#184 Pia Widmann, wie arbeiten erfolgreiche Handwerksbetriebe heute digital?
Shownotes
Diese Folge wird unterstützt von Palette CAD – der 3D-Planungssoftware für den Innenausbau
Zwei Tage, viele Impulse und konkrete Ideen für den Betriebsalltag: Am 22. und 23. September 2026 feiert das digitale Event „Hands on Handwerk“ von Palette CAD Premiere. Max Herrmannsdörfer spricht mit Pia Widmann von Palette CAD darüber, warum das Format Handwerksbetriebe dort abholt, wo im Alltag oft die Zeit fehlt: bei der Suche nach praxistauglichen Lösungen für Digitalisierung, effizientere Abläufe und überzeugende Kundenkommunikation. Das kostenlose Online-Event bündelt Erfahrungen aus dem Handwerk, Fachwissen von Branchenexpertinnen und -experten sowie Impulse rund um Planung, Fertigung, KI, Social Media und mehr.
Schon in dieser Folge wird deutlich, wie vielfältig die Themen sind: Marcus Hengge von Pure Interior berichtet, wie sein Betrieb mithilfe von Palette CAD den Weg von der Planung über CAD/CAM bis zur Fertigung deutlich einfacher gestaltet. Sophie Oberländer von Fritz Möbelwerkstätte zeigt, dass Social Media nicht zwingend zum zusätzlichen Vollzeitprojekt werden muss – und wie authentische Inhalte Sichtbarkeit für einen Handwerksbetrieb schaffen können.
Habt ihr Lust dabei zu sein? Dann meldet euch für „Hands on Handwerk“ an! Alle Infos unter: www.palettecad.com/hands-on-handwerk
Und übrigens: Palette CAD bietet euch eine kostenlose Testversion für 14 Tage an! Meldet euch dazu einfach per Mail unter anfrage@palettecad.com oder telefonisch unter +49 711 9595 499!
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Max Herrmannsdörfer: Diese Folge wird unterstützt von Paletetcut, der 3D-Planungssoftware für den Innenausbau. Handwerk erleben. Der Podcast mit den spannendsten Geschichten aus dem Handwerk und darüber hinaus. Wie arbeiten erfolgreiche Handwerksbetriebe heute digital? diese Frage geht es bei Hands on Handwerk, einem Event der Planungssoftware Paletetcut. Und damit ganz herzlich willkommen bei Handwerk erleben. Ich bin Max Hermannsdörfer und mein Gast ist heute Pia Wiedmann von Paletikart. Hallo Pia. Hi. Pia, bevor wir über Hands-on-Handwerk, euer Event sprechen, erzähl gerne mal ein bisschen was Allgemeines zu Paletikart. Was seid ihr für eine Software? Ja, sehr gerne. Genau, Paletikart ist eine 3D-Planungssoftware für den Innenausbau. Das ist immer so unser Standardspruch, sag ich mal, als Mini-Kurzbeschreibung für die Firma. Uns gibt es seit über 30 Jahren. Wir hatten letztes Jahr großes Jubiläum. Wir sind ein familiengeführtes Softwareunternehmen noch und wir bedienen mehrere Branchen aus dem Handwerk. Also es hat damals tatsächlich vor über 30 Jahren gestartet mit dem Ofen- und Kaminbau und dann kamen so über die Jahre die Sanitär- und Fliesenbranche dazu, die Holstechnik, die inzwischen eigentlich unseren größten Marktanteil ausmacht und die Interior-Branche, also alles was Inner-Architektur, Interior Design, Raumausstatter und sowas angeht. kann natürlich Paletikart auch für jegliche andere Branchen verwenden, ist ganz klar alles, was eben irgendwie mit Innenausbau zu tun hat. Aber auf diese vier Branchen haben wir uns spezialisiert. Okay, kannst du mal ein paar Praxisbeispielen nennen? Wie funktioniert Paletica dann tatsächlich in der Praxis? Wie profitieren Handwerksbetriebe? Also es ist vor allem so, dass wir die digitalen Prozesse, die ein Handwerksunternehmen hat, optimieren mit Paletica. Also im besten Falle spart man Zeit und wird effizienter. Das ist eigentlich unser Hauptziel für unsere Kunden. Wir arbeiten damit ganz vielen verschiedenen Partnerherstellern, Händlern und bekannten Namen aus dem Markt, sage ich mal, zusammen und haben ganz viele Schnittstellen bei uns integriert, damit der Handwerker möglichst wenig Medienbrüche hat und eben dadurch wieder auch Zeit spart und einfach mit Palettic hat als Hauptpunkt in seinem Prozess sozusagen, da wo die Fäden immer wieder zusammenlaufen, einfach seine verschiedenen Software bedienen kann. Das geht dann los vom Aufmaß zum Beispiel, ob man dann zum Beispiel mit einem Hotscan oder mit einem Stabiler zusammenarbeitet, wie auch immer.
Max Herrmannsdörfer: Man macht einen Aufmaß, integriert das in Paletekart, kann dann dort seine detaillierte 3D-Planung machen und kann aber eben auch aus unserer Software direkt bei seinem Händler zum Beispiel die Platten bestellen. Und ich habe auch gelernt, viele nutzen es auch zur Visualisierung für die Kunden, also dass man auch Kunden die 3D-Projekte quasi zeigen kann. Genau. Also für die Kundenberatung ist es natürlich auch ein absoluter Gamechanger, weil man dem Kunden, der oft ja das Problem hat, weil es eben nicht sein Job ist, sich das Endergebnis nicht so richtig vorstellen kann. Wieso soll ich so viel Geld jetzt zum Beispiel für eine Bartsanierung ausgeben, wenn ich gar nicht so richtig weiß, was ich am Ende bekomme? Und mit unseren Visualisierungsmöglichkeiten, mit den High-End-Renderings, die wir haben, ist es so, dass man tatsächlich einfach ein fotorealistisches Bild von seinem Bart hat, wie es am Ende aussehen soll. Wir haben sogar auch die Möglichkeiten, das auf VR-Brillen zu übertragen zum Beispiel. Ja, das ist richtig cool. Das macht es nochmal richtig erlebbar. Oder wir haben auch eine App, Palette Move heißt die, da wirft man sich die Planung rein und kann durch bewegen das Tablet sich sozusagen im Raum bewegen. ja, gibt's so einen Spieler rein, kann man da das Wasser in der Dusche anmachen und so eine Ente in die Badewanne werfen und so was alles. Genau, aber das ist für die Beratung des Endkunden beim Handwerk, das ist super wertvoll. Ich kann mir aber vorstellen, das hat in den letzten Jahren nochmal den richtigen, richtigen Drive bekommen. Gerade wenn du sagst, man kann Sachen visualisieren mit VR-Brillen, mit Tablet. Ich kenne das noch vor so fünf, sechs, sieben Jahren. Da war es wirklich eine Spielerei. Da konnte ich mir anschauen, wie sieht jetzt ein Tisch hier in meinem Wohnzimmer ungefähr aus. War alles noch so bisschen hemmsärmlich. Die Entwicklung in dem Bereich ist doch in den letzten Jahren aber krass schnell gegangen, oder? Ja, da macht es Riesenschritte. Riesenschritte. Also das ist auch total spannend zu beobachten für uns, weil wir natürlich mit unseren Kunden auch viel in Kontakt sind und wir oft das Feedback bekommen, dass Kunden sich damit wettbewerbsfähig machen. Also in dem Moment, wo ein Schreiner eben zum Beispiel diese Visualisierungsmöglichkeiten anbietet, seinem Endkunden, kriegt der mehr Aufträge am Ende des Tages, weil eben dieser Kunde durch so ein Bild, durch so einen Kameraflug, durch so eine VR-Visualisierung einfach bereit ist, das Geld auch in die Hand zu nehmen und zu sagen, geil, ich sitze jetzt schon auf dem Sofa in meinem neuen Wohnzimmer, genauso will ich es haben, let's go. Macht echt einen großen Unterschied. Okay, jetzt ist ja das Handwerk natürlich immer noch geprägt von
Max Herrmannsdörfer: der Handarbeit, von dem Handwerk, was man mit seinen eigenen Händen ausführt. Aber der Punkt der Digitalisierung und der Visualisierung jetzt in eurem wie du sagst, kann ja ganz stark dazu beitragen, den eigenen Betrieb nach vorne zu bringen. Wie ist so das Feld zwischen ja, das Handwerk, traditionelle beibehalten, aber trotzdem den Schritt in die moderne Zeit, in die Zukunft gehen? Welche Rolle spielt ihr da zusammen mit euren Kunden? Wie viel Überzeugungsarbeit müsst ihr leisten? Erzähl mal ein bisschen was. Also tatsächlich ist es bei ganz, ganz vielen schon selbstverständlich und ist sehr angekommen. Also es gibt wirklich ganz wenige Betriebe, wo wir anrufen und die gar keinen Bock auf Digitalisierung und irgendwie Veränderung haben. Also gibt es natürlich auch, will man nie ausschließen und jeder darf so sein Ding machen. Aber das sind wirklich die allerwenigsten einfach, weil man, also der Großteil der Handwerker hat verstanden, dass man auf Digitalisierung mit aufspringen muss. In welchem Maße man das macht für seinen Betrieb, das muss natürlich jeder selber entscheiden und muss alles auf die eigenen Prozesse anpassen. Aber ohne Digitalisierung geht es heute nicht mehr. Und tatsächlich aus den Gründen, was wir vorhin auch hatten, man spart sich Zeit, man wird effizienter, so ausgelutscht das Wort auch sein mag, aber es stimmt halt einfach. Und wenn ich effizienter bin, kann ich besser wirtschaften, kann mich dadurch vom Wettbewerb abheben und kann meinen Betrieb am Laufen halten. Also es ist einfach, es ist ein Mittel zum Zweck, was aber so stark in den Fokus gerückt ist, dass die Leute auch sehr willig sind. investieren, sich damit zu beschäftigen und einfach den Mehrwert erkennen. Und ihr tragt dieses Wissen und so die praktischen Beispiele, wie es funktionieren kann, tragt ihr auch nach außen. Ihr werdet jetzt dann in gut zwei Wochen vom Software-Anbieter zum Eventveranstalter. Ihr habt ein Event geplant, Hands-on-Handwerk. Vielleicht zu Beginn mal zu den Fakten. Wann findet dieses Event statt? Was ist es für ein Event? hau doch gerne mal so die wichtigsten Zahlen, Daten raus. Ja, voll gerne. Genau, Hands on Handwerk findet statt am 22. und 23. September. Das ist ein Dienstag und Mittwoch. Sollte außerhalb von quasi allen Ferien in Deutschland liegen. Da habe ich bisschen recherchiert und gar nicht so viele Termine gefunden, bei denen das auch wirklich zutrifft. Da sind selbst wir Bayern wieder beim Arbeiten. Genau. Und es ist eben ein Online-Event. Das ist ein zweitägiges Vortrags-Event, was wir da
Max Herrmannsdörfer: und zudem wir ganz viele unterschiedliche Speaker einladen durften und eben all unseren Kunden, Interessenten, allen möglichen, ich sag mal Handwerkern aus der Branche, die sich irgendwie mit Digitalisierung auseinandersetzen wollen oder es auch schon haben und ihr Wissen vertiefen wollen, wollen wir da eine Plattform bieten, sich weiterzubilden, sich auszutauschen, Inspiration zu sammeln. Ja, das Ganze findet digital statt. Du hast es gesagt, geht neun Uhr morgens jeweils los und dann ist es wirklich durchgetaktet. glaube, die Slots sind jeweils 30, 40 Minuten lang. Man kann sich da reinklicken zu den Themen, die einen selbst interessieren. Genau. war uns ganz wichtig, dass wir es eben so kompakt halten, dass wir jetzt auch nicht irgendwelche großen Pufferzeiten einplanen. Natürlich gibt es eine Mittagspause, meine dadurch, dass wir das hosten und auch einen Moderator stellen. Der arme Mann muss auch mal irgendwie was essen, was trinken. Aber es ist eben genau der Plan, dass wir die Themen so eng aneinandergelegt haben, damit sich jeder das raussuchen kann, was ihn interessiert, was ihn weiterbringt und wo er wirklich Bock drauf hat. Ich kann mir vorstellen, ihr seid eigentlich schon gut genug ausgelastet mit den Themen Digitalisierung im Handwerk. Warum kommt ihr jetzt zu dieser Idee? Hey, lasst uns mal ein zweitägiges Event machen mit der kompletten Planung, die davor passieren muss, die Nachbereitung und so weiter und so fort. Warum dieser Schritt? Ja, das ist ganz spannend. hat sich so über die letzten Jahre, hat sich der Gedanke bei uns so ausgebildet, dass wir so sehr gerne eine Plattform sein wollen. In ganz vielen Teilen auch schon sind aktuell eben vorrangig für unsere Kunden, dass wir durch die Schnittstellen und die Partner, mit denen wir zusammenarbeiten, sind wir eine Plattform für den Kunden, sind ein zentraler Anlaufpunkt, von dem aus der Kunde eben seine verschiedenen Steps in der Digitalisierung ausmachen kann. Und dann hat es sich wirklich so entwickelt, dass wir die letzten Jahre mit ganz vielen Partnern engere Kooperationen angefangen haben, verschiedene Kampagnen gefahren haben. Und irgendwann kam der Punkt, dass wir gesagt haben, haben durch dieses Netzwerk, was wir geschaffen haben, fühlen wir uns jetzt fast ein bisschen in Charge irgendwie schuldig, in Anführungsstrichen, das auch nach außen zu tragen und das auch unseren Kunden und den Handwerkern einfach zur Verfügung zu stellen. Dieses Wissen an einem Punkt so zu vereinen, damit die
Max Herrmannsdörfer: Recherche arbeiten für den Handwerker weniger sind, damit wir einen Ort bieten, an dem wir einmal das ganze Wissen und das Netzwerk, was wir haben, irgendwie vereinen können. Ihr macht das jetzt tatsächlich zum ersten Mal. Also ihr seid jetzt ein Pilot, diese Ausgabe von Hands on Handwerk. Premiere. Was hofft ihr euch davon? Was versprecht ihr euch von Hands on Handwerk? Also natürlich in allererster Linie. das ist genauso. wollen glückliche Teilnehmer. Wir wollen, dass jeder, der da zuhört und der sich zu einem Slot einschaltet, der ihn interessiert, dass der am Ende sagen kann, ich habe hier was mitgenommen. Geil, da möchte ich mein bisschen vertiefen, da möchte ich vielleicht mit dem Speaker in Kontakt treten danach. Da möchte ich mich über eine neue ERP-Software informieren. Da möchte ich mich mal informieren, wie digitales Aufmaß alles so geht. Wir wollen, dass jeder Teilnehmer irgendwas mitnehmen kann. Wenn es eine einzige Sache ist, ist wurscht. Aber ich möchte gerne, dass wir einen Mehrwert schaffen damit. Das ist der Plan. Okay, und von der Zielgruppe her, wir haben ganz am Anfang schon gesprochen, für wen Paletikat geeignet ist, also alle, im Innenausbau irgendwie tätig sind. Wen wollt ihr jetzt mit diesem Event ansprechen? Weil da geht es ja dann mit den Themen auch teilweise über den reinen Innenausbau schon hinaus. Genau, natürlich bleibt das trotzdem unser Fokus, ist ganz klar, es schließt sich ganz auf der Kreis eben zu diesem Innenausbau wieder. Trotzdem ist es so, dass es, wie du gesagt hast, einfach auch zum Beispiel Themen der Visualisierung geht. Wir haben einen Referenzkunden dabei zum Beispiel, der seinen Fokus auf Visualisierung und auf Kameraflüge und ganz spezielle Renderings gelegt hat. kann jeden Handwerker interessieren, der irgendwie seinen Kunden beraten möchte. Genau, also erstmal sind wir natürlich offen und jeder Handwerker darf da super gerne zuhören. Es ist so, dass wir die zwei Tage, also diese zwei Event-Tage ein bisschen thematischen Fokus gelegt haben. Also der erste Tag ist ganz viel auf Tischler und Schreiner ausgelegt, auf Holstechnik, geht in Teilen auch so in die Tiefe, dass da jetzt vielleicht ein Fliesenleger nicht ganz so viel mitnehmen könnte, aber das ist aus dem Programm wirklich super schnell ersichtlich. Und der zweite Tag bleibt ein bisschen allgemeiner. Da findet tatsächlich jeder was, der sich irgendwie mit Digitalisierung auseinandersetzen will. Wollen wir in das Programm noch ein bisschen genauer reinschauen? Magst du vielleicht so
Max Herrmannsdörfer: paar Highlights rausziehen. Ich weiß ja, das Programm ist prall gefüllt und wir werden bei Weipen nicht jeden einzelnen Programmpunkt jetzt einmal durchdeklinieren können. Aber was sind für dich so persönlich Highlights? Worauf freust du dich da meist? Also ich habe mir zum Programm einmal ganz kurz noch als Erklärung, als ich das erstellt habe und auch mir überlegt habe, welches Speaker hätte ich gerne dabei, habe ich mir überlegt, wie kriege ich die Vielfalt hin, damit eben der Zuschauerte teilnehmer, der sich vielleicht auch mehrere Slots hier anhört. Also zum einen, dass sich jetzt nicht riesig viel wiederholt und zum anderen aber auch, dass es sich ergänzt. Und ich freue mich am meisten tatsächlich, dass wir einige unserer Referenzkunden gewinnen konnten, die einfach ihren Betrieb mit Palette so optimiert haben, dass sie jetzt besser arbeiten können. Die einfach zufriedene Kunden sind, die auch dann erzählen können, vor welchen Herausforderungen sind sie gestanden und da geht es tatsächlich gar nicht riesig drum, dass die jetzt da... Werbung für PalettoCut machen sollen. Darum geht es wirklich nicht, sondern es geht darum, dass man sich im besten innerhalb oder unter den Betrieben helfen kann. Wenn ein Schreiner sagt, ich hatte Probleme XY und habe das so so gelöst und jemand anderes hat vielleicht dasselbe Problem, muss er das Rad nicht neu erfinden und kann sich im besten Falle davon was abgucken. Deswegen bin ich super froh, dass wir diese Referenz Kunden gewinnen konnten. Aber gleichzeitig auch habe ich mich an einige, ich sag mal Experten aus der Branche gewagt. Das heißt, wir haben zum Beispiel Thorsten Mords mit an Bord. Den kennt man ja auch. Der ist ja auch bekannt. es ums Thema KI geht, ist Thorsten Mords wirklich einer der Top Experten aktuell. Immer mit am Start. Und KI ist ja sowieso auch ein Thema, ganz klar ist, man irgendwie, also dass wir als Softwarehersteller, die im Thema Digitalisierung drin sind, diesen Zug müssen wir aufspringen, haben wir auch schon getan. Aber super wichtig, deswegen bin ich auch sehr froh, dass Thorsten mit dabei ist. Ich habe aber auch zum Beispiel, konnten wir einen Professor von der TH Rosenheim gewinnen, der wirklich ein recht nischiges Vortragsthema zwar hat. den wir aber auch live schon mal gehört haben und da sind die Schreiner darauf eskaliert. Das war so spannend, weil der wirklich einfach die Leute da abholt, wo sie ein Problem haben und eine Lösung präsentiert. Also da sind wir super froh, dass wir so ein gemischtes Programm zustande bekommen haben. Wir haben natürlich auch von unserer internen Expertise profitiert. Also wir haben bei Paletica ganz viele Handwerker sitzen, also gerade im technischen Support in der Schulungsabteilung sitzen fast nur gelernte Schreiner oder Innenarchitekten, Fliesenleger.
Max Herrmannsdörfer: Und natürlich haben wir die auch mit eingebunden, damit die auch erzählen können. Wie sind Sie auch von Ihrem Handwerk sozusagen zu PaletteCut gekommen? Was machen Sie jetzt hier? Wie unterstützen wir als Firma den Handwerker? Also ihr habt auf die Expertise des Handwerks auch rücksicht genommen bei der Programmgestaltung. Genau, ganz klar. Habt damit einbezogen, okay, welche Themen sind jetzt aktuell? Wo drückt der Schuh und wo könnt ihr eine Ergänzung liefern? Weil du die Referenzkunden angesprochen hast. Das ist jetzt vielleicht der richtige Zeitpunkt. Ich habe im Vorfeld auch unserer Aufnahme mit zwei Referenten, mit zwei Referenzkunden gesprochen. Und ich würde sagen, wir hören gleich einmal in die beiden Interviews rein. Das ist einmal der Markus Henke, der berichtet über CAD, CAM in der Praxis. Er selbst ist Holzmechaniker und Geschäftsführer von Pure Interior hier aus dem Allgäu. Das ist wirklich sehr, spannend, was er so erzählt zum Thema, wie bringe ich was von der Theorie in die Praxis ohne Zeitverlust? Was bringt es Ihrem Betrieb dann in der Praxis? Und ich habe auch sehr interessant mit Sophie Oberländer von Fritz Möbelwerkstätte gesprochen. Sie ist Schreinerin und macht da ganz viel Social Media. Sie ist das Gesicht von Fritz Möbelwerkstätte bei Social Media und das hat dann gar nicht zwingend jetzt mit mit PaletteCut an sich zu tun. trotzdem sprechen wir darüber, wie stark kann Social Media den Betrieb nach vorne bringen? Was kann es bringen? Und ich würde sagen, Pia, wir hören jetzt gleich in die beiden Interviews rein und dürfen gespannt sein, was die beiden so erzählen. Perfekt, ich freue mich sehr. Markus, du wirst ja als Speaker bei Hands on Handwerk mit dabei sein, bevor wir über das Thema sprechen. Was macht dein Betrieb? Kannst du es mal kurz und knapp erklären? Ja klar, sehr gerne. Ich bin Markus von Pure Interior und wir sind eine junge, moderne Schreinerei aus dem Allgäu, aus Isny im Allgäu. Und wir haben uns auf den individuellen, maßgefertigten Möbelbau, Innenausbau spezialisiert.
Max Herrmannsdörfer: und bewegen uns da hauptsächlich im Bereich von Einbauschränken, Küchen, aber auch kompletten Innenausbauten. Was würdest du sagen, was macht Pure Interior besonders? Was ist so wirklich die Kernkompetenz? Also ich würde sagen, wir sind sehr modern. Wir schauen, dass wir unsere Linie fahren, dass wir... Also jedes unserer Möbel hat so einen gewissen Wiedererkennungseffekt und wir schauen auch, dass wir in... Ja, in vielen Möbeln auch moderne Materialien einsetzen, einfach auch mal über den Tellerrand hinausschauen, dass das Ganze einfach auch für den Kunden vielleicht was besonderes wird, aber natürlich auch für uns. Welche Kunden kommen denn zu euch? Tatsächlich die, die ein bisschen individueller gebaut haben wollen? Genau, also von bis, würde ich mal sagen, wir sind auch hauptsächlich, ja, sag mal, 80, 90 Prozent bewegen uns tatsächlich im Privatkundenbereich. Einen Teil machen wir auch gewerblicher Bereich. Aber es sind dann doch oft Kunden, schon das gewisse Etwas suchen, die jetzt nicht den 0815 Eichirurgie-Rustikalschrank suchen, sondern wirklich so was Besonderes. Da erinnere ich mich an ein besonderes Projekt in München, wo wir eine Küche mit mit runden Ecken, also da war ganz viel, weil er rund umgesetzt haben. Und das war ein ganz besonderes Projekt, wo erinnere ich mich gerne zurück. Okay, klingt spannend. Was sind so die Herausforderungen, wenn man viel mit runden Objekten zu tun hat? Ja, gerade bei runden Objekten ist so das Thema, wie bekommt man diese Rundung überhaupt hin? Also die meisten Materialien jetzt beispielsweise, wir fahren ja auf gewisse Plattenmaterialien, eine Kante auf, eine ABS-Kante und das ist halt bei runden Materialien schon gar nicht mehr möglich, weil das mit unserer Kantenanleihmaschine gar nicht zulässt. Und da ist so erstmal die Frage, wie bekommt man die ganzen Materialien rund, wie bleiben sie dann natürlich auch rund? Das ist so die Challenge dabei und da haben wir dann ganz viel. haben uns da überlegt, ganz viel Muster gemacht, aber am Ende ist es dann wirklich schön geworden. Ich glaube, da spielt die Vorbereitung, die Planung eine große Rolle bei solchen individuellen Projekten. da schlagen wir doch direkt die Brücke zu dem Event von Paletica, zu Hands on Handwerk. Da wird es ja auch darum gehen, wie kriege ich eine Planung tatsächlich übersetzt in die Praxis? Markus, erklär doch mal, was wird dein Thema sein bei Hands on Handwerk?
Max Herrmannsdörfer: Mein Thema ist tatsächlich so, wir von der Zeichnung, also wir sind beim Kunden, wir erstellen im Nachgang eine Zeichnung, wie das Ganze denn visualisiert wird mit Padelte CAD, wie es aber dann letzten Endes dann auch produziert wird bei uns in der Produktion und wie es dann beim Kunden dann auch montiert werden soll. Das Komplettprogramm eigentlich von A bis Z wird bei uns vorgestellt. Wie läuft es in der Praxis? Kannst du schon mal bisschen an-teasern? Ja, ganz grob. Wir sind beim Kunden. Der Kunde äußert seine Vorstellungen. Der Kunde kommt zu uns in den Showroom, kann auch manchmal sein. Dann äußert er seine Vorstellungen. Wir schauen, dass wir das Ganze im Nachgang dann visualisieren. Da ist PaletteCut natürlich hammermäßig, muss man wirklich sagen. Die Visualisierung, kommt dann oft schon einer Fotorealistik nahe. Wir realisieren das Ganze, wir visualisieren das Ganze und wenn der Kunde dann letzten Endes sein Okay gibt, dann geht das bei uns in die Produktion und durchläuft dann verschiedene Maschinen von der Kantenanleihmaschine über Platten, Platten säge über natürlich auch die CNC. Da wären wir auch schon beim Thema CNC. Wir können aus Palette CAD fertige Daten rauslassen, dass wir an unserer CNC produzieren und wie das Ganze abläuft, das erfahrt ihr dann am bei Hanson Handwerk. Ja, das erfahrt ihr am 22.09. 10.15 Uhr ist dein Slot und ich glaube, das wird so ein kleines Interviewformat und wo du dann auch noch mehr aus der Praxis erzählen wirst als jetzt hier. Das nehmen wir jetzt mal als kurzen Teaser. Vielleicht kannst du mir aber noch erklären, wie stark vereinfacht das jetzt euren Arbeitsalltag in der Praxis? Ja, absolut. Wenn man sich das Ergebnis vorher mal anschaut, wir mussten tatsächlich, wenn der Kunde eine Freigabe erteilt hat, mussten wir jedes einzelne Werkstück, also ein Schrank beispielsweise besteht schnell mal aus 5, 6, 7, 8 Teilen, mussten wir jede einzelne Platte einzeln programmieren. Und mittlerweile ist es eben so, es wird einmal visualisiert und es werden dann auch gleich alle Verbinder, alle Beschläge gesetzt und der Kunde sagt, okay, wir machen theoretisch nur noch einen Klick.
Max Herrmannsdörfer: und können das Möbel fertig produzieren. Also massive Zeit ersparen, das höre ich daraus. Absolut, ja, absolut. Okay, Markus, ich bin gespannt, dann bei Hands-on-Handwerk noch alles für Infos rüberkommen. Und ich hoffe, dass wir viele Handwerker da draußen erreichen können. Ja, hoffen wir es. Mit deinem Thema. meine, wer sich das Arbeit ein bisschen einfacher machen kann und sich Zeit sparen kann, ich glaube, das möchte eigentlich jeder Betrieb. Ja, mit Sicherheit. Klar ist es am Anfang eine kleine Hürde, ein neues Programm zu starten. Es dauert natürlich auch eine gewisse Zeit, sich da reinzuarbeiten. wenn man es dann mal hat, ist es eine absolute Arbeitserleichterung und wir möchten es nicht mehr missen wollen. Das kann ich mir vorstellen. Hast du noch irgendwas, irgendeinen Tipp für Kolleginnen und Kollegen aus dem Handwerk? Irgendein Tipp? Ja, geh zur Palette. Also ich sag das wirklich aus… gar nicht bezahlt, sondern ich sage das wirklich aus freier Überzeugung. Ich habe so circa vier bis sechs Monate gebraucht, das Programm anzueignen und danach macht es dann auch richtig Spaß und man zeichnet in seiner Freizeit eben auch, einfach das Programm besser kennenzulernen, weil man eben sieht, das Ergebnis stimmt einfach zu 100 Prozent auch mit der Visualisierung dann überein und das macht so richtig Spaß. Markus, wünsche ich dir weiterhin ganz viel Spaß mit Palet de Carte und Ganz viel Erfolg dann für Hands-on-Handwerk und ich würde sagen anmelden und mehr erfahren. Danke dir! Gerne, bis dann! Mach's gut, ciao! Ciao ciao! Wenn du jetzt neugierig auf PaletteCut geworden bist, dann hol dir einfach die kostenlose Testversion. Du bekommst PaletteCut für 14 Tage kostenlos zur Verfügung gestellt und kannst dir selbst schon mal einen ersten Eindruck vom Programm holen. Meld dich dazu einfach per Mail oder per Telefon bei PaletteCut. Unter der Mailadresse Anfrage at Paletikart.com oder telefonisch unter plus 49 711 9595 499. Alle Infos dazu findest du auch in den Show Notes. Sophie, du bist Schreinerin bei Fritz Möbelwerkstätte. Kannst du uns mal erklären, was macht euer Betrieb genau? Das ist ziemlich vielseitig. Also unser Steckenpferd sind hauptsächlich Massivholz-Einzelmöbel, also so wie man es klassisch vom Schreiner kennt.
Max Herrmannsdörfer: Auf der anderen Seite haben wir noch einen Nebenzweig, ist unsere Overtone Tube. ist ein klangtherapeutisches Instrument. Overtone Tube? Ja, richtig. Okay, spannend. Was ist das genau? Im Prinzip sieht es aus wie ein kleines Solarium aus Holz. Ist aber tatsächlich eine Holzröhre, die man aufklappen kann. Dann kann sich der Patient quasi reinlegen. Die ist dann bespannt mit jetzt müsste ich lügen 64 oder 65 Seiten. sind alle monoton auf ein tiefes C gestimmt. Achtung, jetzt wird es sehr medizinisch. Und wenn man sich da dann quasi bespielen lässt, signalisiert das deinem Körper quasi komplett reset, komplette Ruhe. Genau. Und das ist für ungefähr alles gut. Wie oft in der Woche liegst du in diesem Overtune Tube drin? Wir selber liegen tatsächlich am wenigsten drin, außer wir machen das Set-up zum Ende. wenn wir mal eine stressige Woche hatten, dann heißt es nicht, mach mal ein Bier auf, sondern mach mal die Overtone Tube auf, gib immer 15 Minuten und danach das Bier. Okay, sehr spannend. Darauf war ich jetzt nicht vorbereitet, dass ihr sowas auch bei euch im Betrieb macht. Und wir E-Gitarren auch noch. Okay, geil. Ich sehe schon, wir müssen da mal einen längeren Podcast, glaube ich, zu machen zu euren Projekten. Oha, wir sehen hier für alle, nur zuhören, sehen hier gerade richtig schöne E-Gitarren an den Wänden hängen und natürlich auch stehen... Okay, wie viele Gitarren habt ihr so gerade aktuell bei euch? Stehen so 20, 30 Stück? Ja, kommt hin. Warte mal, 1, 2, 3, 4, 5, 6, 8... Ja, so 20, 25 haben wir gerade da. Okay, sehr geil. Ich bin selbst Gitarrist, von daher bin ich jetzt schon angefixt. Ja, herrlich. Ich komme mal vorbei, glaube ich. Ja, Okay, krass. Wie groß seid ihr? Wie groß ist euer Team? Im Prinzip wahrscheinlich gar nicht so groß, wie sie es jetzt angehört hat. Also ich und der Chef, der Roman, wir sind die halt Lüge. Wir haben einmal unseren Roman, das ist unser Chef. Dann gibt es noch mich und unseren Markus. Wir sind beide ausgelernt und dann haben wir noch zwei Ausbildende. Okay, er hat tatsächlich relativ kleiner Betrieb, aber dafür macht ihr auch coole Aufgaben, coole Aufträge. richtig. Wie sieht es denn bei dir persönlich aus? Du?
Max Herrmannsdörfer: Du ja nicht nur das reine Schreinerhandwerk als dein Steckenpferd, sondern du beschäftigst dich bei euch im Betrieb auch viel mit Social Media. Wie hältst das die Waage? Social Media ist tatsächlich der kleinste Part in der Woche. Also Social Media beschäftigt mich in der Woche effektiv zwei Stunden. Nur? Ja, tatsächlich. ist relativ nicht schwierig. Wenn man erst mal eingegroovt ist, dann geht's. Aber wir haben ja das Glück, dass wir noch jemanden an der Hand haben, der quasi bereit dazu ist, mich zu filmen und das Ganze nachher auch zu schneiden und auch den Upload-Part dann quasi zu übernehmen. Das ist der Freund von meiner ehemaligen Auszubildenden und der hat gesagt, ja, habe ich voll Bock drauf, da helfe ich euch, das finde ich gut. Genau und da wollte uns eigentlich nur Starthilfe geben und jetzt ist er da so eingefleischt und hat da genauso viel Lust drauf wie wir und jetzt, ja, kriegt man auch nicht mehr los, sind wir auch ganz dankbar für. Aber mich effektiv beschäftigt es ungefähr. Ja, zwei Stunden und wenn man die ganze Kommentarleserei noch mit dazu nimmt und vielleicht noch bisschen was beantwortet, dann sind wir vielleicht auch bei drei, vier. das hält sich ja wirklich eigentlich ganz gut im Rahmen. Ja, tatsächlich. muss ja dazusagen, jeder, euren Kanal jetzt nicht kennt. Und da musste ich mich bis vor ein paar Wochen auch noch mit dazu zählen. Schande über mein Haupt, dass ich euch noch nicht entdeckt hatte. Ihr seid ja schon an einem gewissen Punkt Fame bei Social Media, wenn man so sagen möchte. Von den Followerzahlen, ich meine es sind die 13.000, 14.000 aktuell. Aber eure Videos, eure Reels, die ihr da veröffentlicht, die haben Zehntausende, das ist eigentlich Standard, Hunderttausende Views bis hin zu einer Million Views. Wie zur Hölle ist das so eskaliert, dass ihr solche Reichweiten bei Instagram erzielt, Sophie? Naja, also ganz am Anfang weiß man ja noch gar nicht richtig, wie man da überhaupt reinstehen soll. Was interessiert die Leute tatsächlich, wie, wer guckt... uns überhaupt an. Wer hat darauf überhaupt Lust? Und am Anfang haben wir das natürlich auch recht professionell versucht, sag' ma's mal so, mit Erklärbärvideos. Hier, das ist unsere Eckbankmodell 1314 aus Rüster. Rüster hat folgende Vorteile. Das interessiert aber leider Gottes, gerade in den Startlöchern, keine Sau. Und das haben wir auch relativ schnell gemerkt. Und das war auch nicht ich. Also ich bin kein lehrender Erklärbär. Ich bin halt tatsächlich
Max Herrmannsdörfer: Ja, so wie in den Videos. Also da verständigt mich nicht. Und das haben wir dann quasi Roman auch dazu überredet gekriegt, zu sagen, komm, jetzt lass es uns einmal versuchen, so ein bisschen mal was Lustigeres. Ja, und tatsächlich, also gerade jetzt auf Social Media, wir machen ja nur Instagram, wir haben ja keinen TikTok oder Sonstiges. Damit kriegt man die Menschen voll. Und wenn man halt ein lustiges Video macht und das dann auch noch einen sinnhaften Mehrwert hat, also man kann ja auch Lerninhalt oder sonstige Inhalte kann man auch lustig vermitteln. Und das ist so der Mittelweg, womit es eigentlich relativ gut funktioniert hat. Okay, ihr habt euch da jetzt aber schon eine ordentliche Followerschaft aufgebaut und auch Leute, die die Reels regelmäßig gucken und auch kommentieren. Interaktion ist da sehr hoch bei vielen Videos. Und dann ist der Aufwand, der jetzt dagegen steht, ja gar nicht mal so unfassbar hoch. Ich hätte jetzt mit deutlich mehr gerechnet eigentlich als mit den drei Stunden oder so. Klar, das Schnitt fällt vielleicht weg. Aber trotzdem, Ideenfindung, Filmen, das zählt ja dann trotzdem alles und mit rein. Also wir sind da ja auch relativ, ich würde es nicht sagen unprofessionell, aber ich würde mal ein bisschen blauäugig sind wir ja. treffen uns und sagen dann nicht, hast du schon eine Idee, habe ich eine Idee? Ne. Also wir trinken dann einen Kaffee und sagen dann, wie wär's denn mit, ja okay, lass mal gucken, wie wir das umsetzen können. Und im Nachhinein wird es dann halt immer irgendwie lustig. Und wir sagen dann, können wir das hochladen? Ist das schon eine Grenze, die wir überschritten haben? nee, komm, wir versuchen es einfach. Ja, und das ist dann im Prinzip der Aufwand. Und dadurch, dass ich mich halt auch nicht viel verstellen muss oder da keine Skripte befolgen muss, es ist halt super easy eigentlich. cool. Sehr gut. ist wohl der beste Fall, wenn man das einfach so in den Arbeitsalltag integrieren kann und da gar nicht wahnsinnig viel in Texte und Kreation reinstecken muss. Finde ich sehr sympathisch. Jetzt ist die Frage. Bringt euch diese Präsenz bei Social Media irgendwas? Also habt ihr, keine Ahnung, mehr Kundenanfragen bekommen oder mehr Bewerbungen? Was würdest du sagen? Was bringt euch das? Naja, also im Grundsatz muss man ja sagen, Social Media ist ja nicht auf den Regionen begrenzt. Wenn ich jetzt hier in Baden-Württemberg was hochlaute, dann haben die das in Rheinland-Pfalz und NRW genauso.
Max Herrmannsdörfer: Und wir kriegen Bewerbungen, wir kriegen auch Anfragen für Aufträge, aber die kommen dann halt leider aus Köln oder vielleicht doch mal von der Ostsee. Und dann musst du halt erst mal sagen, habt ihr überhaupt mal gegoogelt, wo wir denn sind? Ja, vom Grundsatz her, man bekommt halt erst mal eine Sichtbarkeit in jedem Fall. Also man darf ja auch sagen, viele Fachmagazine sind auf uns aufmerksam geworden, einfach weil wir auch Themen angesprochen haben, die jetzt vielleicht sonst ein bisschen untergehen im Alltag oder generell bei Social Media. Da waren echt viele schon bei uns und auch mit Podcastaufnahmen und hier und da und tralala. war sogar, wurde ich eingeladen zurzeit nach Berlin. Da war ich kurz selber ein bisschen überfordert mit mir und meinem Leben und auch mit meinem Dasein. da so ja, hoppla. Hä? Ja, das waren so die ersten Anfänge, wo ich gesagt habe, okay, glaube, Leute mal kurz hinsetzen. Ich glaube, wir haben was losgetreten. Ja, also das. Sichtbarkeit ist ein ganz, ganz großes Ding und wir fahren ja quasi die Non-Profit Schiene. Das heißt, wir haben derzeit noch keine Kooperation. Wir haben keine, also noch keine finanzielle... Ja, ihr habt keine Einnahmen dadurch. Wir haben keine Einnahmen dadurch. Wir machen es tatsächlich derzeit jetzt fürs Handwerk. Also der Profit liegt tatsächlich bewusst jetzt nicht auf unserer Seite, sondern eher auf der Seite von denen, die sich die Videos angucken. Das ist jetzt vielleicht auch nicht ganz so typisch und manche würden sagen, seid ihr blöd, ihr müsst doch da irgendwie einen Mehrwert rauskriegen. Aber wir haben auch gesagt, solange es uns Spaß macht und ja doch, also die Sichtbarkeit an sich ist ja schon mal ein Ding. Wie gesagt, wir haben am Anfang schon gesagt, wir sind ja keine riesengroße Schreinerei. Natürlich haben wir ein breites Feld, was wir abdecken. Aber sagen wir so, die letzten zehn Jahre, wo ich jetzt hier bin, hatten sich da jetzt noch nicht ganz so viele dafür interessiert und allein dafür schon ist es. unfassbar wertvoll. Und ich kann mir vorstellen, vieles passiert dann auch indirekt, wenn potenzielle Kunden googeln und kommen dann auf euch, auf euren Instagram-Account oder auf die Berichte, auf Podcast-Aufnahmen etc. Dann hat das natürlich irgendwo eine Reputation für euch oder ist eine Reputation für euch, wenn ihr in vielen Medien genannt werdet oder dann eben auch mal mit dem Jörg Dietrich, dem Handwerkspräsidenten an einem Tisch sitzt. Sowas, ich meine, das trägt schon dazu bei, glaube ich, dass der
Max Herrmannsdörfer: Betrieb ein gewisses Standing, sage ich mal, erhält. Also das kann man, glaube ich, schon damit zusammenbringen. Ja, auf jeden Fall. Jetzt hat es ja einen Grund, warum wir beide jetzt hier auch miteinander im Rahmen des Paletikats Podcasts miteinander sprechen. Du bist bei dem Event Hands-on Handwerk am 22. September mit am Start als Speakerin. Du wirst über das Thema Social Media sprechen. Der Titel ist Wir haben doch keine Zeit für Social Media. Richtig. Also ich glaube, das ist So ein ganz gängiger Spruch, den man noch im Handwerk hört in vielen Betrieben, warum man aktuell noch kein Social Media macht. Sophie, worauf können sich die Teilnehmer denn freuen bei diesem Termin? Also ich darf ein bisschen erzählen, wie wir überhaupt in den kompletten Anfängen dazu gekommen sind, überhaupt mit Social Media anzufangen, den Umfang vielleicht ein bisschen darzustellen, dass man vielleicht manchen Betrieben auch die Angst nimmt. dass vielleicht jemand sagt, vielleicht haben wir ja doch die zwei Stunden in der Woche Zeit für das Ganze. Vielleicht sind ja auch schon Menschen dabei, die anfangen möchten oder angefangen haben und Rückfragen haben. Es gibt dann noch eine offene Fragerunde, da stehe ich dann auch genauso zur Verfügung. Genau, die Vor- und Nachteile, da darf ich ein bisschen drüber sprechen. Ja, einfach übers komplette Thema. Ja, vor allem wie ihr das in der Praxis dann auch umsetzt. Weil ich glaube, dass da tatsächlich viele noch Berührungsängste oder Angst davor, dass es erstens zu viel Zeit einnimmt, dass man vielleicht gar nicht weiß, was soll man denn überhaupt zeigen und klar, was bringt es mir dann letztendlich auch. Klar ist wahrscheinlich auch nicht jeder Betrieb wird auf Anhieb eine Millionen Reichweite haben, wie ihr das jetzt bei manchen Videos dann auch habt oder hunderttausende Reichweite. Hatten wir am Anfang aber genauso. Ja. Ja. Und ich da geht es die Sensibilität zu schaffen dafür, oder? Genau. Was wäre denn so dein Tipp für Betriebe, sich mit dem Thema Social Media vielleicht noch nicht so krass beschäftigt haben, aber da vielleicht die ersten Schritte gehen wollen. Kannst da vielleicht schon mal irgendwas an teasern? Also man muss sich bewusst sein, welche Schiene man fahren möchte. Wenn man jetzt von Anfang an sagt, wir möchten da unbedingt Gewinn erzielen durch welche Schiene auch immer, muss man sich von Anfang an bewusst sein und das auch ein bisschen anders aufbauen als es jetzt zum Beispiel wir gemacht haben. Wenn man jetzt einfach nur mal gucken möchte.
Max Herrmannsdörfer: Hey, wie weit kommt man denn mit dem geringsten Aufwand? ist es genau. Das ist einfach lustig. Einfach probieren dann wahrscheinlich. Einfach tatsächlich probieren und sich auch selber fragen. Also wie schon gesagt, am leichtesten fällt einem das Ganze, wenn man sich nicht verstellen muss. Wenn man jetzt mega erklären kann und sagt, ich erkläre die Kreissäge wie sonst kein anderer auf dieser Welt, erkläre Videos. Warum auch nicht? Wenn du jetzt ganz viele spezielle Hölzer hast in deinem Betrieb oder Also jeder hat ja irgendwo so bisschen seine spezialisierte Schiene, die auf jeden Fall zeigen. Wenn man jetzt auch ein Produkt hat, gerade wie wir, wo auch sonst jeder sagt, bitte was habt ihr? Genau das zeigen. Ja und wie gesagt, am leichtesten fällt es einem und man hat am meisten Erfolg, wenn man sich nicht verstellen muss. Und da darf man auch nicht versuchen, andere nachzumachen und zu sagen, ich möchte es jetzt machen wie der Sophie oder ich möchte es jetzt machen wie ein Ben Berger oder wie sonst irgendjemanden oder ein Jonas Winkler und man isst das gar nicht. Dann kann man es auch gleich lassen. Genau. Sophia, würde ich sagen, alles weitere gibt es am 22.09. 13.30 bei Hands on Handwerk. Und ich danke dir ganz herzlich für deinen Besuch hier bei uns im Podcast. jetzt geht es gleich weiter mit der Pia. Danke dir, Sophie. Ja, bitte gerne. Tschüss. Also Pia, wir haben es gehört, die Programmvielfalt, ist wahnsinnig groß bei diesem Event. Jetzt die Frage. müssen die Teilnehmenden beim Event irgendeine Art Vorerfahrung haben mit Paletikat oder kann man da wirklich auch völlig als Neuling reingehen? Also ganz eindeutig Letzteres. Natürlich freuen wir uns über jeden Kunden, der mit Paletikat arbeitet, der dann teilnimmt, aber es ist gar nicht die Voraussetzung, dass man irgendwas über unsere Software wissen muss, geschweige denn Anwender sein muss. Also es ist wirklich ganz bewusst offen für jegliche Handwerker, die sich mit Digitalisierung auseinandersetzen. Jetzt darfst du noch verraten, wie meldet man sich überhaupt an? Das haben wir bisher noch nicht thematisiert. Wie kommt man überhaupt zu diesem Event? Wichtig, ja. Gut, dass du es sagst. Also natürlich einfachster Weg wahrscheinlich über unsere Website. Also man geht einfach auf PaletteCut.com und dann ist überall ploppt einem Hands-on-Handwerk entgegen. Direkt groß auf dem Eingangsbild auf unserer Website kann man einfach draufklicken, kann das Programm sich nochmal genauer angucken und findet dann dort eben Anmeldeformular.
Max Herrmannsdörfer: Genauso sind wir aber natürlich auf unseren Social Media Kanälen, also vor allem auch auf Instagram und LinkedIn ganz intensiv tätig. überall wo man uns auch sonst findet, sag ich mal, auf jeglichen Kanälen findet auch Hands-on-Handwerk statt und überall da gibt es eine Anmeldemöglichkeit. wie gesagt, über die Website wird es am schnellsten gehen und dann findet man Anmeldeformular. Man kann sich dann aussuchen, ob man sich für den ersten oder für den zweiten oder eben für beide Tage anmelden möchte. Kriegt dann entsprechend rechtzeitig die Anmelde links zugeschickt und Genau, kann sich dann passend zu seinem Zeit-Slot der einen Interessierte einwählen. Und das Ganze ist kostenlos. Das müssen wir auch nochmal klar rausstellen. Das kostet keinen wichtig auch. Sondern man kann sich da tatsächlich seinen Slot, seine Themen raussuchen und sich dann einschalten, wenn man eben Bock hat, Zeit hat, Lust hat, sich zu informieren über verschiedene Es war uns tatsächlich auch ganz wichtig, dass es kostenlos, also dass wir jetzt eben mit diesem Pilot, mit dieser Pilotveranstaltung auf jeden Fall kostenlos bleiben. Wir wollen die Hürde so gering wie möglich halten. Und man kennt es ja selbst, sobald irgendwas kostet, muss man oft zu seinem Chef gehen. sagen, Achtung, will hier gerne dran teilnehmen, kostet irgendwie 50 Euro, keine Ahnung, darf ich das machen? Ja, nein. Diesen Schritt wollen wir komplett überspringen. Wir wollen alle erreichen, es geht auch gar nicht darum, dass das nur Geschäftsführer sein sollen oder irgendwas. Es ist wirklich jeder Handwerker, der irgendwie Bock hat, daran teilnehmen mit der geringsten Hürde, die irgendwie möglich ist. Und das ist einfach nur dieses Anmeldeformular. und dann freuen wir uns auf jeden, dazu hört. Pia, möchtest du denn zum Abschluss noch irgendwas sagen? Du bist jetzt seit Monaten bei Hands on Handwerk in der Organisation beteiligt, die Zeit rennt. Es sind noch gut zwei Wochen bis zum Eventstart. Was möchtest du noch für eine Message raushauen? Also, damit befällst mich jetzt ein bisschen. Also, ich bin aufgeregt, ich freue mich aber auch sehr und ich hoffe einfach, dass es ein Erfolg wird. haben die ein oder andere Überraschung noch eingebaut. Also es lohnt sich auf jeden Fall wirklich auch live dabei zu sein. genau, ich hoffe sehr, ganz viele einschalten, ihren Mehrwert rausziehen und dass wir mit diesem Event einen Schritt in Zukunft der Digitalisierung schaffen können. Pia und genau das wünsche ich euch dir persönlich und Paletika, dass ihr mit diesem Event Hands-on Handwerk einen Mehrwert bieten könnt für das Handwerk, für die Handwerksbetriebe und
Max Herrmannsdörfer: Ich freue mich selbst, wenn es dann online geht, wenn es live geht. Dieses Format werde ich jeden Fall reingucken. Wir wünschen euch ganz viel Spaß, ganz viel Erfolg dabei. Danke für deine Zeit. Danke dir. Mach's gut. Ciao. Ciao! Weitere Informationen findest du unter handwerker-radio.de
Max Herrmannsdörfer: Diese Folge wurde unterstützt von Paletikart, der 3D-Planungssoftware für den Innenausbau.
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