#160 Mattia Bottazzo, können Naturbaustoffe das Raumklima verbessern?

Shownotes

Mattia Bottazzo erzählt, wie er seinen Weg von Italien ins deutsche Handwerk gefunden hat – und warum er heute bewusst gegen den Strom arbeitet. Mit 18 ist er nach Deutschland ausgewandert, um sich hier eine Zukunft im Handwerk aufzubauen – heute ist er mit der „Kalkwerkstatt“ selbstständig im Maler- und Lackiererhandwerk.

Statt auf schnelle, industrielle Lösungen setzt Mattia auf natürliche Materialien wie Kalk und Lehm. Eine Entscheidung, die nicht nur sein Handwerk verändert hat, sondern auch seine Gesundheit und die seiner Kunden.

Im Gespräch mit Max Herrmannsdörfer wird klar, was hinter dieser Spezialisierung steckt: tiefes Materialverständnis, handwerkliche Präzision und der Mut, etablierte Wege zu verlassen. Mattia gibt Einblicke in die Arbeit mit Naturbaustoffen, erklärt deren Vorteile für Raumklima und Nachhaltigkeit – und zeigt, warum echte Qualität manchmal einfach mehr Zeit braucht.

▬ Mehr vom Handwerker Radio ▬▬▬▬▬▬▬▬▬

Homepage und Stream Instagram Facebook TikTok LinkedIn YouTube

Transkript anzeigen

Max Herrmannsdörfer: Diese Folge wird unterstützt von den DHZ Leserreisen. der Deutschen Handwerkszeitung und renommierten Partnern einzigartige Reisen erleben. Das aktuelle Programm gibt es unter dhz.net slash Leserreisen. Hallo zusammen und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Handwerk erleben. Ich bin Max und mein Gast ist heute Matija Botazzo. Er ist selbstständiger Maler und Lackierermeister mit eigenem Betrieb in Horb am Neckar. Hallo Matija. Hi, Servus, grüß dich. Matija, erstmal kurz den Namensaussprache. Habe ich deinen Namen richtig ausgesprochen? Ja, tatsächlich. Also ein Lob Matija Botazzo. Richtig. Sehr gut, sehr gut. Kann ich da einen Haken dran setzen? Ich habe gesagt, Maler und Lackierermeister, warst du heute schon im Dienst? Ja, so sieht es aus. Ich habe mir eine kurze Pause gegeben, danach geht es wieder weiter. Okay, also kurze Pause hier für den Podcast. Richtig, genau. Freut mich natürlich, dass du dir da eine kurze Podcastzeit einrichten kannst. Magst du kurz erzählen, was hast du heute schon so? gemacht. ist so dein Arbeitsalltag? Heute haben wir Maschinen eingesetzt oder ging es Quadratmeter machen. In einem Neubau haben wir dann quasi verschiedene Kalkpulsel aufgetragen an die Decke und an die Wände. Also schöne Arbeit. Ein bisschen anstrengend, aber manchmal ist es auch so in unserem Beruf. Aber schöne Sache. Geht es dann da später noch weiter oder hast du später noch was anderes auf Zettel? Ganz genau, das ist ein großes Objekt quasi mit verschiedenen Räumen. Okay. Und Horb am Neckar, jetzt darfst du uns einmal geografisch kurz abholen, wo genau sitzt du? Das ist glaube ich nicht jedem ein Begriff. Man sagt halt zwischen Stuttgart und Bodensee, wobei das ist quasi eher näher an Stuttgart.

Max Herrmannsdörfer: 40 Kilometer, also bei dem Württemberg Ja, mitten im Baden-Württemberg. Ganz genau, Okay. So ein Schwabe quasi. Man hört es raus, trotz italienischem Einschlag schwebelst du auch tatsächlich ein bisschen, Ich fährst schon gerade ein bisschen auch deutsch zu sprechen. Gelingt dir auch gut tatsächlich. Aber ja, so eine örtliche Prägung hört man natürlich trotzdem immer irgendwo raus. Bei mir genauso, ich komme aus dem Allgäu. auch bei mir, ich werde es nie ganz verhindern können, dass mir irgendwo mal ein allgäuerisches oder schwäbisches Wort raushört. Aber gut. Matija, wir starten unseren Podcast einmal einen Schritt weiter vorne. Jetzt haben wir schon ganz kurz einmal gesprochen, in was für einem Bereich du tätig bist. Sag doch gern mal selbst ein paar Worte zu dir. Was müssen unsere Zuhörer, Zuhörerinnen über dich wissen? Ja, also der Name wissen Sie schon. Ich bin Maler und Archivermeister und Facharbeiter in der Restaurierung und Sanierung von historischen Bauten und das natürlich auch mit natürlichen Baustoffen. Nachher kommen wir sicher noch dazu. Ich bin seit 15 Jahren in Deutschland. Hier habe ich die Ausbildung als Maler Archivmeister angefangen und dann im Jahr 2000. 2021 war ich wie mein Meister auch noch fertig und im selben Jahr habe ich dann mein Geschäft gegründet. Genau, so ganz grob. Da werden wir auf den einen oder anderen Part gleich noch näher eingehen. Aber ja, eigentlich eine ganz klassische Karriere, Ausbildung, Meister, Betrieb gründen. So, Musterweg im Handwerk eigentlich, es sein kann. Ja, das war eigentlich schon während der Ausbildung habe ich schon quasi festgestellt, das ist der Weg. sein müsste für mich persönlich. Und es super funktioniert. Jetzt hast du gesagt, du bist vor 15 Jahren nach Deutschland gekommen. Du kommst ursprünglich aus Italien. Richtig. Und bist mit 18, mittel 30. Ich bin mit 33, mit 18 quasi. Ich war mit der Schule fertig. Und dann kam die Entscheidung, eine drastische Entscheidung.

Max Herrmannsdörfer: Kannst du uns ein bisschen mitnehmen, warum hast du dich damals dafür entschieden, tatsächlich auszuwandern? Auch wenn Italien und Deutschland nicht die riesige Distanz ist, auswandern bringt man vielleicht immer in Verbindung mit Amerika oder so. Es ist trotzdem was anderes. Warum damals? Also kulturell, von der Sprache natürlich auch. Ich war mit 18, war ich fertig mit der Schule. Und ich komme aus dem Süden. Der Süden ist nicht so zukunftsorientiert. Es gibt auch Probleme mit Job-Suche und die Infrastrukturen auch noch unter anderem. Ja, ist schon ... Alles ein bisschen verlassen, sag ich mal so. Okay. Viele, ja, in meinem Alter damals, viele Kumpels damals, sind alle ausgewandert nach Deutschland oder Schweiz oder Frankreich. Einfach um eine bessere Zukunft quasi zu suchen. Okay. Das war bei mir auch das Gleiche. Wo ich gemerkt habe, hier ist nichts für mich. Da muss ich irgendwo weg, und dann muss ich von Null wieder anfangen. Also eine sehr schwierige Phase, aber ich hatte natürlich die Motivation das zu machen und dann hat es auch funktioniert. Und dann speziell Deutschland. Also hattest du den Plan Deutschland oder hättest du dir auch vorstellen können, irgendwo je, keine Ahnung, wie du sagst, Frankreich, Spanien, keine Ahnung. Ich hatte zwei Möglichkeiten, entweder in der Schweiz oder in Deutschland. In der Schweiz lebte ein Onkel von mir. Und deswegen hatte ich schon quasi Connection, sag ich mal so, und in Deutschland auch dasselbe. Plus, dass der Onkel aus Deutschland schneller war mit der Rückmeldung, dann ja, ich mich dann früher für Deutschland entschieden. Und auch, weil ich die deutsche Sprache sehr gemocht habe, sag ich mal so. Ja. Da war auch quasi ein Pluspunkt, sag ich mal so, ja. Okay. Ja, cool. Cool.

Max Herrmannsdörfer: Du bist dann tatsächlich erstmal bei deinem Onkel gelandet, auch in Baden-Württemberg in Rottweil. Das war in Rottweil, genau. Und da ging es dann quasi los mit der Sprache. Ich habe die Volkshochschule besucht und so weiter. Wobei, da hatte ich, muss ich sagen, ein bisschen Schwierigkeiten, weil in der Volkshochschule habe ich quasi dann noch Deutsch gelernt und draußen haben die Leute Schwäbisch geschwägt. Es ist ein Unterschied. Ein bisschen, sagen wir mal, so gechocht. Seit sechs Monaten in der Schule, trotzdem verstehe ich nichts von der Sache. Das war witzig. Ganz kurz, off-topic, hast du irgendein Lieblingsschwäbisches Wort, das du gelernt hast? Ich finde die... Es gibt viele jetzt im Moment, schwierig zu sagen. Aber vielleicht kommt es noch. Wenn dir was einfällt. Dann sag Bescheid. Wir gehen wieder zurück. Du, 18, lernst gerade Deutsch und überlegst dir, was möchtest du tun? Bist du mit dem Plan nach Deutschland gekommen, irgendwas im Handwerk zu tun oder warst du da völlig offen? Eher im Handwerk, weil ich hab immer gemocht, mit jemandem zu arbeiten. Ich hab immer meinem Bruder geholfen, verschiedene Sachen zu bauen. Und das war mir schon klar. Wusste ich aber nicht, in welchem Beruf jetzt. Aber wusste schon, dass ich irgendwas im Antwerp machen möchte. Okay. Ja. Und dann hat sich Maler, Lackierer angeboten. Hast du mehrere probiert oder wie kam es dazu? Das war ein Zufall. war sofort in der Ausbildung, aber ich als Mini-Jobler in verschiedenen Ich habe viele Bewerbungen geschickt an unterschiedliche Unternehmen. Die einzige Zusage war in einem Malerbetrieb. Ich wusste nicht mehr, was der Maler so macht. Dann habe ich gesagt, dann mache ich mal den Maler.

Max Herrmannsdörfer: So ging es dann los. Aber du bist ja dabei geblieben. es hat dir dann irgendwie getaugt, weil während der Ausbildung habe ich festgestellt, das der Maler ein vielseitiger Beruf ist und man schafft mit verschiedenen Werkzeugen, mit verschiedenen Materialien an verschiedenen Untergründen. Man ist manchmal im Innenbereich, manchmal nicht im Außenbereich. Also das ist quasi ein vielseitiger Beruf. Und da dachte ich, ach ja, nicht so nicht, dann ziehen wir durch. Ausbildungen waren dann drei Jahre. Drei Jahre, Und dann aber ja schon relativ bald, ne ne stimmt gar nicht, ein paar Jahre lang dazwischen zwischen Ausbildung und Meisterschule. Genau. Da habe ich als Geselle gearbeitet. Geselle, genau. Und dann 2020 dann mit der Training in der Corona-Phase. habe ich dann quasi eine Meisterschaft gemacht sozusagen und genau da ging es dann richtig los. Aber dann schon auch mit dem festen Ziel, möchtest dich irgendwie selbstständig machen. Möchtest dein eigenes Geschäft sein. Ja, das war mir klar. Das war das Ziel dann. Auch in der Ausbildung schon? Dachtest du dir, irgendwann möchte ich mein eigenes Geschäft sein? genau. Ich wollte immer irgendwie was Eigenes haben. Ich war immer so, auch als ich klein war, dass ich quasi immer für mich arbeite. Das war immer so Traum als Kind. Und ja, dann war eben 2021, dann konnte ich meinen Traum verrichten. Und hast einen eigenen Betrieb gegründet als Selbstständiger. genau. Das ist jetzt fünf Jahre her? Ganz genau, ja. richtig. Wie hat sich diese Zeit für dich jetzt angefühlt, die fünf Jahre Selbstständigkeit? Die Zeit ist geflogen, die ist geflogen. Na, also mitten in der Pandemiezeit dann angefangen tatsächlich. In den letzten fünf Jahren ist einiges passiert, auch wirtschaftlich, weltpolitisch und so weiter. Aber wie ist es für dich als Selbstständiger, Zeit zu erleben? Gute Frage. Das ist schon schwierig. Es wird alles teurer, die Kohlen sind am Sparen. Das ist schon eine Zeit, man bisschen

Max Herrmannsdörfer: gucken muss, wie man es überlebt. Wobei ich sage immer so, bin auch ein bisschen positiv, dass das Antrag niemals Man muss sich irgendwie anpassen können. Man muss gucken, wie die Zeit läuft und man muss quasi hinterhergehen. Das ist nicht einfach, aber das muss man machen, wenn man weiterhin noch schaffen möchte. Aber das ist sehr anstrengend gerade. Was ich so merke oder was viele auch deiner Kollegen, Kolleginnen machen, auch aus anderen Gewerken, die suchen sich irgendwie eine Spezialisierung oder stellen sich in irgendeinem Bereich als Experte auf. Das hast du ja auch gemacht. Du bist Spezialist im Bereich Naturbaustoff. Genau, in der Verarbeitung von Naturbaustoff, mit dem Fokus auf Talek und Lähm. Kannst du das mal noch genauer erklären, was genau du machst oder wofür dann dein Betrieb, Name ist Kalkwerkstatt, man hört schon raus in welche Richtung es geht, aber erklär uns doch mal, was macht ihr oder was machst du? Sagen wir mal so, also ich, bis vor vier Jahren habe ich mit den konventionellen Produkten gearbeitet, die leider chemische, additiven und künstliche Zuschläge enthalten. Und dann habe ich dann festgestellt, dass mein Körper mit diesem Produkt nicht mehr klarkommt. Von den ganzen Ausdünschungen, diesen chemischen Additiven, die diese Materialien... Also tatsächlich auch irgendwie körperliche Beschwerden oder... Ja, Ich habe sehr oft Kopfschmerzen gehabt oder Allergien und so weiter. Und dann habe ich einfach gesagt, okay, das geht einfach so nicht mehr weiter.

Max Herrmannsdörfer: Ich liebe meinen Beruf und ich muss irgendwie gucken, wie es weitergeht. Das heißt, ich nehme meine Frau am Tisch und dann ich überlegt, sonst sieht es aus, wir müssen eine Lösung finden. Dann durch eine lange Recherche bin ich auf Naturbaustoffe gelandet. Ich bin zum auf Kalk. Und dann hat sich quasi ein Universum eröffnet. Dann habe ich angefangen, mit Kalkprodukten zu arbeiten, Kalkprodukte selber zu erstellen. Und danach waren diese ganzen Beschwerden nicht mehr da. Dann war ganz klar und deutlich die Bestätigung, dass eben diese Produkte für mich als Verarbeiter in dem Moment total schädlich sind, aber auch für die Kunden dann generell. Weil die müssen natürlich in diesen Räumlichkeiten dann leben. Und dann war so, nächstes Jahr Januar, so wie bei mir sehr oft laufend, eine drastische Lösung wieder. alle diese Produkte in den Container geschmissen, alles entsorgt. Alle diese Produkte mit den chemischen Additiven, alles raus, alles fort. Und dann habe ich gerade, heute verarbeite ich ausschließlich Naturbaustoffe. Und so habe ich wieder von Null angefangen, alles aufzubauen. Das stimmt, das ist ja wirklich von Null. also klar, hast sicher auch einen Kundenstamm oder so aufgebaut oder laufende Projekte gehabt. dann so in die Spezialisierung reinzugehen, Naturbaustoffe zu verwenden und zwar ausschließlich, das ist ja eigentlich ein ganz anderer Markt, oder? Ja, weil die Kundennische ist sehr klein und es ist auch deutschlandweit verteilt. Und mein Ziel ist es, den Leuten aufzuklären, wie wichtig das mit den Naturbaustoffen ist. Weil wenn man ganz genau weiß, was in den anderen Produkte zentrinisch, da wollen wir ein bisschen ausziehen und irgendwo im Wald, in einer Hütte im Wald leben. Okay, ich verstehe das Bild. Das heißt, du gibst es auch weiter tatsächlich an andere Malerbetriebe, was man mit Naturbaustoffen machen kann, mit Kalk etc.? Genau, unter anderem versuche ich sehr oft Fachseminare zu organisieren, so Workshop. Aber generell, wenn ich bei Kunden bin,

Max Herrmannsdörfer: Ich kriege natürlich auch wunderbare Anrufe, wo die Kunden dann zu mir sagen, na, das ist doch der Wahnsinn. Also innerhalb einer Woche merke ich komplett, wie das Raumklima komplett anders ist. Das ist einfach für mich ein großes Ziel. Wenn die Kunden selber merken können, wie es vorher aussah oder wie es vorher war, wir mal so, und ich merke jetzt den Unterschied. Also innerhalb einer Woche, ist eine große Sache. Kannst du da mal ein paar Beispiele geben? Also was für Materialien verwendest du jetzt und was das vielleicht konventionell, sage ich mal, standardmäßig irgendwo verwendet? Also ist es wirklich der Putz oder andere Materialien für dich? Was ist es? Also sagen wir mal so, ich arbeite mit Farben, mit Anstrichen, mit Putzen. Mörtel generell und alle diese Materialien sind auf Kalkbasis. Das heißt, Kalk ist der Baustoff. Mit Kalk können wir Anstriche machen oder Farbehersteller, Putzer, Mörtel herstellen. und Kalk ist nicht anders als ein Stein. Das besteht aus Kalziumkarbonat. Diese Steine werden quasi getrannt mit Temperatur zwischen 800 und 1000 Grad und danach entsteht quasi der Calciumoxid, das heißt quasi der CO2 geht quasi in die Luft, wo viele jetzt sagen würden, aha CO2-Emissionen, aber jetzt kommt das Gleiche. Danach wird der Kalk gelöscht. So heißt es ganz genau. zwar tut man dann Wasser dazu. Dabei entsteht eine extra-thermische Reaktion. Das Wasser fängt an innerhalb von 3-4 Sekunden zu kochen. Bis zu 200-300 Grad. Und danach haben wir so eine Taste.

Max Herrmannsdörfer: entsteht. Von diesem Stein sehr hart wird quasi zu Pastel, wie mit einer Konsistenz wie Zahnpasta zum Beispiel. Kann man sich vorstellen. Und das ist quasi dann das Grundmaterial. Und da können wir quasi dann Farbe erstellen, können wir Putze erstellen, Mörtel erstellen, alles Mögliche. Und am Ende, wenn wir da quasi zu diesem Grundmaterial verschiedene natürlichen Aggregate reingetan haben. wie zum Beispiel Sande, alles mögliche. Und wir verarbeiten nachher das Ganze, dieser Putz, dann mit der Sandung quasi entstanden ist. Dann der Putz, dieser Kalk holt sich quasi die CO2 wieder aus der Luft, wieder zu sich und härtet. Das heißt, haben wir einen Kreislauf. Vom Kalt zum Carbonat, vom Stein ist wieder fast der Putz zum Stein geworden. Das heißt, der Kalk ist CO2-neutral. Anders wie Zement, anders wie Gips zum Beispiel. Und das ist ein wunderbares Ding hier. Also das ist ein Geschenk der Natur, sag ich immer. Also wirklich ein CO2-neutraler Baustoff. Das gibt es ja wirklich ganz selten eigentlich. Richtig. Der zum Beispiel ist auch... Plus der Kalk ist ein bisschen aufwendiger, weil man muss es brennen. Ja klar. Da entsteht vielleicht wieder irgendwas. Aber der Baustoff an sich, das finde ich ja cool. Und dann aus diesem Kalk lässt sich dann ein Putz herstellen, eine Farbe herstellen. Das kann man alles dann aus dem Grundbaustoff machen. Ganz genau. Bei der Kalk muss man sich vorstellen, ist ein wilder Mittel. Das heißt, das Material hat quasi die Aufgabe, andere Stoffe zusammenzuhalten. Also die ganzen Aggregate, was man alles da rein tut, quasi Sankt zum Beispiel. Unter anderem, oder verschiedene anderen, ja. Hamms kann man zum Beispiel reintun, je nachdem, was man dann damit machen möchte. Okay. Für mich als Maler, Leie, als wirklich jemand, der davon wenig Ahnung hat, wie entsteht dann aus so einer Substanz, aus so einer Zahnpasta-Creme, wie du sagst, eine Farbe? Was passiert da noch? Eigentlich ist es ganz easy, das zu erstellen.

Max Herrmannsdörfer: Diese Zahnpasta, das heißt dann korrekt Sumpfkalk. wird quasi einfach mit Wasser verdünnt. wird es noch flüssiger und... Farbe einfach. Was ist die Zugabe? Dann weiß ich je nachdem 1 zu 3 oder 1 zu 4. Dann wird ja schon die Kalkfarbe hergestellt. Fertig. Also ganz easy ist das. Man kann quasi... Man kann den Kalk gebrannt und umgebrannt kaufen. Je nachdem. Man kann selber den Kalk löschen. Wobei da muss man sich schon bisschen auskennen, weil das ist ein bisschen gefährlich. Aber man kann den Zuchtkalk in einem Beutel, in einem Eimer kaufen. Und das quasi mit Wasser verdünnen quasi. Und dann haben wir schon die Farbe. Man braucht keine teurere Farbe vom Fachhändler. Kaufen, wo ein Eimer 120 Euro kostet oder vielleicht noch mehr, wenn man das selber machen kann. Und die Farbe entsteht dann durch was genau? ist das dann für ein Farbmittel? Kalk und Wasser, fertig. Kalk und Wasser? Der Kalk funktioniert in dem Fall als Bindemittel und auch als Pigment. Also das Weiße, was man nachher sieht. Stark, also ist eine Spezialisierung, sag ich mal? Was sind so die Einsatzzwecke? Wo bist du zum Beispiel überall tätig? Ich bin im Außenbereich. Du meinst jetzt quasi die Orte oder meinst jetzt die Steisen, die ich auf der Baustelle Genau, das, was du auf der Baustelle tatsächlich machst. Da war es mit innen und außen schon gar nicht schlecht. Ja, Wir machen ja Anstiege. Wir dienen außen, putzen, wir machen Kalkböden, wir sanieren quasi feuchte Wände im Keller zum Beispiel oder salzbelastende Mauerwerke, die mit Salz belastet sind. Wir machen auch viele dekorative Arbeiten.

Max Herrmannsdörfer: Also viele Ornamenten an der Fassade und so weiter und alles mit diesen Baustoffen. Cool. Und das geht im Altbau wie im Neubau? Also und im Neubau egal? Natürlich. Überall. Überall. Am Einsätze. Dazu vielleicht kann ich nachher dann sagen, die Eigenschaften von diesem Kalk und auch die Vorteile. Ja, gerne. Können wir ja jetzt gleich anschließen. Also warum entscheiden sich Kunden für die Naturbaustoffe, für Kalk als oder als Fabian tatsächlich? Also fange immer so an. Der Kalk ist schon ein Naturbaustoff, das ist eigentlich schon ein Vorteil. Der Kalk ist quasi atmungsaktiv und diffusionshofer. Das heißt quasi der Kalk, ich formuliere das einfach ganz easy, der Kalk merkt, dass in diesem Raum die Luftfeuchtigkeit viel zu hoch ist. Dann nimmt er die Feuchtigkeit zu sich und gibt das nach Bedarf wieder ab. Alles von alleine. das ist ja genial. Aufgrund seiner hohen Alkalität, wir haben da einen pH von 13, ist das Material Schimmelhemmend. Das heißt der Schimmel kann sich da gar nicht bilden. Das geht einfach nicht. Und das funktioniert einfach ohne chemische Additiven oder künstliche ... Zuschläge, man sonst schon alles reintut in den konventionellen Produkten quasi. ich finde, man auch noch so betrachtet, der Kalkanzig, genau, das habe ich gesagt, wäre sehr alkalisch, diffusionsort, offen, atmungsaktiv und das ist auch antistatisch. Das heißt, der Staub bleibt nicht hängen. Das ist schon auch eine super Sache zum Beispiel. Und deswegen ist das dann überall einsatzbar. Und andere auch noch, das ist antibakteriell, auch weil das Material sehr alkalisch ist. Das heißt, das eignet sich super in Kliniken, Krankenhäusern, solche Einrichtungen, wo natürlich die Bakterien da rumfliegen.

Max Herrmannsdörfer: Sagen wir mal so, plus das weiß keiner, das ist Problem. Ich wollte gerade sagen, das hört sich alles super gesund an tatsächlich, aber klar, irgendwie logisch, Natur, Stoffe, ja, die haben halt diese Vorteile tatsächlich. Gerade weil du sagst Schimmelbildung, es mit Kalkputz wahrscheinlich nicht. Nee, das ist nicht unmöglich, das kann nicht funktionieren. Ja, ist wie ein Luftentfeuchter. In die Wand integriert. Richtig, genau. Bei diesem Prozess, wo der Putz oder der Kalken generell die Feuchtigkeit austauscht. Das ist nicht ein geniales Ding, weil der kann die Schadstoffe abbauen. Das heißt, das Material gibt uns wieder frische Luft wieder raus. Das ist geil. Also was wollen wir mehr. Bei den konventionellen Produkten ist es so. Da kommen wir auch noch dazu. ist auch sehr interessantes Thema. Da tun die chemischen Additiven gegen Schimmel, dann wieder chemische Additiven gegen das, gegen das, die ganze Zeit. sag ich, wieso, wir das in der Natur, wieso muss ich mir das Ding da kaufen und inhalieren und andere? Alle diese chemischen Additiven in der Zeit tun das quasi ausdunsten. Und wir wohnen drin. Ich verstehe warum du dich auf diese spezielle Art Weise deines Gewerks spezialisiert hast. habe gesehen, du bekommst deine Materialien dann teilweise auch aus Italien. das richtig? Richtig. Ich bekomme die aus Italien quasi, wenn ich zum Kunde gehe und sage, ich gebe dir ein Produkt, wo 100 % Natur ist. So, da muss ich als Verarbeiter die Möglichkeit haben zu lesen, das Produkt wirklich 100 % naturproduktisch ist. Und da brauche ich, man sagt dazu, Folgende-Deklaration von dem Material, nicht nur die technischen Mac-Pippen. Und diese Firma gibt mir tatsächlich die Garantie, dass das Material 100 % naturproduktisch

Max Herrmannsdörfer: Es gibt aber auch Hersteller, die Putze herstellen oder Farbe. Und da schreiben sie auf dem Sack Kalkputz. Und dann drehst du den Sack legst dir quasi das technische Meckblatt und dann siehst du quasi ganz schön formuliert Vergütungen. Vergütungen sind quasi nicht anders als künstliche Zuschläge eine bessere Verarbeitung. zu haben. Genau. Und dann ist da auch noch Weißzement drin. Und Weißzement oder Zement generell hat mit dem Kalk gar nichts zu tun. Ganz im Gegenteil. Problem ist, der Zement ruiniert erstmal den Charakter von Kalk und auch noch die Eigenschaften. Und trotzdem schenke ich das als Kalkputz. Okay. Aber es scheint ja erlaubt zu sein, Weil sonst würden sie sich das nicht Ja, das ist einfach genomed. Das sind einfach die Normen. Sie sind dann irgendwo an Grenzwerten wahrscheinlich dran. sie sagen, ja, da können wir es noch unter Kalkputz verkaufen, aber steckt auch andere. Genau, es reicht 5%. Ja, okay. Also es ist wie bei der, wie wenn ich einen Erdbeer Shake trinke. und mir den aus dem Kühlregal raushauen und da ist 2 % Bananen- oder Erdbeerextrakt oder irgendwas drin. Also 90 % will ich gar nicht wissen, was da drin ist. So ist das ungefähr. Und von dem her dann genau. Und unter anderem, je nachdem was für ein Objekt, dann tue ich mir auch das Material selber erst an die Kaufe, halt die Rohstoffe quasi. Und am Ende ist wie die Kuchenbacke. Genau das Gleiche. Man tut es ja immer wieder auch Maga-Croque rein oder zum Beispiel Eiweiß, je nachdem, was man machen muss. Also alle natürliche Zutaten. Auf der Baustelle einmal ist eine Frau zu mir gekommen, eine Kundin von mir, ha, Matthias, da sieht es aus, wie du Kuchen backst. Tatsächlich, hat es ausgesehen, weißer Pulver. Da hat es ausgesehen wie Mehl, weißt du? Das war schon witzig.

Max Herrmannsdörfer: Cool, aber das macht es ja dann für dich auch so bisschen aus, oder? Dass du tatsächlich deine eigenen Produkte auch selbst dann teilweise herstellen kannst und genau weißt, was du jetzt dem Kunden verkaufst und was Und vor allem sparst du ein Haufen Geld. Ja? Verstehst du, das sind Welten. Das sind Welten, weil ich sehe da, ich bin da alle, glaube ich letztes Jahr oder doch nächstes Jahr, 60 Prozent Materialkosten. Hast du gespart im Vergleich zu wenn du normale Produkte verwenden würdest? Genau, als davor. Kannst du vorstellen. Das sind riesige Zahlen. Krass. So hat man früher auch gemacht. Früher hat man auch das Material direkt auf der Baustelle gemacht. Früher gab es nicht diese Möglichkeit wie heute, ich brauche einen Sack Zement, gehe kurz mal dahin, ich brauche einen Putz, kann sofort dahin gehen. Früher haben wir das genommen, was die Erde uns gegeben hat in einem Umkreis von 20, 30 Kilometer und das war's. Sehr oft war der Lehm, Kalk, verschiedene Sande und so. Würdest du dann sagen, dass du tatsächlich traditioneller arbeitest oder dein Handwerk irgendwie traditioneller lebst, als es vielleicht andere machen? Ganz genau. Bei vielen geht es Tempo, Geschwindigkeit, Zeit, Geld, Effizienz. Quadratmeter machen, das sagt man. Also ich lege natürlich Wert auf Qualität und nicht auf Qualität. das ist so mit den natürlichen Produkten quasi. Viele sagen, das ist ein Nachteil, weil man braucht länger. Ich sage dann, das ist ein Vorteil, weil das ist dann ein Qualitätsmerkmal von dem Produkt. Weil alles andere, es war schnell Gott. Da sind immer chemische Additive drin, die quasi den Trockensprozess von diesem Material beschleunigt. Ja, logisch. So. Und das Produkt muss mir die Zeit geben. Das Produkt sagt mir quasi, wann ich nochmal drauf gehen kann.

Max Herrmannsdörfer: muss ich warten, dann muss ich halt einen Tag warten. Aber das ist für mich ein Qualitätsmerkmal, dass der Putz quasi unter Prozent Natur ist. Ich denke, das musst du halt dann auch deinen Kunden erklären, dass es eben so ist. Und dass du nicht genau sagen kannst, in wie vielen Tagen das fertig ist, weil, wie du sagst, natürliches Material muss Das steht bei mir im Angebot drin. Wenn du das so erklärst, dann ist das okay für die Kunden. Viele wissen das schon, weil sie sich mit diesem Thema schon gefasst haben. Viele wissen das gar nicht, weil sie gewohnt sind, dass es schnell gebaut werden muss. Ich schreibe ganz genau, erst mal bei dem Gespräch, bei der Baustellenbesichtigung und auch im Angebot noch drin. Da schreibe ich einfach, weil wir mit natürlichem Material arbeiten, es kann zur Verzögerung. für Syrien. Aber das funktioniert, weil die Kunden nachher sagen, naja, besser so, wie jetzt möglich, Unterschied. Ja, und das ist natürlich auch schön und gutes Feedback natürlich für dich, dass es tatsächlich so funktioniert. Wir haben jetzt schon gehört, das ist ein speziellerer Markt, ein speziellerer Bereich. In was für Objekten hast du so zu tun, die vielleicht nicht ganz alltäglich sind? Hast du irgendwelche, äh, alltäglich sind? Hast du irgendwelche... besonderen Projekte auf die du gerne zurückschaust, auf die du stolz bist. Du hast, glaube ich, auch geschrieben, es steht irgendwas in Venedig bald an. Vielleicht magst du auf so paar besondere Projekte eingehen. Genau, da darf ich leider noch nicht so offen sprechen. Aber in Italien tatsächlich, in verschiedenen Basilien haben wir da ein paar Objekte noch in Sicht. In Deutschland war das eine uralte Kirche, glaube 400, 500 Jahre alt. Und da durfte ich dann etwas restaurieren. Das ist natürlich die Ehre. Eine Ehre für mich. Weil das, was ich da mache, diese Mopierte, das bleibt mir da 500 Jahre. Wenn man sich das so vorstellt. Natürlich muss man da Ahnung haben, das kann nicht jeder machen. Aber wenn man das machen darf, ist es natürlich ...

Max Herrmannsdörfer: Na ja, das ist das Molo Ma Mea. Das habe ich alles erreicht. Das wäre jetzt noch meine Anschlussfrage. Gibt es irgendwas, Objekt, du gerne mal dran arbeiten würdest? Jetzt hast du schon gesagt, ja, Kirche, vielleicht die eine oder andere Basilika. Aber gibt es noch irgendein Ziel? Also ich finde die historischen Bauten, die haben einen Charakter. Heute baut man meiner Meinung nach viel zu steril. Die historischen Bauten haben einfach einen Charakter und eine Schönheit finde ich. Egal von welcher Epoche. Aber wenn du da drin bist, einem historischen Bauten, bist du einfach drin. Das ist Wahnsinn, was da an Handwerk drin steckt. Was da gebaut worden ist. Da warst auch für Arbeiter. Das stimmt. war damals. Von dem her, also historische Bauten ist Okay, cool. Kannst du das mal in ein, zwei Sätzen zusammenfassen, was dein Handwerk für dich tatsächlich ausmacht? Also was macht dir so Spaß an dem, was du tust? Am meisten, was mir Spaß macht, wenn die Kunden dann zu mir kommen und sagen, genau so habe ich mir das vorgestellt. Das ist für mich ein großes Ziel und das macht mir einfach Spaß, den Leuten einfach zu helfen. durch die Verwendung von Naturbau-Produkten. Also ich tu sie weg von der Chemie und ich tu denen quasi was ... ich tu den Leuten einfach was Gutes durch die Verwendung von Naturbaustoffen. Das ist das, was mir meistens Spaß macht. Weil das spricht sich dann sehr schnell Die Kunden merken selber, wie schön das ist und Und ich gehe einfach heim und sage, ja, das baut einen tollen Tag. Die Frau, der Mann, der Kunde, die Kundin, sind zufrieden und das ist einfach das Beste, man machen kann. Das glaube ich. Es erfüllt einen wahrscheinlich auch selbst, man natürlich für das steht, man verbaut. das höre ich bei dir raus, du stehst für Naturbaustoffe einfach. Da lebst du für. Richtig.

Max Herrmannsdörfer: Alleine der Lob, wenn die zu mir kommen, dann sag ja, Matthias, super gemacht, Adidas, siehst geil aus und so weiter. schweigt und... Wie heißt es in Schwäbisch? Nicht geschimpft, ist lob genug. Also nicht geschimpft ist lob genug. Wenn der einen Schwabe lobt, Ritterschlag. Ja, sehr geil, sehr cool. Matija, wir biegen ab auf unsere Ziege gerade bei uns im Podcast. Ich habe noch so ein paar Fragen für dich. Die gehen vielleicht ein bisschen weg vom Handwerk. Eine Frage, die wir allen unseren Gästen stellen, da darfst jetzt gerne noch mal eine Sekunde drüber nachdenken. Wenn du die Möglichkeit hättest, mal mit irgendjemandem zu tauschen, egal ob es jetzt beruflich ist oder privat oder historische Personen, keine Ahnung, egal was, mit wem würdest du gerne mal für einen Tag tauschen? Das ist eine gute Frage. Also du darfst gerne noch kurz drüber nachdenken, das ist gar kein Problem. Ob es irgendwas gibt, du gerne mal reinschnuppern würdest, was du gerne mal erleben würdest? Die alten Anzfelder von früher. In einer anderen Zeit. Okay, wie viel früher reden wir hier? 100 Jahre, 200 Jahre oder noch viel früher?

Max Herrmannsdörfer: 1800. also ohne elektrische Maschinen wirklich Handwerk. Genau, was ich dann wieder hinbekommen habe, was die damals Fachwissen hatten. Was wissen wir quasi mehr als früher. Wieso früher war es und heute ist es so. Einfach einmal zum Zuvergleich, das wäre schon sehr interessant, finde ich. Das ist eine sehr schöne Antwort. Ja, ja. cool. Es ist wirklich beeindruckend. wir hatten erst vor ein, zwei Wochen hier bei uns im Podcast ein Interview über die Sagrada Familia in Barcelona. Die ist jetzt vor kurzem fertiggestellt worden. Da war ein deutscher Fassadenbauer mit beteiligt und die Pläne von dem damaligen Architekten Gaudí, glaube ich. Die waren ja seit 140 Jahren jetzt am Bau dieser Kathedrale und jetzt ist es finalisiert und tatsächlich so, wie er das damals auch geplant hatte. Also wirklich faszinierend, wie so was funktionieren kann. ja, ich finde das ist eine sehr gute Antwort. Ja, sehr cool. Ja, ich hoffe cool. Ich habe noch ein paar Abschlussfragen. für dich. Vier kurze Fragen mit der Bitte auch kurz und knapp darauf zu antworten. Die erste Frage. Was ist für dich Heimat? Da wo ich mich einfach wohlfühle. Hast du irgendein Vorbild? Nein. Was bedeutet für dich Glück? Wenn man alles hat, was man braucht. Also für manche Leute ist viel, für manche Leute ist es wenig. Ich finde, wenn man Familie hat sie mit Kindern. Das ist für mich das größte Glück. Sehr schön. Zum Beispiel. Letzte Frage, letzter Begriff. Hast du irgendein Motto? Viele. Was ist es aktuell? Oder hast du ein Lieblingsmotto? Kann ich gleich aufschreiben. Nein, also eigentlich.

Max Herrmannsdörfer: Ich habe kein Motto, bin da keiner. Ich bin nicht so einer, da auf sowas, sag mal so, Wert drauflegt. Ich formuliere es mal anders. Was motiviert dich jeden Tag, deinen Job zu machen? Die Angst, du das Finanzamt, mir das ganze Geld wegnehmt.

Max Herrmannsdörfer: Wenn ich immer Geld abhebe von der Bank, muss ich mal schneller, dass ich langsam sehe. Verstehst du? Willkommen in Deutschland. Das, was ich mache, die Rückmeldung von den Kunden und dass ich einfach den Kunden etwas Gesundes gebe, das ist einfach für mich die Motivation. wünsche ich dir weiterhin, dass du die Motivation aufrechterhalten kannst, dass du noch viele weitere Kunden mit diesem Naturbaustoff, mit Kalk zum Beispiel, ja, glücklich machen kannst und dafür für ein ordentliches Raumklima sorgen kannst. Ich finde es sau cool, dass du uns das heute hier erklärt hast und uns bisschen mit in diese Welt da genommen hast. Von daher ganz herzlichen Dank dir. Viel Erfolg weiterhin bei allem, was du fängst. Danke auch, vielen Dank für die Einladung. Und jetzt würde ich sagen, ich wünsche dir weiterhin einen schönen Arbeitstag. Du hast noch bisschen was vor dir. Oh, yeah. Kannst du erst willkommen. Ich komme vorbei. Matthias, danke dir. Alles Gute. Danke auch und vielen Dank. War's gut. Ciao. Du auch. Tschüss. Danke. Das war's mit Handwerk erleben. Dir hat diese Folge gefallen? Dann abonniere diesen Podcast, keine Folge mehr zu verpassen. Wir freuen uns auch über eine 5-Sterne-Bewertung bei deiner Podcast-Plattform. Dieser Podcast ist eine Produktion der Handwerker Radio GmbH. Weitere Informationen findest du unter www.handwerker-radio.de

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.