jetzt beispielsweise, seitdem ich dann auf Meisterschule war, schon angefangen mit den Produkten, die ich einführen möchte. Also vor allem haben wir eigentlich fast alles auf Langzeitführung umgestellt. Das heißt, dass wir quasi die Teige am Vortag machen und dann über Nacht im Kühlhaus lagern, sodass wir am nächsten Tag dann quasi die Produkte direkt backen können. Und das hat natürlich den Vorteil für den Kunden. Er hat eine frischere Ware, weil die Backwaren einfach frischer bleiben. Und wir haben den Vorteil, dass wir ein bisschen später anfangen können. Es hat jetzt noch nicht so ganz gematcht, wie ich das wollte, weil es einfach von der Menge etwas mehr geworden ist dann auch, seitdem ich zurückgekommen bin. Und es ist ein besseres Aroma für die Produkte. Also es hat sehr, viele Vorteile. Und das fand ich richtig cool, dass ich das anbauen konnte. mit unserer Mini-Bäckerei. ist überhaupt kein Platz da, aber irgendwie geht es dann trotzdem immer. Meine Eltern haben dann angefangen, neue Gerätschaften einzubauen. Also wir haben den neuen Ofen, der ein bisschen größer ist. Also es ist alles noch sehr, sehr klein, ja, es passt auf jeden Fall. Ich bin sehr happy mit den Veränderungen, die ich jetzt schon machen durfte und natürlich auch im Sortiment. In der Branche geht es tendenziell momentan dahin, dass das Sortiment verkleinert wird. Und wir haben jetzt bereits so 60, 70 Produkte abgeschafft. Und das ist auf jeden Fall schon ein großer Schritt, dass wir einfach ein bisschen effizienter arbeiten können, aber uns eben auch auf unsere Kernkompetenzen fokussieren. 60, 70 Produkte hört sich für mich als Backelei relativ viel an tatsächlich. Wie groß ist euer Portfolio? Wie viele Produkte habt ihr normalerweise so in der Auslage?
Max Herrmannsdörfer: Also es ist natürlich dann auch vieles wechselnde, haben wir jetzt eingeführt, dass wir quasi Produkte rausgenommen haben, aber wir haben jetzt einen monatlich wechselnden Blunder, ein monatlich wechselndes Brötchen und so weiter. Aber es waren glaube ich so 150 und wir sind jetzt ja dann schon deutlich drunter gegangen mit den ganzen Saisonsachen. Das war ein Kraftakt. War glaub ich. Ja, jetzt sind wir fast da, wo ich sein möchte. Ja, aber es entwickelt sich natürlich alles. Es ist ein Prozess, jetzt im Laufe des Jahres dann und danach natürlich rüber hinaus auch noch weiter laufen wird. Ist jetzt vielleicht eigentlich schon der richtige Übergang zu eurem Podcast, weil ich bin mir sicher, dass du auch in euren Gesprächen das Thema Unternehmensnachfolge, Übergabe zumindest in Teilbereichen immer wieder mal auch ansprechen wirst, dass es mit ein Thema sein wird. Wir schauen auf euren Podcast für Leib und Leben. Erstmal muss ich sagen, ich finde es sehr gut gewordet. Als ich gehört habe, ja, für Leib und Leben, dachte ich mir, ja, das ist ein guter Podcastname. Bonnie, hast du den entwickelt oder habt ihr den zusammen erarbeitet? Wie war das? Das war mit eines der anstrengendsten Sachen bei der Podcast-Entstehungen. Wir hatten da eine Liste mit zwischendurch, glaube ich, 30 Namen und am Ende schaust du drüber und denkst dir irgendwie so, irgendwie passt trotzdem keiner so richtig. Lea, war es wichtig, dass es eine Alliteration ist? Habt man anhand der Beispiele gemerkt. Aber letztendlich haben wir viel Feedback uns von außen auch geholt. Aber natürlich nicht einfach willkürlich gefragt, sondern ich habe bei mir jemanden gefragt, der eben in einer, in einem Unternehmen arbeitet, die letztendlich dafür zuständig sind, Unternehmen in der USP und in der Kommunikation nach außen zu stärken. Und den habe ich bisschen drauf angesprochen. hab noch so bisschen unsere Idee erzählt, wie unser Podcast sein sollte. Und letztendlich kam von ihm nicht für Leib und Leben, sondern um Leib und Leben. Und das war so diese Ursprungsversion und die war aber auch schon vergebend, glaube ich, irgendwo. Ich habe da mal geschaut, ob es irgendwie schon Unternehmen oder Konzepte gibt. Und irgendwie kam dieses Für Leib und Leben. Weil um klingt ja auch dramatisch, negativ. es um Leib und Leben hier.
Max Herrmannsdörfer: Genau, sondern wir wollen etwas ja für jemand geben. Wir wollen etwas mitgeben. Und so ist dann für Leib und Leben entstanden. Wir haben uns das auch wirklich patentieren lassen. Ja, keine Ahnung. Also nicht patentieren lassen ist sogar das falsche Wort. wir uns die Marke, den Markennamen auf Podcasts und auf Schulungs- und Seminaren eben schützen lassen. Genau. Und seit letztes Jahr im ... sind wir mit der ersten Folge eben online gegangen. Ihr erscheint zweiwöchentlich. Immer Freitagabend 18 Uhr habe ich gelernt. Genau, richtig. Wer jetzt euren Podcast noch nicht kennt, wie kann man diesen Podcast beschreiben? Über was sprecht ihr? Was sind die Inhalte? Also letztendlich würde ich sagen, wir versuchen unser Handwerk zu zeigen, was das viel, mehr kann, aber mit einem ganz, ganz klaren Eckpunkt. Und zwar eben, wir wollen nicht rein stupide über das Bäcker- und Konditorenhandwerk sprechen, sondern wir wollen eher über das Unternehmertum, Persönlichkeitsentwicklung, über den Tellerrand hinaus, Themen, die uns wichtig sind, die aber mit unserer Geschichte, mit unserer Persönlichkeit verbunden sind. Das heißt, unsere Folgenthemen, die wir für uns eben dann raussuchen, die haben immer diesen persönlichen Touch. Das heißt, da gibt es immer die persönliche Geschichte, Erfahrung. Gedanke, Idee oder der Anspann dahinter, der diese Folge ein bisschen untermalt, umrahmt sozusagen. Ja. Lea, aus deiner Sicht? Ja, ich finde, Ronny, du hast immer eher so die emotionalen Parts. bei mir ist dann immer, ja, beispielsweise Prüfungsangst oder wie macht man Social Media im Handwerk am besten. Ja, Ronja möchtest du das sagen? Prüfungsangst überhaupt nicht emotional. Angst ist keine Emotion. Na gut, okay, wenn du das so siehst. Stimmt schon. Ich hab die Folge gehört und ich dachte mir, ja, habt da schon beide genug zu beiget, also genug beitragen können Sie diesen Thema. Ja, genau. einfach, ja, es ist dann auch immer, man sitzt dann da, überlegt, was könnte man dann für eine Folge nehmen und dann, ja.
Max Herrmannsdörfer: Da ist noch ein Thema oder ich habe so eine kleine Notizenliste, wo ich mir immer aufschreibe, wenn mir was einfällt. bei der nächsten Folge, da habe ich jetzt mal Bock auf so Sprichworte, die uns im Alltag prägen, die mit unserem Beruf zu tun haben. Dann mal wieder was komplett anderes. Aber ja, es ist relativ vielseitig und auch nicht nur, ja, ich würde jetzt gar nicht sagen, dass es nur für Bäckerinnen oder Bäcker ist. Es gibt auch viele Menschen außerhalb des Berufsstandes, die sich unsere Folgen anhören. Und das muss man sagen, das Feedback habe ich eben auch oft bekommen, dass viele abgeschreckt waren mit, Bäckerhandwerk, ja, dann redet ihr über irgendwelche Teigführungen und so weiter. Und genau das wollten wir eben nicht. Wir wollten was machen, was, also von der Zielgruppe gesprochen näher, wollen wir eigentlich Personen haben, die sich selber weiterentwickeln wollen, aber auch eben Führungspersönlichkeiten, die eine Führung haben, Verantwortung tragen möchten für sich und eben auch für ihr Umfeld und letztendlich auch natürlich fürs Handwerk. Aber ich kenne ganz viele, die nicht aus dem Handwerk kommen und unseren Podcast hören, weil wir versuchen das schon, diese Botschaften, die wir senden, so aufzubrechen und so verständlich zu geben und Bilder mitzugeben, die dann letztendlich im Alltag für, ich weiß, man soll vom Use-P sehr klar sein, aber die schon eigentlich für jeden umsetzbar sind. Das fand ich persönlich auch ganz schön, als ich euren Podcast dann zum ersten Mal gehört habe, als ich mir so ein paar Gedanken dazu gemacht habe, worüber können wir heute auch sprechen, für was steht ihr, für was steht euer Podcast. Und ich war fast am Anfang so bisschen überrascht, dass es gar nicht so stark nur das Bäckerhandwerk oder das Konditorenhandwerk geht, sondern tatsächlich auch ganz viel persönlichen Input tatsächlich, den ihr reinbringt, Werte, Selbstwert, Selbstbewusstsein, Prüfungsangst, wie ihr sagt. Aber generell auch so einfach, wie kann ich irgendwas für mein Leben mitnehmen? Nicht nur für mein Handwerk oder für meinen Beruf, sondern Wie kann ich mich weiterentwickeln? Das finde ich einen ganz coolen Teil eures Podcasts. Das macht das auch aus, finde ich. Dass es nicht nur ein spezielles Backthema geht, sondern ihr über den Tellerrand rausschaut. Schön, das genauso ankommt. Ganz lieben Dank, Max, schon mal dafür. Das kann man auch erzählen, warum dieser Podcast entstanden ist. Weil wir beide eben genau diesen Gedanken oder diese Idee hatten.
Max Herrmannsdörfer: dass eben, wenn wir über das Backer oder Konjunkturanhalt sprechen, dann sind die Themen mittlerweile so vielfältig und so komplex, die Lea hat es gerade eingangs erzählt, mit sie will ein Unternehmen übernehmen. Und das sind so viele komplexe Themen, die meiner Meinung nach zu wenig thematisiert werden oder du teilweise so viele Perspektiven eigentlich haben könntest und die haben teilweise in der Ausbildung keinen Platz, die haben teilweise auch in der Meistausbildung keinen Platz, weil das einfach zu umfangreich wäre. Aber genau das macht irgendwie so Spaß, dieses Gefühl. Es ist mehr wie einfach nur Bäckermeisterin zu sein oder Konditormeister zu sein, sondern wirklich ein Unternehmen richtig zu führen mit verschiedenen Facetten, mit eben Mitarbeiterführung, neu zu denken, sich auch zu überlegen, was es für Folgen auch vielleicht hat. Weil letzte Folge jetzt, die ich ausgearbeitet hatte, wo wir am Sonntag aufgenommen hatten, ging es Offenheit. ich fand es super spannend. Beim Ausarbeiten auch, ob du welche Perspektiven da reinbekommst, wenn du einfach drüber nachdenkst, okay, warum sind manche Menschen nicht offen mit Informationen? Warum halten Menschen Informationen zurück? Geben Wissen nicht weiter? Und letztendlich ist so die Kernessenz, du müsst da reinhören, ne? Ich glaub, wenn unsere Folge erscheint, dann dürfte eure neueste Folge auch schon erschienen sein. Nein, ist der Lea ihre Folge noch. Also meine Folge kommt ja in drei Wochen sozusagen. Okay, kurz zur Einordnung, wenn wir über Offenheit reden, wir nehmen heute auf am 28. Januar das nur zur zeitlichen Einordnung, damit unsere Zuhörerinnen und wissen, welchem Datum wir tatsächlich sprechen. Ja, Wochenende oder Jahr. Genau, und ich fand es so spannend über diese, also über Offenheit zu sprechen und letztendlich ist die Kernessenz gewesen mit, man hält Wissen zurück einfach aus Angst, am Ende hinten anzustehen, Verantwortung zu verlieren, man wird überholt, man wird überflüssig und diese Angst muss ich als Führungskraft auf dem Schirm haben und es irgendwie schaffen eben zu zu nehmen. Genau. finde es auch super spannend, weil es arbeitet, erarbeitet ja immer einer die Folge und was man da auch für einen Input noch mitbekommt. Also Sachen, an die ich jetzt beispielsweise nie gedacht hätte, die mich aber dann auch sehr im Alltag prägen, weil ich einfach unglaublich oft dann darüber nachdenke oder mir super oft eine Situation vor Augen kommt, wo ich mir denke, ja,
Max Herrmannsdörfer: Das ist es jetzt, okay. Tatsächlich. Ich kann mir vorstellen, dass das auch für euch euren Horizont immer weiter vergrößert. Mit jeder Folge, die entweder ihr selbst vorbereitet oder die andere Person vorbereitet. Einfach neue Blickwinkel, neue Inputs auf vielleicht das ein oder andere Thema, das gleiche Thema auch mit reinspielt. Aber... Ja, ich kann mir vorstellen, dass es auch für euch immer wieder Learnings gibt. Thema Learnings. Magst du gleich was anschließen, Ronny? Genau. Also, einfach nur weil du das sagst, ja, ich finde auch, das war auch mit der Ansatz, warum wir diesen Podcast gemacht haben, ist dieses raus aus der Komfortzone. genau da hast du einfach die größten Lernen und Erfahrungswerte, die du eben machst. Und genauso war es eben mit diesem Podcast. Und auch da wieder, wenn du mal eine Keynote vorbereitest oder einen neuen Unterrichtsthemen ... mit aufnimmst oder dich irgendwo neu reinfuchsen musst, dann ist natürlich das immer erst mal so dieses, boah, wieder was zusätzlich, warum hast du die so abangetan? Aber dann beim Erarbeiten, beim Erstellen hast du dann schon die ersten Gedanken, ach cool, diese Perspektive, schade, warum hat mir das damals keiner gesagt? Und ja, und das war mit einer Sekunde, warum wir auch gesagt haben, wir machen das, weil es bringt uns auf jeden Fall uns selber auch weiter. Ja. Das hat auch so bisschen die Angst vom Scheitern genommen, fand ich. Also weil wir wussten, okay, es ist ja... auch was Cooles für uns. Und wenn es jetzt überhaupt super schlecht ankommt, dann haben wir einfach auf jeden Fall was gelernt und uns selber weiterentwickelt. ja, das war dann auch so ein bisschen etwas, was mich persönlich auch sehr beruhigt hat. Ja, auch wenn es natürlich ein Zeitfaktor ist. Also ich kenne es ja selbst so eine Podcast Folge, die produziert sich nicht von selbst. Da ist eine Vorarbeit, eine Nachbearbeitung drin. Also da geht schon Zeit auch drauf. Aber ihr habt da für euch einen Rhythmus gefunden, dass ihr das gut in euren Alltag integrieren könnt? Ich lass das dich antworten, Lea. Ja, Lea. zeigt doch gar nicht. Ja, doch. wir machen dann meistens so einmal im Monat quasi eine Aufnahme von zwei Folgen. Und ja, da kann man sich dann quasi in dem Zeitraum auch so bisschen drauf vorbereiten. Ich finde, das fängt dann immer an. Erst mal mit einer Idee natürlich. Und dann fängt man an, das Ganze auszuarbeiten. Manchmal merkt man dann auch, okay, es war vielleicht doch nicht. Dann switcht man nochmal um oder so.
Max Herrmannsdörfer: Aber ja, es wird dann einfach immer intensiver. Ich mach's dann meistens so bisschen nach der Arbeit, trinke einen Kaffee dabei oder im Zug, wenn ich irgendwo hinfahre. Und das passt dann eigentlich immer ganz gut in den Ablauf dann. ja, wir haben dann immer Sonntagabend 20.45 ist unsere Zeit. Aber relativ spät eigentlich, oder? Ja, viel zu spät, aber es geht nicht anders. Ja, das ist beste Spot für uns beide eigentlich. ja, dann nehmen wir dann immer zwei Folgen auf einmal auf und Ronny schneidet dann das Ganze, tut dann die Äss und ein bisschen rausschneiden oder wenn irgendwas nicht gepasst hat. ja. Und ich schließe mich da auch nochmal ganz kurz an. Also für mich ist es noch enger getaktet. mit meiner Arbeitsaufgabe, die ich einfach habe, komme ich immer relativ spät nach Hause und dann ist erstmal die Familie dran und dann ist abends sozusagen habe ich im Schnitt, wenn alles gut läuft und wenn unser Sohn auch mal gut ins Bett geht und so weiter, habe ich jeden zweiten Abend ungefähr eine Stunde bis anderthalb Stunden Zeit und den muss ich mir auch wirklich nehmen. Das heißt auch, wenn ich dann manchmal kaputt bin von dem Tag, zwinge ich mich auch dazu und sage, nee, setz dich jetzt hin und entweder schneiden oder eben Folge ausarbeiten. Genau und ich habe mal, wir hatten das mal bei Instagram gefragt bekommen, wie lange brauchen wir für diese Aufnahme und so weiter. Ich werde sagen, Folge steckt ungefähr sechs Stunden Zeit letztendlich dahinter. Ja, glaubt. Und jetzt bei der letzten Folge, wo es Offenheit ging, würde ich sogar sagen, war es noch mehr Zeit, weil ich einmal zwischendurch meinen Skript noch mal überworfen habe, die rote Linie noch mal neu machen wollte, die persönliche Geschichte hat sich noch mal verändert und am Ende war es viel, schöner, aber ja, steckt echt viel Zeit einfach drin. an der Stelle darf ich nur noch mal Danke sagen an euch, dass ihr euch jetzt die Zeit nehmt. Gerade wenn ihr so eng aufgetaktet seid, freut mich natürlich, dass ihr euch da so ein, zwei Stunden aus eurem Alltag ein bisschen abzwacken könnt. Ja, aber sehr gerne. Wirklich. Wir haben ja große Lust drauf. Was mich persönlich beim Hören eurer Podcasts gefreut hat, dass auch ich als Nichtbäcker oder im Backhandwerk tätiger Mensch irgendwas Neues übers Bäckerhandwerk oder über das Backen an sich erfahre. Ihr habt eine Rubrik, die heißt Krümelkiste. Find ich ganz cool, ganz, ganz süß geworden.
Max Herrmannsdörfer: Und da bringt auch immer einer von euch so eine kurze Story mit. Das kann der Krümel im All sein oder eine Story von der Titanic, an die ich mich noch erinnere. Was ist denn für euch so die spannendste Geschichte? Fällt euch da gerade was ein? Was ist euch hängen Also definitiv die letzte, die die Lea hatte mit Penicillin beziehungsweise das schimmeliges Brot auf die Wunde kam und Spinnweben drum herum. Und in der Folge selber bin ich nicht so draufgekommen. Ich hab selber sogar auch so eine Krümelkiste, wie Penicillin entstanden ist, ausgearbeitet. Bin erst nicht draufgekommen und dann so, ach ja, stimmt, macht Sinn. Im Nachgang ärgere ich mich, das kennst du garantiert, dass ich nicht auch noch die Lea gefragt hab. Du hättest wahrscheinlich keine Antwort gehabt. Aber ich finde es schon beeindruckend, wie Menschen damals draufgekommen sind, erstens schimmliges Brot draufzumachen, aber dass man auch merkt, es hat scheinbar geholfen. Wir wissen ja auch, warum es hilft. Aber ich finde das krass beeindruckend einfach. Wann hatte das ihren Ursprung? Vor Hunderten von Jahren. Es war glaube ich Mittelalter. Ja. Crazy. Mittelalter klingt immer gut. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja.
Max Herrmannsdörfer: Richtig, genau. Aber magst schon antisen? Ja, also LSD wird aus Mutterkorn hergestellt. ist jetzt quasi die Pointe. Wusste ich vorher nicht, muss ich sagen. Und unglaublich viele Menschen sind schon daran gestorben. Also das wusste ich. Aber das teilweise sogar die Hexenverfolgungen des Mittelalters. Daher hören, dass Mutterkorn versehentlich verzehrt wurde. Und es zu Warnvorstellungen gesorgt hat. es dadurch eben, ja, die Frauen, äh, Hexen sind schuld. Klar, wer sonst? Ja, und die Krümelkiste, da kann man ganz kurz noch erzählen, wie die überhaupt entstanden ist. zwar, wo wir uns damals überlegt haben, wie könnte unser Podcast ausschauen, dann baute man sich vorher so eine Strukturidee auf. Uns war es auch wichtig, dass wir keine Palaber-Podcast-Folge machen, nur Palaber-Podcast. sondern dass das Ganze irgendwie Hand und Fuß hat. Oder hat ich eben gedacht, ich hätte gerne so ein Unterhaltungselement mit drin. Irgendwas, was so kurz prägnant ist. Ich hör zum Beispiel gerne Mord auf Ex. Und wir haben ja vorne dran die dummen Verbrecher. Ich weiß es nicht genau, wie die Rubrika eben heißt. Ja, ich weiß. Genau, und so was in diese Richtung dachte ich mir, das hätte ich auch gerne drin auf uns bezogen. Und so ist die Krymikiste entstanden. Und kommt richtig gut an. Also die kommt auch wirklich vor allem genau bei den Menschen an, die quasi nicht aus unserem Handwerk stammen. Mich habt ihr abgeholt damit. Ich kann jetzt beim nächsten Mal, wenn es Brot geht, dann kann ich mit so einer Krümelkiste flexen. ich gut. Freue mich drüber. Und ja, das ist so neben den großen Themen, die ihr bespielt, wenn es Werte oder die großen Themen geht, ist das so ein kleiner Side-Fact. Es lockert das Ganze einmal. einmal kurz auf und ja, kann jeder irgendwie für sich mitnehmen. Und einfach unnützes Wissen, sage ich mal, in Anführungszeiten, in großen Anführungszeiten gesetzt. Und das ist auch für uns schön, weil ich glaube, ich spreche viel eher mit mir, beide sind eigentlich Menschen, die sehr humoristisch auch unterwegs sind. Und dann hast du aber sehr ernste Themen. Da kannst du ja nicht die ganze Zeit Sprüche klopfen und blöd drauf eingehen. Ja, und da ist es schön, dass wir einfach damit so einen kleinen Punkt drinnen haben.
Max Herrmannsdörfer: wo du doch so eine Lockerheit und Aufenthalt ein bisschen reinbekommen kannst. Ja, Ronny, und Lea, ich würde sagen, alles weitere zu diesem Podcast. Das können sich jetzt auch unsere Zuhörer und Zuhörerinnen selbst anhören. Für Leib und Leben gibt es überall, wo es Podcasts zu hören gibt. Genau, zumindest da, wo sie bis jetzt nachgefragt haben, dass es geben soll. Also wenn es irgendwo noch nicht da ist und jemand hört, aber genau über dieses Medium uns einfach schreiben, dann wird er natürlich da auch mit präsentiert. Und ihr seid auch bei Instagram. aktiv mit einer eigenen Podcastseite. Für Leib und Leben der Podcast. Folgt uns gerne. Da erfahrt ihr immer, wenn neue Folgen kommen oder meine Primmelkiste, paar spannende Sidefacts. Ja, und auch das muss man sagen, weil wir vorher über Zeit gesprochen haben. Auch das kommt ja noch on top dazu, die Social Media Arbeit dazu zu machen. Auch nicht zu vernachlässigen. Also auch da folgt gerne rein und ja, lasst einen lieben Kommentar, einen Like, Follow da. Das gebe ich mal raus an unsere Hörer und Hörerinnen-Community. Vielen Dank, Max. Wir kommen schon bald zum Ende. Ich habe noch ein paar Fragen für euch, die mich interessieren. Wir könnten hier noch eine ganze Stunde weiter podcasten. Ich habe auch noch überlegt, wir über ein paar politische Themen sprechen sollen. Sonntagsbackverbot, Punktlicht etc. Teilzeitabschaffung. Es gäbe, glaube ich, aktuell genügend Themen, die auch euch im Bäckerhandwerk stark beschäftigen über Energie. Und muss ich, glaube ich, gar nicht viel erzählen. glaube, wenn wir dieses Fass jetzt aber aufmachen, das wird diesem Thema oder diesen Blöcken gar nicht mehr gerecht. Deshalb würde ich das jetzt erst mal ausklammern und kann man vielleicht in einem anderen Rahmen nochmal vertiefen. Eine nette, für mich nette Geschichte. Aber ich habe gelesen, es war, glaube ich, letzte Woche wurde das Brot des Jahres 2026 gekürt. Es ist das Roggenbrot. Jetzt seid ihr beide ja Brotexperten. Ronny, so sagst du für dich, Brot ist das Lebensmittel. Was kann man übers Roggenbrot sagen? Ist es die richtige Entscheidung, Ronny? Ich fände Roggenbrot ein mega geiles Produkt. freue mich, dass es das Roggenbrot geworden ist, weil das wäre genau das Brot. Also wenn ich immer gefragt wäre, Lea, du weißt das genau, was wäre so mein Favorite Brot, dann ist es eben so ein Roggenbrot, am besten noch aus dem Holz backen.
Max Herrmannsdörfer: schön scharf ausgebacken, ein bisschen ein wildes Pormbild trotzdem. Mit Sauerteig. Mit Sauerteig auf jeden Fall, ja. Auch wirklich nur mit Sauerteig gelockert, ohne Hefe, langzeitgefühlt, wunderbar, ja. Okay, Lea auch für dich. Gute Entscheidung. Das absolut in Ordnung, ja. Nee, ist ein tolles Produkt, vor allem wir. Das klingt absolut in Ordnung, klingt jetzt nicht so hundertprozentig. Ich bin aus Franken, das zählt. Also vor allem in Franken wird ja sehr, sehr viel Rockenbrot auch gegessen, also vorzugsweise mit viel Gewürz und viel Kümmel. Deswegen bin ich da sehr, sehr happy mit der Entscheidung. Wir persönlich bei uns in der Bäckerei beziehen unseren Rocken auch direkt vom Nachbarbauern und deswegen. passt es natürlich sehr, gut. Und Lea hofft immer noch, dass ein paar Mutterkönner mit dabei sind. Für das besondere Etwas. Ja, cool. Habt ihr denn sonst irgendwelche Backwaren, wo ihr sagt, ja, das ist mein absolutes Lieblingsteil, ohne das geht gar nichts? Habt ihr da was, Lea? Boah, also es gibt natürlich unglaublich viel, aber ich liebe es zu machen und zu essen. Das ist ja auch immer so bisschen ... einen Unterschied. Croissants und Focaccia. finde Focaccia sind unglaublich vielseitig. Man kann einfach alles draufhauen, was man geil findet. Also Focaccia ist auch sehr, sehr einfach herzustellen oder kann man auch gut zu Hause umsetzen, finde ich immer. Und Croissant ist natürlich dann auch wieder so bisschen eine Kunstform. Wann ist das das perfekte Croissant? Wie viele Lagen brauchst du? Wie oft turierst du das Ganze? Welche Rohstoffe verwendest du dafür? Wie formst du es? Also da gibt es wirklich unendlich viele und es macht einfach Spaß, das Ganze immer zu produzieren und herauszufinden, wie gefällt es den anderen, den Kunden und so weiter. Croissant, ich liebe Croissant. ich mag Croissants sehr, gerne. ist geil, oder? Frage jetzt an dich als Profi. Was darf auf so ein Croissant drauf? Soll man das Croissant wirklich nur rein das Croissant essen?
Max Herrmannsdörfer: Oder darf auch mal eine Marmelade, Nutella etc. drauf. Wie isst du dein Crostro am liebsten? Ich persönlich kombiniere sehr gerne. Ich esse natürlich auch gerne blank. Aber was ich ganz gerne mache, ist, dass ich es mir so bisschen bruschetta-artig überbacke. okay, spannend. Weiß ich, was ich als nächstes probiere. Sehr lecker. Okay. Ja, danke schön. Ronny, jetzt hattest du bisschen Zeit zu überlegen. Ja, super. Die Lea nimmt mir genauso ein bisschen die Beispiele weg, die ich eigentlich gerne nicht vergesse. Sorry. Aber ich finde auch, Blunderverein, paar auch Schokolade, liebe ich total, wenn es richtig gut gemacht ist. Jetzt habe ich noch bisschen überlegt, was ich auch noch sehr, sehr gerne mag, ist ein Schokotakt mit einer Schokoladengrimme. Die mache ich bei mir in meinem Bäcker-Ülo-Kurs, im allerletzten Ülo. Dergang. Und die ist so richtig zart schmelzend mit einem Crunch Schoko drin. Also es sind letztendlich vier verschiedenste Schoko-Komponenten in den drin. Aber die hat so einen Crunch, einen zarten Schmelz, finde ich super lecker. Ja genau. Und ansonsten alles was Richtung, ja ich liebe auch Focaccia, Ciabatta, alles was irgendwie so in diese Richtung geht, ein bisschen mit Parmesan, Knoblauch oben drauf. Mega. Brotchips sind auch richtig geil und voll unterschätzt eigentlich. Auch was richtig tolles. Brotchips. Brotchips, genau. hast dann sozusagen, kannst du auch, letztes ist es sogar fast, was die alle daheim machen können, Brote, die ein bisschen trockener sind, einfach hauchdünn geschnitten, also so dünn wie es geht, und dann mit einer Gewürzölmischung bepinseln, ab in den Ofen, goldbraun backen, und dann hast man eben Brotchips, auch super lecker. Dazu vielleicht noch so einen kleinen Dip, so einen Guacamole oder Tomatendip oder so was. Und ja, hab die alten Rohstoffe verwendet. Also, müsst. Also man soll natürlich generell nichts wegwerfen, aber es ist eine gute Art das Ganze noch mal einzubinden. Top, kommt mit auf meine Liste der Dinge, die ich probieren muss. Ich habe noch ein paar Abschlussfragen. So ein kleiner Blog, den wir mit allen unseren Gästen einmal durchspielen, durchfragen, hat zumindest die erste Frage, hat nichts wegen etwas mit dem Handwerk zu tun. Wenn ihr mal die Möglichkeit hättet, mit jemandem zu tauschen.
Max Herrmannsdörfer: Mal einen Tag, eine Woche in ein Leben von jemand anderem zu schlüpfen. Mit wem würdet ihr gerne tauschen? Ronny, darfst als erstes antworten. Boah, das ist ja so eine gemeine Frage. Okay, also wenn ich wirklich tauschen könnte, meinen Körper das auch hergeben würde, ich hab früher als Kind immer davon geträumt, Profifußballer zu werden. Ich habe es nie über die Klassik-Kreisliga hinaus geschafft. Aber natürlich einmal in so einem vollen Stadion, Champions League, 20.30 Uhr, nee 21 Uhr spiele ich ja mittlerweile, abends auflaufen, das fände ich schon mega cool. Also genau, glaube, wenn alles möglich wäre, dann wäre es das. Ronny, jetzt muss ich als Fußballfan natürlich auch nachfragen, welcher Club. Mittlerweile bin ich kein richtiger Fan mehr. Ganz früher habe ich in Bayern München Bettwäsche geschlafen. Später war es Dynamo Wie jeder in Bayern, okay. Ja, nee, eigentlich hier oben in Franken, wo wir sind, eigentlich nicht. Aber genau, später war es dann Dynamo Dresden. War cool, Spaß, hat Spaß gemacht. Stadionbesuche, immer mega Stimmung. Ja, jetzt wäre es mir, wir spielen ja nicht Champions League, ne? Dynamo Dresden. Okay, ja cool. Sehr schön. Ich drücke dir die Daumen, vielleicht wird es irgendwann mal. Lea, was ist deine Antwort? Also ich weiß wirklich auch eine super schwierige Frage, aber ich würde glaube ich eins meiner Idole nennen und zwar ich bin ein absoluter Fan von Reinhold Messner. Er hat einfach so viel bewegt und ich glaube es wäre super spannend mal einen Tag in seinem Leben zu sein und einfach mal auf das Ganze erreicht zurückzublicken, wenn du einfach alle Achttausender bestiegen hast, wenn du so viel gemacht hast, was die Leute gesagt haben, es ist einfach nicht möglich, wie du dich danach fühlst. Gehst du gerne selbst auch in die Berge? Also ich gehe schon ganz gerne, aber ich bin jetzt keine Profi-Bergsteigerin. Ja gut, okay. Aber man wandert auch nicht. Cool. Ja, sehr schön, sehr schön. Vielen Dank euch beiden. Nächste Frage. Geht wieder zurück ins Handwerk. Auch das für viele nicht ganz einfach zu beantworten und ihr könnt euch auch da gerne eine Sekunde Zeit nehmen. Was
Max Herrmannsdörfer: bedeutet für euch Handwerk? Lea? Also wenn ich es in einem Wort beschreiben müsste und ich sage es auch so oft in meinem Podcast, aber ich fühle es auch einfach so hart. Handwerk ist für mich einfach Leidenschaft. Es macht so viel Spaß. ich als Bäckerin kann jeden Tag auf die Produkte schauen, die ich gemacht habe. Und das ist auch was, was mir persönlich einfach so eine große Zufriedenheit gibt. Für mich ist es Selbstwirksamkeit und Begeisterung. Auch schön und knapp auf den Punkt gebracht. Genau. Weil ich hat es mit der Lea auch letztens drüber gehabt. Wir leben ja in einer Zeit, wo die Digitalisierung, aber halt auch diese KI-Bubble immer mehr zunimmt. Und ich finde, wir konsumieren den ganzen Tag und ich finde auch Instagram, du siehst nur noch KI-Bilder, du siehst nur noch KI-Texte, du weißt gar nicht mehr, es fühlt sich alles einfach nur so, hm, okay, nicht mehr echt an. Und ich finde, da hat das Handwerk so viele Chancen, weil du selber erlebst, was zu gestalten, zu bewegen, zu erschaffen. Und ich glaube, es für die nächsten Jahre, für das Handwerk eine ganz, ganz große Möglichkeit ist, sich da richtig stark zu positionieren und genau die Menschen abzuholen und die Möglichkeit zu geben, hey, hier kannst du wirklich was noch schaffen. Sehr gut. Ja, unterschreibe ich genauso. Im Handwerk kann man selbst handanlegen, kann selbst was erschaffen. Ich hoffe ja, dass das Handwerk noch vor künstlicher Intelligenz, zu viel Robotik und so bisschen gefeilt ist zumindest, dass die wirklichen handwerklichen Tätigkeiten weiter bei den Menschen bleiben. Aber da bin ich immer sehr optimistisch, weil wir Menschen ticken emotional und ich sag ja gerade schon selbst so ein KI-Text macht mit mir emotional dann trotzdem irgendwann nichts mehr, weil es zu normal ist. Und wir Menschen lieben Emotionen, wir entscheiden nach Emotionen und ich glaube deswegen haben wir immer eine Daseinsberechtigung und immer eine Möglichkeit eben, dass das Handwerk auch morgen noch existieren kann. Machen wir einen Punkt dahinter. Ich hab Zum Abschluss jetzt noch vier Begriffe und ich würde euch bitten ganz kurz und knapp auf diese Begriffe zu antworten. Der erste Begriff. Was ist für euch Heimat? Lea? Heimat ist für mich tatsächlich ein Rock'n'Sauerteigbrot mit Kümmel. Gut, Ronny, du darfst nicht die gleiche Antwort geben. Ist völlig in Ordnung. Für mich ist Heimat bei meiner
Max Herrmannsdörfer: Familie und vor allem ich liebe unsere Natur hier, so dieses leicht hügelige, wenig Infrastruktur, desto viel Landschaft einfach siehst. Zweiter Begriff. Habt ihr ein Vorbild? Ronny. Ich habe nicht das Vorbild, das nicht. Was ich aber habe sind Menschen, die mich begleiten, inspirieren, mit denen ich mich viel austausche, wo mir die Meinung sehr wichtig ist. Und was ich auch gerne mache, ist natürlich Bücher zu lesen, wo du dann auch irgendwelche Gedanken lostrittst. Aber ich könnte es nicht an einem Vorbild festmachen, sondern es gibt einfach Menschen, die mich stark begleiten und wo mir die Meinung sehr wichtig ist. Passt. Lea? Ja, also ich habe vorhin schon mal gesagt, ich würde auch da wieder Reinhold Messner nehmen, weil er einfach so viel geschafft hat. habe ihn sogar schon mal persönlich getroffen und finde ich einfach ... absolut beeindruckend, Lebensweg, er gegangen ist. Sehr schön. Wir haben noch zwei Begriffe für euch. Was ist Glück für euch? Lea, jetzt hast du wieder als Erste. Gib mir mal einen Moment noch. Freune mich, dass du anfängst. Ich kann auch anfangen. Für mich ist Glück, dass ich sehr dankbar... finde Dankbarkeit ist ein ganz großer Begriff, der mit dem Glück eng verknüpft ist. Ich bin sehr dankbar für das, was ich machen darf, welche Arbeit ich haben darf, wie ich gestalten darf, was ich für eine wundervolle Familie auch habe, welchen Beruf ich... Dass ich einen Beruf haben darf, den ich mit Begeisterung ausüben darf. Ich glaube, das ist für mich Glück. Ja, also ich finde es auch eine sehr spannende Frage. Ich glaube, es ist einfach diese innere Zufriedenheit. Und bei mir ist es oft so, dass die Menschen immer sagen, mach mal bisschen langsamer, du übernimmst dich. Aber für mich ist es das irgendwie nicht. Ich liebe den Beruf so hart. Man kann so viel verändern. Und es ist auch einfach so toll, wenn man Herausforderungen annimmt oder Sachen, die man einfach gedacht hat, die man sich selber nicht zugetraut hat und die dann aber funktionieren.
Max Herrmannsdörfer: und dieses Gefühl, darauf zurückzublicken, das ist einfach wunderbar. Ich möchte dazu noch was ganz kurz, weil du es sagst, Lea. Und auch das sehe ich als Glück, weil wenn ich wieder zurückgehe, und da könnt ihr gerne mal in die Folge eins reinhören bei unserem Podcast, wo ich damals nach der Schule stand, wie verzweifelt ich damals war, mit wenig Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen und auch mit der Back-Ausbildung hätte ich mir niemals erträumen lassen, dass ich jetzt das machen darf, was ich machen kann und Menschen begeistern kann dafür. Das ist wirklich ein schönes Beispiel, aus einem Beruf tatsächlich dann eine Leidenschaft wird. Ich habe jetzt noch einen letzten Begriff für euch. Habt ihr irgendein Motto oder irgendeine Motivation, die euch bestärkt in dem, was ihr tut? Ronny, fang gerne an. Also bei mir ist es so, dass ich gerne Ich versuche, den Menschen wieder mehr an den Mittelpunkt zu stellen, mit all den Facetten und eben, der Mensch nicht nur einfach kapital ist. Und dann diese Botschaften oder das, was mir wichtig ist, nehme ich gerne mit Brot, mit Sauerteig, das irgendwie zu vermitteln. Und das ist so bisschen auch das, was ich verändern möchte. Ich möchte einfach wieder den Menschen mehr in den Mittelpunkt setzen. Ich möchte Möglichkeiten mitgeben. Ich möchte inspirieren. Genau. Lea, hast du ein Motto und eine Motivation? Also ich habe jetzt gerade eine Minute gehabt, darüber nachzudenken, aber ich glaube, meine Motivation ist auf jeden Fall, dass ich jede Herausforderung im Leben annehmen sollte. Also sonst hätte ich den Podcast vermutlich auch nicht gemacht, weil es einfach außerhalb der Konfortzone liegt, aber Jeder Schritt außerhalb der Konfortzone bringt dich so weiter im Leben. Die ganzen Meisterschaften, die wir mitmachen durften, das hat ein gigantisches Netzwerk gebracht. Das hat so viel Spaß gemacht. Es war natürlich oft eine harte Zeit, aber wenn man darauf zurückblickt, dann hat man einfach was geschafft. Und ich glaube, es ist was fürs Leben, was einem niemand mehr nehmen kann. Und das macht auf jeden Fall sehr, sehr glücklich. Das sind die perfekten Schlussworte für unsere heutige Folge.
Max Herrmannsdörfer: Und ja, ich danke euch beiden ganz recht herzlich, dass ihr zu Gast warst, bei Handwerk erleben. Mit mir über euren Podcast gesprochen habt, aber auch über ein bisschen Hintergrundstory, was hat euch in diesen Beruf gebracht und was macht diesen Beruf auch für euch aus. Nochmal die Empfehlung, hört rein bei Für Leib und Leben. Folgt rein bei Instagram und ja, ich wünsche euch weiterhin ganz viel Spaß, ganz viel Erfolg in dem, ihr tut. Ich bleibe höre eures Podcasts und freue mich auf die nächsten Folgen. die ihr jetzt auch schon angeteasert habt. Danke Lea, danke Ronny. Danke dir Max und ihr hört rein bei Handwerker Radio.
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