#177 Dorothée Töreki, sind Roboter die neuen Fachkräfte?
Shownotes
Roboter, die Löcher bohren, Exoskelette, die körperlich entlasten, und künstliche Intelligenz, die das Wissen eines ganzen Betriebs bewahrt: Wie wird Technologie den Arbeitsalltag im Handwerk verändern?
In dieser Folge von „Handwerk erleben“ spricht Peter Kruse mit der Digitalisierungs- und KI-Expertin Dorothée Töreki. Im Rahmen der Ehrenamtsakademie von HANDWERK BW in der Handwerkskammer Heilbronn-Franken werfen die beiden einen Blick auf Anwendungen, die bereits heute möglich sind und auf Technologien, die in den kommenden Jahren Einzug in die Betriebe halten könnten.
Wann übernehmen Roboter tatsächlich wertschöpfende Aufgaben? Wie können Sprachsteuerung, digitale Zwillinge und KI bei Dokumentation, Wissenstransfer und Unternehmensnachfolge helfen? Welche neuen Berufsbilder entstehen an der Schnittstelle von Handwerk und IT? Und warum bleibt der Mensch trotz aller Automatisierung in der Verantwortung?
Dorothée Töreki zeigt, weshalb KI und Robotik nicht nur Herausforderungen mit sich bringen, sondern große Chancen für ein attraktives, gesundes und zukunftsfähiges Handwerk bieten. Außerdem gibt sie konkrete Tipps, mit welchen einfachen Schritten Betriebe schon heute beginnen können.
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Transkript anzeigen
00:00:01:
00:00:09: Hallo und herzlich willkommen hier in Heilbronn, ja an einem Ort, an dem das Thema künstliche Intelligenz großgeschrieben wird.
00:00:15: Ich sage natürlich nicht Wort IPAI wo künstlicher Intelligenze gefördert wird mit großen Mitteleinsatz.
00:00:21: auch dann.
00:00:22: heute geht es ja auch um Künstlicheintelligenz UND Handwerk!
00:00:25: Wir wollen mal wissen wo steht eigentlich gerade das Handwerk?
00:00:28: Und wir wollen Wissen, was geht heute schon?
00:00:31: Und wir wollen auch den Blick in die Zukunft wagen und schauen.
00:00:35: Ist es wirklich so wie man auf dem anderen Grafen sieht dass das Handwerk außen vor ist von der KI nicht zu betroffen ist wie vielleicht andere Jobs?
00:00:45: oder vielleicht kann man da gar nicht sagen Das Handwerk weil wir regnen ja doch über hundertdreißig grundsätzliche Handwerksberufe.
00:00:52: Aber wir wollen mal wissen Was macht die Robotik?
00:00:54: Was passiert da alles?
00:00:56: und da werfen wir jetzt gleich im Blick drauf.
00:00:57: und damit Hallo und herzlich willkommen zu dieser Ausgabe von Handwerk erleben im Rahmen der Ehrenamtsakademie, von Handwerk BW heute in der Handwerkskammer Heilbronn.
00:01:08: Und meine heutige Gesprächspartnerin ist Dorothe Thürichis.
00:01:11: Sie ist Keynotespeakerin, KI-Forscherin, Impulsgeberin, Dozentin und Top Voice auf LinkedIn – wir haben gerade vorhin drüber gesprochen mit jetzt fast zwölf Tausend Followern!
00:01:23: Und sie kennt sich bestens mit Künstlerintelligenz aus, mit Automatisierung und Robotik Und sie ist auch regelmäßig am E-Pie und hat auch ihr eigenes Format zum Thema Künstliintelligenz her.
00:01:33: Da können wir nachher noch ein Wort dazu sagen, und wir reden eben gleich über die genannten Themen aber vor allen Dingen auch über das Zusammenleben und arbeiten mit dem Thema Kündnisintelligenzen.
00:01:45: Herzlich Willkommen Dorothea!
00:01:47: Danke, vielen Dank für die Einladung.
00:01:49: Hallo an alle.
00:01:51: Wir steigen gleich genauso ein.
00:01:53: Wo steht das Handwerk?
00:01:54: Wenn es um KI und Romotik geht, was gibt's schon?
00:01:57: Was kannst du uns da
00:01:59: berichten?
00:02:00: Wenn man sich die Zahlen anschaut... Da scheint das Handwerken noch nicht so weit zu sein, wobei man auch da sagen muss Das Handwerk gibts nicht sind sehr unterschiedliche Berufe.
00:02:10: aber Ich habe mir gestern noch die Zahlen angeschaut.
00:02:13: Also, vierundneinzig Prozent der Handwerksbetriebe haben KI noch nicht strategisch eingesetzt.
00:02:19: das ist eine verschwindende Minderheit.
00:02:24: allerdings ich sage ja immer KI durchdringt alles dass durchdringt unseren Alltag.
00:02:30: und die Frage ist halt wie definiere ich denn KI einsetzen?
00:02:35: also da würde ich mal sagen sind die Grenzen auch ein bisschen schwimmt.
00:02:38: Na dann definieren wir mal!
00:02:40: Wie würdest du es definieren?
00:02:41: So wie es die Studien sagen, eher in der Richtung.
00:02:45: ich habe berufliche KI Anwendungen.
00:02:50: In denen KI halt eine Rolle spielt.
00:02:55: Für mich heißt das aber auch wenn ich einfach eine Sprachnachricht in mein Smartphone spreche und KI transkribiert, dann ist das auch eine KI-Anwendung.
00:03:08: also von daher sind für die Grenzen da ein bisschen fließend würde ich sagen.
00:03:14: Wir haben einfach konkret, wir schauen einfach mal ein bisschen rein was geht schon.
00:03:18: Konkrete Anwendungen können ja zum Beispiel sein im Bereich der Robotik.
00:03:21: Da passiert schon viel im Baubereich weiß ich, passiert schon viele...
00:03:25: Okay also auch da würde ich auch direkt wieder ein bisschen differenzieren.
00:03:31: Viele denken wenn sie an Robotik denken, einen so universal Roboter quasi eine Nachbildung von einem Menschen ist.
00:03:41: Es gibt aber ganz viele Spezialroboter, die eine bestimmte Aufgabe machen.
00:03:49: der Hilti Jai Robot heißt er macht nur Löcher in Wänden und Decken.
00:03:56: das macht er gut Aber er macht halt nichts anderes genauso wie es einen Spezial-Roboter gibt verknüpft.
00:04:08: Das ist eine super Anstrengung, also körperlich anstrengende Arbeit weil ich immer gebückt arbeite.
00:04:15: ein Mensch kann wenn er gut ist hundertfünfzig bis zweihundertfünftig Verknüpfungen machen pro Stunde so einen Robotterschaft über tausend und Ich habe halt den körperlichen Verschleiß nicht.
00:04:29: Also das heißt da sind die Grenzen ... schwimmend, was das angeht.
00:04:34: Das wäre jetzt mal so ein allererstes Beispiel... ... wo man im Endeffekt die KI einsetzen kann, weil beides ja die KI, wie wir gerade gesagt haben ist ja nicht die KI sondern es ist ja die physische Ausprägung in einem gewissen Sinne der KI mit der Robotik.
00:04:47: da werden wir gleich nochmal ein bisschen tiefer drauf annehmen.
00:04:49: Weil das hängt ja auch zusammen und das ist ja nichts Getrenntes.
00:04:52: Wir sind nur deshalb in der Robotika soweit, weil wir sowei mit der KI sind.
00:04:57: also einen Roboter der sich im Raum bewegt muss natürlich den Raum... kennen können und das interpretieren können.
00:05:04: Und dafür brauche ich wieder KI, und natürlich habe ich auch die Anbindung an andere Datenquellen.
00:05:12: also im Bauwesen, würde ich jetzt sagen mal das BIM, also Building Information Modeling.
00:05:17: Das heißt wenn so ein Roboter irgendwo Löcher baut, bohrt dann nimmt er sich die Daten aus einem digitalen Grundriss beispielsweise.
00:05:29: Lass uns noch mal einen Schritt zurückgehen, es war einfach mal nur so ein Beispiel.
00:05:32: Ein Schritt zurück gehen.
00:05:33: die Anwendungen der KI-Modelle sind vielfältig.
00:05:37: ich denke die häufigsten werden Design dem man in der Kommunikation einsetzt im Marketing einsetzt und das wären was gängiges was gerade alle machen.
00:05:44: aber wenn nicht die Zahl gerade mit den vier neunzig Prozent gehört habe das war strategisch oder gehört schon auch dazu dass solche Dinge im Handwerk schon stärker genutzt werden?
00:05:55: Marketing Themen gehören da jetzt nicht zu.
00:05:58: es ging wirklich um die Arbeitsinhalte im Handwerk also was das Handwerk als Arbeit ausmacht.
00:06:03: Aber das ist was man ja so kennt, dass man dass man irgendwelche Marketing Kampagnen sich von LGBT entwickeln lässt.
00:06:11: Da würdest du sagen Das ist schon ganz gut.
00:06:14: Also da hab ich jetzt keine Zahlen drüber.
00:06:17: Ich würde auch mal ... im Fragezeichen machen, wieviel Handwerksbetriebe wirklich professionelle Social Media Marketing machen.
00:06:26: Das weiß ich gar nicht.
00:06:28: Ist für mich aber eher ein getrennter Bereich ja.
00:06:33: D.h.,
00:06:34: den würden wir jetzt heute mal ein bisschen ausblenden
00:06:36: und den
00:06:37: lassen wir so ein bisschen außen vor.
00:06:39: Wir schauen einfach mal auf andere Anwendungen.
00:06:43: Beispiel Exoskelett?
00:06:46: Genau.
00:06:46: Vielleicht kannst du uns das anbauen.
00:06:47: Ich finde es ein riesen Thema.
00:06:50: Wir werden vielleicht auch noch ein bisschen über Zukunft der Arbeit reden.
00:06:53: Machen wir gleich mal ... Wo geht's in der Gesellschaft eigentlich hin?
00:06:56: Exoskeletze spielen da aus meiner Sicht eine große Rolle, gerade im Handwerk sind Menschen gar nicht in der Lage vielfach bis zum gesetzlichen Rentenalter zu arbeiten weil die arbeitkörperlich so belastend ist.
00:07:11: Pflege ist ein Klassiker aber auch viele andere Arbeiten wo ich über Kopf arbeiten muss schwer heben muss, es ist nicht nur die Pflege.
00:07:21: Exoskelette sind da eine super Unterstützung das die körperliche Belastung einfach abnimmt.
00:07:30: Guter gibt's im Endeffekt auch in der Robotik wieder entlastende Elemente?
00:07:34: Wir werden gleich nochmal über die... Da gibts
00:07:36: ganz viele Kombis.
00:07:39: ich kann einen Exosketlet verwenden und ich kann aber auch so ein Roboterarm nehmen den Einmal führe, wo er meinetwegen eine Schweißnaht machen muss.
00:07:49: Das zeig ich dem einmal und dann macht der die.
00:07:52: Auch das ist so ne Mischung!
00:07:53: Das is kein autonoma Roboter, der völlig isoliert und alleine irgendeine Arbeit macht Sondern dass es ne neue Zusammenarbeit von Mensch und Maschine.
00:08:04: Und auch da die Facetten sind zu vielschichtig Ich kann ein Exoskelett tragen Und gleichzeitig so einen Roboterarm bedienen.
00:08:13: Also da ist nicht ... Das gibt's auch in der Pflege, gibt es diese Roboterarme die Menschen im Bett liegen wenden.
00:08:24: Da sind viele, ich sag mal, Mischformen möglich und die Entwicklung wird sehr schnell vorangehen.
00:08:30: Wenn man sich wenden lässt?
00:08:33: Ja,
00:08:33: das ist ja immer die Frage ob es eine Akzeptanz dafür gibt was ja auch diskutiert wird, dass da die Kulturen vielleicht unterschiedlich sind.
00:08:43: Absolut!
00:08:44: So ein Riesenunterschied.
00:08:46: Also ich war... Das ist schon fast zehn Jahre her, da war ich in Tokio und da gibt es einen Technikmuseum und also Museum ist vielleicht der falsche Begriff.
00:08:58: Da geht's um aktuelle technologische Themen Und hier haben wir schon vor zehn Jahren sich damit beschäftigt.
00:09:06: Japan ist eine sehr alternde Gesellschaft, das glaube ich die älteste Gesellschaft der Welt wenn ich mich recht entsinne.
00:09:13: und die hatten damals schon das Thema wie gehen wir mit der älter werdenden Gesellschaft um?
00:09:19: Und sie haben damals schon einen Roboter gebaut, der hat sich noch nicht groß bewegen können aber das war ein Oberkörper er hat gesprochen.
00:09:29: mit dem konnte man sich unterhalten.
00:09:32: Das ist in Deutschland zehn Jahre später immer noch schwer vorstellbar.
00:09:41: Vor zwei Jahren war ich auf einem Gesundheits-Event in Oldenburg, da ist ein Forschungsinstitut.
00:09:48: die haben eine barrierefreie Wohnung komplett mit den neuesten Robotermodellen ausgestattet und wir haben diese Wohnung besucht Und die meisten Besucher haben gesagt, das würden sie auf keinen Fall wollen.
00:10:07: Dass ein Roboter sie wendet... Die Frage ist halt, denken wir mal zwanzig Jahre weiter?
00:10:15: Also wir werden zwanzich dreißig, wären schon fünfundzwanzig Prozent der Bevölkerung seventy Jahre und älter sein.
00:10:24: also Wir kommen da auf einen Thema was immer mehr an Brie Sands gewinnt.
00:10:32: Ich glaube, wir würden gut daran tun, Technologie nicht immer von vornherein mit Askepsis-Berille zu betrachten.
00:10:40: Weil sie ist gerade für eine alternde Gesellschaft auch ne große Chance.
00:10:44: Jetzt sind wir gar bei der Robotik, ich glaub' wir bleiben jetzt bei der robotik.
00:10:47: Schauen wir da noch tiefer rein.
00:10:50: Man sieht ja jetzt immer mehr Modelle die uns gezeigt werden auf allen möglichen Social Media Kanälen.
00:10:56: Sieht man sich schon wie sie Lasten tragen?
00:10:59: Wie sie springen und hüpfen.
00:11:01: Und ich stelle mir natürlich die Frage, wann geht's denn da richtig los?
00:11:04: Also wann werden diese Roboter tatsächlich auch im Handwerk irgendwas wirklich wertschöpfendes, tiefwertschöpfen das tun können.
00:11:15: Die Frage... Ich gebe es mal an dich weiter.
00:11:17: Ich weiß nicht ob du sie beantworten kannst, sondern weil es ist ein Blick in die Glaskugel.
00:11:20: aber vielleicht hast du mit deinem Wissen deine Einschätzung und mit deiner Erfahrung.
00:11:24: Ich würde mal mich jetzt dem Thema über den klassischen Haushaltsroboter nähern.
00:11:30: also Tesla Optimus ist, glaube ich der Roboter den die meisten kennen wo sie ein Bild vor Augen haben.
00:11:38: Von denen gibt es aber viele.
00:11:39: auch in China gibt's viele Unternehmen die diese allgemeinen Anwendungsroboter wie wir einen Mensch aussehen herstellen.
00:11:49: man sagt die sind für die ersten Menschen die sehr technikaffin sind.
00:11:58: In zwei Jahren, zwanzig, siebenzwanzig.
00:12:00: Zwanzig-achtenzwanzig kann man die käuflich erwerben.
00:12:05: Da sind wir aber erst mal nur im Haushalt.
00:12:08: also die klassischen Aufgaben Sprühmaschine ausräumen Waschmaschinen Also Wäsche in die Wasch Maschine einräumen Wäscher anstellen sowas Das ist wiederkehrende Aufgaben.
00:12:22: Die kann man relativ gut trainieren so ein bisschen wie das autonome Fahren.
00:12:26: Jetzt ist das Handwerk sehr vielfältig, sehr spezifisch.
00:12:32: Ich sage es mal ohne dass ich tiefe Einblicke habe aber aus meiner Wahrnehmung wird das locker noch bis Anfang der dreißiger Jahre dauern bis es da signifikante Wertschöpfungen gibt.
00:12:49: also dass ich wirklich ausgereifte Roboter habe die Elektroleitungen verlegen oder eine Wand streichen.
00:12:56: Wand streichend vielleicht noch eher, aber je schwieriger und weniger wiederholbar so was ist, so eine Arbeit ist umso länger wird es noch dauern.
00:13:10: auch da wird der Übergang fließend sein.
00:13:14: Da habe ich eine Frage auf, die wahrscheinlich von den Roboterbauern keiner hören möchte.
00:13:18: Das ist das Sicherheitsthema dabei.
00:13:19: Ich stelle mir gerade vor, ich hab so ein Roboter bei mir zu Hause und wenn er seine Arbeit erledigt hat, fährt er dann irgendwo in einen Raum und macht dann die Tür zu und ist da drinnen.
00:13:29: Dann ist gut und ich vertraue ihm.
00:13:32: Kann ich ihm vertrauen?
00:13:33: Das ist generell die Frage, die weit über das Robotik-Thema rausgeht...
00:13:37: Ja, aber
00:13:38: die finde ich spannend!
00:13:40: wird uns das bewusster, weil da ist ein Wesen was uns als Menschen ähnlicher ist.
00:13:46: Da kriegen wir ein komisches Gefühl.
00:13:48: Deshalb wird uns dass Bewusster hört der mir zu, weil er uns ähnlich
00:13:52: ist.
00:13:52: Ja, der humanoid genau.
00:13:54: Aber unsere Smartphone hören uns schon zu und natürlich haben jede Menge Internetfäger Geräte schon im Haushalt die uns zuhören könnten die auch gehackt werden könnten genauso wie ein Roboter.
00:14:10: Ich glaube, das ist nicht nur ein Thema der Robotik sondern ein generelles Thema.
00:14:17: Das internetfähige Geräte ganz allgemein.
00:14:21: Auch ein roboter isst ein Internet fähiges gerät.
00:14:23: Ein auto ist dass auch oder meine klimaanlage ist es.
00:14:29: Ja das das ist ein thema und je je mehr die unseren alltag durchdringen umso mehr Ist das ein Thema?
00:14:38: Ja.
00:14:39: Und für den Handwerkssicherende Chance in der Form, wenn Sie doch einen hohen Sicherheitsstandard anbieten können als Smart-Home Anwendung, die es da gibt, wenn sie sagen können wir haben wirklich eine sehr, sehr hohe Standard.
00:14:51: Ich glaube also da sprichst du so einen super spannenden Punkt an weil die Handwerkesarbeitsinhalte sollten sich verändern.
00:15:02: Ich glaube, da können ganz neue Berufsparten entstehen.
00:15:06: Ich sage es mal Klimabauer.
00:15:09: Der baut eine Klimaanlage ein der macht vielleicht noch das Update von dem Gerät dann geht er aber wieder.
00:15:15: und was dann damit passiert?
00:15:19: hat der Handwerksbetrieb nichts mit zu tun.
00:15:21: Er kümmert sich nur um das Gerät.
00:15:24: Aber es liegt natürlich nahe, dass ein Handwerksbetrieb sagt.
00:15:27: Wir kümmern uns auch um die Informatik dieses Themas.
00:15:32: wie wird diese Klimaanlage oder welches Gerätes auch immer sein mag?
00:15:35: Es gibt ja viele, das die sicher in die schwarter Home-Lösung eingebaut wird.
00:15:42: Also es reicht wenn ich im Unternehmenskontext bin Und wir reden ja nicht immer von großen Organisationen.
00:15:49: Wir haben vielleicht eine Anwaltskanzlei, so was, ne Arztpraxis von wenigen Mitarbeitern – die sind alle keine IT-Experten!
00:15:57: Ich kann mir gut vorstellen, dass sich ganz neue Berufsspartner ergeben wo die IT und das Handwerk viel näher miteinander verschmelzen.
00:16:10: Und ich glaube da ist ein ganz großer Markt da.
00:16:14: Ja, auch da sag ich das sind Teile.
00:16:17: Wir reden immer nur davon wie nimmt Robotik und KI Arbeit weg?
00:16:22: Das finde ich ein Superthema, da entstehen ganz neue Arbeitsfelder gerade auch ... wir hatten es vorhin schon kurz mal angedeutet Wie attraktiv ist das Handwerk für die Arbeitswelt, für junge Menschen?
00:16:40: Und wir sehen gerade, dass sich die Arbeitswelt verändert.
00:16:44: Das Handwerk ist sehr attraktiv.
00:16:46: da werden Arbeitskräfte gesucht anders als woanders in der Arbeitswelt.
00:16:52: und wenn hier mehr solche Themen mit rein spielen dürfte in Kombination mit ich habe sowas wie Exoskeletten Ich hab so was wie Robotik Dass ich als junger Mensch sagen kann.
00:17:06: ich habe auch keine Arbeit die mich körperlich so schnell verschleißt.
00:17:11: Also du siehst es positiv, was da kommt.
00:17:14: Und das, was ich als Cybergefahr gerade ein bisschen angesprochen habe, würdest du jetzt nicht
00:17:21: so ... Die ist da?
00:17:22: Da kommen wir glaube ich später noch drauf.
00:17:24: aber ich sag immer, wo eine Gefahr ist auch immer ein Bedürfnis von Menschen sich vor dieser Gefahr zu schützen und das sind neue Berufe.
00:17:33: also warum gibt's sichere Schlösser?
00:17:36: Warum gibts allen Bruchschutz?
00:17:38: Das ist auch ein Handwerk weil Menschen die Gefahr sehen.
00:17:41: Gleiches gilt für, sind diese ganzen in intelligenten Geräte überhaupt sicher?
00:17:48: Ist eine Erweiterung des Handwerks weil es so ein Bedarf ist.
00:17:50: Und
00:17:51: gleichzeitig ist eine Veränderung der Anforderungen an den Beruf.
00:17:54: also du hast gesagt das müsste eine enge Verbindung zu IT geben bis hin vielleicht eigene Kompetenz
00:17:59: genau
00:18:00: dass selbst nachgedacht wird was man im eigenen Haus hat.
00:18:06: Bleiben wir mal bisschen bei den Zukunftsthemen.
00:18:08: ich habe neulich mal einem Gespräch haben im Sprech zugehört und dann wurde darüber gesprochen, wird sein Smartphone noch lange geben?
00:18:16: Wie sieht das eigentlich aus in Zukunft?
00:18:17: Einer hat gesagt, also Smartphone wird es gar nicht mehr so lange geben.
00:18:22: Es wird nämlich alles über die Stimme gesteuert.
00:18:24: Also es wird Voice First geben.
00:18:26: Und da wurde darüber diskutiert.
00:18:29: wie sind denn dann die Endgeräte?
00:18:30: Wie sehen sie denn dann aus?
00:18:33: Wie seh'n die denn dann raus Dorothea?
00:18:34: Also gehen wir mal in die nähere Zukunft.
00:18:36: ich sage jetzt mal so ein zwei drei Jahre Ähm, da wird also ganz klar mehr über Voice gehen.
00:18:44: Also ich hab das heute schon so.
00:18:46: Ich spreche nur noch über meine Stimme mit egal welcher KI?
00:18:50: Ich habe morgens ... äh ... sage ich meinem Klood gebe ich verschiedene Aufgaben die meine KI dann erst mal eine ganze Weile abarbeitet.
00:19:01: aber ich rede mit der KI.
00:19:06: Das ist im Prinzip, da verschwimmt das schon.
00:19:09: Es ist heute schon so, dass meine Stimme immer mehr in den Vordergrund rückt.
00:19:14: und wenn man mal schaut wie werden sich Geräte verändern?
00:19:18: Ich würde jetzt mal kurzfristig sagen, dass Telefon wandert weg von, dass ich ständig in der Hand halte, sondern es fläche meiner Hosentasche oder in meiner Handtasche.
00:19:30: Ich glaube im November diesen Jahres wird ... wird Google eine neue Smart Brille herausgeben.
00:19:37: Also das heißt ich kann die Steuern über Augen, die die Brille sieht was ich sehe.
00:19:45: Die hat Lautsprecher in den Bügeln also die kann mit mir sprechen.
00:19:49: Ich kann mit der Brille sprechen und ich sage mal die Brilla sieht.
00:19:55: nehmen wir mal an.
00:19:56: machen wir mal den ganz allgemeinen Fall.
00:19:58: Ich bin auf Reisen, ich stehe in Paris vor dem Eifelturm und gucke den Eifelturm an und sage meiner Brille erzählen mir darüber.
00:20:06: Und dann steuert die Brille zusammen mit meinem Smartphone meine KI und über den Brillenbügel höre ich dann was über den Eiffelturm, was auch immer ich da gerne wissen möchte.
00:20:19: Gleiches lässt sich natürlich auch sehr schön übertragen auf das Handwerk.
00:20:25: eine Wand, die gestrichen werden muss.
00:20:29: Ich sehe ... weiß ich nicht was... Was haben wir noch?
00:20:34: Ich will es nicht nur auf den Bau gehen.
00:20:37: Gib mir meinen Stichwort!
00:20:38: Ernährungshandwerk oder wir haben gerade persönliche Dienstleistungen.
00:20:43: Das ist alles Mögliche.
00:20:45: Also generell dass ich... Zum Beispiel
00:20:47: ein Ernährungshandwerk also beim Konditoren-Teig.
00:20:50: Was weiß ich, das erst mal da sehen kann.
00:20:51: Also grade da haben wir ja ne Eine Mischung, also vielleicht schaue ich auf ein Teig.
00:20:58: Vielleicht ist das ein schwerer Teig und ich sage der Teig muss jetzt in den Ofen geschoben werden und dann wird er Roboter für diese Spezialaufgabe geschaffen ist.
00:21:09: Der startet dann und schiebt den Teig in den ofen.
00:21:13: Das heißt die Hardware als solche verschwindet so'n bisschen aus meiner Sichtweise weite.
00:21:22: Und ich gebe halt generell, ich sag mal wir kennen alle Software Oberflächen.
00:21:26: also ich hab sowas wie Microsoft Word.
00:21:28: Ich habe eine Kundendatenbank, ich habe ein Aufmaßdatenbank was auch immer.
00:21:35: Was ich bediene mit über Texteingabe und Bedienung von Maus?
00:21:42: Das mache ja heute schon!
00:21:46: Hier ist der Kontext, das ist das Thema.
00:21:48: Recherchiere zu dem Thema erstelle mir dazu ein Dokument.
00:21:52: Der Agent, der dann losläuft bei mir, der öffnet ja kein Microsoft Word-Dokument mehr, er stellt es einfach und am Ende kommt da ein Dokument raus und dann öffne ich noch dieses Textdokument.
00:22:07: aber generell geht die Reise hin.
00:22:09: wir werden als Menschen Anweisungen erteilen.
00:22:15: Also was will ich denn tun?
00:22:18: Ein Angebot erstellen, eine Reise planen und ein Agent läuft dann los und bedient diese Programme.
00:22:31: Und ich schaue die mir noch an um das Ergebnis mehr anzuschauen.
00:22:36: Da ist wieder mal zurückkommen zu dem Endgerät.
00:22:37: du hast jetzt die Brille genannt aber was kann es noch sein... Aber das Smartphone eben nicht, sondern immer kleiner.
00:22:46: Vielleicht gibt es noch kleinere Einheiten?
00:22:48: Also ich sage mal jetzt ganz kurz was ich nicht.
00:22:51: aber wir könnten uns natürlich vorstellen dass die Smartphones völlig verschwinden und integriert werden mit wearables.
00:23:04: wirklich an unserem körper sind eine brille ein ring ein smartphone.
00:23:09: Ein smartwatch entschuldigung und die dann auch interagieren mit unserem alltag.
00:23:17: ich bin wieder vielleicht bei der pflege generell gesundheitswesen der der sonne smartwatch erkennt, wenn meine irgendwelche meiner vital daten einen kritischen wert erreicht wird automatisch der ein Notruf abgesetzt und jemand erscheint.
00:23:36: Und da werden wir beim nächsten Punkt, wie kommen diese Rettungssanitäter oder der Pflegedienst?
00:23:42: Wie kommen die denn dann in die Wohnung?
00:23:44: Da wären wieder beim Smarter Home.
00:23:48: das passiert in Shanghai heute schon, also das ist heute schon Realität.
00:23:56: Rettungssanitäter, die dafür zertifiziert sind.
00:23:59: Die kriegen wenn sie sagen da ist ein Mensch der hat eine kritische Situation das in seiner Wohnung.
00:24:05: Die kriegen dann temporär Zugang zu dieser Wohnung.
00:24:10: also so spielt alles zusammen Internet der Dinge und auch da was ist wenn das missbraucht wird?
00:24:17: ja also wir haben dieses Thema Sicherheit.
00:24:22: Das ist ja nicht nur Bequemlichkeit, das kann lebensrettend sein in dem Falle.
00:24:26: Aber ihr seht schon wir müssen Prozesse ganz neu denken und auch Risiken ganz neu bewerten und abschätzen.
00:24:36: Lass uns noch weiter in der Zukunft bleiben.
00:24:37: also nochmal bei der Stimme.
00:24:39: Also das Thema Voice First, du hast jetzt verschiedene Anwendungen aufgezeigt die nicht nur die Stimme betreffen aber Voice First wird schon... Hauptrolle spielen.
00:24:48: Das ist so, definitiv!
00:24:49: Und auch im Handwerk in der Hauptrolle spielen.
00:24:51: dann also man wird ganz viel über die Stimme steuern.
00:24:54: Nachfolgethema können wir gerne mal sprechen darüber.
00:24:56: digitaler Zwilling da natürlich ganz massiv aber aber auch im täglichen Doing im täklischen Arbeit
00:25:01: Im tägliche.
00:25:02: ich sage mal viele Handwerker zumindest sehe Ich das in meinem Alltag Die haben heutzutage ein Tablet wo sie irgendwelche Daten eingeben je nach dem was ich mache.
00:25:13: wenn ich weil ich nicht Maler bin, Putzer bin sind meine Finger oft verschmutzt mit Farbe.
00:25:21: Das liegt ja nahe dass ich das Tablet nicht mehr bediene sondern das über Sprache steuere und es wird nach und nach immer mehr kommen in allen möglichen Bereichen dass ich Sprache eingebe.
00:25:32: Vielleicht gehen wir mal zu dem digitalen Zwilling und das Nachfolgethema ist riesig im Handwerk.
00:25:38: Ja.
00:25:38: Das heißt das Wissen geht verloren und da ist natürlich der digitale Zwilling eine echte Lösung absolut
00:25:45: Und da auch sehr.
00:25:46: Vielleicht
00:25:47: ergerst du noch mal ganz kurz, was ist der digitale Zwilling?
00:25:49: Der digitale Zwilling ist im Prinzip das das digitale Abbild dessen, was das Unternehmen ausmacht.
00:25:55: also wie viel Maschinen habe ich, wie viele Menschen arbeiten bei mir, was können die Menschen?
00:26:01: und vor allen Dingen ganz wichtig Die Vergangenheit vergangene Aufträge, die Ich gemacht habe.
00:26:06: ja Ich sage mal ein ganz konkretes Beispiel, was aus dem wahren Leben, das wir jetzt vom halben Jahr hatten.
00:26:14: Wir haben eine twenty-fünf Jahre alte Tuja-Hecke bei uns im Garten.
00:26:17: die musste weg und unsere größte Sorge war dass der Randstein vom Nachbar dadurch beschädigt würde.
00:26:25: Der war gerade erst neu gesetzt.
00:26:27: Es war unsere Sorge.
00:26:29: Wir haben auf Google geschaut wo ist der beste Galabauer bei uns in der Umgebung?
00:26:36: Der hatte nur fünf Sterne-Bewertungen, war aber gar nicht digital.
00:26:41: Mein Mann hat ihn angerufen und die Situation beschrieben.
00:26:44: Er hat gesagt ja muss ich mir das anschauen?
00:26:46: Ich komme in zwei Wochen vorbei.
00:26:48: vorher kann ich nicht.
00:26:49: Hätte er!
00:26:50: Und da sind wir beim Thema dieses Verschmelzen und ich muss mich immer eine mega Lösung haben.
00:26:56: Dieser hätte der Handwerker zu meinem Mann gesagt wenn sie gerade im Garten stehen Sie haben das Telefon hier eh gerade in der Hand wir telefonieren.
00:27:04: Machen Sie doch gerade mal ein paar Fotos oder ein Video, schicken sie mir das mal über WhatsApp.
00:27:09: Dann kann ich mir das schon mal angucken und da kann ich Ihnen schon einmal vorab eine Einschätzung geben.
00:27:15: dann wären wir schon mal vorab beruhigt gewesen.
00:27:19: Und jetzt kommen wieder zum digitalen Zwilling.
00:27:21: solche Informationen solche Videos die sind ja wichtig.
00:27:25: Die kann ich dann meinem digitalen Zwilling mitgeben.
00:27:29: Ich mache dann später das Aufmaß, die Abrechnung zusammen mit den Bildern.
00:27:34: Daraus kann eine KI lernen und wenn das nächste Mal eine Anfrage kommt und es ist wieder ne Hecke gleiche Heckensorte also eine Tuja-Hecke ähnliche Größe ... bin ich sehr viel schneller damit, ein Angebot zu erstellen.
00:27:53: Überhaupt mal erste Aussagen zu machen und so ein digitaler Zwelling wird im Laufe der Zeit halt immer besser weil es ist das Abbild dessen was ich als Unternehmen tue.
00:28:03: Vielleicht noch einmal ganz konkret angenommen... Ich weiß jetzt mein Vater oder Mutter wer auch immer verlässt das Unternehmen und hat das gesamte Wissen aus diesem Unternehmen?
00:28:13: Was sollte ich heute tun aus deiner Sicht?
00:28:15: Ich hätte vielleicht habe fünf Jahre.
00:28:17: Was soll ich heute jetzt sofort anfangen, um dieses Wissen mit Hilfe der künstliche Intelligenz zu sichern?
00:28:24: Was muss ich tun?
00:28:25: also wir haben Wir haben gerade tatsächlich einen Piloten laufen.
00:28:29: Ich habe eine Anfrage gehabt von einem Betrieb der Holz verarbeitenden Industrie.
00:28:34: Da ist ein Senior Chef Der Ist Einen Achtzig Jahre alt Und die Machen sehr viele Spezialaufgaben und dafür sind sie bekannt.
00:28:42: und Die jetzige Geschäftsführerin sagte mir Das ist ein Schatz, der verloren geht.
00:28:50: Wenn es meinen Vater irgendwann mal nicht mehr gibt und ich habe ihr gesagt du kannst heute damit anfangen.
00:28:56: Sprech mit deinem Vater erstell MP drei lass einfach das Telefon am Tisch liegen Und unterhalte dich mit deinen vater und Unterhalte sich mit deinm Vater wenn ihr Für irgendwelche Themen mit dem Förster redet um Holz zu beschaffen meinetwegen dass alles schon Fachthemen Und wir erstellen gerade einen Piloten, der dann diese MP-Drei-Files Speech to Text ist Standard.
00:29:27: Nichts Besonderes also in ein Textfall umwandelt und daraus dann eine Wissensdatenbank macht auf die auch die anderen Mitarbeitenden zugreifen können was da in den Vorbesprechungen ein Riesenthema war.
00:29:45: Gerade die jüngeren Menschen, die gerade eine Ausbildung anfangen.
00:29:48: Die haben oft ... Haben die eine Scheu den Seniorchef anzusprechen?
00:29:54: Je nachdem... Die Generation ist oft ein bisschen rustikaler unterwegs sag ich mal und dann werden sie vielleicht einmal fragen die und dann sagt der Seniorchefe wie hast du das?
00:30:09: Kannste das nicht?
00:30:10: Hast du das nicht gelernt?
00:30:11: Dann fragen die denn nicht mehr!
00:30:13: Und das ist aber eine Chance, die dann verloren geht.
00:30:15: Indem ich einfach regelmäßig Gespräche, natürliche Gespräche aufzeichne und die in einer KI aufarbeiten lasse zusammen wiki mache ich dieses Wissen zugreifbar.
00:30:33: Das ist kein älterer Geschäftsführer, kein Seniorchef setzt sich hin und schreibt irgendwas – das macht keiner!
00:30:41: Aber Sprache ist ein natürliches ... Wie soll ich sagen?
00:30:46: Kommunizieren.
00:30:47: So reden wir, das ist uns dem Menschen gemäß und ich kann mich einfach mit meinen Kindern unterhalten und denen über Dialoge mein Wissen weitergeben.
00:31:02: Das ist eine riesen Chance!
00:31:04: Ich kann mir vorstellen... Ich kann mir vorstellen, dass ja ein oder andere jetzt überlegt.
00:31:10: Wie geht das jetzt wirklich?
00:31:11: Ich habe ja Chatchi Pity oder ich hab Cloud und was auch immer... wie geht es jetzt genau?
00:31:14: Wir machen das jetzt,
00:31:16: sprachen
00:31:17: ja schön und gut aber dann geht's ja verloren.
00:31:20: und wo ist denn das?
00:31:21: Also gar nicht über Chatchipity weil das wäre Datenschutz
00:31:25: usw.,
00:31:27: rote.
00:31:28: also was wir gerade machen Wir bauen Piloten auf, wo diese Daten in Deutschland bleiben.
00:31:36: In einem deutschen Rechenzentrum... ...in Deutschland von einer KI verarbeitet werden.
00:31:43: Wenn der Handwerksbetrieb es will kann er sich sogar einen eigenen Server beschaffen.
00:31:47: das ist auf dem eigenen Blech läuft sozusagen.
00:31:50: Was ich meine ist noch viel einfacher.
00:31:52: Ich rede nicht mit ChatGPT darüber überhaupt nicht.
00:31:56: Ich rede Nehmen wir mal an, ich bin die Seniorchefin Mit meinem Geschäftsführer, mit meinen Kindern und es ist einfach eine normale Tonaufnahme.
00:32:05: Einfach nur ein MP-Drei-Feil ohne keine jägliche KI.
00:32:09: das kommt erst später.
00:32:11: Und das ist für mich die große Chance.
00:32:16: also ich würde natürlich davon abraten gerade weil immer schnell auch mal Namen genannt werden.
00:32:21: da sind wir ganz schnell personenbezogene Daten ganz gefährlich.
00:32:24: also niemals mit irgendeiner öffentlichen KI machen.
00:32:28: Also es heißt, jetzt geht's darum diese Daten zu sammeln.
00:32:31: Aus denen man später den Fundus so aufbereitet, dass man wirklich eine Wissensdatenbank hat.
00:32:36: Es geht ums Datensammel.
00:32:37: Genau
00:32:38: also das datensammt.
00:32:39: und auch da sind wir wieder der schlichte Kreis zur Sprache für mich.
00:32:42: Wir haben vorhin immer nur gesehen Sprache im Kontext wie wir jetzt mit einer KI sprechen.
00:32:48: Das hat aber auch diese Ebene.
00:32:51: Ich kann heute schon wissen konservieren wirklich in MP ganz stinknormale MP-Dreifalls und um sie für später mit einer KI aufarbeiten zu lassen.
00:33:03: Okay, wir haben eine Frage aus dem Publikum?
00:33:06: Ja genau und zwar die Frage dazu Wir haben ja jetzt schon enorme Massen an Bildmedien Die wir auch wenn zum Beispiel jemand verstirbt im Nachlass Ordnen unsortieren müssen.
00:33:18: das ist ja bei Bildern schon ein enormer Aufwand.
00:33:20: Jetzt reden Sie von Sprachdatein und Sprachaufnahmen.
00:33:24: Die Zeit der Aufnahme muss man sich auch wieder nehmen und das dann sich anzuhören.
00:33:29: Und dann die Frage, wem gehört auch das Wissen von dieser Datenaufbereitung?
00:33:33: Also wenn ich jetzt ein Seniorchef habe, ist es bestimmt wertvoll für den Junior oder den Betrieb übernimmt aber es ist immer noch das Wissens des Seniorchefs, der vielleicht irgendwann nicht mehr existent ist.
00:33:43: also einmal die Frage auf Bereitung der Daten und besitzt der Daten- und Wissenz wie man damit umgeht.
00:33:50: Danke für die Frage!
00:33:52: Das Wissen gehört dem Unternehmen.
00:33:54: Das ist ein eigener isolierter Datenspeicher.
00:33:57: Das hat nichts mit Chatchapity oder sonst was zu tun und die Mitarbeitenden müssen sich diese Aufnahmen nicht anhören, sondern sie sind das Rohmaterial aus denen Texte gemacht werden.
00:34:11: Diese Texte werden ich sage mal in einem eigenen Datensspeicher zusammen vernetzten Wissensraum aufbreitet.
00:34:21: Jeder Mitarbeitende kann dann über Smartphone, über sein Smartphone irgendeine Frage stellen die er gerade hat und dieses Wissen wird dann entsprechend aufbereitet.
00:34:34: Also da muss sich niemand ein MP-Dreifeil von einem Seniorchef anhören sondern diese einzelnen Sprachaufnahmen sind Fragmente über eine KI in einem ganz speziellen, ich nenn's mal Wissensraum aufbereitet werden.
00:34:53: Aber dieser Wissenschraum der gehört nur diesem Handwerksbetrieb da greift auch kein anderer drauf zu das ist... Das hat nichts mit ChatGPT, Geminal und sonst was zu tun.
00:35:06: Es ist eine völlig isolierte Umgebung.
00:35:08: aber wir nutzen die Möglichkeiten die Latsch Language Modelle haben aber es sind.
00:35:15: Es ist nicht dasselbe Lad-Schleinwitzch-Modell, was Sie von SchadGPT kennen.
00:35:19: Und die Frage ist natürlich... Das ist jetzt meine Erfahrung, die ich in den Gesprächen gemacht habe.
00:35:25: So ein Seniorchef der ein Unternehmen aufgebaut hat das ist sein Vermächtnis und die Kinder, das ist deren Lebensgrundlage und das ist ja auch da nicht, dass sich mich da jetzt hinsetzen und einen ganzen Tag rede.
00:35:39: Das kann einfach über Wochen, Monate Jahre immer wieder Unterhaltungen sein.
00:35:48: Und dieser Wissensraum wächst dann kontinuierlich und wie gesagt die Mitarbeit und der wird immer besser je mehr Informationen da reinkommen.
00:35:58: das muss dann auch nicht nur die Sprache von dem Seniorchef sein.
00:36:02: es können andere Themen sein und die Mitarbeiter stellen in dem was sie gerade tun einfach eine Frage.
00:36:13: Ja, soweit.
00:36:15: Wir kommen ja auch noch gerade eine Frage aus dem Publikum.
00:36:18: da heißt es hier welche KI kann Dialekte werden umgangssprachliche Begriffe erkannt?
00:36:25: Das ist irre das gibt's schon.
00:36:26: also ich habe meine Demo angeschaut jetzt weiß ich nur von.
00:36:31: also gesehen hab ich von Schweizer-Dütsch.
00:36:33: Es gibt aber diverse Dialekt die erkannt werden.
00:36:36: dass ist unglaublich.
00:36:38: Da hat jemand auf Schweizer Dütch Das war ein Handwerker, der hat auf Schweizer-Dütsch irgendwas eingesprochen was er hier für irgendein Auftrag braucht.
00:36:51: Ich habe den kaum verstanden.
00:36:53: das Ergebnis was eine KI daraus gemacht hat war reines Hochdeutel.
00:36:57: also der Text den eine KI dann ausgegeben hat war reines Hochdeutsch.
00:37:01: Das funktioniert wunderbar!
00:37:03: Eine KI kann immer Muster erkennen.
00:37:05: jeder Dialekt ist ein Muster.
00:37:08: Deshalb ist das für eine KE gar nicht so schwierig.
00:37:11: Es sei denn, es ist ein super seltener Dialekt aber dann müsste ich sie dafür antrainieren.
00:37:16: Aber Dialekt zu erkennen ist gar nicht eine große Herausforderung.
00:37:20: Wir können einen Schritt weitergehen.
00:37:21: generell Sprachen also wenn Mitarbeiter ja vielleicht lieber in ihrer eigentlichen Sprache
00:37:29: da
00:37:29: kommunizieren wollen.
00:37:31: Absolut!
00:37:32: Also wir haben ja gerade im Handwerk Menschen mit ganz verschiedenen Muttersprachen und es spielt, ich bleib mal wieder bei meinem Seniorchef.
00:37:43: Es spielt überhaupt keine Rolle.
00:37:45: der hat das vielleicht im breitesten badener Dialekt eingesprochen.
00:37:50: Das wird transkribiert in Hochdeutsch Und wenn jemand eine frage stellt auf türkisch auf portugiesisch auf was auch immer Dann kriegt er die antwort in seiner muttersprache.
00:38:00: dass ist auch ich sag mal ki Ist auf vielen ebenden baut Barrieren ab.
00:38:09: Gibt es noch weitere Fragen?
00:38:10: An der Stelle würde ich einfach mal kurz so zum Publikum schauen.
00:38:13: Ja, da kommt noch eine!
00:38:14: Also es gibt Wäussteuerung.
00:38:16: ist das eine störende Geräuschkulisse fürs Umfeld?
00:38:19: und jetzt die Frage wann gibt's eine neue Art der geräuschlosen Steuerungen und wie wird diese potenziell aussehen?
00:38:27: So wie ich verstehe gehts darum was is wenn jeder die Sprache benutzt und dass auch noch in der Öffentlichkeit sozusagen jetzt überall nur noch gesprochen wird.
00:38:36: Wir kennen das aus dem Zug, da fahren wir eine Menge.
00:38:37: Genau!
00:38:39: Wer am Zug gut zuhört, der weiß wirklich alles.
00:38:42: Aber Spaß beiseite natürlich wenn alle sprechen... ...das ist natürlich eine Geräuschkulisse und es ist ein Problem.
00:38:48: dann
00:38:49: Ich denke dass wird sich vermutlich situativ anpassen wäre jetzt meine Vermutung Das heißt ja nicht nur weil wir Sprache machen können dürfen wir nichts anderes mehr tun.
00:39:05: Es ist ja erstmal nicht so, wir können nach wie vor weiterhin tippen.
00:39:10: Von daher glaube ich dass da erst mal noch eine ganze Weile eine Option vorhanden bleibt.
00:39:17: also das Telefon in dem wir irgendetwas eingeben wird sicher noch weiter geben.
00:39:23: was ich mir auch vorstellen könnte Wir haben Smart Glasses und Wir kennen es vom Auto das Overhead Display, dass ich quasi im Screen etwas sehe.
00:39:35: Also ich seh in meinen Gläsern eine Tastatur und gebe in einer virtuellen Tastatur die es als Gegenstand nicht mehr gibt irgendetwas ein.
00:39:48: Das könnte ich mir vorstellen.
00:39:51: Grundsätzlich sage ich aber sind wir heute so?
00:39:53: Dass immer noch sehr wenige wirklich rein Sprache verwenden?
00:39:58: ich persönlich habe jetzt im öffentlichen Raum noch.
00:40:01: Ich kann mich nicht dran erinnern, dass ich jemand gehört hätte der jetzt einen Dialog mit einer KI geführt hätte.
00:40:10: Kann mich täuschen aber ja es ist sicher ein Thema Und auch dafür wird es Lösungen geben, wenn es soweit ist.
00:40:19: Also ich stelle schon fest, dass viele Menschen sehr mutig sind in der Öffentlichkeit zu sprechen und auch wirklich über viele Dinge die andere nicht interessieren müssen.
00:40:28: Mit einem Mensch?
00:40:28: Ja, mit einem Menschen aber ich kann mir auch vorstellen das das durchaus da weitergeht.
00:40:32: Aber ja, das ist eine neue Form des Zusammenlebens.
00:40:35: Ist ne neue Form, ja.
00:40:36: Die
00:40:36: sich finden muss und aber ja, ist eine berechtigte Frage.
00:40:41: Haben wir noch eine Frage?
00:40:43: Hallo zusammen, Raphael Wohlfahrt von HandwerkBW.
00:40:47: Ich bin hier im Kontext der Ehrenamtsakademie mit dem Ehrenamtakademieteam aber bin auch bei uns in der Organisation der Abteilungsleiter Innovation und Digitalisierung.
00:40:58: deswegen natürlich einiges an Themen die mich interessieren mit denen wir uns auch tagtäglich beschäftigen.
00:41:05: Frau Thürichie vielen Dank.
00:41:07: Lebe diese Einblicke so bisschen in die Zukunft.
00:41:10: Gleichzeitig habe ich gar nicht so sehr eine Frage, sondern tatsächlich ein bisschen einen Appell weil ich mir sehr gut vorstellen kann wir haben heute den ganzen Tag über Ehrenamt geredet und über die Leute für das Handwerk brennen.
00:41:23: Das ist etwas was unseren Wirtschaftszweig ganz stark ausmacht Die Gründer, die Übernehmer, die Gründerin, die Übernehmerinnen Und ich bin ganz sicher an den Punkten an denen wir noch ne Lücke haben An denen wir hier sehr stark in die zukunft schauen.
00:41:36: Die ein oder andere Hörerin, den einen oder anderen Hörer wird es geben die sagen.
00:41:41: Das setze ich jetzt um bei mir im Betrieb und da bin ich jetzt mal mit Pionieren und Pionier und mach das.
00:41:47: was sich auf jeden Fall sagen möchte ist wir haben Jetzt schon Und da schlägt sich wieder die Brücke zum Ehrenamt.
00:41:54: Wir haben heute sehr viel darüber geredet dass Es keine Patentlösungen gibt für unsere Herausforderung.
00:42:00: Wir werden manchmal zähneknirschend einen Methoden-Mix brauchen, um die Herausforderungen unserer wirtschaftlichen Entwicklung, unserer gesellschaftlichen Entwicklung zu lösen und den zu begegnen.
00:42:14: Und da ist KI auf jeden Fall ein wichtiger Teil wenn auch nicht das Allheilmittel im Methodenmix.
00:42:20: Wenn ich tatsächlich durch die marktentwicklung in den letzten jahren erschwinglicher geworden sind und wir haben dann drüber gesprochen robotter arme, die auch ohne schutzfeld benutzt werden können.
00:42:38: Da haben wir schon einen zuwachs im handwerk in den letzen jahren einfach weil sie erschwinglich geworden sind.
00:42:43: bei den exoskeletten genau das gleiche und dass sind natürlich alles mit toden um unseren herausforderung.
00:42:49: fachkräftemangel Nachfolgeproblematik, wir haben zwischen einem Fünftel und einem Viertel der Betriebe die in den nächsten fünf Jahren übergeben werden müssen.
00:43:00: Und das wird nicht das Allheimmittel sein, aber das wird unterstützen.
00:43:03: genauso bei dem Thema Dokumentationspflichten.
00:43:07: Was ist unser Riesenthema im Handwerk?
00:43:09: der Bürokratieaufwuchs und der Wunsch nach Bürokritieabbau?
00:43:13: Da haben wir heute ... Wir beide ja auch auf unseren Handwerksmessen unterwegs.
00:43:21: Und da werden ganz oft innovative Tools vorgestellt.
00:43:24: Da haben viele Anbieter die ... Baustellentagebücher in der eigenen Sprache, in der eigenen Muttersprache einsprechen lassen.
00:43:33: Und das ist genau das Thema, dass wir eben ganz viele Personen übernehmerinnen Unternehmensführungen haben die da innovativ unterwegs sind und die sagen ich brenne dafür und ich mach das und genauso muss es weitergehen.
00:43:48: Deswegen vielen Dank für den Einblick an der Stelle.
00:43:51: Ich kann nur zustimmen Es gibt einige Bereiche, die gerade in der Krise sind wo Arbeitsplätze abgebaut werden.
00:44:01: Automotive ist ein Beispiel und ich werde öfters gefragt weil ich auch schon mal so Lehrerfort Bildung mache.
00:44:12: da werde ich gefragt meine Kinder sind grade am Ende ihrer Schulausbildung.
00:44:17: was kann man denn heute noch machen?
00:44:19: Und wirklich ohne Witz ich sage geht ins Handwerk Weil auch diese Berufe, die transformieren sich.
00:44:26: Da ist ein enormer Bedarf.
00:44:29: Da habe ich eine Arbeitsplatzsicherung für die nächsten ... Was sind heute zehn Jahre?
00:44:34: Ich würde mal meine Hand ins Feuer legen.
00:44:36: für viele Handwerksberufe ist zehn Jahre safe.
00:44:40: Da werden händeringend Menschen gesucht und ich finde es schade dass das Handwerk nicht viel stärker im Fokus steht von allen möglichen jungen Menschen also bis zum Abitur durchaus bis, wenn ich ein Studium beendet habe.
00:44:58: Warum soll ich nicht ins Handwerk gehen?
00:45:02: Ich würde mir wünschen dass viel mehr Menschen bewusst wird in welcher Transformation die Handwerksberufe unterliegen.
00:45:10: Das ist halt dieses was es aus der Welt aus der wir alle kommen.
00:45:14: Es gibt diese Blue Color Worker also die die Hand Werke im Blaumann und die White Color Work Also Die Im Weißen Hemd Das verschwimmt, also die im Handwerk wird es immer mehr Aufgaben geben für die Menschen, die es möchten.
00:45:30: Die früher klassische Büroarbeiten waren.
00:45:33: ich sage noch mal IoT Internet der Dinge intelligente Dinge, die verbaut werden das ein Riesenthema fürs Handwerk.
00:45:42: Insofern spannende Berufe, die da aufkommen absolut.
00:45:47: und Ja, es ist eine immer wieder allgegenwärtige Aufgabe das zu kommunizieren.
00:45:52: Das Handwerk macht viel weiß ich.
00:45:55: Insofern wird es versucht und insofern ist es vielleicht doch wahr, weil sich am Anfang ein Fragezeichen gemacht.
00:46:03: dieser Graf, diese Grafiken die es gibt dass das Handwerk da steht, die Substitution dort durch KI wird nicht so hoch sein.
00:46:10: Das haben wir eigentlich schon bisschen ausgearbeitet, da ist schon was dran auch wenn in einigen Bereichen vielleicht etwas kommt Aber alles in allem sieht das da ganz gut aus.
00:46:20: Es gibt auch noch Grenzen der KI generell, also kann ja nicht alle es ist ja nicht so dass dieses Allermittel schlechthin wo sind diese Grenzen?
00:46:29: Also
00:46:29: generell das größte Thema aus meiner Sicht ist wenn wir über die Arbeitswelt reden Verantwortung.
00:46:36: Der Mensch hat die Verantwortung für das was die KI da ausspuckt.
00:46:40: Das ist so heißt Ich habe die Verantwortung, wie gut ist überhaupt mein Datenspeicher den ich da aufbaue.
00:46:49: Auch der digitale Zwilling vom Seniorchef – wie gut sind die Daten, die da aufbereitet werden?
00:46:54: Gibt er überhaupt die richtigen
00:46:55: Antworten?".
00:46:57: Und generell alles was eine KI ausspuckt, die Verantwortung dafür hat der Mensch.
00:47:02: Da sind wir auch wieder bei der Arbeitswelt.
00:47:04: Kritisches Denkvermögen wird immer wichtiger für jeden einzelnen Menschen in der Arbeits Welt egal wo er arbeitet natürlich auch im Handwerk.
00:47:13: Das heißt, ich muss immer kritisch hinterfragen.
00:47:17: Stimmt das was eine KI mir da ausgibt?
00:47:22: Und da sind wir auch schon bei einem der ganz grundlegenden tiefen Veränderungen in der Arbeitswelt die oft glaube ich gar nicht so sehr gesehen werden die aber ganz eng mit den Grenzen der KI zusammenhängen.
00:47:35: Wir kommen aus einer Welt wo ich auf Anweisung gearbeitet habe gerade auch im Handwerk, glaube ich ist das noch mehr verbreitet aber auch in der normalen Schreibtischarbeiterwelt.
00:47:47: Da sagt jemand hier macht das jetzt mach abcd und dann wird das einfach ausgeführt.
00:47:53: Und generell werden wir in eine Welt kommen in der Ich je mehr KI In den Alltag integriert wird umso kritischer muss ich hinterfragen.
00:48:03: stimmt die Anweisung Die ich da bekomme und das halte ich für eine gute Entwicklung, weil ich denke mündige und kritische Bürger... ...und Menschen können uns nur gut tun.
00:48:15: Aber das ist mal die erste Grenze von KI wenn man sie so nennen will,... ...die wir alle nicht vergessen dürfen.
00:48:23: Eine KI ist nicht allwissend eine KI ist... ...nicht fehlervoll.
00:48:26: Es gibt diesen human in the loop also sprich dass der Mensch eigentlich immer alles... kontrollieren sollte.
00:48:32: Siehst du das so?
00:48:34: Nicht nur Kontrolle, ich rede über Verantwortung!
00:48:37: Das ist ein Riesen-Thema.
00:48:43: Kannst du den Unterschied noch mal deutlich machen zwischen Kontrolle und Verantwortung?
00:48:45: in dem Fall?
00:48:47: Kontrolle ist... Der Chef sagt mir Border, ich sage es jetzt ganz simpel.
00:48:52: Borda zwei Löcher.
00:48:55: Ich bordere die zwei Löchern und gucke, dass dann meine Kontrolle sind die Löcher gut gebohrt.
00:49:01: Fertig!
00:49:04: In der KI-Welt, sagt vielleicht eine KI Welt zu mir, bohr da zwei Löcher?
00:49:09: Da ist meine Aufgabe und das ist Verantwortung.
00:49:12: Stimmt die Angabe?
00:49:14: Stimmen die Ortsangaben?
00:49:15: Ich bin dafür verantwortlich.
00:49:17: ich kann nicht sagen, dass seid die KI mehr gesagt.
00:49:20: Und da sind wir bei einem der tieferen Punkte wie sich die Arbeitswelt verändert.
00:49:27: Das ist der Unterschied zwischen Kontrolle und Verantwortung, wir werden immer weniger stupide auf Anweisung arbeiten weil diese Arbeiten, wir haben es vorhin gesehen auf den Großbaustellen Löcherbohren oder diese Bewährungen verbinden.
00:49:44: das sind so wiederkehrende Routine Aufgaben dass wird.
00:49:49: über kurz oder lang werden solche Sachen von Robotern übernommen aber Ein Roboter kann jetzt nicht.
00:49:55: ich mache wieder ein ganz einfaches Beispiel wir haben von peiern unser haus klimatisieren lassen.
00:50:02: Und an einer stelle kamen Klima gerät da ist so eine ecke im Haus und, ich denke woher weiß der?
00:50:09: Wir haben einen niedrig energiehaus.
00:50:11: das hat also noch richtig dick styropor und so.
00:50:15: Ich habe mich echt gefragt woher weißt er Handwerker jetzt dass er an dieser Stelle nicht ins Styropor bohrt.
00:50:21: Blödes Beispiel.
00:50:22: aber Aus meiner Sicht, das ist Verantwortung.
00:50:26: Und ich glaube, dass Handwerk hat sowieso schon viel eher, weil die stehen nachher am Ende des Tages da und haben sowieso mehr Verantwortung.
00:50:38: Die Arbeiten für diese Beauftragten wurden zu gut erledigt zu haben – das sieht man!
00:50:47: Währenddass in klassischen Schreibtisch Wissensarbeiterwelten eher nicht so der Fall ist.
00:50:56: Auch das zeichnet wieder das Sandwerk aus?
00:50:59: Ich glaube, das Sandweg ist generell was für Verantwortung für das, was ich tue angeht auch schon glaub' ich recht weit aber es sind riesen Themen gerade durch KI.
00:51:09: Erst mal ein bisschen vielen Dank.
00:51:10: vielleicht ja versuchen wir jetzt nochmal so das was wir jetzt rausgearbeitet haben in praktische Umsetzung zu bringen.
00:51:17: also diejenige der jetzt das hier hört dass da wirklich sagt okay die zwei drei Sachen ... gehe ich jetzt mal an.
00:51:24: Was würdest du da als wesentliche Punkte sehen?
00:51:27: Was wären so die ersten Schritte, ... ... den Handwerksunternehmern und Handwerker angehen sollen?
00:51:32: Also ganz niedrigschwellig ... ... generell vom Kunden Fotos erbitten.
00:51:39: Da kann man schon ganz viel Dinge sofort abklären.
00:51:43: Das ist vielen gar nicht so auf dem Schirm.
00:51:47: Diese Fotos, die dann gemacht werden auch in... ... den eigenen Datenspeicher, da reden wir noch gar nicht für KI.
00:51:54: Selbst wenn KI erst später kommt.
00:51:55: aber das sind Informationen die sind wichtig... Die damit einarbeiten vielleicht sich auch mal eine Drohne anschaffen dass ich viele Dinge einfach schneller überprüfen kann was weiß ich was auf dem Dach ist was in Regenrennen ist.
00:52:11: jetzt ist es jetzt ein bisschen sprechdenken Aber zum Beispiel die Anschaffung einer DrohNE ganz einfacher schneller invest, der sich schon bezahlt machen kann.
00:52:24: Auch da sind wir wieder.
00:52:24: was kommt daraus?
00:52:26: Bildmaterialfilme die kann ich bei mir schon speichern dass sie später für eine KI verarbeitet werden und sowas wie Sprache jeden Tag nutzen und für Dinge die jetzt vielleicht nicht direkt datenschutzrelevant sind Buche mehr eine Reise Irgendwo hin.
00:52:46: Also wirklich mit dem Thema Sprache schon proaktiv sehr früh anfangen, dass man das sprechen mit einer Maschine, dass das was ganz Normales wird.
00:53:01: Das wäre aus meiner Sicht sehr niedrig-schwellige Themen die ja...
00:53:10: ...die das Handwerk angehen kann?
00:53:11: Ja!
00:53:12: Dieses Thema Wissen aufnehmen Wissen für die Zukunft sichern.
00:53:17: Ich glaube, das war ein relativ großer Punkt den wir gerade besprochen haben.
00:53:20: Da wären bestimmt Fragen aufkommen.
00:53:21: ich werde dann eine Umleitung hinstellen zu dir
00:53:24: gerne sehr gerne also jeder gerne der da fragen hat.
00:53:28: okay ja erst mal vielen vielen danke.
00:53:30: dafür werde ich auch live sehen weil wie gesagt hab es erwähnt du bist hier in halb ron immer mal wieder am ipi aber er macht sein eigenes format das heißt super nova wo ihr auch immer fragen aus der k i besprecht, aber auch immer die menschliche Seite.
00:53:44: Die menschlichen Komponente dabei auch stark berücksichtigt.
00:53:47: Ich durfte einmal daran teilnehmen deswegen kann ich dann ein bisschen drüber reden.
00:53:50: Da kann ich auch nur wärmstens empfehlen da mal dran teilzunehmen.
00:53:54: Vielen vielen Dank für diese Einblicke und diesen Blick in die Zukunft.
00:53:58: Man selber versucht ja sich immer diese Zukunft auszumalen.
00:54:00: wie wird sie wohl werden?
00:54:02: Mit dir haben wir eine Expertin mit großer Wahrscheinlichkeit eher trifft als wenn man das selber tut.
00:54:08: also insofern vielen vielen dank für dieses Gespräch, das denke ich sehr wertvoll war.
00:54:12: Danke dir.
00:54:13: Ich danke für
00:54:22: die Einladung!
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