#175 Ulf Gottsberg, wie sieht ein moderner Metallbau-Betrieb von innen aus? (Wdh.)

Shownotes

Info: Diese Folge wurde erstmalig im Juli 2025 ausgestrahlt

Vom kleinen Stadtschlosser zum Hightech-Unternehmen: Ulf Gottsberg zeigt eindrucksvoll, was Handwerk heute leisten kann 🚀

In dieser Folge von „Handwerk erleben“ spricht Max Herrmannsdörfer mit dem Geschäftsführer der Hans Gottsberg GmbH über die Entwicklung eines Familienbetriebs über drei Generationen – und wie daraus ein international agierender Spezialist für Leckageortung in Pipelines wurde.

Was macht der Hamburger Metallbaubetrieb für die Polizei? Wie hilft KI bei der Digitalisierung von Handwerksprozessen? Und wie schafft man es, Tradition und Innovation unter einem Dach zu vereinen? Ulf gibt spannende Einblicke in seinen Berufsalltag, seine unternehmerische Vision und die Herausforderungen, die das moderne Handwerk mit sich bringt.

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Transkript anzeigen

00:00:01:

00:00:09: Hallo zusammen und herzlich willkommen zu dieser Folge von Handwerk Erleben.

00:00:13: Ich bin Max Hermannsörfer, ich begrüße jetzt an dieser Stelle mal alle neuen Zuhörerinnen und Zuhörer die in den letzten Wochen hier dazugekommen sind!

00:00:22: Unsere Podcast-Community wächst und das freut uns natürlich sehr.

00:00:26: Deshalb gibt's heute für euch eine Folge, die habe ich vor fast genau einem Jahr mit Ulf Gottzberg aufgezeichnet!

00:00:33: Er ist der Geschäftsführer des Metallbaubetriebs Hans Gottzberg GmbH aus Schleswig-Holstein und wir haben über viele verschiedene Themen gesprochen – unter anderem wie aus der kleinen Stadtschlosserei ein Hightechunternehmen im Metallbau wurde, über die Spezialisierung auf Lekageordnung in Pipelines und die Digitalisierung von Handwerksprozessen in seinem Betrieb.

00:00:54: Ich wünsche euch viel Spaß mit dieser Folge von Handwerk Erleben!

00:00:58: Ulf, erst mal Grüß in den hohen Norden.

00:01:00: Ihr sitzt in der Nähe von Hamburg richtig?

00:01:03: Ja, in der nähe von der wunderschönen Stadt Hamburg.

00:01:05: ja

00:01:06: ich komme hier aus dem Süden.

00:01:08: also wir sprechen jetzt hier über komplett Deutschland einmal hinweg.

00:01:12: rund achthundert Kilometer trennen uns aber sehr schön dass du dir heute die Zeit nimmst um mit mir ein bisschen zu quatschen und neuen Podcasts für Handwerk erleben aufzunehmen.

00:01:23: Danke an der Stelle schon mal!

00:01:24: Gerne!

00:01:25: Ulf, seit achtzig Jahren gibt es euren Betrieb?

00:01:28: Du bist jetzt in der dritten Generation richtig?

00:01:31: Genau ich bin die dritte Generation also ich bin in die Fußstapfen von meinem Vater und Großvater gestoßen.

00:01:38: und ja so bin ich jetzt die drite Generation und mal gucken wer weiß Ich habe zwei Jungs vielleicht machen die ja in die Richtung auch weiter.

00:01:48: Bahnt sich da schon irgendwas an, dass es auch in Richtung Metallbau von den Interessen her gehen könnte?

00:01:55: Also er hat der Interesse dran.

00:01:57: beim kleinen weiß ich noch nicht.

00:01:58: also kann sein das der eine vielleicht mehr handwerklich unterwegs ist und die andere vielleicht den Betriebswert nachher macht.

00:02:05: Den Zahlenprofi müssen wir mal schauen.

00:02:09: aber ist natürlich ganz klar Wenn Schulpraktikas gemacht werden, dann ist eins immer ein Pflichtprogramm im eigenen Unternehmen.

00:02:17: Aber dann eben halt eher eine Ferien oder so.

00:02:21: das Schulpaktikas war anders und dann eben noch mal in der Ferien Praktikum bei uns und ja auch so dass sie auf alle Fälle da eben halt Begeisterung für bekommen können, ne?

00:02:35: Dass man ihm das eben halt verbittelt.

00:02:38: Der Große hat also schon drei Schulpraktikas gemacht, genau.

00:02:44: Unter anderem als Programmierer, zwar im Handwerk und dann noch bei uns in den Ferien und für auch... Papa das bringt mir auch Spaß!

00:02:54: Da wir ja eine sehr breitgefächerte Produktpalette haben waren eigentlich alle drei Praktika's die er gemacht hat irgendwo was das Firma Godsberg macht

00:03:03: Ja, cool.

00:03:04: Es gibt ja verschiedenste Wege wie man ins Handwerk kommen kann, wie man bei euch auch im Betrieb was machen kann nur das mal einmal noch die Einschätzung haben Wie alt sind deine beiden Jungs?

00:03:15: Der klein ist zwölf und der große ist sechzehn.

00:03:18: Okay also da wird es dann natürlich schon langsam konkreter auch mit Berufsfindung wenn man ja ins junge Erwachsenenalter geht.

00:03:26: Also ja die Wegel stehen einem offen in dem Handwerk Und wir werden darüber jetzt im Laufe der Folge auch sprechen Ihr für Wege bei Gottzberg anbietet und wie ihr euch aufgestellt habt.

00:03:39: Ich habe ganz am Anfang gesagt, ihr habt gestartet als kleine Stadtschlosserei.

00:03:47: Canst du mal was zu den Anfängen sagen?

00:03:50: Wie dein Opa die Firma damals gegründet hat?

00:03:55: Ja das ist eigentlich so gekommen dass er ein Großorgan hatte der eben halt Schlosser war hat er dann eben nach dem Krieg die kleine Firma, denn die auch schon keine Mitarbeiter mehr hatte.

00:04:12: Die hatte dann eben wieder aus der Schutt und Asche ausgegraben und die Maschinen, die noch übergeblieben waren weil wir waren wirklich im Zentrum von Hamburg Und dann sind wir immer mehr nach außen gedrängt worden an die Randbezirke Von Hamburg und dann sind wir noch aus Steinweg geraten.

00:04:35: Aus Steinweg ist ein Vororten von Hamburg, wo meine Familie damals hingezogen wurde hier das Gewerbegebiet erweitert war hier noch Aufbruchsstimmung im Steckgürtel von Hamburg.

00:04:51: Das gehörte ja auch zum Zonenrandgebiet, wir hatten damals auch noch die innerdeutsche Grenze und gab es hier zonenrandförderung.

00:04:59: Es war ein anderes Bundesland, das war nicht Hamburg.

00:05:02: Hamburg hatte damals sehr viel Problem mehr gehabt zum Thema Baugeniehmigung oder Steuerpolitik.

00:05:12: also so wurden eigentlich Die Handwerksunternehmen vertreten aus der Stadt.

00:05:18: Das war in der wir nach Steinbeck gezogen sind und der springende Punkt war, dass wir einen Müllcontainer im Vorgarten stellen wollten.

00:05:30: das war ein Hamburg-Wandsweg und wir hatten nur einen Parkplatz und da mussten wir diesen Parkplatz zur Grünfläche herrichten so dass wir eine Waschbetonbox für Möweboxen für Mühlkontainer hinstellen konnten.

00:05:46: Das war dann der springende Punkt.

00:05:47: und da sind wir nach Ostalmig-Ebenheit, hier haben wir innerhalb von vier Wochen eine große Halle mit Büro.

00:05:54: Dann haben wir eine Baugenehmigung bekommen.

00:05:57: Und damals sind wir noch in den Genuss dieser Zonenrandförderung völlig bequatscht.

00:06:05: So sind wir jetzt in Schleswig-Holstein.

00:06:09: Hamburg ist unsere Leidenschaft nach wie vor.

00:06:12: Hamburg ist auch unser wichtiger Wegungsort, also bestimmt neunundneinzig Prozent der Aufträge machen in Hamburg.

00:06:20: Ich sage auch ich bin Hamburger obwohl ich nie in Hamburg gewohnt habe sondern dann nur geboren bin.

00:06:27: Hat das denn für euch jetzt aktuell weitere Vorteile nicht so direkt im Zentrum in der Stadt zu arbeiten aus logistischen Gesichtspunkten?

00:06:36: Du hast gesagt, ja es war damals einfacher eine Baugenehmigung zu bekommen.

00:06:40: Es waren viele schneller möglich.

00:06:43: Hat's weitere Vorteile?

00:06:44: Also mittlerweile hat sich das geändert.

00:06:46: In der Steinbege ist das bestimmt genauso schlimm wie es damals in Hamburg

00:06:50: war.

00:06:51: Da haben wir eigentlich kein großen Vorteil.

00:06:55: Wachstum ist hier nicht mehr möglich.

00:06:57: Das war auch in Hamburg immer das Problem also dass jetzt wirklich dafür sind wir zu nah am Ortszentrum dran.

00:07:03: Aus Steinbeges ist toll gelegen Autobahn Kreuz A-I, A-Vierundzwanzig.

00:07:09: Das heißt also wir können sehr gut unsere Kunden erreichen und wir haben hier zwar eine Produktionshalle, wir produzieren ja auch aber eben halt sehr viel spielt sich bei uns beim Kunden ab.

00:07:24: so gesehen ist das Autobahnkreuz Ost ganz toll.

00:07:29: da können wir schnell überall hin außer in den Norden von Hamburg.

00:07:33: Da wirst du anwürdig Hamburg durch, das ist doof!

00:07:37: Okay ja gut irgendwie irgendwas muss man immer in Kauf nehmen und wenn es dann so ist dass wir die Norden schlechter erreicht, dann ist es so.

00:07:45: Aber lass uns doch einmal bei den Kunden bleiben und würde mich jetzt interessieren wie hat sich euer Portfolio in den letzten Jahren weiterentwickelt?

00:07:54: Was sind eure Kernleistungen?

00:07:57: was bietet ihr genau am?

00:07:59: Ja, also es ist unsere große Stärke dass wir eben halt tatsächlich noch das ganze Berufsbild des Metallbauers abbilden.

00:08:09: Ist eine große Stärkung aber natürlich auch eine ganz große Herausforderung weil man muss natürlich für die ganzen Bereiche eben halt auch die entsprechenden Spezialisten haben.

00:08:21: Früher war der Schlosser Ja, sie hat Schlösser gebaut und die waren aus Metall.

00:08:28: Und weil die aus Metall waren, hat er dann auch noch andere Sachen gemacht, die der Hofschmied nicht gemacht hat.

00:08:35: So hat sich das immer mehr weiterentwickelt.

00:08:39: Und so ist denn auch im Laufe der Jahre eben halt die Elektronik dazu gekommen.

00:08:42: Also ich unterscheide eben halt in verschiedene Produktbereiche.

00:08:48: Der eine ist bei uns Bauschlosserei.

00:08:50: Das ist eigentlich... alles aus Stahl oder verzinkten Stahl, wo eben halt keine Menschenleben von abhängen.

00:08:58: Das kann vielleicht eine Zaunanlage sein... ...oder dass das so Stadtmobiljahr, irgendwie hier Parkdügel, Polar oder eben ein Fenstergitter vielleicht Obwohl ich das Fenstergitter bei uns mit in den Bereich mechanische Sicherungstechnik.

00:09:23: Einen kopieren würde, dann haben wir eben halt sind wir immer schweißfach betrieb.

00:09:28: das ist immer alle Konstruktion wo Menschen leben von abhängen und dass es aus einem ganz normales Gelände.

00:09:37: Das muss man heute als Betrieb bei den meisten Konstruzonen zertifiziert sein.

00:09:42: Man muss zumindest geprüfter Schweißer sein, um so was herstellen zu dürfen.

00:09:48: Das sind dann Stahlkonstruzon wie Bühnen, Fluchttreppenanlagen, die neben Bürogebäuden stehen oder Kran-Anlagen teilweise auch.

00:09:58: Da machen wir halt alles aus Edelstahl.

00:10:03: und dann haben Neben den beiden Bereichen haben wir noch den Metallbau.

00:10:10: Metallbau definiere ich bei uns Türen, Fenster und Fassaden.

00:10:14: Das können Schaufensteranlagen sein, das können Fassade vom Bürogebäuden sein.

00:10:20: Es ist aber nicht so dass wir mit einem Büro-Gebäude mit dreißig Stockwerken die Fassades machen.

00:10:27: Da sind wir eben halt mit unseren, was sagen wir denn?

00:10:30: Vierzig Mitarbeiter insgesamt sind wir doch zu klein.

00:10:35: Wir machen also die speziellen Geschichten Brandschutz, Rauchschutz und Beschlussemmel oder explosionsgeschützte Türenfensterversagen.

00:10:44: Und da haben wir eben halt Kunden aus der Industrie Petrochemie zum Beispiel oder eben halt öffentliche Hand.

00:10:58: Die Polizei ist ein sehr, sehr wichtiger Kunde von uns.

00:11:02: Und bei den Türenfensterfassaden ist eben halt unsere große Stärke, dass wir auch die ganze Elektronik mitmachen.

00:11:12: Also das ist bei uns die elektronische Sichtungstechnik oder auch Tür- und Tourautomationen.

00:11:19: Das heißt also, die Tüern gehen automatisch auf, also die Zuwägung ist barrierefrei.

00:11:26: Es können Drehfilige-Türen sein oder Schiebetüren.

00:11:30: Diese Türen schließen auch im Brandfall, wenn jemand Gefahr ist.

00:11:33: Oder wenn niemand Flüchten möchte müssen die immer begehbar sind.

00:11:40: Das ist so elektrisch und man hat Zutrittskontrollsysteme, Motorschlösser, Eisencrumbs alles in der Tür verbaut.

00:11:48: Und das kann man dann gar nicht mehr... koordinieren, wenn das Gewerke übergreifend ist.

00:11:55: Deswegen machen wir da eben halt das alles aus eigener Hand.

00:11:59: Habe ich ja eben schon kurz angeschnitten die mechanische Sicherungstechnik?

00:12:02: Also es kann Fenstergitter sein oder eben halt eine Schließanlage also so Schwindelschlüsse, mechanischen Schlüsse oder eben auch Flutschutzsysteme.

00:12:13: Alles was das Gebäude eben mechanisch vor Angriffen ob Natur oder Mensch schützt.

00:12:20: Dann haben wir den Apparatum-Gerätebau.

00:12:24: Da machen wir alle möglichen Sachen, da wissen wir teilweise gar nicht was das ist.

00:12:30: Da waren wir immer Zeichnungsfertiger oder da haben wir nach der Zeichnung gefertigt und das war für die Lebensmittelindustrie eigentlich hier wann, wo Schokolade drin schwimmt?

00:12:41: Oder eben halt Krananlagen für einen Schiffbau oder eben halt auch so ganz feine Sachen, Messgeräte, die irgendwie durch Pipelines schwimmen.

00:12:48: Und ja, und da ist denn tatsächlich bei uns eine neue Firma daraus entstanden.

00:12:53: Lecksuchmäuche in Deutsch.

00:12:55: Ich verstehe mir erstmal gar nichts drunter, ne?

00:12:59: Englisch heißt es Pick wie Schwein, wenn man hier sagt, das kommt, weil so eine Schweinerarbeit ist durch so eine Pipeline zu fahren oder eben halt... Manche aller Leute sehen mal ab vom Pipeline Inspection Gauges.

00:13:12: Das sind dann Messgeräte die durch Pipelines schwimmen und eben halt die Rohrwarnung kontrollieren.

00:13:18: Wir suchen nach Lex, es gibt auch welche, die eben an Sterbemessungen machen.

00:13:24: Und so sind wir dann als reiner Mechaniker, die ab und zu mal Elektronik gemacht haben, wo sich immer ein Berufsbild weiterentwickelt haben.

00:13:32: So sind wir irgendwann zum Hersteller von eigener Elektrone gekommen und so stellen wir jetzt seit dem Jahr zwei Tausend Sieben nicht nur die Edelstein-Komponenten her.

00:13:43: Fertig ist auch selber eben halt Platin, schreibt Software.

00:13:47: Ja völlig crazy und das in dieser kleinen Truppe die wir sind aber ist natürlich auch total bereichern weil du hast informatiker, was Elektroingenieure, Maschinenbau-Engineur oder welche die Konsumfahrzeug baut dann hast du den ursprünglichen Metallbauers im Team.

00:14:08: Wir beschäftigen auch Tischler Super Mix, geile Kombination.

00:14:14: Und dann ist es unsere große Stärke, dass wir in Hamburg unsere Kunden mit Wartung und Service bedienen.

00:14:23: Das heißt also alles was wir verkaufen, das pflegen wir auch im Nachhinein und eben reparieren sie auch.

00:14:31: Das heisst also einerseits ein sehr schnell liebiges Geschäft.

00:14:36: Wir kommen anrufen müssen sofort los ein Tor zu ist, einen Supermarkt kann ich aufmachen oder eben halt dass die Polizei ein Problem hat.

00:14:48: Dass eben vielleicht gerade eine Demonstration ist und das Gebäude muss noch zusätzlich abgesichert werden.

00:14:53: Das sind nämlich schon Grenzbereiche in denen man unterwegs ist.

00:14:58: denn also...

00:14:59: Es interessiert mich persönlich.

00:15:00: Ich weiß nicht ob du das verraten darfst aber was macht ihr für die Polizei als Metallbaubetrieb?

00:15:06: Das ist so, dass wir eben halt... Ich hatte ja gesagt, also beschossene Fenster, Türen zum Beispiel und eben halt auch Zutrittskontrolle.

00:15:16: So Schleusentechnik, das eben in einer verhaftet wurde nicht ohne weiteres fliegen kann.

00:15:23: oder wenn man jetzt von der Polizei weg geht Richtung Strafjustiz, das können eben halt Gefängnisse sein, Vergitterungen.

00:15:34: Da ist schon grenzenlos, was man da alles machen kann.

00:15:37: Und wenn es in diesen Ausnüchterungszellen die Halterung sind, wo denn die Pritsche ist, wo sie dann drauf schlafen können oder eben mal die Tür von der Ausnlüchterungszeile oder die Lücke, wo das Essen durchgereicht wird...

00:15:53: Auch so etwas kommt dann von euch zum Beispiel?

00:15:57: Ja, sowas kommt dann ... von uns.

00:16:03: Wir kaufen es zu und montieren das dann.

00:16:05: Ja,

00:16:06: cool!

00:16:07: Okay aber gut ich mache eine kleine Sprung.

00:16:10: du bist ja mit diesem Handwerk groß geworden also seit Beginn deines Lebens ja mit diesen Betrieb mit dem Berufsfeld mit den Tätigkeiten zu tun war es für dich schon immer klar dass du auch in diesem Bereich rein willst und reingehen wirst?

00:16:28: Das ist eine gute Frage.

00:16:30: Es kommt auch jetzt immer mehr, wo die Kinder größer werden.

00:16:34: Da stellt man sich auch so die Frage wie es bei einem früher selber war.

00:16:39: und ja, ich war nie abgeneigt.

00:16:44: Ich habe nie gesagt, wow das finde ich toll, muss ich unbedingt machen.

00:16:48: Aber das ist sensuierlich.

00:16:49: Es waren halt die Begeisterung dafür da was eben meine Familie gemacht hat.

00:16:57: Ich bin ein gewisser Stolz.

00:16:59: Aber es ist nicht so, dass ich gesagt habe, das möchte ich auch machen.

00:17:02: Und dann hab' ich immer mein Taschengeld damals verdient in der Produktion und da war ich also jeden Samstag hier und da fleißig denn gesegt zuerst den Geburt oder irgendwann durfte ich auch selber Sachen schweißen.

00:17:17: So, das eben halt, vielleicht war ich tatsächlich fünfzehn, ich kam noch mit einem Freund dazu, haben wir zu zweit gemacht, haben richtig gut Geld verdient.

00:17:24: Da kommt man natürlich Dann irgendwann da schön von sich was von Gönn.

00:17:31: Ich muss aufpassen, dass ich sage... Also man ist ja auch mal feiern gegangen und konzentraten lassen.

00:17:40: Und dann hat sich irgendetwas angespart!

00:17:44: So bin ich denn eh mal da reingewachsen.

00:17:47: Dann habe ich Praktikum gemacht in einer Fremden-Meteilbaufelmer.

00:17:54: Es hat mir sehr gut gefallen.

00:17:55: Das ist also ganz wichtig, dass man immer auch nicht nur den eigenen Betrieb kennenlernt.

00:18:00: und dann habe ich noch ein Praktikum in den Ferien gemacht.

00:18:05: im Büro fand ich auch nicht schlecht.

00:18:08: das war denn allerdings ja einen großen Außenhandel.

00:18:11: Gut, es war nicht schlecht aber war nichts ganz so dead Wenn man im Handwerk arbeitet und was schafft Das ist natürlich was anderes, als wenn du da einen Stab über Piep kopiert hast oder wegsortiert.

00:18:25: Und ja, so habe ich alles klar, okay, das gefällt dir.

00:18:28: und so bin ich denn in die Richtung gekommen... Hast du

00:18:32: da auch auf die handwerkliche Ausbildung gemacht?

00:18:34: Genau!

00:18:34: Ich hab' in einem befreundeten Unternehmen ehemalige gelernt.

00:18:39: Ist hier dann auch das Problem, wenn man sich mit dem Namen Gottsberg in Hamburg Engel bewirbt ... Da weiß man In der Szene, in dem Handwerk weiß man eben halt wer das ist.

00:18:56: Wird man dann da eher genommen oder hat man es eher

00:18:59: schwere?

00:19:00: Nee, man wird nicht genommen.

00:19:01: Also gut, in den Falle wurde ich genommen... Man hat ja auch eigene Kinder und will hier auch mal dass die eigenen Kinder vielleicht irgendwo lernen können.

00:19:13: So bin ich denn, habe ich damals eine Ausbildung gemacht an einem befreundeten Betrieb und hat denn also den Metallbordern eben halt vom Pikor auf angelernt.

00:19:25: Und hatte dann, ich musste dann ja zur Bundeswehr, bin aber Kriegsdienstverweigerer, sogenannte Zivi geworden und hatte dann das Glück dass sich in der Betriebsschlosserei im Marinkrankenhaus eben halt absolvieren durfte.

00:19:44: Das wurde mir auch als Gesähenjahre angerechnet weil da war komplett in der Entstandsetzung, alles mit dem Teil und was dazu gehört.

00:19:52: Und dann habe ich noch über zwei drei Praktikers gemacht in verschiedenen Betrieben.

00:19:57: Eine waren Fensterbauer, die Türenfensterfassade, also die hochspezialisierten nur wirklich Türem fenster Fassaden bauen.

00:20:05: Das andere war ein Betrieb in Warstein, den gibt es leider nicht mehr.

00:20:09: Warstein und zwar das war ein Zulieferer für die Warstrandabbrauerei Das war das eine Standbein, das andere standbein war so Schmiedekunst.

00:20:19: Dann habe ich dann auch geschmiedet und einen müdlichen Krams gemacht aus Stahl.

00:20:23: Und das andere war dann eben halt so Richtung Ladenbau in Ausstattung von Gaststätten.

00:20:35: habe ich Messing verarbeitet, total interessant und hat auch so Zapfanlagen hergestellt.

00:20:41: Richtig toll!

00:20:43: Und dann bin ich zur Meister- und Technikerschule gegangen und habe den staatlich geprüften Techniker gemacht und parallel dazu dem Meister Schweißfachmann und hat Sahnehäupchen oben drauf, den Betriebswehr des Handwerks.

00:21:01: Weil ich hatte überlegt eigentlich zu studieren aber ich habe mich dann wirklich für die ganz klassische handwerkliche Ausbildung entschieden weil eben halt der Studienplatz ja da wäre irgendwo ganz weit weg von Zuhause und da ich immer sehr regional gebunden war konnte ich mir das auch nicht vorstellen und es war damals auch nicht so unbedingt für mich das Interessanteste.

00:21:26: Muss ja auch nicht und es zeigt ganz schön, was man im Handwerk alles erreichen kann und welche verschiedenen Weiterbildungsmöglichkeiten es dann auch im Handwerks gibt.

00:21:34: Das ist eben nicht das Studium sein muss und die

00:21:37: Karriere

00:21:38: aber auch nicht endet wenn man die Ausbildung abgeschlossen hat sondern dass es weitergehen kann.

00:21:42: Und das ist auch ganz wichtig und da sehe ich ihm halt auch bei den Menschen mit denen ich jeden Tag zusammen arbeite für den Lebenslauf haben.

00:21:55: Eigentlich ist diese Ausbildung, die man macht egal was man macht eigentlich nur der Grunenstein und das Leben führt an irgendwo hin wo man gar nicht mit rechnet und man muss sich immer weiter entwickeln Auch selbst wenn man in seinem Beruf bleibt, verändert sich der Beruf und da muss man sich erst recht weiterentwickeln.

00:22:14: Ich bin also jetzt Anfang Fünfzig und ich muss ganz ehrlich sagen auch wenn ich hier der Architekte der ganzen Digitalisierung bin bei uns im Unternehmen bringt mich das wirklich schon teilweise in Grenzsituationen dann sage ich so Bord ey!

00:22:30: Das ist ja Wahnsinn wie sich die Welt verändert ne?

00:22:33: Also wir haben ja auch eigene Software-Entwicklung hatte ich ja gesagt.

00:22:39: Aber das ist ja die eine Sache, sowas selbst zu entwickeln oder Kunden zu verkaufen.

00:22:50: Die andere Sache ist auch selber eben halt diese über Jahre gewachsenden Prozesse an die digitale Welt anpassen und das glaubt man gar nicht wie schwer das ist.

00:23:02: also wenn man sich so durchspielt klingt das alles machbar, aber technisch machbar.

00:23:13: Aber das ist immer der Faktor Mensch, der eine ganz große Rolle spielt weil sich auch die Aufgaben jeder einzelnen Person eben halt ändern.

00:23:23: und Aufgaben, die einem lieb gewonnen waren, die man gerne gemacht hat, die macht man nicht mehr, die machen vielleicht jemand anders oder die sind nicht mehr erforderlich.

00:23:31: ja und da ist es denn eben halt so, man muss immer offen sein und sich immer weiterentwickeln.

00:23:40: In schlimmsten Falle gibt es den Beruf nicht mehr, die man mal gelernt hat.

00:23:44: Der Wandel der Zeit schreitet so

00:23:46: voran.".

00:23:46: Und das ist dann auch deine Aufgabe als Unternehmer hier für forty-fünf Mitarbeiter, der dann auch verantwortlich ist da immer zu schauen, dass man am Puls derzeit bleibt und sich weiterentwickelt und nicht stehen bleibt gerade was Digitalisierung anbelangt oder Software anbelankt.

00:24:03: wie würdest du das für dich einschätzen?

00:24:05: Wie groß ist die Herausforderung als Unternehmer nicht der Anschluss zu verlieren, sondern ja immer zu schauen.

00:24:12: Was kann ich für mein Unternehmen Gutes tun?

00:24:15: Also was ich auch in unserer Zubis immer sage ist man offen mit offenen Augen durch die Welt geht und eben halt nicht sagt okay interessiert mich jetzt nicht, sondern eben halt immer mit offenden Augen durch durch die welt geht und dann auch überlegt inwiefern das meine Tätigkeiten, Beeinfluss betrifft oder das eigene Leben betriffe.

00:24:41: Das ist ja nicht nur geschäftlich und auch privat.

00:24:46: Und dann eben halt dass man da dann auch guckt wie man es einfach einsetzen kann.

00:24:51: Es ist nicht nur damit getan irgendwelche Fachzeitschriften zu lesen sondern dass man eben ein breites Fundament an Wissen hat und auch eine Offenheit.

00:25:02: Und nicht immer gleich so, nee, kann ich nicht oder will ich nicht?

00:25:08: Neugierig sein!

00:25:09: Genau, neugierigt sein ist das Richtige.

00:25:13: Dass das Ding nachher letztendlich mal eine tolle Sache hat gefunden, die man vielleicht bei sich einführen möchte, dann muss man in der Ebenheit den Nutzen und das Risiko bewerten.

00:25:24: Man muss doch schon auch mal bei manchen Sachen sagen halt stopp der KK muss jetzt hier vorbei gehen, also wir müssen jetzt nicht alles mitmachen.

00:25:31: Du wirst das auch so, dass viele immer sagen ja wir sind schon lange digital und unsere Monteure laufen mit Tablets rum.

00:25:40: Wir schreiben alles nur da rein.

00:25:43: Das ist keine Digitalisierung.

00:25:44: Also die haben zum Beispiel mit unserem ERP-Embieter haben wir zum Beispiel neue Komponente neues Modul für... Softwareprogramm entwickelt, dass eben halt der Monteur vor Ort sein Zettel nicht mal auf dem Papier schreibt sondern in den Tablet rein.

00:26:07: Aber das sie da dann automatisch weiterverarbeitet werden.

00:26:11: Also der Projektleiter bekommt diesen digitalen Leistungsnachweis und bekommt auch seinen Bildschirm und ließ ihn ein.

00:26:19: Und bei dem Einlesende hat er dann gleich alles klar was der Kollege da geschrieben hat.

00:26:23: Da stimmt so... hat er auch die Zeiten gleich noch einmal kontrolliert, das Material geguckt, ob es alles schlüssig ist.

00:26:33: Wenn er speichert, dann ist die Rechnung schon fast geschrieben.

00:26:37: Das ist eben halt das und er muss auch keine Preise mal raussuchen.

00:26:41: Die verschiedene Stundensätze für die verschiedenen Kunden oder verschiedene Mitarbeiter, die verschiedene Tätigkeiten und auch immer das Material.

00:26:49: Das heißt, alles was eingekauft wurde wird ja auch irgendwann hoffentlich mal wieder verkauft.

00:26:54: Das heißt, ich habe für alles ein Preis und muss den Preis nicht einmal raushuchen.

00:26:59: Also das hat sich zum Beispiel... wir haben niemanden mehr der die Rechnung schreibt.

00:27:03: Das hat man Senior ewig gemacht.

00:27:06: alle Aufträge sind über seinen Tisch gelaufen da hat er die Rehnung geschrieben und das war so eine Schwerstarbeit.

00:27:12: Ich weiß gar nicht wie viel wir unseren Kunden verschenkt haben einfach nur um die Rechnung zu schreiben.

00:27:19: Und heutzutage ist es eben halt so Ja, es macht der Geselle und der Projektler eigentlich schon wenn sie ihren Auftrag abschließen ist das Ding abgeschlossen.

00:27:27: Und das ist zum Beispiel eine Erfindung ja von mir.

00:27:31: also da muss man überlegen wie bild ich den Prozess ab?

00:27:37: So und dann ist es dann so gewesen dass unser Softwarepartner nicht umsetzen konnte hat noch eine zweite Firma dazu geholt Und die haben eben halt so ein Forschungsprojekt, Kinchi heißt das.

00:27:52: Wollten sie starten und da haben Sie den unseren ERP-Embieter, wollten sie damit zuholen?

00:27:58: Die haben dann eben gesagt machen wir nur mit wenn der Gottspech mitmacht.

00:28:04: Das ist halt zum Projekt wie entwickeln KI fürs Handwerk.

00:28:08: So sind wir da eben auch noch kleiner Softwarepartner geworden Und jetzt entwickeln wir das.

00:28:14: Das ist schon eine ganz, ganz tolle Nummer.

00:28:16: Wir sind zwölf Partner und entwickeln da eben halt KI fürs Handwerk.

00:28:19: und ja, vielleicht kann ich da nochmal mehr von berichten.

00:28:24: also die Entwicklung dauert noch bis Ende des Jahres und dann gucken wir mal was da draus geworden ist.

00:28:31: Also es geht immer so dass immer mehr Prozesse eben als automatisch ablaufen weil weil viele arbeiten, auch wenn das jetzt nicht jeder hören möchte.

00:28:41: Viele Arbeiten sind auch nicht mehr zeitgemäß.

00:28:43: Wir haben überall Personalznappheit und deswegen müssen sich die Menschen auch verändern so dass wir diese vielen Aufgaben, die wir haben als Mensch schaffen können.

00:28:54: Da kann man die irgendwelchen unnötigen Krams machen.

00:28:57: Und da kann uns die KI... Kann sie uns unterstützen?

00:29:00: Ist natürlich aber eine riesen Gefahr!

00:29:02: Wenn ich mal in so einer KI selber mit entwickle, dann kann man vielleicht ein bisschen Einfluss drauf nehmen, dass es nicht ganz in die verkehrte Richtung läuft.

00:29:10: Das ist ein super spannendes Thema und da kümmers sehr gerne nachgelagert nochmal einen Podcast zu machen wenn ihr da ein bisschen weiter seid und wenn ihr konkrete Anwendungsfälle für eure Software habt.

00:29:25: und ich finde das super, dass da ein Handwerksbetrieb mit involviert ist in der Erstellung und da einfach konkret sagt ja diese Prozesse Lassen sich einfach verbessern, die können wir auslagern an den KI und vielleicht auch Gewerke übergreifend.

00:29:43: Jeder Betrieb schreibt Angebote, muss Rechnungen schreiben, muss dokumentieren wenn man da einen einheitlichen Standard irgendwo schaffen könnte der von einem Handwerksbetrieb mitentwickelt wird.

00:29:52: ich glaube das ist wirklich ein großen Mehrwert.

00:29:55: tatsächlich bietet

00:29:56: Genau, und andererseits wollen wir einen Standard schaffen.

00:30:00: Und andererseits ist das eben auch so dass man eben ja so viele Paar oder so viele Softwareprodukte hast die nicht mit einem anderen zu matchen sind.

00:30:11: Da wollen wir eben halt, dass alles zusammenarbeitet und diese Schnittstelle, die wollen wir mit KI abbilden, sodass die Zusammenarbeit funktioniert weil Wir haben ja sehr viele Akteure, große Firmen.

00:30:30: Die hat ihnen einen eigenen Standard durchdrücken wollen und das heißt also es sind verschiedene Leger die gegeneinander arbeiten größere Firmen, größere Konzerne.

00:30:41: Das beste Beispiel war damals die... Gut weiß ich gar nicht, du das noch kennst?

00:30:47: Die VHS-Kasette und super VHS, das war die Weiterentwicklung.

00:30:55: Und nebenbei war ja noch Video Acht und High Acht.

00:31:00: Das hat sich nicht ganz so durchgesetzt.

00:31:03: Da gab es doch was anderes, Video zweitausend oder so.

00:31:06: Das war auch so ein Kampf.

00:31:08: Wer setzt da seinen Standard durch?

00:31:10: So ist es im Softwarebereich auch.

00:31:11: Ja,

00:31:13: ein schöner Vergleich.

00:31:14: Mal schauen wie lang es dauert bis wir da zu einer Lösung kommen.

00:31:19: Aber ein super spannendes Feld!

00:31:21: Ich habe vorher noch einen Thema aufgemacht und das möchte ich jetzt kurz vor Ende auch nochmal ansprechen weg von KI.

00:31:30: aber ja vielleicht hilft euch die KI damit auch Die Gottberg League Detection.

00:31:37: Wir haben das vorher einmal kurz angerissen.

00:31:40: Du hast gesagt, ihr seid damit international unterwegs.

00:31:42: Habt euch da eine Marke aufgebaut?

00:31:44: Was macht ihr auf der internationalen Bühne mit diesem Unternehmen?

00:31:50: Ich hole das mal.

00:31:52: Okay!

00:31:54: Das beschreiben wir gleich für alle Podcast-Gäste was wir hier sehen.

00:31:57: ja So und Ulf jetzt musst du beschreiben also auch beschreiben für alle die nur hören.

00:32:05: Also sehr gut Der schwimmt eben durch Pipelines.

00:32:12: Und das gewählt hat also keinen eigenen Antrieb, sondern wird immer durch das verpumpte Medium durch die Pipeline geführt.

00:32:21: Wir sind immer angewiesen auf den Druck der Pipeline.

00:32:24: Das sind also Hochdruck Pipelines und wir bewegen uns da zwischen... Fünf bis hundertfünfzig Bahre, wo wir unterwegs sind und das Gerät ist wie ein U-Boot.

00:32:39: Ein U-Boat auf Lauschfahrt hatte mal einen Senior Entwickler gesagt und wir haben also ein Hydrofon, es ist auch so ein Mikrofon für Unterwasser und lauschen eben halt nach Lex.

00:32:57: Also wenn du eine Kohlerflasche z.B.

00:32:59: hast und die Schraubst dir auf, dann machst du so dieses Zischen.

00:33:04: Und dieses Zichen das entsteht, wenn du eben halt vier bis fünf bar Druckdifferenz hast, also sprich wenn die Bar eben halt... Wenn die Pipeline eben halt einen gewissen Druck hat und das aus diesem Loch rauszischen kann.

00:33:18: Das Besondere ist eben halt dass wir eben halt Lex finden.

00:33:23: von zwei Komma fünf Liter war das kleinste, was wir gefunden haben.

00:33:28: Drei Liter die Stunde.

00:33:30: Das sind wirklich nur feinste Tröpfchen, also die da rauskommen.

00:33:36: Also muss ich dir vorstellen so drei Cola Flaschen in einer Stunde kommen aus der Pipeline raus und solche Lex finden wir.

00:33:44: Und unsere Geräte, die fahren dann tausend von Kilometern, sondern Ölpipeline und merken sich dann eben halt wo sie den Lack gefunden haben.

00:33:54: Früher war das eben so, dass wir nur nach Lex gesucht haben.

00:33:57: Jetzt suchen wir nach allen Geräuschen in der Pipeline.

00:34:00: Das heißt also wie erkennt ihr das Leckgeräusch?

00:34:03: Wir erkennen aber auch die Autobahn A-Vierundzwanzig oder wir erkennen halt einen Kraftwerk was da immer steht.

00:34:11: Oder wir kennen Strommasten Die Windgeräusche sind ins Erdreich übertragen Und weil wir die ganzen Störgeräusche alle kennen, durch eine multispektrale Analyse, die wir eben halt fahren.

00:34:25: Ja können wir ganz genau sagen alles klar das Kraftwerk ist bei kilometer vierhundert, die Autobahn ist bei Kilometer vierhundfünfzig und so weiß das Gerät immer wo es ist in der Pipeline.

00:34:37: und dass das Tolle dabei ist eben halt, ich hab's früher noch mal raus.

00:34:42: leider die Zuhörer sehen sie nicht.

00:34:44: also wie haben jetzt zwar Messräder die Ebenheit den Weg messen, aber die funktionieren eben nicht zuverlässig wenn wir in Ruhe Pipelands unterwegs sind.

00:34:56: Da drehen diese Räder teilweise vielleicht mal ein paar Meter durch und mit diesen bekannten Störgeräuschen sind wir da auf zwei bis vier Meter genau egal wie lang die Pipeland ist.

00:35:15: Das heißt, für eine Backerschauffe reicht das.

00:35:20: Wir setzen nicht nur die bekannten Geräusche ein, sondern wir haben auch noch Biro-Sensoren verbaut, die eben jede Bewegung detektieren.

00:35:31: Kennt man ja vom Handy oder teilweise von Dashcams und da ziehen wir die Schweißnähte in der Rohrleitung und wissen dann eben halt ganz genau, wir sind bei Schweißnahrtauchen.

00:35:47: Und da wissen wir eben alles klar!

00:35:50: Da müssen wir jetzt hier in diesem Rohrabschnitt sein.

00:35:55: Das tolle bei dem Gerät ist dass wir eine Zulassung für Artics Zone Null haben.

00:36:03: das ist die höchste Eckschutzklasse die elektrische Geräte eben halt erreichen können.

00:36:11: Also besser geht nicht?

00:36:12: Der einzige Mäuch weltweit, der eine Zulassung für Zone Null hat.

00:36:16: Einzige Elektrische.

00:36:18: Es gibt auch Reinigungsmäuche aber der einzigen Inspektionsmäuch weil die meisten Geräten fangen jetzt bei Zone zwei an.

00:36:26: das heißt also wenn das Gerät, wenn die Batterie... Das ist ja ne Batterie da drin, ein Akku eben halt sich entzündet Denn darf eben halt dieser Zündfunk nicht in die Flüssigkeit der Pipeline kommen oder ins Gas der Pipelines.

00:36:43: Ja, das wäre sehr gut wenn es nicht passiert.

00:36:46: Ja da sind wir weltweit unterwegs und Kerngebiet ist eben Europa.

00:36:49: Die meisten europäischen Ölpipelines zum Beispiel werden mit unserem Gerät eben halt inspiziert.

00:36:56: Das heißt also wie gesagt unsere Marketing Jungs sagen neunzig Prozent des verpumpten Rohölz Da ist die Verpumpung mit unseren Geräten sichergestellt.

00:37:11: Die Pipeline haben eine Betriebserlaubnis aufgrund unseres Gerätes, also wir decken den Bereich Kleinstleckkagen ab und ansonsten dürfen sie ihre Pipeline nicht betreiben.

00:37:23: Ist total interessant!

00:37:25: In Europa ist das bei uns Umweltschutz immer gewesen.

00:37:27: Jetzt ist Diebstahl immer mehr ein Thema, wir haben sehr viele Anbogen in Europa und laublich aber wahr.

00:37:32: Da wird dann Öl abgezapft oder so zum Beispiel?

00:37:34: Es geht meistens um diese Benzin.

00:37:40: also es ist schon Wahnsinn!

00:37:42: Also danke dass du uns da einen Einblick gegeben hast in die Lecage Ordnung und wie das mit euren Produkten abläuft.

00:37:50: Das ist nochmal ganz andere Aspekt des Handwerks, was ihr dann letztendlich auch macht und von daher ja super spannend dass ihr da aktiv seid.

00:37:59: Made in Germany, made in Aussteinweg auf dem hohen Norden würdest du sagen?

00:38:05: Ja ganz genau, ganz genau!

00:38:07: Ulf wir kommen zum Abschluss unseres Podcasts.

00:38:10: ich habe einen kleinen Schlussblock mit Fragen die wir allen unseren Gästen stellen.

00:38:16: Ach hey, was kommt denn jetzt?

00:38:17: Ja, ganz entspannt.

00:38:19: Die erste Frage gibt es irgendwen Mit dem du gerne mal einen Tag tauschen würdest.

00:38:26: Mal in anderen Berufen, anderes Leben reinschauen einfach um nur mal zu sehen was macht der oder diejenige?

00:38:33: Politik habe ich immer gesagt Boah das kann doch also nicht angehen.

00:38:36: da was sie da treiben und hab dann auch wie viele Menschen jetzt vielleicht aktuell auf unserem Lande.

00:38:41: da hab' ich gedacht so naja das geht nicht mehr rechten Dingen zu nah.

00:38:44: ne und ich bin jetzt in die Kommunalpolitik vor Jahren mal gegangen bin allerdings nicht mehr so aktiv aber es hat eben halt gezeigt, was das für ein ganz schweres Business ist und auch wenn man so Ministerpräsident oder vielleicht auch Bundeskanzler ist.

00:39:05: Was das eigentlich für ein bescheuerter Job ist.

00:39:09: Schlecht bezahlt und alle sagen oh Gott der da oben macht er nur Mist und stoppt sich die Taschen voll.

00:39:14: Das würde mich mal interessieren wie schrecklich das wirklich ist.

00:39:17: also wo ich das immer mehr verstehen kann.

00:39:20: Ja, und ansonsten würde mich viele Berufe interessieren.

00:39:24: Also ich wäre vielleicht immer gerne bei einer Operation dabei als Arzt.

00:39:31: Weil man nicht

00:39:32: als derjenige, der auf dem Tisch liegt sondern als der

00:39:34: Büro sieht?

00:39:37: Das würde mich zum Beispiel auch total interessieren.

00:39:40: also ein Freund von mir ist der Schwerferarzt in einer Klinik.

00:39:44: das ist auch der mit dem.

00:39:45: Der hat das Handwerkliche, was er jetzt anwendet.

00:39:47: Das hat er bei uns in der Werkstatt gelernt.

00:39:49: Er ist allerdings nicht Metallbauer geworden, sondern Arzt.

00:39:52: So ja, Dean würde ich mal ganz gerne so ein, zwei Tage begleiten also...

00:39:57: Ja cool!

00:39:58: Aber das sind noch tolle Antworten ne?

00:40:00: Die zweite Frage Ulf aus unserem Schlussblock Was bedeutet für dich persönlich Handwerk?

00:40:07: Geht nicht gibt's nicht.

00:40:09: Das trifft es eigentlich immer ganz gut

00:40:13: Obwohl es immer schwieriger wird, weil man halt immer mehr Regularien einhalten muss.

00:40:20: Was früher immer selbstverständlich war aber heutzutage hat man unendliche Zertifizierung die man einhalten musst Gesetzgebung und unsere Unternehmensgruppe hat zum Beispiel fünf verschiedene Zertifikierungen diese immer absolvieren muss Neben den ganzen anderen Quatsch, wo man keinen Zertifikat bekommt.

00:40:41: Aber ja für was man auch noch machen muss.

00:40:44: Also neben dem reinen Handwerk gibt es einfach noch viele Zusätze die man erledigen musste, die nichts mit dem Handwerk zu tun haben so.

00:40:51: Ja früher konnte sich noch mehr ausleben weil man musste ja nicht die Maschinenrichtlinien einhalten oder so oder eigentlich dienen.

00:41:00: Vorschriften also ja aber trotzdem geht nicht gibts nicht kann man eigentlich noch sagen okay

00:41:05: ich habe noch Vier Begriffe an dich, Ulf.

00:41:08: Mit der Bitte ganz kurz und knapp darauf zu antworten auf diese Begriffe.

00:41:14: Erster Begriff was ist Heimat für dich?

00:41:16: Heimat Hamburg?

00:41:18: Hast du irgendein Vorbild?

00:41:21: Also mein Vater ich würde es bei manchen Sachen anders machen aber im Großen und Ganzen ist das mal wirklich mein Vorbild.

00:41:27: Hat mich also garantiert fürs Leben gezeichnet.

00:41:30: Wir haben den gleichen Beruf.

00:41:32: wir sind bei vielen Dingen gleich von der Denke her.

00:41:37: Und hier die Umsetzung ist teilweise anders, das liegt natürlich einem Alter.

00:41:41: Altersunterschied also ist so.

00:41:43: Nee genau, das ist sicherlich einer meiner größten Vorbilder.

00:41:48: Dritter Begriff was ist Glück für dich?

00:41:52: Also Glück ist für mich wenn ich morgens aufstehe dass meine Familie mich anlächelt, dass alle gut drauf sind und ich mein ich komme zur Arbeit und hier sind auch alle gut darauf.

00:42:01: Das ist für mei Glück denn bin ich auch glücklich.

00:42:04: Letzte Begriff Hast du irgendein Motto für dich persönlich?

00:42:09: Arbeite und Strebe, aber Lebe.

00:42:11: Das ist eigentlich mein Motto.

00:42:13: Das habe ich von meiner Oma.

00:42:15: Da muss man wirklich... Es ist natürlich ganz wichtig, dass man nicht nur das Geschäftliche sieht, die beruflichen Erfolge, sondern ganz wichtig ist, dass er im Einklang mit der Familie ist.

00:42:27: Dass man auch seine privaten Erfolgen hat Und dann eben halt aber auch nicht nur Familie, sondern eben auch das mal für sich Zeit nimmt.

00:42:37: Also Zeit für Familie und sich selbst und eben auch auf viele Firmen, dass man das in einen Einklang bringt.

00:42:43: Also Arbeite und Strewe, aber Leve!

00:42:47: Das ist ein richtig schöner Abschlusssatz für diesen Podcast.

00:42:51: Ulf, ich danke dir ganz herzlich, dass du die Zeit genommen hast.

00:42:53: Jetzt haben wir doch ein bisschen länger gequatscht als man eigentlich am Anfang dachten.

00:42:57: Aber es hat mir mega viel Spaß gemacht mit dir über deinen Betrieb ... Über euren Familienbetrieb zu sprechen, über deine Handwerk und ja über das was ihr so besonders macht bei Gottsberg.

00:43:11: Danke dir ganz herzlich!

00:43:12: Und alles Gute!

00:43:13: Danke dir auch!

00:43:15: Mach's gut, Ulf!

00:43:16: Ciao!

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