#165 Kathrin Post-Isenberg, warum scheitern viele Mitarbeitergespräche im Alltag?
Shownotes
Fachkräfte gewinnen ist das eine – sie im Betrieb zu halten, ist die eigentliche Herausforderung. In dieser Folge wird deutlich, dass es dabei weniger um große Maßnahmen nach außen geht, sondern vor allem um das, was im Alltag passiert: Kommunikation. Kathrin Post-Isenberg erklärt, warum viele Gespräche im Betrieb an der Oberfläche bleiben – und wie man es schafft, wirklich ins Gespräch zu kommen.
Gemeinsam mit Max Herrmannsdörfer spricht sie darüber, wie ehrliche Fragen, echtes Zuhören und ein klarer Rahmen für Austausch den Unterschied machen. Es geht um Vertrauen, Verantwortung und darum, wie sich gute Kommunikation direkt auf Mitarbeiterzufriedenheit und Arbeitgeberattraktivität auswirkt – oft viel stärker, als man denkt.
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00:00:00: Diese Folge wird unterstützt von den DHZ Leser Reisen.
00:00:04: Mit der deutschen Handwerkszeitung und renommierten Partnern einzigartige Reisen erleben!
00:00:09: Das aktuelle Programm gibt es unter dhz.net-leserreisen.
00:00:24: Einen wunderschönen guten Tag und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Handwerk Erleben.
00:00:30: Ich bin Max Hermannsdörfer und heute zu Gast im Podcast.
00:00:34: Ich glaube mittlerweile, wir müssten mal nachzählen zum vierten, fünften Mal quasi Stammgast auf jeden Fall hier bei uns beim Handwerk erleben.
00:00:42: Katrin Post-Eisenberg sie ist Steinwärtsmeisterin und Bildhauerin, Speakerin Moderatorin und Expertin für verschiedenste Themen aus dem Handwerk.
00:00:51: herzlich willkommen Katrin.
00:00:53: schön dass du wieder da bist.
00:00:54: Hallo Max ich freue mich auch so total vertraut mit dir und das lebe ich bei solchen ja bei solchen Connections total cool.
00:01:01: Ich sage ja Stammgästin, wir haben uns schon mehrfach zu verschiedensten Themen ausgetauscht.
00:01:08: Wir werden auch heute wieder über das Thema Mitarbeiterführung Arbeitgebermarke, das sind so die Überbegriffe über die wie heute sprechen wollen.
00:01:16: Wir steigen aber mal mit einer losgelösten Frage vom heutigen Thema ein.
00:01:22: Katrin was hast du zuletzt Neues über das Handwerk gelernt?
00:01:27: Boah!
00:01:28: Ich lerne ja gefühlt jede Woche dazu, weil ich auch einen eigenen Podcast habe.
00:01:34: Und damit so vielen Menschen im Austausch bin ... wirklich begeistert bin.
00:01:40: Ich hatte erst kürzlich noch eine Aufnahme, die ist noch nicht veröffentlicht.
00:01:44: also vielleicht zu dem Zeitpunkt wo das hier dann rauskommt schon mit dem Präsidentenhandelskammer Münster.
00:01:49: Jürgen Groß schöne Grüße gehen raus und der hat mir von einem neuen Auto erzählt.
00:01:54: wir haben über E-Mobilität gesprochen von einem Neuen Auto erzählt was man innerhalb von sechs Minuten laden kann.
00:01:59: Oha!
00:01:59: Und da habe ich gedacht ach krass die Technik die schießt nach vorne finde ich mega.
00:02:04: Und das war ein total interessantes Gespräch zwischen Henei-Problemen.
00:02:09: Was braucht man zuerst?
00:02:10: Mehr Steckerlademöglichkeiten oder brauchen wir mehr E-Autos, die das fordern?
00:02:14: Okay sehr interessant und natürlich ein Thema für das Handwerk.
00:02:19: ich habe es in verschiedenen anderen Gesprächen zuletzt auch immer gehabt.
00:02:23: Wir waren noch bei vielen Messen unterwegs wo auch genau das Thema war Ist Elektromobilität ein Faktor fürs Handwerk?
00:02:30: ist die Technik schon soweit dass man umsteigen kann?
00:02:33: Da gehen die Meinungen noch auseinander, vor allem der preisliche Aspekt ist da immer ein großes Händes sage ich mal.
00:02:40: Aber mit solchen Sachen, also ich weiß nicht ob es dann eine Volladung in sechs Minuten oder zumindest... Doch
00:02:45: voll!
00:02:46: Vollladung in sechsten Minuten.
00:02:47: Ist einer längst ein chinesischer Hersteller aber einer muss anfangen?
00:02:52: Genau okay sehr schön nehmen wir als Learning auch für uns jetzt mit.
00:02:55: das gibt's offenbar Und kann man sich dann bei dir im Podcast vertieft anhören.
00:03:01: Nach Fest kommt ab der Podcast mit und von dir, und da gibt es auch dieses Gespräch zu hören – das als Hörempfehlung gleich mal am Anfang!
00:03:12: Danke!
00:03:12: Jetzt hast du schon gesagt, du bist erst Podcasterin viel nicht zwingend unterwegs aber in vielen verschiedenen Gesprächen.
00:03:19: Du bist aber auch unterwegs als Speakerin, als Moderatorin.
00:03:22: Was steht denn aktuell bei dir so an?
00:03:25: Wie läuft's aktuell so bei dir persönlich da drin.
00:03:28: Also ich liebe Unternehmertum, das kann ich nur jeden Tag nochmal neu.
00:03:33: Natürlich gibt es Phasen wo ich ganz viel schimpfe aber ich stehe am nächsten Morgen immer wieder gerne auf und mache meine Arbeit und ich finde es total cool dass sich da jetzt auch so viele entwickelt.
00:03:44: also ich steh auf wesentlich größeren Bühnen als noch vor drei Jahren.
00:03:49: Ich bin in ganz anderen Netzwerken unterwegs Und auch durch den Podcast unter anderem, weil ich da einfach Menschen darüber kennenlerne und freue mich zugleich immer noch die Nähe zum Handwerk zu haben.
00:04:00: Weil ich jetzt um einen Nebenjob oder neben Erwerb so heißt es ja auch noch meinen Steinmelzbetrieb habe.
00:04:06: Und natürlich auch durch die ganzen Workshops, die ich mache mit den Handwerken dann immer noch im Gespräch bin und wirklich von jedem Bewegchen weiß und hier auch schon mal gesagt, die Bewegchen sind alle gleich egal welches Gewerk ist.
00:04:19: Das finde ich total spannend!
00:04:21: das ist eigentlich immer nur um ja, dass eine Bibel ist blau und das andere ist grün.
00:04:25: Aber alle haben den gleichen Schmerz.
00:04:27: Was ist denn gerade der größte Schmerzen?
00:04:28: Oder was sind so die Punkte, die dich und deine Partner, deine Betriebe, die du so betreuest auch mit am größten Schmerze?
00:04:37: Ja, also es ist ja immer der Schmerz den man meint zu spüren und der schmerzt das aber oder das ist ein Symptom.
00:04:45: Aber eigentlich isst die Ursache eine andere so wie zum Beispiel wir müssen unbedingt Social Media machen um neue Leute zu finden.
00:04:52: Das ist das Symptomen.
00:04:54: Und der Schmärze ist aber eigentlich räumen bei dir intern auf und sie zu dass du ne coole Arbeitgebermark hast wo man richtig gerne drin arbeiten möchte Und dann kannst du anfangen, das nach außen zu spielen.
00:05:06: Machst es andersrum ist das sehr viel Beschäftigung aber an der falschen Stelle und wahrscheinlich auch sehr kurz gedacht.
00:05:15: Ist das oft die Ursache der Probleme?
00:05:19: Dass es intern im Betrieb an der eigenen Arbeitgebermarke krankt und resultieren daraus dann eher die verschiedenen Symptome, wenn wir mal in dem Krankheitssprech bleiben.
00:05:30: Ja also viele unterschätzen das.
00:05:31: ja, ne?
00:05:31: Wenn ich habe erst kürzlich noch auf einer Erinnerungsversammlung gesprochen von Dachdeckern und dann sagte sogar der innungsobermeister Arbeitgeber Marke, was ist das denn?
00:05:41: Der kannte das gar nicht.
00:05:42: Er wusste natürlich, wie sich das anfühlt aber kannte den Begriff dazu nicht.
00:05:45: und es ist auch der Punkt, der so schwierig dabei ist weil viele anfangen die gehen direkt, die schalten ab ne?
00:05:50: Weil sie mit dem Begriff nichts anfangen können.
00:05:52: Aber jedes Unternehmen hat eine Arbeitgebermarke.
00:05:55: Die Frage ist immer nur, wie gut es sieht.
00:05:57: Und natürlich ist es intern so wenn du als Chefchefin Führung immer nur so nebenbei gemacht hast, wenn du nicht gelernt hast ordentlich zu kommunizieren.
00:06:07: Wenn du nicht verstanden hast wie Empathie einzusetzen ist bei Führungen gerade ja in den kleinen Teams häufig fünf Mitarbeitende dann ist natürlich intern irgendwas faul.
00:06:19: und dann ist immer die Auswirkung davon dass deine Mitarbeitenden am Gartenzaun bei der Party stehen und sagen boah der Chef geht mir das so offen senkel und da hat eine viel größere Wirkung als man glaubt.
00:06:32: Na so, jetzt drehen wir die Sache mal um, stellt ihr vor da steht jemand sagt ja ist ein anstrengender Job und ich habe letztes Mal auf der Baustelle ganz schön geflucht.
00:06:40: aber grundsätzlich ist es eigentlich ziemlich cool bei uns.
00:06:42: So was macht's gegenüber?
00:06:43: Vielleicht zuviertig?
00:06:44: aus dem gleichen Gewerk ist bei euch noch eine Stelle frei.
00:06:48: So, zack!
00:06:49: Hast du den nächsten gewonnen für dich?
00:06:51: Und das unterschätzen viele, dass eigentlich wir kennen uns alle untereinander über drei Ecken, dass das eigentlich so eine Macht hat und wenn du intern nicht arbeitest dann brauchst du keine Social-Media-Kampagne, da brauchst Du keinen Banner, kein nix, keine tolle Stellenanzeige auf Stepszone oder sonst irgendwo sondern du musst intern anfangen und gucken was kannst du gerade ziehen?
00:07:10: Also das kann ein ganz großer Hebel sein und diese Beispiele oder Videos gerade am Gespräch im Gartenzaun als Beispiel erklärt hast.
00:07:19: Ja, es ist tatsächlich ja so wenn ich über meinen Arbeitgeber spreche und klar ist die Arbeit anstrengend und klar gibt's mal schlechte Tage oder so.
00:07:29: aber wenn ich mich grundsätzlich in meinem Betrieb wertgeschätzt und gut aufgehoben fühle dann transportiere ich das natürlich auch gern.
00:07:36: Wenn das aber negativ transportiert wird, dann kann es eine ganz andere Wirkung haben als schlechte Google-Bewertung oder so.
00:07:43: Also diese Mund zum Mund Sprache ist ja wirklich ein riesiger Hebel!
00:07:49: Und was total interessant ist wenn ich in den Workshops genau das Frage, was erzählen denn eure Leute bei einer Gartenparty?
00:07:56: Der hat sich nie einer die Frage gestellt.
00:07:58: und dann kommt auch ganz ehrlich – Ich weiß es nicht!
00:08:00: Vielleicht so, sieh zu, dass du daran kommst.
00:08:03: Aber wie kommst du dran?
00:08:04: Indem natürlich die Leute auch ehrlich mit dir sprechen ist kein Vertrauensverhältnis zwischen dir und Chef-Chefin da.
00:08:10: dann sagst du nicht ehrlicher Hammer ey Du gehst mir echt auf den Senkel mit deinem ganzen Druck Mit deinen ganzen Zeitmanagement was immer viel zu eng ist das wird dir keiner ehrlich sagen wenn das vertrauens Verhältnis nicht da ist.
00:08:22: Menschen sprechen nur Dinge an die man wirklich einfach verändern kann.
00:08:27: ganz konkret Wenn Sie sich sicher fühlen sich nicht sicher fühlen, weil sie Sorge haben dass danach der Chef zu denen irgendwie besonders blöd ist.
00:08:35: Dass die danach irgendwelche Kackaufgaben bekommen oder in Kolumnen eingeteilt werden wo es überhaupt menschlich gar nicht passt dann sagen diese was nicht.
00:08:42: Dann schützen die sich selbst.
00:08:43: Da sind sie sich selbst am nächsten.
00:08:44: das kann ich voll nachvollziehen.
00:08:46: und deswegen ist immer erst Verbindung Vertrauen aufbauen so dass die Leute wirklich ehrlich mit dir sprechen und dann musst du das aushalten was da kommt.
00:08:55: Aber dann nehmen wir das doch als zweiten Tipp mal mit für alle Unternehmensinhaber, Inhaberinnen, Chefinnen und Chefs.
00:09:02: Stellt euch mal die Frage wie würden deine Mitarbeitenden bei einer Gartenparty über dein Betrieb reden?
00:09:09: So wirklich mal in die Situation reinversetzen und mal überlegen ja was würde mein Team denn über den Betrieb sagen?
00:09:15: und dann kommt man wahrscheinlich genau zu dem Punkt.
00:09:17: Entweder kommt man zur Antwort ja poch keine Ahnung weiß ich nicht muss man daran arbeiten.
00:09:23: Wenn man zum Ergebnis kommt, ja eigentlich mein Team hat Bock hier zu arbeiten und man kriegt es auch wieder gespiegelt ist vielleicht schon auf einem guten Weg.
00:09:34: Genau, die Selbstreflektion ja auch dabei.
00:09:35: Auch dann kritisch.
00:09:36: seine eigene Fähigkeit als Chefchef ist zu hinterfragen.
00:09:40: Da fängt es eigentlich an.
00:09:42: Mache ich das hier wirklich gut?
00:09:46: Die meisten gründen ja weil sie fachlich richtig gut sind.
00:09:49: Weil Sie fachlos Bock haben es selber zumachen und weil Sie mit dem Kunden vielleicht direkt im Kontakt sein wollen wenn das vorher nicht so war.
00:09:58: Und die wenigsten machen sich selbstständig und sagen Boah!
00:10:01: Ich bin eine Sperführungskraft Ich bin auch gut im Buchhaltung.
00:10:05: übrigens und auch hier die ganzen Dokumente, kann ich richtig gut digitalisieren.
00:10:08: Auch mein erstes Steckenfett.
00:10:10: Das sind so ungefähr fünf Prozent der Gründer, die sich deswegen selbstständig machen.
00:10:13: Es ist immer die Fachexpertise, die uns ja antreibt.
00:10:17: Und das heißt aber auch wir müssen ja trotz den Buchhaltungen machen.
00:10:20: Wir müssen unsere BWA lesen können.
00:10:25: anfangen, sich damit zu beschäftigen.
00:10:27: Und da ist dann häufig die Selbstreflexion auch noch mal zurückzugehen in Gespräche, die stattgefunden haben zu überlegen okay war das hier so gut?
00:10:35: habe ich die Antworten bekommen?
00:10:37: wie hat mir mein Mitarbeiter gegenüber sich mich gezeigt?
00:10:40: was hat er im Gesicht gezeigt?
00:10:42: Was hat der geantwortet?
00:10:44: konnten wir klar miteinander reden?
00:10:45: wie sind wir auseinander gegangen?
00:10:47: und damit fängt es an.
00:10:49: wenn man das schafft einmal rückzublicken und dann vielleicht das fürs nächste Gespräch mitzunehmen Dann ist richtig viel passiert.
00:10:56: Katrin, wir kommen eigentlich jetzt schon perfekt zu unserem Hauptthema oder was wir uns auch im Vorfeld überlegt haben.
00:11:02: Worüber können wir heute sprechen?
00:11:03: Wir haben uns Kommunikation als ein Thema genommen und es spielt jetzt genau da rein wo wir jetzt auch schon waren.
00:11:10: Es gibt so paar Floskeln oder so ein paar Sprüche die jeder im Alltag nicht nur im beruflichen Kontext, sondern auch in privaten oder familiären verwendet.
00:11:22: Wir beziehen es jetzt einmal auf den Beruf.
00:11:24: wenn ich ins Büro komme und frage, na alles gut bei dir?
00:11:28: Wie geht's?
00:11:30: Dann krieg' ich im... Ich würde mal sagen, ninety-fünf Prozent der Fälle sagt man gegenüber Ja!
00:11:36: Alles Gut passt.
00:11:38: So Frage ist wie ehrlich ist das?
00:11:41: Du hast es aufbereitet für die deutsche Handwerkszeit und für die Kolumne, die du dort schreibst.
00:11:46: Und ja, hast gesagt das sind eigentlich so unehrliche Fragen beziehungsweise Fragen, die keine ehrliche Antwort erwarten.
00:11:56: Kannst du das einmal beschreiben wie diese Floskeln?
00:12:00: im Arbeitsalltag siehst.
00:12:02: Also man kann das ja ganz gut vergleichen mit sich selber, wenn du jemanden triffst den du kennst und den du gut leiden kannst dann stell zudem diese Frage Und wie geht's auch eigentlich nicht?
00:12:14: Sondern wie war es denn letztens auf der Party oder nah?
00:12:18: hat sich alles geregelt mit dem Thema was du mit deinem Kind hattest was auch immer Dann sind es diese Fragen die knüpfen an etwas an und Die machen vor allem auch eine die Möglichkeit die Antwort offen zu halten.
00:12:31: Wenn du jetzt natürlich sagst, okay wie geht's dir?
00:12:33: Das kennen wir alle.
00:12:33: Das ist ein super Smalltalk.
00:12:36: Man antwortest du da ehrlich.
00:12:37: Kennen wir alles aus dem privaten Umfeld manchmal mit der Nachbarin, wo ich keinen Bock drauf hab oder mit irgendeiner flüchtigen Bekannten was auch immer und dann komm' ich super rein.
00:12:46: Alles gut!
00:12:48: Und dann ist aber auch die Frage bleibst du dabei?
00:12:50: also wenn das nicht anders hin kriegst mit dem Einstieg in so einem Gespräch.
00:12:54: Bleibst Du dabei oder legst du nochmal nach Dass man vielleicht auch hier wieder anfängt, guck ich mir mal Mimik an.
00:13:01: Guck ich mir die Körperhaltung an.
00:13:02: Füße sind zum Beispiel unbewusst?
00:13:05: Sind sie ein Signal dafür, ob dir jemand zuhört oder nicht?
00:13:08: Sind die Füse abgewandt?
00:13:12: Hört ihr jemanden nicht zu und ist nicht bereit für das Gespräch mit dir?
00:13:16: Das ist total interessant!
00:13:17: Auch unterm Tisch macht das total Sinn, da mal so unauffällig hinzugucken... Ist
00:13:21: quasi dann schon auf dem Sprung zum nächsten, wenn die Füsse irgendwann
00:13:25: sind.
00:13:25: Also, wenn die Füße zu dir ... Ist der ganze Körper auch zu dir gemacht?
00:13:28: Dann ist dann alles was so ... Ist man bei dir.
00:13:33: Und das ist total interessant, auch wenn du zum Beispiel jemanden von der Seite ansprichst und die Person dreht sich nur mit dem Oma-Körper rum, weißt du auch schon Bescheid!
00:13:40: Da ist niemand offen zu sprechen.
00:13:42: Das sind so Kleinigkeiten.
00:13:43: Wenn man das jetzt einmal weiß, dann achzt du am nächsten Mal drauf, denkst du krass, auch auf die eigenen Füsse mal zu achten.
00:13:49: will ich jetzt wirklich eine Antwort hier haben?
00:13:52: Also meine Füße
00:13:53: zeigen nach vorne, auch wenn wir hier digital aufzeichnen.
00:13:57: Sehr gut!
00:13:58: Meine zeigen auch nach vorne bzw.
00:13:59: auf allen Fußsitze ich meistens am Schreibtisch.
00:14:02: Einer zeigt irgendwie zur Seite.
00:14:05: Ja okay also auch auf solche nonverbalen Signale und Körpersprache im Gespräch achten.
00:14:11: die Fragestellung an sich alles gut bei dir ja kann man aber auch noch verbessern.
00:14:17: was hast du da für ein Input?
00:14:18: Für einen Tipp?
00:14:19: wie kann man diese Frage, selbst wenn man sie ehrlich meint.
00:14:23: Und wenn man wirklich eine Antwort möchte wie kann man die vielleicht besser oder anders stellen?
00:14:28: Also ich würde grundsätzlich empfehlen dass man eine frage stellt die eine antwort auslöst die unter anderem auch ja also sich absetzt wenn nicht dreimal im betrieb frage alles gut bei dir so dann weiß er auch okay.
00:14:41: das ist das hallo das verlängerte hallo.
00:14:44: wenn du aber hier ansetzt auf ein wir haben es eigentlich gestern geklappt mit den kunden.
00:14:49: Dann kann ich danach immer noch fragen, was hat das mit dir gemacht?
00:14:53: Mit der Kunde war es schwierig.
00:14:55: Wie hat das geklappt mit dem Kunden?
00:14:56: Super, Frau Schmitz war super entspannt.
00:14:58: Hat ein Skaffee-Kick, so weiß ich nicht, was hingestellt.
00:15:01: Okay, konnten wir damit die letzte Situation bereinigen?
00:15:03: wie geht's ihm?
00:15:04: Mir gehts jetzt echt gut damit!
00:15:05: Dafür habe ich jetzt Probleme mit Herrn Müller und da auch wirklich mal die Frage einfach anders zu formulieren und auf etwas zu beziehen.
00:15:13: Das finde ich super wichtig.
00:15:15: Viel wichtiger finde ich aber grundsätzlich im Unternehmensalltag, dass man Verantwortung trägt für die Antwort, die dann kommt.
00:15:23: Also wenn nicht die Antwort wirklich hören will und jemand sagt mir, boah ey gestern!
00:15:29: Die Bestellung war eine absolute Katastrophe.
00:15:31: uns fehlte dir helft wir mussten dreimal zurückfahren ins Lager.
00:15:34: das war richtig Mist.
00:15:35: da musst du die Verantwortung dafür tragen.
00:15:38: Und nicht nur so, ja tut mir leid, am nächsten Mal mal was besser.
00:15:40: Sondern okay wie können wir so eine Situation zukünftig vermeiden und dass das dann strategisch besprochen wird und auch umgesetzt wird?
00:15:48: Eine Antwort, die du bekommst braucht immer eine Gegenantwort.
00:15:51: Und sie darf auch mal sein wie zum Beispiel ja ich bin unzufrieden und habe nicht das beste Auto.
00:15:57: dann kann man auch sagen okay hab' ich wahrgenommen betriebswirtschaftlich kann ich dir gerade kein anderes hinstellen.
00:16:02: so dann hast Du auch Verantwortung gezeigt.
00:16:04: gesagt guck mal hier eine Antwort ne oder eine Frage.
00:16:06: da kann man immer mit Ja oder Nein beantworten aber die musst du geben.
00:16:10: und Hier ist es häufig so dass Die verantwortung für die antworten Nicht übernommen wird und Das Ist schade.
00:16:18: Also sich dem bewusst werden, wenn man eine Frage stellt mit der Hoffnung auf eine ehrliche Antwort.
00:16:25: Dann auch eine eherliche Antwort, eine transparente Antwort zurückgeben.
00:16:30: Du musst ja gar nicht
00:16:30: in dem
00:16:31: Moment die Entscheidungen
00:16:31: entstehen.
00:16:32: Genau also annehmen wäre schon mal das ne?
00:16:34: Also okay
00:16:35: ich
00:16:35: bekam die Antwort zurück.
00:16:37: Das schätze ich auf jeden Fall weil damit kann ich arbeiten.
00:16:40: als Chefchefin steckst du häufig gar nicht um diesen kleinen Sachen drin im besten Falle natürlich.
00:16:46: Und weiß gar nicht, was so schiefläuft und kann es dann damit arbeiten?
00:16:50: Also seid dankbar für all das, was euch zugerufen wird, was irgendwie... ...nicht gut läuft!
00:16:55: Weil damit könnt ihr weiterarbeiten.
00:16:57: Damit könnte das Unternehmen nach vorne bringen.
00:16:59: Und hier die Verantwortung wirklich zu übernehmen und sagen okay, habe ich verstanden?
00:17:03: Kann man auch sagen muss ich kurz drüber nachdenken oder ich meld mich heute Abend bei dir oder ich spreche dich morgen noch mal darauf an.
00:17:08: Auch alles fein aber nicht einfach nur stehen lassen
00:17:12: Auch da, wenn ich mich jetzt wieder an das Gartenzaunen gespricht dann erinnern oder bei der Gartenparty.
00:17:17: Wenn Vorschläge den Mitarbeitenden angenommen werden auch das trägt ja schon mal zur Mitarbeiterzufriedenheit bei.
00:17:27: ob dies alles umgesetzt wird ist dann nochmal der zweite Schritt.
00:17:30: aber sich gehört nicht gehört fühlen sondern wirklich gehört werden.
00:17:36: Nicht nur die Anschein erwecken sondern dass auch ehrlich meinen und ehrlich mit dem Team kommunizieren, trägt du zur Friedenheit bei als ein Baustein.
00:17:45: Ja Du wirst gesehen ne?
00:17:46: Du bist Teil des ganzen Programms hier.
00:17:49: also du bist eine Stellschraube die das ganze Ding ins Bewegen bringt und wenn es nicht wichtig ist was du als Stellschrabbe bewirken könntest dann stockt auch irgendwann das ganze System dahinter.
00:18:01: Wir bleiben beim Thema Kommunikation.
00:18:03: und als Chef als Chefin da hat man natürlich nicht immer nur schöne, angenehme leichte Gespräche sondern da klacht es vielleicht auch irgendwo mal oder man hat irgendwo mal Kritik.
00:18:15: Man muss Leute vielleicht auch einmal entlassen, auch wenn man's ungern macht.
00:18:19: solche schwierigen Gesprächs-Situationen die kommen immer wieder im Arbeitsalltag.
00:18:23: Auch da hast du einen Text mal drüber geschrieben wie man solche Situationen löst und wie man ein Umfeld dafür schafft um solche Themen anzusprechen.
00:18:35: kannst du gerne auch da ein paar Inputs geben.
00:18:37: Was ist aus deiner Sicht, ein Du und ein
00:18:41: Don oder
00:18:42: verschiedene Dus und verschiedene Don's?
00:18:43: Ja der Gedanke zu dieser Kolumne war tatsächlich dass ich damals Gespräche während der Ausbildung ausschließlich im Lkw gemacht habe mit meinem Lehrchef.
00:18:55: Wir lassen also im Lkw auf dem Weg zum Friedhof, um da irgendeinen Grabstein zu versetzen oder abzukämen.
00:19:02: Wer
00:19:02: hat der Fahrt auch noch?
00:19:03: Ja und der Helfer noch zwischen uns.
00:19:07: Und dann so ruckelte das Auto und dann so unkatrin, was hast du denn eigentlich so vor die nächsten zwei Jahre?
00:19:14: Ich wusste genau okay es läuft darauf hinaus, was soll nach meiner Gesellenprüfung laufen, was sollen nach dem Meister passieren?
00:19:20: irgendwie sowas.
00:19:24: Also, erstens war ich jetzt nicht eingestellt auf das Gespräch.
00:19:27: Zweitens finde ich, dass hier zwei Ohren zu viel dabei sind.
00:19:31: Drittens kannst du dir keine Notizen machen.
00:19:34: Viertens ist irgendwie so die Situation insgesamt total weird?
00:19:37: Ja!
00:19:38: So, ihr fragt mich nicht, wie ich da rausgekommen bin ... Ich weiß es nicht mehr, das hab' ich irgendwie verdrängt aber tatsächlich habe durch irgendein Gespräch mit der Situation wieder hochgeploppt.
00:19:49: Das hat man ja manchmal gedacht.
00:19:51: Vielleicht sollte ich darüber mal schreiben... Genau.
00:19:54: Okay, in die Situation da kann man sich rein denken auch wenn man es noch nicht erlebt hat.
00:19:58: aber auf der Fahrt zum nächsten Auftrag mit einem weiteren Kollegen im Lkw vorne drin und dann geht's auf einmal um das Zukunftsgespräch und um Pläne nach Ausbildung nach Meisterprüfung ja ist vielleicht nicht das beste Setting würde ich sagen.
00:20:16: Und das ist ja auch leider immer noch nicht ganz normal, dass Mitarbeitergespräche geführt werden.
00:20:23: Und das hat überhaupt nichts im Handwerk zu tun, sondern grundsätzlich in der Arbeitswelt sind Mitarbeitergespräche nicht normal scheinbar.
00:20:30: Ich würde mir wünschen jedes Unternehmen würde zweimal im Jahr Mitarbeitergespreche führen wo man sich wirklich hinsetzt und sagt okay was ist Stand der Dinge?
00:20:39: Was ist cool gelaufen?
00:20:40: Wo können wir noch dran arbeiten?
00:20:42: Was brauchst du von uns?
00:20:43: Brauchst du eine Weiterbildung?
00:20:45: wie würdest du mich einschätzen als Führungskraft?
00:20:47: auch wirklich so ein Gespräch gegen es?
00:20:49: also viele nehmen das ja so als Verhör.
00:20:51: Also wenn man Mitarbeitergespräche macht, dann ist es ein Verhör.
00:20:54: Und ich sage hier ganz klar weg von Führtengespräch auf Augenhöhe wo du genau wieder den Rahmen hast auch etwas anzunehmen was du verbessern kannst also auch wirklich Führungsverhalten abfragen und ganz klar ansprechen lassen damit man damit arbeiten kann.
00:21:11: Und es ist total interessant, dass wenn man so einen gesetzten Rahmen hat wo vorher klar ist, wo vielleicht sogar so ein Fragebogen der vorher konzipiert wurde und dann auch vorher rausgegeben wird, kann sich die Person ja darauf einstellen.
00:21:24: Das ist ja sonst auch so ein unfaires Machtverhältnis.
00:21:26: Der eine hat den Fragebogen in der Hand und der andere sitzt dann da und muss irgendwie antworten, da haben wir dieses Verhör-Verhältnis.
00:21:32: wenn aber vorher die Möglichkeit besteht diesen Fragebogel einmal durchzulesen, auch da dreimal drüber zu atmen sagen okay, da wisst ich jetzt was.
00:21:40: ich darauf antworte hier nicht, muss ich nochmal nachfragen oder da hau' ich immerhin richtig um die Ohren?
00:21:44: So dann gehst du da ja ganz anders in Gespräch rein!
00:21:46: Und dann sind wir da auf einer Augenhöhe unterwegs, die vielleicht auch für den Chef manchmal nicht so angenehm ehrlich ist und super viele Einblicke ja auch mitbringt, die man dann wiederum nutzen kann um etwas zu verbessern.
00:21:59: Meine klare Empfehlung ist setz dich vorhin, mach dir Voranfragebogen verstehe dass das ein Gespräch ist was gegenseitig gibt und nimmt?
00:22:08: Und dann kannst du daraus, nämlich wenn du das regelmäßig machst auch sehen wie du wächst.
00:22:13: Wie du dich verbesserst, wie du dich reflektierst.
00:22:16: Deine Leute fühlen sich gehört weil du ja auch beim nächsten Mal du musst unbedingt protokolliert werden in irgendeiner Form beim nächstem mal darauf.
00:22:24: Du hast ja beim letzten Mal gesagt, du würdest gerne Weiterbildung machen.
00:22:26: Ich habe dir Möglichkeiten angeboten.
00:22:29: Genau!
00:22:29: Du hast nichts davon angenommen.
00:22:30: wie sieht es aus?
00:22:31: Ist das verschwunden?
00:22:32: war das ein kurzer Impuls nur oder wollen wir nochmal zusammen drauf gucken?
00:22:36: ich würde das gerne fördern weil ich einen Fachexperten dann mal mehr hätte und so kann man da natürlich auch miteinander wirklich auf wachsen und lernen.
00:22:44: Ja ist für beide Seiten die Kontrolle total.
00:22:47: also wenn wenn ein Unternehmen sagt ja ja ich gucke mal nach Schulungen und melde mich wieder Und dann ein Jahr oder ein halbes Jahr später passiert immer noch nichts, da hatte ich auch der Mitarbeiter eine ganz andere Handhabe.
00:23:00: Oder kann das eben, kann er ganz anders in so einen Gespräch reingehen?
00:23:04: Kannst du nochmal so beispielhaft vielleicht ein paar Punkte aufzählen die für dich in so einem Fragebogen drin sein sollten?
00:23:12: Ich versuche ja immer nutzwertig wie möglich zu sein.
00:23:15: Welche Punkte müssten deine Meinung nach drin sein?
00:23:18: Ja, also auf jeden Fall die Zufriedenheit, die man so oft nach Skala zum Beispiel eintragen könnte.
00:23:25: Dann genauso die bist du beschäftigt in dem Fachbereich, indem du gerne arbeiten möchtest und was fehlt dir für diesen Fachbereich vielleicht an Wissen?
00:23:35: So dann die kompletten Führungsfragen.
00:23:38: wie oft fühlst du dich gesehen?
00:23:40: hast du das die Möglichkeit deinen Vielleicht Cologne-Führer anzusprechen oder den Vorarbeiter, vielleicht sogar Chef selber.
00:23:48: Wenn das Unternehmen ganz klein ist, hast du das Gefühl, dass du jederzeit mit etwas kommen kannst?
00:23:54: Wo siehst Du das Unternehmen in fünf Jahren?
00:23:56: Wo Siehst Du Dich in dem Unternehmen in five Jahren?
00:23:59: Also wirklich hier Unternehmensvisionen mit auch dem Lebenslauf des Einzelnen zu verbinden!
00:24:07: Und da natürlich reinzupacken, weil das ist der Kleister dazwischen.
00:24:10: Die Führungskraft die es dann im besten Falle natürlich schafft, die Leute wirklich zu führen und mitzunehmen ganz bewusst mitzunemen und ja bildet dann den Kleister.
00:24:22: Und hier noch sein auch dazu gesagt man sagt pro Mitarbeiter, Mitarbeiterin zehn Prozent der Arbeitszeit für Führungen.
00:24:29: So, habe ich jetzt fünf Leute beschäftigt.
00:24:32: Habe ich nur noch fünfzig Prozent für andere Dinge?
00:24:35: Sei es selber mit auf der Baustelle zu stehen in Bürorechnungen zu schreiben oder für Social Media irgendwas zu machen aber zehn Prozent pro Mitarbeiter-Mitarbeiterin für Führung.
00:24:51: Also wenn ich dann ein größeres Team hab, brauche ich mehrere Schultern auf die ich es verteilen kann.
00:24:56: Ja exakt!
00:24:57: Richtig.
00:24:58: also da kann man immer auch mal ne... Wenn du so in die Unternehmen reinguckst, dann sind's irgendwie zwanzig Leute und es gibt aber nur einen Chef auf den an alle hören.
00:25:06: Da weißt du schon dass da irgendwas nicht richtig laufen kann.
00:25:09: Die Leute können gar nicht alle gehört werden, begleitet werden.
00:25:13: Unterstützt werden, gefördert werden.
00:25:15: Darum geht es ja eigentlich.
00:25:17: Das ist auch der Arbeitsmarkt von heute, dass wir nicht mehr reinkommen mit einer perfekten Ausbildung komplett perfekter Fachexperte.
00:25:24: Die kannst du ja auch nicht bezahlen diese Menschen sondern das du dir Leute erwischt die richtig Bock haben genau das zu werden und die du dann da reinförderst und die so eine hohe Grundmotivationen mitbringen Dass sie sich zu diesen Fachexperten entwickeln, das ist der Arbeitsmarkt von heute und dann kannst du sie auch halten.
00:25:40: Ja wenn du den Arbeitsmarkt vom Heute ansprichst ich habe das Gefühl für viele junge Menschen ist Mitbestimmung und gesehen werden Wertschätzung sind ganz große Punkte.
00:25:53: da können solche Gespräche auf Augenhöhe schon einen sehr großen Teil beitragen.
00:25:57: die Herausforderung die ich dann trotzdem noch sehe dass es eben nicht negativ behaftet ist kein Machtgefälle, sag ich mal aufbaut.
00:26:09: Sondern dass es eben wirklich ein Gespräch ist und keinen Verhör oder wie man's anders ... Wie auch immer man das jetzt betiteln möchte?
00:26:17: Ja!
00:26:17: Wie schafft man das als Unternehmen?
00:26:19: Dass es wirklich so ... Es ist wahrscheinlich nicht einfach, aber es gibt wahrscheinlich da nicht die Antwort drauf... Gibt es die Antwort
00:26:24: darauf?!
00:26:24: Aber du weißt,
00:26:25: was ich mein.
00:26:26: Doch, weil ... Das sind nicht nur die jungen Menschen, die das gerne möchten, das sind wir eigentlich alle.
00:26:32: Aber die jungen Menschen fordern es ein und deswegen fällt es gerade so unbequem auf.
00:26:37: Aber eigentlich wollen wir das alle,
00:26:39: d.h.,
00:26:40: also die Antwort da drauf ist, ist deine Unternehmensstruktur dafür offen dass Menschen mitdenken, mitbestimmen, mitgestalten und dir auch unbekweme Dinge entgegenwerfen?
00:26:52: Die wie so einen Wahnsignal eigentlich sind... Also wenn du das vor hast.
00:26:56: ich sehe aus meiner Perspektive als völlig
00:26:59: Ja,
00:27:00: ist nicht gut.
00:27:02: Und eigentlich wollen wir das alle.
00:27:04: und die Frage ist immer nur wie offen bist du in deiner Unternehmensstruktur dass du das annehmen kannst?
00:27:08: Und bist du da einmal offen dann ist es total egal wie alt jemand ist und dann haben wir dieses Machtgefälle nicht.
00:27:15: Dann haben wir auch nicht die jungen Leute diese Schimpferei kann ihr auch nicht mehr hören.
00:27:19: ja Das ist endlich mal eine Gruppe Die sagt so leute so funktioniert's nicht weh dass die letzten fünfzig Jahre gemacht hat Es hat sich das Leben hat sich verändert Alles hat sich, Arbeitsmarkt hat sich verändert.
00:27:31: Und wir wollen das nicht so und deswegen ist es für viele so unbequem.
00:27:34: aber eigentlich sind die Altersgruppen, die davor schon auf dem Arbeitsmarkt sind, sind verstummt.
00:27:40: Eigentlich wollen wir das alle.
00:27:41: Haben's gleich hier Bedürfnis eigentlich?
00:27:43: Ja klar!
00:27:44: Da sind wir dann wieder bei den Punkt immer ganz am Anfang auch besprochen haben da muss man als Chefin-Chef auch reflektiert genug sein und sich selbst eben dann auch darauf einlassen.
00:27:55: Auch wenn So eine Generation kommt, wo das alles so hingenommen wurde und so haben wir es schon immer gemacht.
00:28:02: Auch dann ist der Wandel ja nicht ganz einfach... ...dann jetzt in das neue Mindset, sage ich mal reinzukommen.
00:28:08: Aber eigentlich mehr oder weniger unumgänglich wenn man als Arbeitgeber auch in den nächsten Jahren Jahrzehnten noch am Markt bleiben möchte, oder?
00:28:18: Ja und da ist das was du auch sagst, also die ganz alt eingesetzt.
00:28:21: Wir haben es immer so gemacht.
00:28:22: warum und so?
00:28:23: ne?
00:28:24: Das sind ja auch die jetzt irgendwann vom Arbeitsmarkt verschwinden, die ein ganz anderes Thema haben nämlich mit der Nachfolge.
00:28:29: So die aber danach kommen, die haben noch einfach ihre zwanzig Jahre vor sich, fünfzehn, zwanziger kannst du so viel machen in dieser Zeit!
00:28:36: Und wenn die anfangen... da wirklich mal reflektiert reinzugehen.
00:28:40: Und aus sich nach, das ist ja auch nichts von heute auf morgen was jeden Tag so ein ganz kleines Stückchen und dass du auch... Das muss man auch nur bisschen testen.
00:28:47: womit fühle ich mich gut?
00:28:49: Womit fühlen sich die anderen gut?
00:28:50: Was funktioniert hier bei mir?
00:28:52: Da gehört auch genauso dazu, dass man auch wirklich mal kritisch hinterfragen muss sind alle Menschen, die ich hier beschäftige auch gut in meinem Team?
00:28:59: oder gibt es da vielleicht einen faulen Apfel dazwischen der den ganzen Korb Schimmeln lässt.
00:29:05: Auch das gehört dazu, aber die sagen wir haben nie so gemacht.
00:29:09: Die sind ja eh bald weg.
00:29:11: Man kann doch nicht mehr jeden retten.
00:29:12: Das muss man auch so sagen.
00:29:13: Das gibt ihr Lebenszeit einfach nicht mehr her und alle anderen, die so noch so zehn, fünfzehn, zwanzig Jahre in ihrem Betrieb vor sich haben.
00:29:20: So auf geht's!
00:29:22: Ist es noch ganz viel zu tun?
00:29:23: Und ist es zu schaffen?
00:29:25: Wenn wir dieses Thema Kommunikation einmal abrunden vielleicht mal einen So eine Mini-Checklist oder so einen kleinen Merkzettel einmal kannst du es noch mal plackertief bei uns beschreiben.
00:29:35: Was sind die To-dos für Betriebe im Bereich positive Kommunikation mit dem Team?
00:29:42: Wenn es um Mitarbeitergespräche geht, wenn es um Ansprüche an sich geht... Einfach ein paar Checkboxen einmal, die unsere Zuhörerinnen jetzt gedanklich abhaken können.
00:29:51: Ja also Türrahmen ist nicht mehr!
00:29:54: Wir brauchen ne Tisch wir brauchen zwei Stühle.
00:29:56: ja so Türrahm isst nicht mehr genau wie dass drumherum labern, also bringen die Dinge auf den Punkt.
00:30:03: Frag konkret rein damit du konkrete Antworten bekommst.
00:30:06: Also brauchen wir nicht ja hätte könnte sollte sondern konkret ansprechen.
00:30:11: dann auch so unsicher werden wenn man zum Beispiel das gegenüber Emotionen zeigt Das ist alles fein.
00:30:18: Also es gibt Situationen, da erwische ich mich selber dabei, kämpfe ich mit den Tränen weiß grad gar nicht wieso und ich hoffe wirklich sehr dass man gegenüber das einfach ignoriert weil das gerade in mir passiert.
00:30:30: aber ja so und auf der anderen Seite aber auch zu sagen okay ich sehe grade dass sich das sehr beschäftigt und dass dich das gerade mitnimmt.
00:30:38: was ist los?
00:30:38: Was habe ich hier für einen Punkt gedrückt?
00:30:41: Und dann natürlich auch so ehrlich zu sein.
00:30:44: Wenn gerade ein Gespräch ist, was nicht so angenehm war ... Dass man da nichts zum Schwerwirt journalist und das wieder aufs Runde zieht und irgendwie wieder glatt macht.
00:30:54: Sondern dass man da vielleicht Sachen einfach mal stehen lässt und sagt danke für das Gespräch!
00:31:00: So, Punkt.
00:31:01: Und dann aber auch mit einem Abschluss, wir treffen uns nächste Woche wieder und gucken was daraus passiert.
00:31:06: Also auch nicht im Ungewissen die Leute stehen lassen sondern wirklich einen Anschluss auch anbieten nicht beschönigen dass die Situation gerade doof ist sondern wirklich sagen ja es fällt mir auch grad schwer und wir treffen das nächste woche wieder.
00:31:20: und was ich auch ganz wichtig finde ist Wir haben das häufig auch als Führungskräfte Aber auch im privaten Bereich, dass uns so gewisse Dinge richtig triggern.
00:31:28: Also da fällt irgendein Satz und dann merken wir, wir kochen hoch innerlich das Blut fängt an zu wallen und wir können eigentlich gar nicht zuordnen was denn los ist.
00:31:37: Und der Kopf schaltet aber aus in dem Moment weil die Emotionen natürlich übergreifen und dann ballern wieder irgendwas raus Also der Realität auch nicht mehr entspricht.
00:31:47: Und dann kann ich nur sagen fangen an dich genau mit diesen Punkten zu beschäftigen, warum ärgert dich das gerade so?
00:31:52: Warum bringt es dich aus der Fassung?
00:31:54: da ist irgendwas im Hintergrund was sich eigentlich beschätzt hat mit der Situation gar nichts zu tun.
00:32:00: Und da sind wir auch wieder bei Reflektionsarbeit.
00:32:02: Es gibt Emotionscoaches, die sowas lösen können – das ist kein Hocus Pocus sondern wirklich Arbeit an dir selber Persönlichkeitsarbeit.
00:32:10: und es kann ich nur empfehlen, an diese Trigger dran zu gehen, die einen in ein anderes Fähre katapultieren und man nicht mehr in der Lage ist, wirklich auch realistisch in der Situation zu
00:32:22: bleiben.".
00:32:23: Hat wahrscheinlich jetzt jeder so einen Punkt bei sich, ne?
00:32:25: Ja bestimmt.
00:32:26: Das geht ja dann schon fast in die Psyche mit rein.
00:32:30: und auch das ist etwas was sich jetzt glaube ich gewandelt hat oder was durch neue jüngere Mitarbeitende immer mehr auf den Tisch kommt dass man sich selbst zumindest aus meiner Sicht raus setzen sich junge Menschen stärker mit ihren eigenen Problemen oder ihre eigenem Züge auseinander als es vielleicht Generationen vor uns getan haben.
00:32:52: Aber auch da heißt nicht, dass andere Generationen diese Probleme nicht hatten oder haben.
00:32:58: Wo wurden sie eben verdrängt?
00:32:59: Und das sieht genau auf das, was du jetzt ja gesagt hast.
00:33:03: Sich damit auseinanderzusetzen!
00:33:05: Man kriegt ja auch selber so ein bisschen, man ist nervös.
00:33:08: Wenn man sich damit vorher immer beschäftigt und sich wirklich überlegt was das Ziel für das Gespräch nicht einfach nur reinstolpert sondern sich vielleicht die eine oder andere Frage mal aufschreibt oder vielleicht auch Notizen macht, vorher das gedanklich mal durchspielt und dann geht ich hoch bei, dass du guckst wie gehst du da mit um?
00:33:29: Und sich auch damit nicht solange aufhalten.
00:33:32: also wenn etwas ... Nicht stimmt im Team.
00:33:35: Dann schiebt es nicht auf die lange Bank, sondern geht direkt rein mit Hammer.
00:33:39: Ich hab ja gemerkt, ne?
00:33:40: Die letzten Male was denn da los?
00:33:42: gibt's einen Grund für?
00:33:42: bin ich dafür?
00:33:43: der Grund, was bei dir los häufig sind das so private Dinge, die da irgendwie mit reinspielen, die du als Chef gar nicht weißt oder das sind so Kleinigkeiten oder dass es irgendwie in dem Team ist einer, der nur schlechte Stimmung macht.
00:33:55: Das überträgt sich dann auch viele andere Dinge und bei dem einen merkst du es halt und beim anderen nicht.
00:33:59: Und da wirklich nicht zu lange zu warten bis eigentlich das Kind in den Brunnen gefallen ist Weil natürlich durch, wenn du dich unwohl fühlst als Mitarbeiter-Mitarbeiterin fängst du innerlich an schon Dich abzulösen vom Unternehmen.
00:34:11: So und dann sind wir jetzt hier im Fachkräftemangel Und dann kommt der nächste um die Ecke oder irgendeinen Netzwerk Kontakt und sagt ja Gartenzaune bei uns.
00:34:19: Super so da sind wir nicht mehr fest Wir kleben nicht mehr am unternehmen.
00:34:23: Die erste Frage ist direkt suchte noch jemanden und Hier geht es wirklich an Bindung arbeiten.
00:34:28: wie festkleben deine Leute an deinem Unternehmen, weil sie wirklich davon überzeugt sind.
00:34:34: Dass das der beste Job ist, den Sie machen können bei
00:34:36: dir.".
00:34:37: Und damit schließt sich der Kreis auch für unsere Podcast-Folge jetzt wieder!
00:34:40: Wir hoffen dass die Mitarbeitenden aus euren Unternehmen ganz positiv über euch am Gartenzaun und bei den Gartenpartys berichten.
00:34:48: Falls ihr es nicht wisst, überlegt euch das und fragt euer Team und seid ehrlich in der Kommunikation.
00:34:56: Katerin, wir könnten jetzt hier noch stundenlang weiter reden über verschiedenste Themen.
00:34:59: Wir brauchen aber ja noch Stoff für die Sechste, die Siebte und die Achtig-Podcast-Folge.
00:35:03: Vielleicht
00:35:05: sagen wir auch noch an dass du demnächst ja auch bei mir im Podcast bist?
00:35:08: Ja da freue ich mich sehr drüber!
00:35:10: Zu einem
00:35:12: sehr coolen Thema.
00:35:13: Ich habe dich nämlich gefragt, ob du bei mir mal Bericht erstatten möchtest zum Thema Pressearbeit für Handwerksunternehmen?
00:35:19: Was brauchen Journalisten, Redakteure, Podcast Hosts vom Handwerksunternehmen damit sie als attraktiv wahrgenommen werden um Gast in dem Podcast zu werden oder für Interview oder was auch immer freue ich mich sehr auf die Aufnahme.
00:35:32: Auch das können wir wieder mit der Arbeitgebermarke bringen weil ein positives Image nach außen zieht Mitarbeitende oder Bewerber an.
00:35:41: Also es hat Vorteile für alle Seiten, wenn man sich positiv darstellt.
00:35:47: Vertieft werdet ihr das hören?
00:35:49: Weihnachtfest kommt ab bei dir im Podcast Katrin und da freue ich mich sehr darauf!
00:35:53: Ich wünsche dir bis dahin eine ganz schöne wunderbare Zeit, Podcast-Zeit aber auch außerhalb des Podcasts.
00:36:00: und ja alles Gute.
00:36:02: und bis zum nächsten Mal Katrin!
00:36:03: Bis zum nächstem Mal Max!
00:36:05: Mach's
00:36:05: gut, ciao!
00:36:06: Das
00:36:07: war´s mit Handwerk Erleben.
00:36:10: Der hat diese Folge gefallen?
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00:36:15: Wir freuen uns auch über eine fünf Sterne-Bewertung bei deiner Podcastplattform!
00:36:20: Dieser Podcast ist deine Produktion der Handwerker Radio GmbH.
00:36:25: Weitere Informationen findest du unter handwerker-radio.de.
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