#178 Jonas Winkler, wie verändern hochwertige Japansägen das Arbeiten mit Holz?

Shownotes

Diese Folge wird unterstützt von Temple Tool. Japansägen für die Holzbearbeitung. Made in Japan!

Was macht gutes Werkzeug wirklich aus – und warum kann es den Unterschied zwischen Frust und echter Begeisterung fürs Handwerk ausmachen? In dieser Folge spricht Max mit Tischlermeister, Produktdesigner und Content Creator Jonas Winkler über seine Leidenschaft für präzises Handwerkzeug, die Faszination japanischer Handwerkskunst und darüber, weshalb eine hochwertige Japansäge für viele Holzprojekte zum echten Gamechanger werden kann.

Jonas erklärt, worin sich Japansägen von klassischen westlichen Sägen unterscheiden, welche verschiedenen Modelle es gibt, und warum er auf die Sägen von Temple Tool setzt. Erhältlich sind die Sägen inzwischen auch direkt vor Ort: in 50 BAUHAUS-Filialen in Deutschland sowie im BAUHAUS-Onlineshop.

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Max Herrmannsdörfer: Diese Folge wird unterstützt von Tempeltool. Japans Sägen für die Holzbearbeitung. Made in Japan. Handwerkerleben. Der Podcast mit den spannendsten Geschichten aus dem Handwerk und darüber hinaus. Hallo zusammen und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Handwerkerleben. Ich bin Max Hermannsdörfer und heute geht's ums Tischlerhandwerk, das richtige Werkzeug und spannende Projekte. Mein Gast ist heute Jonas Winkler. Er ist Tischler, Meister und wahrscheinlich einer der bekanntesten Content Creator aus dem Handwerk. Hallo Jonas. Hi. Schön, dass du heute mit dabei bist. Bevor wir über dein Handwerk sprechen. Wir haben eine kleine Gemeinsamkeit. Wir sind nicht beide Handwerker, wir sind aber beide Musiker. was machst du denn? Ich bin Gitarist, Gitarist und Sänger. Und ich habe gesehen, du bist seit ein paar Wochen bei einer neuen Band. Das stimmt. Magst du darüber ein bisschen was erzählen, Jonas? Ja, also die Kurzfassung ist, in meinem Leben ist alles ein Zufall. Man muss einfach laufen lassen. Mein Studium war ein Zufall, der Meistertitel war ein Zufall und ich habe letztes Jahr so bisschen aus Spaß angefangen Bass zu spielen, ich eigentlich Schlagzeuger gewesen, immer war früher auch meiner Band unterwegs. Freund fragt mich, ja, unser Bassist ist weg, hast vielleicht Bock bei uns anzufangen? Und ich sag, ja, Digga, auf jeden Fall. Und er war so okay. Und dann kam nix, hat mich einfach so auf Warte gesetzt und ich meinte irgendwann ey Markus, ich hab schon Bock, wann entscheidet ihr euch? Und irgendwann kam raus, er hat mich im Prinzip aus Spaß gefragt, weil er dachte ich sag sowieso nein, weil ich zu viel zu tun hab und ich mein so Digga, hab, also das war ein echtes Ja, also ich würd wirklich gern mitmachen. Und dann war er total irritiert so, ne, okay, es war echt eine Spaßfrage. Tatsächlich hatten die aber keinen Bassisten mehr. Und dann hatten die eigentlich ein Vorspielen, der Typ ist aber nicht gekommen. Ich bin dann schnell gekommen, weil das so eineinhalb Stunden von hier nur ist. Jetzt haben wir zweimal geprobt und heute ist der dritte. Also in 15 Tagen ist die erste Live Show. Also ein schöner Zufall, aber richtig geil. Also ich habe sowas von Bock da drauf. Okay krass. Wie heißt die Band? Akranius. Akranius. Und da unterscheidet sich jetzt dann doch ein bisschen, was wir machen.

Max Herrmannsdörfer: Ich bin viel bei Volksfesten und großen Festzelten unterwegs, bin eher in der Partyschiene drin. Ich denke, da sind wir wahrscheinlich nicht so gern gesehen. Ihr seid ein bisschen heftiger drauf, was ich so gesehen habe. Was macht Akranius? Man bezeichnet es, glaube ich, als Slam. Also es ist im Prinzip wie richtig geiler Deathcore, aber ein bisschen langsamer. Und ich glaube, wir würden uns alle nicht schämen, wenn wir sagen, es ist ein bisschen stumpf manchmal, aber halt dafür sehr geil. Also für jeden, der sich darunter jetzt nichts vorstellen kann, mal a cranius bei YouTube oder Instagram oder so eingeben, da kriegt man glaube ich einen ganz guten Eindruck, was ihr so macht. Du spielst aber erst seit einem Jahr Bass. Du hast dir letztes Jahr beigebracht, hast du Ich hab tatsächlich, ich war auch sehr hochgepokert. Also ich hab letztes Jahr angefangen und ich hab das erste Mal mir gedacht, früher hab ich Schlagzeug so ganz frei Hand gelernt, natürlich schlechte Technik, aber war trotzdem gut. Jetzt habe ich mir gedacht, okay, pass auf, ich lerne jetzt diesmal mit einem Lehrer und wollte dann richtig Fingerstyle lernen. Also wie kann ich richtig gut mit den Fingern placken, wie man es nennt. Jetzt spielen wir natürlich nur mit Pick, weil wir halt einfach nur Schredder Musik machen. Das heißt, bis zu der ersten Probe hatte ich so ungefähr vier Wochen Zeit, in denen ich überhaupt zuerst mal mit einem Pick gespielt habe. Weil ich das, ich wollte halt einfach was ganz anderes lernen. Ja, und wie der Zufall es so wollte, mache ich jetzt da was ganz anderes wiederum. Wo die Musik hinfällt, ich mal. Ja. Ich habe gesehen, ihr seid da schon ordentlich unterwegs. Dieses Jahr geht es noch auf Europatournen. Ja, wir haben auch, ich weiß gar nicht, ob das schon richtig offiziell ist, aber eventuell haben wir auch noch ganz spontan einen sehr, sehr krassen Auftritt im August reinbekommen. Ich müsste mich jetzt erst mal rückversichern, aber wir werden es auf jeden Fall noch mal teilen in den nächsten Tagen. Okay, sehr gut. Also ich kann schon mal sagen, ich habe mein letztes Live-Konzert gespielt. Ich nicht, da war ich so 18. Das dürfte so 16 Jahre her sein. Also ich hab jetzt ungefähr drei Shows Zeit, ich die Größe nicht abschätzen kann und die vierte wird komplett irre schon direkt sein. Okay, geht's um ein Festival? Ja. Okay, da können sich ja vielleicht jetzt mal so Rock und Metal Bekannte, können ja mal gucken, welche Festivals sind da so. Kann man überlegen, ja. Anfang August, ne? Ja, geil.

Max Herrmannsdörfer: Wir kommen jetzt langsam zurück zum Handwerk, bleiben aber noch kurz auch beim Thema Musik. Ich habe nämlich gesehen, du hast dir einen eigenen Bass gebaut. Spielst du den noch ab und zu? Den habe ich natürlich nicht für mich gebaut, sondern für meine Tochter. Cool. Insofern spiele ich den nicht und ich spiele natürlich jetzt sowieso auch ganz komische Bässe, weil wir alles in Drop G spielen. Also wir brauchen sehr dicke Seiten und wir sind sehr niedrig in der Frequenz unterwegs. Insofern brauche ich da schon bisschen speziellere Sachen. Aber ich werde mir, kann ich schon mal spoilern, für die Tour im Winter einen eigenen, komplett custom Bus bauen, der wahrscheinlich nur zwei oder drei Seiten haben wird. Das ist ganz witzig. Wie mehr brauchst du tatsächlich nicht bei Acre News? Ich habe ja gesagt, das ist recht stumpf. Also tatsächlich brauchen wir nur zwei Also ich bräuchte nur zwei Seiten und das ist natürlich auch bisschen Gag. Also ich meine, als Musiker kann man trotzdem die anderen Seiten auch nutzen. Aber ich glaube so als Erkennungszeichen, als Gags, das ist eigentlich schon eine sehr geile Sache. Ja witzig. Okay, freue ich mich drauf auf dieses Projekt. Du wirst es ja dann wahrscheinlich auch bei dir auf deinem begleiten. Also da gerne dabei bleiben und reinschauen, wer sehen möchte, wie Jonas ein Zweiseiter baut. Finde ich ganz geil. Das Ganze ist ja aber nur möglich, weil du den handwerklichen Background hast. Du bist gelernter Tischlermeister, bist studierter Produktdesigner. seit einigen Jahren auch erfolgreicher Content Creator bei Instagram, YouTube. Hast du das ja irgendwie alles mittlerweile vereint? Gibt es irgendwas, wo du den Fokus drauf setzt oder ist das wirklich der Dreiklang aus allem? Also ich glaube der Fokus und das Mittelstück ist schon YouTube Videos zu machen, weil für mich, ich habe ganz ganz viel, eigentlich fast alles in meinem Leben irgendwie so auf zweiten Bildungsweg gelernt und da ist natürlich so eine Plattform wie YouTube, wo man sich selber aussuchen kann, was möchte ich lernen und man kann sich aber auch aussuchen, von wem möchte ich das lernen. Finde ich natürlich ultra cool und deswegen ist das auch so bisschen mein Fokus zu sagen, wer das, was ich mache, gut findet, der kann bei mir mindestens zweimal die Woche irgendwie Inhalte abgreifen und das ist schon der Mittelpunkt, den sich alles andere herum so aufbaut, ich sagen. Oder es coexistiert vielleicht auch. Ja, weil du vorher gesagt hast, da war viel Zufall dabei.

Max Herrmannsdörfer: Der Meister war Zufall, Studium war Zufall, YouTube mehr oder weniger auch. Kannst du das einmal kurz zusammenfassen? Wie war so dein Werdegang? Du musst jetzt nicht voll ins Detail gehen, aber das mal so einen kurzen Einblick haben. Die Kurzfassung ist, ich bin zur Schule gegangen, ich war sehr gut, ich bin zur Schule gegangen, ich war nicht mehr sehr gut und hatte sehr große Schwierigkeiten dieses ganze System zu verstehen. Bin dann übertrieben doll abgestürzt, also so richtig komplett. Ich bin dann kurz vor der Schule geflogen, hab dann eine ganze Weile gar nichts so richtig Gutes gemacht, sondern viele Sachen, die vielleicht auch eher nicht so gut sind. hab dann meine Frau irgendwann kennengelernt, hab dann so bisschen angefangen, alles aufzuarbeiten, FSJ gemacht und hab eigentlich die Erzieherausbildung gestartet, die ist aber sehr schwierig. Und sie hat dann gesagt, Mensch, bewirb dich doch mal hier Produktdesign Studium, vielleicht ist das was für dich. Und ich dachte mir so... Wie soll das funktionieren? habe einen Realschuhabschluss mit 4,0. Also Chancen sind jetzt nicht so gut. Überraschung, hat doch geklappt. Danach habe ich als Produktdesigner gearbeitet für eine Firma in der Türkei. Da gab es einen Beitrag im Fernsehen. Danach haben alle möglichen Tischlereien gesagt, Mensch, du bist so ein motivierter Mensch, übernimm meinen Betrieb. Und ich habe gesagt, nee, ich habe weder Geld noch möchte ich Verantwortung für andere Menschen übernehmen. Und dann haben eigentlich alle gesagt, okay, aber tu mir den Gefallen, bewirb dich mal bei der Handwerkskammer. Die finden dich bestimmt auch gut. Und dadurch, dass ich in meinem Produktdesign Studium immer geschummelt habe, man sollte eigentlich Modelle aus Pappe oder aus Papier bauen. Ich habe aber alles aus Holz gebaut, weil ich immer wissen wollte, wie die Sachen sind. Habe ich da immer Minuspunkte bekommen im Studium, habe aber supergeile Prototypen gehabt, wo die Handwerkskammer gesagt hat, Alter, das sind ja richtig gute Möbel. Und so bin ich durch Zufall in die Meisterschule reingerutscht. die wiederum war auch in mich sehr kritisch zu betrachten. ich glaube, da, dass jeder, der mich kennt, weiß, dass ich sehe, dass sehr schwarz. Ich glaube, da muss ich schnell sehr viel verändern. Sonst ist das einfach zu rückständlich. Dieses System, da ist zu viel Luft nach oben, was die Ausbildung angeht. Wenn man es mit anderen Ausbildungen vergleicht. Kannst du das konkretisieren? Mein Beispiel nennen? Na, die Schwierigkeit von einem Lehrer ist ja immer die gleiche. Ich lerne etwas, wie ich Lehrer bin.

Max Herrmannsdörfer: und bin dann Lehrer. Das heißt, das, ich gelernt habe, ist ja schon in der Vergangenheit. Mein Lieblingsbeispiel ist bei Ligna TV, das habe ich ewig lange moderiert, haben wir 2019 oder so über Design Trends gesprochen und da war der Trend Lasertechnik. Das ist der Wow! So das wird das Ding, kann sich keiner vorstellen. Jetzt ist es fünf oder sechs Jahre später und ich kann mir bei Amazon Laser selber kaufen. Das heißt, die Entwicklung von Das ist der neue Trend zu jeder kann das für 100 Euro zu Hause machen, ist so kurz. Das ist natürlich für eine Lehrkraft, die vor 30 Jahren irgendwas gelernt hat, nahezu unmöglich ist, am Ball zu bleiben, wenn man nicht privat am Ball bleibt. Und das merkt man einfach, weil sozusagen der Basis Lehrinhalt nur eine Basis ist, die teilweise nicht mehr hinterfragt werden kann, weil wir alle vergessen haben, warum wir manche Sachen machen oder gemacht haben vor 50 Jahren. Auch Häuser haben sich weiterentwickelt. Also ich verstehe das. Ich habe Mitgefühl. Das bedeutet aber nicht, dass ich deswegen trotzdem 20.000 Euro für einen Meister zahle und im Prinzip eigentlich nur veralteten Käsel lerne. ein Beispiel bei uns kann keiner was für. Die Maschinen sind teuer. Ich weiß. Aber wir haben auf einer 3-Achse-CNC den CNC-Lehrgang gemacht und der Lehrer meinte selber, ja, das ist halt voll old school. Also 5-Achse ist das Mindeste, was ihr können müsst. Kann ich euch nicht beibringen. Super. hast aber dann die wichtig Qualifikation in deinem Handwerk eigentlich. Ja, und das finde ich ist so ein ganz großer Widerspruch, weil wir in Deutschland auch ein grundsätzliches Problem haben, dass wir von einem Abschluss reden. Ein Abschluss klingt so wie ich bin fertig. Ich bin fertig mit Lernen. So gar nicht. Also ich habe ein bisschen was gelernt, aber wir haben halt auch diesen diesen Blickpunkt. da hat ein Meister gemacht. Das ist ja toll. Oder eben halt auch nicht. Handwerk hat auch teilweise einen schlechten Ruf. Das kommt auch wieder noch dazu. Aber oft haben wir Handwerker selber auch das Gefühl, wir sind jetzt fertig. Und das ist ein ganz großer Denkfehler. Wir sind überhaupt nicht fertig. Alles entwickelt sich rasant weiter. Und das Wichtigste ist, dass man selber auch Lust hat, am Ball zu bleiben und zu gucken, was passiert, wie kann ich mitgehen? Und das ist im Kern ein großer Teil meiner Kritik. Also über den Umgangston in der Ausbildung brauchen wir auch nicht sprechen. Da bekomme ich jeden Tag Nachrichten. ist viel ausverhalten. und es ist ja auch.

Max Herrmannsdörfer: Also man kann glaube ich keinem, es geht nicht darum einen Vorwurf zu machen und ich glaube auch, dass viele alte Techniken unglaublich toll sind, wir zeigen die ja auch. Aber es darf halt kein entweder oder sein. Also ich kann nicht sagen, ich nehme aber nur die Traditionen, das Neue lasse ich weg. Und man muss sich immer klar machen, wenn man jetzt so was wie ein Studium kennengelernt hat oder was auch andere Ausbildungen, fortschrittlicher sind. Und dann möchte ich voller Elan in eine Handwerksausbildung gehen, renne ich halt am ersten Tag gegen eine Wand und denke mir, wow. Weiß ich nicht, weil genau diese Rückmeldung bekomme ich halt sehr oft. Das ist so, ich will das wirklich machen, aber es ist sehr, sehr müßig. Nicht wegen der Arbeit, sondern wegen dem Konstrukt drumrum. wenn man dann dazurechnet, dass das Handwerk an sich, und da braucht man auch nicht so richtig viel darüber streiten, ein sehr großes Image- und Nachwuchsproblem hat, dann ist das halt so ein Bottleneck, was ganz schnell super eng wird und das Problem wird auf einmal super duper groß und dann ist es zu spät. Also aus meiner Sicht, es entwickelt sich was. Viele Betriebe finden Wege, auch jüngere Menschen besser anzusprechen. Das Handwerk wird cooler präsentiert, finde ich. passiert schon einiges. Aber klar, wurde in den letzten Jahrzehnten viel verpasst, was jetzt aufgearbeitet werden muss. Die Schwierigkeit ist, glaube ich, dass es ja auch die Betriebe ist, halt nur vielleicht 50 Prozent. Also man darf nicht vergessen, man geht halt auch in eine Schule. Und das ist der Part, wo man dann sehr, sehr abhängig davon ist. Was wird gelernt? Wie sind die Noten? Wie sind die Lehrer auch? Ich glaube, jeder, der in der Meisterschule war, kennt dieses Spiel aus dem alten Rom. Man kommt dahin, stellt sein Meisterstück vor, da sitzen drei oder vier, fünf Prüfer und sagen, ne, das machen wir nicht. Oder sagen, vielleicht, oder wenn du Glück hast, wer weiß, manche haben total Glück, ja, super, das machen wir. Und diese Zahnräder greifen nicht so gut ineinander, da können sich die Betriebe auf den Kopf stellen, glaube ich. Das ist halt wie mit der normalen Schule auch. Normale Schule hat auch ein sehr altes System, ein System, was glaube ich lange nicht überdacht wurde. Und auch da wissen wir seit Ewigkeiten, dass wir in den PISA Studien mit Deutschland wirklich sehr schlecht dastehen. Aber so richtig gelingt es uns nicht, das zu verändern. Und ich glaube, dass es wird sich halt einfach irgendwann ziemlich krass rächen. Und das ist dann sehr schade, weil gerade im Handwerk, wenn es verloren geht, geht halt so ein unglaublich großer Wissensschatz von.

Max Herrmannsdörfer: Wenn du so Betriebe hast, der Opa und der Uropa schon waren, die haben alle ihre eigenen Kniffe. Das darf eigentlich nicht verloren gehen, aber vielleicht passiert es trotzdem. Das heißt aber, wenn ich dich da richtig verstehe, gerade jetzt in Berufsschulen oder auch in Meisterschulen, du würdest dir mehr Flexibilität, mehr Raum für Kreativität wünschen, dass man schneller ist im Ja, ich glaube der einfachste Weg ist wegzukommen von dem Gefühl von ich bin dein Lehrer, ich weiß Bescheid. Weil das setzt ja dich als Lehrer unter einen unglaublichen Druck. Du musst alles wissen. Du musst alle Fragen beantworten. Und dadurch entsteht dieses Machtgefüge. Ich entscheide, weil ich es dir beibringe. Wir könnten uns davon einfach lösen und sagen, wir lernen hier alle was. Und wir gucken uns zusammen ein Thema an und finden einfach was heraus. Ich muss das nicht wissen. Du musst das vielleicht. Weißt du das ja schon. Aber dass wir eher auf eine Ebene kommen von weg zu Ich sage hier was gemacht wird, zu Kommen wir gucken uns was zusammen an. Weil am Ende verfolgen wir ja ein gemeinsames Ziel. Und das gemeinsame Ziel ist, glaube ich, aus meiner Sicht nicht, eine Hierarchie aufrecht zu erhalten, weil die brauchen wir einfach nicht. Auch auf der Baustelle brauchen wir die auch nicht. sind wir alle per du. Wir sind alle mal mehr, mal weniger happy mit dem anderen. Aber dieses Konstrukt, was früher sicher sinnvoll war, macht heute einfach keinen Sinn mehr. Das deckt sich aber doch ziemlich mit dem, was du eigentlich vermitteln möchtest, wenn ich es so höre. Also du möchtest dich für neue Sachen öffnen möchtest. zusammen ja auch mit deiner Community neue Techniken, neue Materialien, neue Werkzeuge checken. Also du bist ja genau das Gegenteil von Stillstand, sage ich mal. Wäre ja sonst auch maximal inkonsequent, wenn ich sage, alle sollen sich ändern, aber ich mache es selber. Also das wäre Quatsch. Aber ich auch eine Zeit gebraucht. Es gibt eine ganze Reihe von Videos, wo ich das Gefühl hatte, ich muss Sachen erklären. Ich muss das im Vorfeld wissen. Man kann aber irgendwo, ich kann ihn nicht genau benennen, diesen Cut sehen, wo ich einfach gesagt habe, ich bin nicht Tischlermeister, ich bin Jonas Fertig. Und natürlich habe ich ein Background im Design, ich habe ein Background im Handwerk, ich habe auch ein Background als gescheiterter Mensch. Aber das ist nicht das, worum es geht, sondern wir gucken uns ein Thema an. Vielleicht habe ich wissen dazu, vielleicht auch nicht, aber wir können trotzdem ganz viel darüber hinausfinden und ich kann auch scheitern. Es gibt ganz viele Sachen, die gehen total in die Hose, weil ich nicht genug drüber nachdenke oder was auch immer.

Max Herrmannsdörfer: Und das ist okay, weil so lernt man halt auch. Wie stark ist deine Verbindung zum Handwerk? Wie stark identifizierst du dich selbst als Tischlermeister oder als Holzhandwerker? Also ich würde sagen, ich als Person identifiziere mich überhaupt nicht darüber. Null. Also das ist etwas, was ich gerne mache. Ich bin jeden Tag hier in der Werkstatt. Ich spreche jeden Tag über dieses Thema. Im Prinzip mein ganzes Leben dreht sich darum. Aber trotzdem bin ich ja als Mensch mehr. Also zum Beispiel Musiker. Ich bin Vater. Ich habe zwei Hunde. Ich habe einen total schönen Garten. Das finde ich auch hammergeil, mich darum zu kümmern und zu gucken, wie das alles wächst oder halt auch nicht und kaputt geht. Also es bedeutet mir viel. Ich habe auch eine große Liebe für Holzmöbel, für schöne Sachen. Aber es ist nicht meine Identität, sondern es ist eine Facette von meinem Leben. Bist du aber noch als Klassiker, also in Anführungszeichen klassische Tischlermeister tätig? Kann man bei dir noch Möbel oder irgendwelche anderen Holzbau den Auftrag geben? Kann man, ja. Also bei mir ist also meine Tischlerei, die ich hier ja viele Jahre hatte, die ist offiziell geschlossen, weil es da mit meinen anderen Jobs eine kleine Verwechslung gab. Aber wir haben ja noch eine Firma, wo wir beide als Geschäftsinhaber auch als Tischlermeister angestellt sind. Das heißt, darüber kann man das machen. Und auch da stellt man halt lustige Sachen fest. Also kleine Anekdote habe ich gestern auch gepostet. Die örtliche Schule hat mich gefragt, kannst du uns Bänke bauen? Weil wir brauchen einfach Bänke. Ja, können machen, haben das geplant. Blablabla. 25 Stück sollen es sein. So kein Ding. Ich habe gesagt, die schenke ich euch kein Problem. Schenken muss man. ein Problem? Ja, da gibt es ein Problem. In Deutschland ist Schenken. No, no, no, no. Das können wir so nicht machen. Wir müssen erst mal. Also die Schule hat nicht gefragt, nicht ich die Schule. Aber wir müssen erst mal die Stadt um Erlaubnis fragen, ob wir 25 Bänke verschenken können. Natürlich gibt es tausend Gründe. Ich möchte mich politisch. Was weiß ich? Also ich habe da viele Kommentare gelesen, die ich verstehe, wo ich sage Ja, natürlich kann man das da rein interpretieren. Aber unterm Strich steht Schulen waren schon immer veraltet. Schulen haben schon immer wenig Budget. Und es gibt manchmal in Deutschland so Hemmschwellen, wo man sich so denkt, wir machen es uns so unnötig schwer. Also einfach. Es wäre einfach sehr einfach zu sagen, hier sind 25 Bänke. Wir brauchen gar nichts machen. Wir brauchen dafür nichts bezahlen. Ich muss das auch nicht abschreiben. Mir ist das

Max Herrmannsdörfer: Ich möchte das einfach für meine Community machen vor meiner Haustür. Aber es ist halt immer wieder sehr schwer. Und das ist so ein Fall, wo ich auch als Tischlameister mich so ein bisschen frage, was wir hier eigentlich spielen. Ein häufiger Kommentar war natürlich, ja, sind die Sachen denn dann sicher genug für die Schule? Und ich denke mir, wenn das eine Frage an einen Tischlameister ist, ob der in der Lage ist, sichere Möbel zu be- also dann haben wir so ein gigantisches Verständnisproblem in unserer Gesellschaft, was Handwerk bedeutet. ohne mit der Wimper zu zucken, irgendein x-beliebiges Möbel von Temo kaufe. Ich nehme jetzt das als Beispiel, mich da drauf stelle und sage, wow, das ist ja toll. Aber gleichzeitig eine Frage in den Raum werfe, ob ein Tischlermeister wirklich in der Lage ist, ein Möbel zu bauen, was in einer Schule besteht. Und das ist so wow, was ist das für ein Gedanke? Das ist der Job, der genau das machen soll. Völlig absurd. Da ist viel Grundsatzarbeit noch irgendwie nötig oder Verständnisarbeit auf ganz niedriger Basis. Ja, teilweise anscheinend schon. Ja, spannend. Also finde ich cool, dass ihr auch solche Projekte macht. Ich wünsche euch da viel Erfolg, dass die Stadt sagt, ja, ihr dürft die 25 Bänke der Schule schenken. Das wird schon klappen. Der Punkt ist ja mehr, wie absurd es ist. es ist absurd. Ich kann mir, wenn Sie jetzt wirklich neidens sagen, wäre es natürlich noch witziger. Dann weiß ich, wer den nächsten Stitz umbekommt. gut. Ja, so Grundsatzfragen sind halt immer... Man muss das mal aussprechen, glaube ich. Japansägen von Tempeltool gibt es ab sofort bei Bauhaus. Tempeltool bietet Japansägen aus hochwertigem japanischem Stahl mit außergewöhnlicher Schärfe. Für saubere und präzise Schnitte eine besonders schmale Schnittfuge und müheloses Sägen. erlebt die Präzision traditioneller japanischer Handwerkskunst. Tempeltool Japansägen sind jetzt in ausgewählten Bauhaus-Filialen in Deutschland sowie im Bauhaus-Online-Shop erhältlich. Jonas, wir wechseln ein bisschen das Thema. Wir wollen heute auch über Werkzeug sprechen und welche Bedeutung Werkzeuge für dich als Tischlermeister, als Content-Creator haben. Werkzeug generell spielt ja auf deinen Kanälen auch eine große Rolle. machst...

Max Herrmannsdörfer: viele Werkzeugtests. Ich glaube, es gibt wenig Maschinen, die du noch nicht mal in der Hand hattest. doch, da gibt es noch viele. Es gibt ja so, ich habe da drüben stehen, ich sag mal, 15 Akku- und Schlagschrauber und ich habe ja trotzdem, ist nicht mal ein Prozent wahrscheinlich. Was macht denn für dich gutes Werkzeug aus? Also das erste ist natürlich so aus einem Designhintergrund. Ich muss es verstehen können, ohne dass ich eine Anleitung lesen muss. Also das wäre schon gut. Und das andere ist einfach, wenn ich merke, dass die Funktion so gut ist, dass es mich in meinem Prozess nicht bremst, sondern eher noch nach vorne bringt. Weil ich einfach merke, okay, ich kann mich auf die Qualität verlassen. Ich habe reproduzierbare Ergebnisse, einfach das Design oder das Produkt an sich einfach gut durchdacht ist. Das ist für mich wichtig, weil es gibt nichts nervigeres als wenn du mitten im Projekt bist, du denkst dir, okay, ich muss jetzt hier aus der Platte eine Ecke raussägen. und da musst du 10 Stunden überlegen, ja was nehme ich jetzt, weil eigentlich funktioniert alles nicht so gut und deswegen bin ich ein riesen wirklich, also zu großer Fan von Handwerkzeugen, ich sehr sehr viele Stämmeisen, Hobel, also ich habe zu viel, viel zu viel, aber das ist etwas, was so urtümlich ist, wo man sich, wenn man es einmal gelernt hat, wirklich nur drauf verlassen können muss, ist die Säge scharf, funktioniert sie so wie sie soll und dann kannst du damit alles machen, in jedem Winkel. Und deswegen liebe ich Handwerkzeuge einfach über alles. ist mein absolutes Suchtproblem eigentlich. Das heißt, da kaufst du gerne mal ein bisschen mehr ein und testest dich durch? Ich will einfach wissen, was es gibt. Also zu gucken, welche Qualitäten gibt es. das wirklich zwischen 30 und 800 Euro, ist da wirklich so ein großer Unterschied? Was bekomme ich eigentlich? Es ist manchmal weniger als man denkt und manchmal viel mehr als man denkt. Es ist total spannend einfach. Also man kann es wahrscheinlich gar nicht pauschal sagen, ob teures Werkzeug immer nötig ist für ein gutes Ergebnis. Auf jeden Fall nicht. man kann glaube ich abkürzen und sagen, es gibt irgendwann einen Punkt, wo man qualitätstechnisch das Maximum erreicht. Ich nehme immer gerne das Beispiel einer Tauchkreissäge mit Schiene. Wenn die 90 Grad sehen.

Max Herrmannsdörfer: Ja, was soll sie dann noch machen? Dann sieht sie 90. Mehr kann sie ja nicht. Also mehr kann ich ja erst mal nicht wollen. Natürlich kann ich sie vielleicht neigen und wow, toll. Aber die Grundsatzfunktion ist gegeben. Und darüber hinaus gibt es dann natürlich Sachen, wo man sagt, das ist handwerklich toller gearbeitet. Da habe ich bei Handwerkzeugen großes Verständnis für. Also ich fühle das komplett. Wenn jemand sagt, keine Ahnung, da hat der Großmeister acht Wochen dran rumgeschmiedet. Aber das muss man als Otto Normal Verbraucher nicht. Das ist dann einfach wirklich Liebhaberei. Wir schauen mal auf ein besonderes Handwerkzeug auf Japansägen. alle die im Holzbereich tätig sind, die kennen wahrscheinlich Japansägen. Erklär doch aber trotzdem mal für alle die damit jetzt wenig anfangen können, was sind die Besonderheiten? Der allergrößte Unterschied ist wie bei vielen japanischen Werkzeugen, dass sie nicht auf Druck funktionieren, so wie wir das in Deutschland kennen. Also der Fuchsschwanz muss durch den Baum gedrückt werden. Deswegen muss er dick sein, weil er sich sonst verbiegen würde. Japanische Werkzeuge werden gezogen. Dadurch können sie extrem dünn sein, weil durch das Ziehen sich das Blatt selber gerade zieht. Das ist eigentlich ein genialer Effekt, was es ermöglicht, unfassbar feine Schnitte zu machen, selbst in härtestem Holz. Und das ist eigentlich so der große Unterschied. Die Bedienung ist viel, einfacher, weil ich keine Kraft brauche. Ich muss nur ziehen. Und was man auch erst mal verstehen muss, es gibt so europäische Schärfe im Werkzeug und dann gibt es japanische Schärfe im Werkzeug. Das ist ein Quantensprung. Also man kann sich sehr einfach gliedmaßen abschneiden, weil es einfach wirklich ratten scharfe Sachen sind. Was natürlich toll ist, weil wir wissen das aus der Küche, ein scharfes Messer schneidet besser und eine scharfe Säge sägt auch einfach deutlich besser. Woran liegt es, dass japanische Werkzeuge einfach deutlich schärfer sind? Ich glaube, Wir ja hier sehr auf diese Industrialisierung gehen, auslagern, möglichst Masse machen. Und in Japan gibt es schon noch oft dieses, ich habe ein Betrieb, ich nehme immer gerne das Beispiel der Schere. Ich mache eine Schere. Seit 34 Jahren lerne ich, wie ich eine Schere mache. Und logischerweise ist die Konsequenz, dass diese eine Schere unfassbar gut ist, weil er nichts, also dieser Handwerker oder auch sein Großvater macht, nichts anderes als über diese Schere nachzudenken.

Max Herrmannsdörfer: Das ist für uns schwer nachvollziehbar. Ich glaube auch, dass es in Japan teilweise auch Schwierigkeiten damit gibt, das weiterzugeben. Aber dieser Ansatz, sich einer Sache sein ganzes Leben zu widmen, führt natürlich zu unglaublicher Qualität, was auch sich in Schärfe zeigt. Also man kann Sachen nochmal ganz anders erlernen, wenn man wirklich sagt, ich will es in Tiefe durchdringen. Ich möchte wirklich die Essenz dieser Fähigkeit, sei es schärfen, sei es schneiden, die möchte ich verstehen und meistern. Es gibt so einen japanischen Maler, der ist, glaube ich, gestorben mit über 90 Jahren. Und ich glaube, eines seiner letzten Worte war, dass er jetzt eine Sache richtig malen kann. Eine. Wir gucken auf diese Bilder, das sind Meisterwerk, aber in seiner Wahrnehmung hat er eine Sache gemeistert. Wahrscheinlich habe ich das ganze Zitat komplett zerlegt gerade. das ist das, was hängen geblieben ist, auch wieder auf die Schule bezogen. Man hört ja nie auf zu lernen. Wir hören, glaube ich, oft auf zu lernen. Aber in Japan gibt es gerade bei dieser Herstellungs Mentalität, diesen Gedanken von immer weiter an einer Sache arbeiten und das führt zu so hoher Qualität. In Japan wird ja auch ein bisschen anders gearbeitet mit diesem Holz. Da wird viel mit Steckverbindungen gearbeitet. Das weißt du deutlich besser als ich. Wie unterscheidet sich die japanische Holzarbeit von der hier in Deutschland oder in westlichen Ländern? Ich glaube, wenn man ganz ehrlich ist, in vielen Maßen ist es nicht so krass. Natürlich gibt es Leute, die ihre Häuser zusammenstecken. Es gibt auch Häuser, werden zusammengeschraubt. ich glaube, am Ende ist es eine Frage des Budgets. Aber ich glaube, die Wertschätzung dieses Handwerks und die Wertschätzung dieser Tradition dort einfach deutlich höher ist als bei uns. Also wir haben in Deutschland auch Fachwerkhäuser und natürlich können wir Fachwerkhäuser bauen. Ich denke mal, die meisten Leute würden sagen, nö, das brauche ich jetzt nicht so unbedingt. Damit ist das Thema erledigt. Also die Frage stellt sich dann nicht mehr. Ich glaube, dass in Japan die Wertschätzung da ein bisschen anders ist. Ich kann mich da auch täuschen, sein, dass es nicht so ist. es passt halt auch grundsätzlich in vielen Regionen auch besser ins Stadtbild, wie das gemacht wird. Und was natürlich auch toll ist, was ich auch oft gesehen habe, ist, kannst diese Häuser dadurch, dass sie gesteckt sind und nur partiell geschraubt, Prinzip komplett auseinander bauen und woanders wieder aufbauen. Das finde ich total cool.

Max Herrmannsdörfer: Das wird natürlich bei unseren Steinhäusern nicht funktionieren. Das muss man sich auch klar machen. Es gibt ja im Bauen auch immer Unterschiede aufgrund der regionalen Bedingungen. Also in Thailand macht es keinen Sinn, ein doppelwandig gemauertes Haus zu bauen, weil die Luftfeuchtigkeit ist so hoch, dann gammelt dir alles da drin weg. Deswegen bauen die ganz anders. In Japan haben wir natürlich je nach Region auch ein völlig anderes Klima als hier in Deutschland. Viel höhere Temperaturen oder auch nicht. Wir hatten ja jetzt auch sehr hohe Temperaturen. Das muss man natürlich auch berücksichtigen, dass es da diese Unterschiede gibt. Wenn wir auf Japansägen im Allgemeinen nochmal gucken, für wen sind diese Sägen geeignet? welche? Ja, alle? Jeder. Weil jeder hat, also ich erinnere mich wie ich von meinem Opa gelernt habe mit einem Fugsschwanz zu sägen. Und das ist nervig, weil du Kraft brauchst und alles was wir mit Kraft machen ist meistens etwas schwieriger zu steuern, weil wir die Kraft schon haben und dadurch ist es auch leicht ups abzurutschen. Wenn ich nur eine Bewegung kontrollieren muss, ohne Kraft, dann ist es viel einfacher mich nur auf die Bewegung zu konzentrieren. Ich kenne eigentlich fast niemanden, der sagt, ich habe eine Japansäge ausprobiert, das ist total blöd. Die Leute, die ich kenne, die das gemacht haben, versuchen das ganz oft mit einer westlichen Japansäge. Und da haben wir alles schon, wir haben die ja viele getestet, da hat man die falsche Zahngeometrie und dann funktioniert es nicht. Also es liegt dann am Werkzeug. Jeder, der eine gute Japansäge in der Hand hatte, eigentlich begeistert davon, einfach es ist, präzise Ergebnisse zu erzielen. Kannst du mal beispielhaft ein paar Projekte sagen, wo du Japansägen verwendest? Alle! Also ich habe immer eine an der Abrichte liegen, wenn ich Teile noch mal kurz durchsägen muss oder ein Stück abschneiden muss. Also ich nehme fast bei jedem Projekt irgendwo eine Japansäge mal in die Hand. Und es macht auch Sinn. war letztens vor zwei, drei Wochen beim Frühstücksfernsehen bei Sat1 und da waren die beim Aufbauen. Und dann hatte ich die Sägen auch dabei und dann war ich über, was ist das denn hier? Das sieht ja komisch aus. Und dann hat er mal so, fand ich auch geil, hat einfach in die Werkbank gesägt, an der wir gearbeitet haben, so mal getestet und dann sagt er, das ist ja ein geiles Ding. Und das ist genau

Max Herrmannsdörfer: Das ist so dieser Moment. Ja, genau. Du verstehst, du musst es einmal in die Hand nehmen und dann verstehst du es relativ schnell, warum es cool ist. Und das gilt für mich auch. Also wir haben jetzt, es gibt eine riesen, also Japansäge ist nicht gleich Japansäge. Es gibt ganz viele verschiedene Modelle. Das bedeutet, man hat eigentlich auch für jeden Einsatzzweck das richtige Werkzeug, was auch wieder super ist. Ich brauche zwar mehr, aber ich versuche halt nicht, dass eine Säge der Alleskönner ist. Und damit kann ich ganz viele Sachen hochpräzise machen, ohne dass ich jetzt die Fahrlaufe, das falsche Werkzeugen anzuhaben. Da gehen wir gleich ins Detail, welche verschiedenen Sägen es gibt. Wir schauen aber mal auf die Sägen, du persönlich nutzt. Du nutzt die von Tempeltool Co. Made in Japan, also tatsächlich keine westliche Japansäge, sondern aus Japan stammend. Du hast die, glaube ich, vor einem Jahr circa für dich entdeckt. Wie kam das und warum nutzt du diese Sägen? Es kam so, wir testen immer wieder Werkzeug und wir testen vor allen Dingen auch gerne so Instagram-Hype-Produkte. Da gibt es ja immer Sachen, die so auf... wo man sich fragt ist das wirklich so cool genauso sind die Sägen da auch aufgeploppt ich habe sie mir damals ich glaube in Australien bestellt weil es einfach keinen anderen Verkäufer gab ich war sehr kritisch weil ich immer denke wenn etwas so stark über Instagram beworben wird kann man einen gewissen Zweifel haben was dahinter steckt wir haben sie auf dem Kanal getestet und der Rest ist nahezu eine Geschichte die man kennt es war unglaublich also es ist wirklich gerade die Feinsägen also die Drücken die Dozuki Sägen sind einfach unfassbar geil. ist wirklich kaum zu beschreiben. Und das war für mich der Punkt zu sagen, okay, wenn das supergeile Sägen sind, dann benutze ich die auch. Das macht ja nur Sinn. Und darüber hinaus hatte sich dann irgendwann ergeben, dass wir die Sägen auch in Deutschland vertreiben. Für eine ganze Weile waren wir die Einzigen, das gemacht haben. Das entwickelt sich jetzt alles weiter. Aber das ist im Prinzip das, wie man zu guten Produkten auch kommt. Ausprobieren und merken, was passt für mich und dann einfach dabei bleiben, während man natürlich trotzdem noch guckt, was der Rest so macht. Dann schauen wir doch mal auf die verschiedenen Sägen. hast jetzt Dosuki schon angesprochen. Es gibt noch andere Ryoba Flushcut. Du darfst es gern einmal erklären. Welche verschiedenen Sägenarten gibt es und wofür nutze ich die? Was sind die Unterschiede? Also die Dosukis, die ich gerade schon genannt hatte, die haben einen Rücken. Das bedeutet, durch den verstärkten Rücken können sie sehr, sehr dünn sein. Also sind die perfekt für Verbindungen, also für Schlitz und Zapfen, Schweibenstanzverbindungen.

Max Herrmannsdörfer: Der dünne Schnitt ist halt da super. Wenn ich mich versäge, ist der so dünn, dass ich im Prinzip einfach noch mal säge kann. Es fällt gar nicht auf. Dann gibt es eine Ryoba. Das ist im Prinzip der eben schon angesprochene Alleskönner. Eine Seite für Längsschnitte, eine Seite für Querschnitte. Damit fährt man, glaube ich, als normale Person super, weil man halt im Prinzip wirklich alles sehr, gut machen kann. Man kann jeden Schnitt in jede Richtung, egal welche Faser man hat, sehr gut machen. Was es auch noch gibt ist die Flaschkatzsäge. ist also eine Säge. Normalerweise sind die Zähne bei Sägen ja leicht ausgestellt. Einfach links, nach rechts. Bei der Flaschkatz ist das nicht so. Die sind nahezu in einer Linie. Das heißt, wenn ich die Säge über ein Material drücke, hinterlasse ich keine Spuren. Wenn ich also als Zimmermann ein Holznagel eintreiben würde und ich würde den absägen wollen, ohne alles zu zerkratzen, dann nehme ich eine Flaschkatzsäge. Darüber hinaus gibt es natürlich auch noch eine Katawa. Das ist eigentlich mein Favorit. Das ist oft mehr so ein bisschen das grobe Arbeitstier gibt es auch für beide Richtungen oder halt auch als Universalblatt. Dann kannst du auch einfach alles sehen und meistens recht schnell. Und es gibt jetzt auch relativ neu faltbare Sägen. Das bedeutet, ich habe sozusagen einen faltbaren Griff, der das Sägeblatt schützt, was natürlich genial ist. Wenn ich jetzt zum Beispiel wieder an einen normalen Haushalt denke. Wir hatten immer ein so ein schweren Stahlwerk zur Koffer. wurde alles reingedonnert. Den kenn ich auch noch. Ja, aber wenn ich da jetzt eine Japansäge rein donnere, wundere ich mich beim nächsten Mal, die ist ja kaputt gegangen. Ja, naja gut, weil sie ein dünnes Blattern. Und da ist natürlich das Zusammenklappen super, die Säge ist A, viel viel kleiner, die passt in eine Rosentasche und B kann sie halt nicht so leicht kaputt gehen. Und das ist so der ganz schnelle Überblick über die Sägen, die wir regelmäßig nutzen können von Tempeltool, die es da auch gibt, was sich natürlich auch auf andere Marken übertragen lässt. Da gibt es ähnliche Modelle, also das sind feste Kategorien, die man so übertragen kann. Du würdest sagen, jeder der mit Holz arbeitet, der sollte solche Sägen im Portfolio haben oder tut sich zumindest leichter in seinen Arbeiten? Jeder sollte, also ich bin der festen Überzeugung, es ist wie ein guten Schraubenzieher. Jeder Mensch sollte zu Hause einen guten Schraubenzieher haben. Jeder Mensch sollte zu Hause eine gute Säge haben. Warum? Ich muss irgendwas absegen. Ein Bein von einem Tisch. Ich weiß nicht warum, aber vielleicht kommt das vor. Oder ein Regalbrett.

Max Herrmannsdörfer: Oder ich gehe in meinen Garten und dieser Ast macht mich wahnsinnig. Ich möchte den absegen. Alle diese Sachen gehen einfacher und man wird wahrscheinlich ein besseres Ergebnis haben, man eine gute Säge nimmt. Weil das Problem ist oft, man denkt sich, ja ich mach das nur einmal. Dann wird es aber bei diesem einmal auch voll scheiße, weil ich ein schlechtes Werkzeug nehme und dann bleibt es auch bei einmal. Weil ich merke, ja das macht irgendwie keinen Spaß. Oder das Tischbein absegen war jetzt total doof. Ja, weil das Werkzeug doof war. Sobald ich etwas mit gutem Werkzeug mache, stelle ich fest, dass das vielleicht total viel Spaß macht und kann darüber hinaus merken, ich kann mit meinen Händen etwas machen. Nicht nur kaputt machen, nicht nur das Tischbein absägen, sondern vielleicht auch ein neues wieder dran bauen. Und deswegen glaube ich, sollte jeder Mensch so einen Basis Werkzeugkasten eigentlich haben. Es gibt immer irgendwas, was gemacht werden muss. Ich bin ja wirklich ein Handwerksleihe. Also ich spreche zwar viel mit Handwerkerinnen und Handwerkern. bin aber jetzt selbst nicht wahnsinnig handwerklich begabt, aber ich war sehr überrascht, als ich den Preis gesehen habe von diesen Sägen. Die sind nämlich deutlich günstiger, als ich eigentlich dachte. Die bewegen sich so zwischen, korrigiere ich gerne, so 30 bis 60, 70 Euro von Tempeltool. Ja, das fand ich auch damals sehr, ich habe natürlich, muss man echt sagen, ich habe sehr viel mehr bezahlt, weil ich sie in Australien bestellt habe. Teurer Versand, teurer Import. Aber ich kenne oder kannte auch damals schon die Preise, zum Beispiel in Amerika aufgerufen wurden. Und ich war auch überrascht, weil die Preise tatsächlich sehr niedrig sind. Das ist für mich wieder das Erschreckende. In Deutschland haben wir auch Japan sehen wollen. Im Baumarkt geht es wenn man sich anguckt, was die kosten, dann liegen die auch oft um die 25, 30 Euro der Qualitätsunterschied. Ist aber so unfassbar riesig, dass man einfach betroffen ist, je nachdem. Man freut sich, wenn man die teure jetzt oder die Tempeltoolsäge hat. Man ist betroffen, wenn man dasselbe Geld für eine ausgegeben hat, die einfach doof ist. Und ich glaube, das ist so ein bisschen auch das Erfolgsrezept, so einen Sweet Spot zu treffen zwischen Qualität und Preis. Weil natürlich gibt es Sägen, die kosten 6, 7, 800 Euro und die sind auch total geil. Aber wie bei der Tauchsäge, legen sie am Ende wirklich so viel besser? Wahrscheinlich nicht. jetzt

Max Herrmannsdörfer: gibt es ja eine ganz schöne Neuigkeit von Tempel Tool für alle Handwerksinteressierte in Deutschland. Die Sägen sind in mittlerweile 50 Bauhaus Filialen verfügbar. Ich weiß Bauhaus und generell Baumärkte werden im Fachhandwerk oft auch mal bisschen kritischer gesehen, wenn es den Do-it-yourself-Bereich geht. ich glaube, wenn man das so sieht wie du und du vergleichst es mit einem Schraubendreher, den jeder zu Hause haben sollte. Wie siehst du, dass solche Sägen jetzt auch in den Bauhaus Stores zur Verfügung stehen? Ich habe an dem Tag, wo ich mit Takashi darüber gesprochen habe, das Takashi ist der CEO, Gründer von Temple Tool. An demselben Tag waren wir zusammen in einem Baumarkt und ich habe ihm nochmal gezeigt, was für Sägen wir haben. Und ich habe im Prinzip gesagt, ich würde dir alles, was ich habe verwetten, dass wir dass es einfach so bleiben wird. werden es nicht schaffen, dass Baumärkte diesen Sprung schaffen. Wir sind an Essen gegangen und er sagte, du, ich habe noch eine Nachricht für dich. Und ich war schon so, was passiert jetzt? Und dann hat er mir erzählt, du, pass auf, wir kommen ins Bauhaus. Und das ist unfassbar. Also es ist etwas, das wir müssen das auch verstehen. Warum hat der Baumarkt bei Handwerkern einen relativ schlechten Ruf? Weil es oft qualitativ nicht so toll ist. Das, was wir mit Temple Tool jetzt schaffen. ist der erste Schritt zu sagen, wir haben ein richtiges, hochkarätiges Werkzeug in einem Baumarkt, direkt vor deiner Tür, für jeden zugänglich. Und das ist etwas, ich hätte dir vor einem Jahr, ich hätte meinen Arm abgeschnitten und hätte gesagt, das wird nie passieren. Vielleicht weil ich zu negativ bin, aber wir haben es halt doch geschafft und ich finde, das ist ein tolles Signal für alle Menschen, es ist ein tolles Signal für Handwerker und es ist ein tolles Signal, dass es irgendwo zeigt, dass ein Verständnis für Qualität doch da ist. Und das finde ich super. Also wir müssen jetzt nicht den Kopf in den Sand stecken. Es geht alles weiter. Und ich finde es nach wie vor fantastisch. Ich es wirklich unglaublich gut. Ich glaube, du warst ja nicht ganz unbeteiligt. Das stimmt. Allgemein bin ich sowieso in Deutschland nicht so ganz unbeteiligt mit dem, was wir gemacht haben. Logischerweise durch meine doch relativ große Zielgruppe, die ich habe, aber auch einfach durch echte Überzeugung. Ich glaube, das ist einfach auch der Unterschied.

Max Herrmannsdörfer: Natürlich kann man sich hinstellen und jedes ex-beliebige Produkt bewerben, aber es gibt halt den Unterschied zu ich bewerbe irgendwas oder ich habe einfach Leidenschaft für ein Produkt, wo ich einfach sage, wow, das hätte ich so nicht erwartet. Und das ist bei TempleTool nach wie vor so. Es kommen immer wieder neue Sachen raus, wo ich jetzt natürlich viel tiefer in dem ganzen Prozess drin bin. Ich weiß schon vorher was kommt. Wir sprechen schon vorher drüber. Aber trotzdem ist es einfach so, das sind Menschen, das Werkzeug lieben, die Bock drauf haben, geile Sachen zu machen und das merkt man einfach auch. Und das finde ich, ja, das deckt sich mit meiner Leidenschaft für Werkzeug. Ich habe auch nur Bock auf geiles Werkzeug. Das heißt, du bist dann tatsächlich auch in Entwicklungsprozessen mit involviert oder kannst du zumindest Feedback geben? Ja, also was heißt, ich sitze jetzt nicht in Japan in einem Raum und gucke, wie die faltbare Säge funktioniert. Aber natürlich weiß ich relativ früh, was geplant ist. und kann meinen Senf dazu geben, was ich davon halte oder nicht. Ja, ich denke, dass am Ende ich möchte meine Rolle. Also ich habe einen riesen. Ich glaube, dass das sind glaube ich die meisten jetzt auch schon. Ich glaube, ohne mich wäre das jetzt nicht passiert mit dem Bauhaus. Ich glaube, so viel kann man sagen. Nichtsdestotrotz möchte ich meine eigene Rolle auch nicht zu groß machen. Also am Ende ist das eine Firma, die in Japan sitzt, wo in Japan drüber nachgedacht wird und wo mein Feedback sicherlich einen. großes Gewicht hat, wo wir auch sehr, sehr eng und freundschaftlich zusammenarbeiten. Aber am Ende des Tages ist es jetzt nicht meine Firma oder so. Ich bin immer noch ich, ich vertreibe sie. Und genauso ist das für mich natürlich aber auch toll, weil wenn es Sachen gibt, ich sagen würde, das sehe ich kritisch, was bis jetzt noch nicht wirklich passiert ist, kann ich das aber natürlich als externe oder halbwegs externe Person nochmal anders formulieren oder sagen, als wenn ich komplett tief drin bin. Aber du hast es schon ganz gut formuliert vorher. Du machst dafür ja einfach nur stumpfe Werbung in Anführungszeichen, sondern du stehst ja tatsächlich auch mit deinem Gesicht für die Produkte von Tempeltool. Also das Qualitätssiegel. Jonas Winkler sagt hier approved. Gutes Werkzeug, holt es euch. Ich denke, mehr geht eigentlich nicht. Und das ist sozusagen natürlich mein Gesicht, aber gleichzeitig auch diesen engen Austausch aufzubauen.

Max Herrmannsdörfer: damit reinzugehen, zu sagen, wir waren jetzt dieses Jahr auf der Eisenwarenmesse zusammen mit Temple Tool und haben da großen Teil der Kommunikation mit allen deutschsprachigen Menschen übernommen, die sozusagen auch Interesse hatten, Firmen, Privatkunden. Das ist, auch wenn ich nicht fest da angestellt bin, ist das mein Herzensprojekt. Also für mich als Werkzeugliebenden gibt es nichts besseres, als so einen Prozess begleiten zu dürfen mit einem Produkt, was einfach absolut toll ist. ist für mich eine große Ehre, auch durch die Ich sag mal, andere Art der Wertschätzung, man in Japan bekommt als oft in Deutschland. Das ist einfach manchmal ein bisschen überzogen dargestellt. Wenn man so an die Entschuldigungskultur denkt, dann gibt es da ganz lustige Videos. Aber es ist wirklich eine andere Art der Wertschätzung. Ich finde das ganz toll. Ich durfte den Takashi ja selbst auch kennenlernen. Wirklich ein ganz netter Mensch und hat wahnsinnig viel vor, glaube ich, mit TambleTool. Möchte viel erreichen. Ist sehr, sehr froh, das kann ich auch dir zurückgeben, dass er mit dir und auch anderen Content-Creator und Handwerkerinnen Handwerkern kooperieren kann. Das gibt ihm persönlich auch sehr viel und klar ist natürlich schon ein Qualitätsmerkmal, wenn erfolgreiche Kanäle, erfolgreiche Handwerkerinnen und Handwerker die Produkte nutzen. Das nur als Zwischenfeedback einmal von mir. Und ins Bauhaus zu kommen. ich meine, das ist... Das ist so das... Da ist wahnsinnig stolz drauf, klar. Zu Recht. Also es ist zu Recht etwas, wo ich weiß, dass als ich mit ihm am Tisch saß, für mich war das so, ich musste das erstmal verarbeiten. Was ist jetzt hier gerade passiert? Also unglaubliche Leistung. Jonas, kannst du es nochmal zusammenfassen? So wenn wir jetzt den Blog Japan Segen einmal abschließen. Warum sollten sich Menschen mit Japan Segen beschäftigen? Vor allem Menschen, die noch keine Japan Sege haben. Einfach sich nicht mit schlechtem Werkzeug von vorne rein den Spaß am Selbermachen zu nehmen. Ich glaube, das ist so das Hauptargument. Wenn man Lust hat, Sachen selber zu machen, sei es einmal im Jahr, dann kann ich versprechen, dass du mit einer guten Japansäge viel mehr Spaß einmal im Jahr hast, als wenn du irgendeine x-beliebige Säge nimmst, wo du dich am Ende ärgerst, dass das Ergebnis doof ist, dir der Arm wehtut und du den ganzen Tag verfluchst. Also am besten mal euren Bauhaus-Store in der Nähe auschecken in 50 Villiard in Deutschland weit.

Max Herrmannsdörfer: gibt es Tempeltool bereits und mal gucken vielleicht wird es ja irgendwann auch auf die weiteren 110 Stores glaube ich ausgeweitet also wir sind da gespannt wie es mit Tempeltool weitergeht Jonas ich würde jetzt zum Abschluss mit dir gerne noch ein paar Abschlussfragen machen die wir immer bei uns im Podcast unseren Gästen stellen die erste Frage hat gar nicht zwingend was mit dem Handwerk zu tun mit wem würdest du gerne mal tauschen wenn du die Möglichkeit hättest mal einen Tag, eine Woche in Das Leben von jemand anderem reinzuschauen. Mit wem würdest du mal tauschen? da hast du mich aber jetzt komplett eiskalt erwischt. Ganz anderes Thema. Das Problem ist, das klingt so richtig blöd und unkreativ, aber ich bin total happy mit meinem Leben und ich fühle mich sehr wohl mit dem, wer ich bin. Ich würde gern tauschen mit. ich. Okay, das ist jetzt so ein bisschen. Ich würde gerne tauschen mit dem Chef der Handwerkskammer, mal zu gucken, der sich, wie die Wahrnehmung ist. Und dann würde ich alles dieses Wissen aufnehmen, es danach zu ändern. Okay, das passt ja perfekt zu meiner nächsten Frage. Ich habe hier auf dem Zettel stehen, wenn du eine Sache im Handwerk sofort ändern könntest, was wäre es? Die Art, wie unterrichtet wird. Also das schließt an an das, was wir vorher zum Thema Meisterschule also ich würde das sofort komplett aufbrechen in allen Schulen, und sagen es ist ein Miteinander etwas herausfinden und forschen anstatt dass man diesen Frontalunterricht hat. Okay. Wir sind ja ganz gut vernetzt hier beim Handwerker Radio. Vielleicht ergibt sich ja mal die Möglichkeit, dass du mal mit jemandem aus den Handwerkskammern aus der Handwerksorganisation mal sprechen kannst oder vielleicht gibt es sich mal ein kleines Praktikum. Wer weiß. Mal gucken. Ich wäre bereit. Du wirst mal bereit. Sehr schön. Ruft mich an. Alles klar. Merke ich mir. Nächste Frage Jonas. Was bedeutet für dich Handwerk? Handwerk bedeutet für mich, der Lage zu sein, im Prinzip sein Leben, aber auch die ganze Welt wieder aufbauen zu können oder reparieren zu können bzw. einfach am Laufen zu halten. Ohne Handwerk geht gar nichts, egal wie toll und weit wir uns entwickeln. Wir werden immer Menschen brauchen, die in der Lage sind, die Sachen aufzubauen und im Zweifelsfall auch wieder zu reparieren. Ich habe zum Abschluss noch vier Begriffe, mit der Bitte, kurz und knapp auf diese Begriffe zu antworten.

Max Herrmannsdörfer: Was bedeutet für dich Heimat? Meine Kinder. Hast du irgendein Vorbild? Ranga Yogeshwar. Magst du sagen warum? Er eigentlich so ziemlich mein bester Freund und ich finde ihn einfach richtig knorke. Cool. Ich bewundere ihn einfach. das ist einfach ein toller Mensch. Sehr schön. Was bedeutet für dich Glück? Bei sich selbst zu sein. Also mit sich selbst im Reinen zu sein. Letzter Begriff. Hast du irgendein Motto? Mind over matter. Der Verstand steht über allem. Das ist sehr schön, Jonas. damit danke ich dir ganz herzlich, dass du hier zu Gast warst bei Handwerk erleben bei uns im Podcast. wünsche dir weiterhin ganz viel Spaß, Erfolg mit Temple Tool, aber mit allem anderen, was bei dir noch so läuft. Vielen Dank für deine Zeit und alles Gute. Danke, dass ich da sein durfte. Mach's gut. Ciao. Das war's mit Handwerk erleben. Dir hat diese Folge gefallen? Dann abonniere diesen Podcast, keine Folge mehr zu verpassen. Wir freuen uns auch über eine 5-Sterne-Bewertung bei deiner Podcast-Plattform. Dieser Podcast ist eine Produktion der Handwerker Radio GmbH. Weitere Informationen findest du unter www.handwerker-radio.de

Max Herrmannsdörfer: Diese Folge wurde unterstützt von Temple Tool. Japansägen für die Holzbearbeitung. Made in Japan.

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