#186 Einblicke in den Garten- und Landschaftsbau – Messe-Special GaLaBau 2026

Shownotes

Diese Folge wird unterstützt von AVANT TECNO Deutschland

Was macht den Garten- und Landschaftsbau zu einem der vielseitigsten und vielleicht schönsten Berufe? In diesem Messe-Special von der GaLaBau 2026 in Nürnberg nimmt Max Herrmannsdörfer euch mit ins Rollende Podcaststudio – direkt hinein in eine Branche, die sichtbare Ergebnisse schafft: von der Kellerabdichtung über Terrassen, Pools und Pflasterflächen bis zur kompletten Gartengestaltung. Zu Gast ist Christian, auf Instagram bekannt als „frag.doch.christian“. Der Galabauer und Content Creator spricht über seinen Arbeitsalltag, authentische Einblicke von der Baustelle, die Schattenseiten von Social Media – und darüber, warum sein Beruf für ihn der „geilste Job der Welt“ ist.

Im zweiten Gespräch erklärt Jörg Majoli, Geschäftsführer von AVANT TECNO Deutschland, wie Multifunktionslader mit mehr als 250 Anbaugeräten den Garten- und Landschaftsbau unterstützen können. Es geht um körperentlastendes Arbeiten, Service und Mietangebote, elektrische Lader mit eigener Batterietechnologie sowie die geländegängigen Leguan-Hubarbeitsbühnen. Außerdem gibt Jörg einen Ausblick auf die Entwicklung von Akku-Technik, digitalen Services und neuen Einsatzmöglichkeiten für Maschinen auf der Baustelle.

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Max Herrmannsdörfer: Hallo zusammen und herzlich willkommen bei einer neuen Folge von Handwerk erleben. Heute in einem ganz anderen Setting. Wir sind unterwegs mit unserem rollenden Podcaststudio bei der Messe Nürnberg bei der Galerbau 2026. Wir wagen heute einen Blick raus aus dem klassischen Handwerk, schauen in den Garten und Landschaftsbau. haben da ein paar Interviews für euch aufbereitet und vorproduziert. Zum einen spreche ich mit dem Christian. Ihr kennt ihn vielleicht. Frag doch Christian bei Instagram. Er erzählt mir ein bisschen was über den Garten- Landschaftsbau im Allgemeinen, über seine persönlichen Tätigkeiten und natürlich ein bisschen was über die Messe hier in Nürnberg. Und wir waren bei Avant Techno Deutschland. Da gibt es richtig schöne Lader. Perfekt für alle, die im Garten- und Landschaftsbau tätig sind. Und dort habe ich mit dem Geschäftsführer Jörg Majoli gesprochen. Ich wünsche euch ganz viel Spaß mit dem Messe-Special zur Gala Bau 2026. Das Handwerker Radio ist unterwegs bei der Gala Bau 2026 in Nürnberg. Und bei mir steht ein Gesicht des Gala Baus. Bei mir ist der Christian bekannt als fragt doch Christian bei Instagram. Hi. Hi, alle zusammen. Schön, dass du dir die Zeit nimmst, mit mir hier ein bisschen zu quatschen in unserem rollenden Podcaststudio. Christian, so die ersten Eindrücke von der Messe. Wie ist es bisher? Ja, mega geil. Messe ist immer Highlight für alle Gala-Bauer. ja, ich liebe so Messen, auch Leute kennenzulernen und auch anderen Leuten zu zeigen, was man auf so einer Messe zu erleben hat quasi oder erleben kann. Ist einfach immer faszinierend, wenn so viele Leute auf so einer Messe sind. Ist geil. Was sind denn in diesem Jahr so die Themen? Hast du dir schon mal so ein bisschen Überblick verschaffen können, was so gerade aktuell ist im Galerbau, was dich persönlich vielleicht auch beschäftigt? Ja, viele Themen sind natürlich im Galerbau aktuell, seinen Körper zu schonen. Da gibt es so viele Sachen, zum Beispiel bei Halda hier, wo wir gerade sind. Wir haben einen Alu Simplex, der schonet die Gelenke, Schulter. Ja, ist halt...

Max Herrmannsdörfer: Der Galerbau ist halt anstrengend und man kann halt viel sehen, auch seinen Körper halt nichts zu belasten. Ja, jetzt sind wir ja vom Handwerkerradio aus ganz gewerkeübergreifend tätig. Mit dem Galerbau haben viele vielleicht jetzt nicht direkt die Berührungspunkte. Erklärst du doch gern mal, was steckt denn da alles drin im Galerbau? Im Galerbau steckt halt alles drin. Das ist schon eine Besonderheit. Im Galerbau machst du halt alles rund ums Haus. Wir fangen ja von der Kellerabdichtung an, Kanalrohre vorlegen, Gartengestaltung, Terrassenbau, Teichbau, Poolbau. Also der Galabau macht alles oder fast alles. Ja, ist halt einer der Berufe, die am vielseitigsten ist. Und du siehst halt, was du schaffst. Und das ist halt das Schöne in dem Beruf. Wie ist es denn bei dir persönlich? Du bist ja nicht nicht selbstständig in deinem Gewerk, sondern bist angestellt, ne? Genau, ich bin angestellt. Das heißt, du bist ganz normal Vollzeit bei dir tätig. Du kommst aus NRW, ne? Genau, Mörs, die Ecke komm ich. Und ich gehe jeden Tag acht Stunden arbeiten. ja, nach der Arbeit ist da noch Social Media dran. Ja, es nimmt sehr viel Zeit im Anspruch, aber... Ist ja bei dir nicht ganz zu vernachlässigen. Ich habe jetzt gerade vorher nochmal geguckt, stand heute 266.000 Follower und Followerinnen. Das ist schon eine ordentliche Zahl. Wie ist das Ganze so krass gewachsen und entstanden? Ja, ich mache Social Media seit ungefähr zweieinhalb Jahren. Ich habe TikTok angefangen. TikTok habe ich aktuell eingestellt, mache nur noch Instagram und ja, wie ist es dazu gekommen? Ich denke, es ist einfach dazu gekommen. Viele sagen es zu mir, weil ich halt authentisch bin und wirklich noch live auf der Baustelle bin und den Leuten halt einfach zeige, was unser Job. Also das ist das, was die Leute bei deinem Kanal schätzen. Das sind immer ganz ehrliche Videos. Du zeigst ganz viele Projekte von aktuellen Baustellen, sprichst aber dann auch über Themen, die die Branche beschäftigen, aber generell auch das ganze Handwerk beschäftigen. Also bei dir ist es ein guter Mix oder wie würdest du es beschreiben? Genau.

Max Herrmannsdörfer: Ich mixe halt wirklich alles auf der Baustelle. Auch Fehler, passieren, die mir passieren. Das zeige ich auch, weil das kann halt jedem passieren. ja, ist halt nicht so geschönt alles. Halt nicht so professionell. Aber das lieben die Leute halt einfach, weil es live ist. Die Leute werden live abgeholt und da fahren die halt total drauf ab. In zweieinhalb Jahren sich dann so eine Präsenz aber zu erarbeiten. Das ist schon ordentlich, da gehört schon bisschen was dazu. Viel Zeit, die da reingeht. Viele, viele Stunden und Tage, Nächte. Ist auch nicht immer einfach, gibt auch schwere Zeiten. Man wird auch bedroht sozusagen. Kennt man ja Social Media. Man kennt sich nicht, die Leute schreiben keine tollen Nachrichten und so. Aber da schaut man halt drüber, weil man halt viel mehr Leute abholt, die es geil finden. Ja, du hast es. Vorher auch schon gesagt, bei allen negativen Erlebnissen, du dann auch mit Social Media hast, es ist auch ganz viel Positives dabei. vielleicht kannst du so ein paar Geschichten mal erzählen. Was hast du so in letzten Monaten erlebt, was dann mit deiner Präsenz auch zu tun hat bei Social Media? Am schönsten ist einfach für mich immer, wenn man Leute trifft wie hier auf der Messe. kam auch eine Berufsschulklasse schon vorbei. Die sind mit 50 Leuten hier. Wenn dann so Azubis zu dir kommen und sagen, hey Christian, du hast mich abgeholt. Wegen dir habe ich mich für diesen Beruf entschieden. Krieg schon wieder Gänsehaut. Wirklich ist Wahnsinn einfach, wenn man wirklich so einen Einfluss auf die Branche hat, den Leuten einfach mit einfachen Mitteln zeigen kann. Der Job ist geil. Was macht diesen Job denn so geil? Ja, man sieht, was man macht. Du siehst, was du mit deinen Händen geschaffen hast und hast halt immer tollen Kundenkontakt. Das macht es aus. Du kommst da hin auf eine Baustelle, da ist totales Chaos. Und im Endeffekt, wenn du weg bist, ist alles schön. Gibt es irgendwas, was du am liebsten machst? Du hast gesagt, Gardebau ist wahnsinnig vielfältig. Genau, vielfältig. Aber gibt es in dem Bereich irgendwas, wo du sagst, ja, da freue ich mich drüber?

Max Herrmannsdörfer: Ich selber verlege am liebsten Keramikplatten. Also ich mache bei uns in der Firma auch quasi viel Keramik. Ist für mich einfach eine geile Sache. Du siehst halt ganz schnell, was du gemacht hast und ja, ich lieb's einfach. Ja, geil, cool. Wenn wir jetzt noch mal auf die Gala-Bau zurückkommen, auf die Messe, die jetzt in Nürnberg begonnen hat, die in diesen Tagen laufen wird. Auf was freust du dich da am meisten? Hast du überhaupt Zeit, so bisschen die Messe auch zu erleben und mitzunehmen? Klar, ich nehme die Messe auch mit. Ich bin jetzt zum Beispiel hier bei Halder Tools, weil ich Markenbotschafter bin. Aber ich werde mir trotzdem die Zeit nehmen, natürlich auch selber das Erlebnis der Messe zu erleben. und ja, das ist auf jeden Fall das Pflichtprogramm, nochmal in eine Runde zu drehen. Und weil das muss man einfach sehen. Hast du noch irgendeine Message an deine Kolleginnen und Kollegen aus dem Galabau, was möchtest du denen gerne sagen? Ihr alle da draußen, also alle Galabauer, ihr den geilsten Job der Welt. Das ist meine Message, weil ich liebe diesen Job. Wie viele andere da draußen auch. das merkt man. In meinen Augen gibt es wirklich keinen Job, der vielseitiger ist. Das merkt man dir an und ich wünsche dir ganz viel Spaß und Erfolg weiterhin. Viel Spaß bei der Galerbau und danke, dass du dir die Zeit genommen hast, Christian. Vielen Dank. Danke dir. Danke dir. Die Galerbau 2026 in Nürnberg. Wir sind vor Ort mit unserem rollenden Podcaststudio jetzt am Stand von Avant. Und bei mir ist der Jörg Majuli, Geschäftsführer von Avant Techno Deutschland. Hi Jörg. Hi. Jörg, die Galerbau ist gestartet. Welche Bedeutung hat diese Messe für die Branche? Also die Branche oder das ganze Handwerk ist ja immer... Also ich bin selber 50 Jahre... Also ich arbeite jetzt dieses Jahr 49 Jahre. Bin Zimmerermeister, war mein erster Beruf. Also ich komme aus dem Handwerk, ich lebe das Handwerk, ich liebe es. Es ist oft unterschätzt worden und heute hat das Handwerk einen goldenen Boden. Galerbau ist ja ein hochinteressanter Beruf. Man sieht ja draußen sind ja die Testbaustellen. Es geht Beton zu machen, es geht Steine setzen, es geht ums Pflastern.

Max Herrmannsdörfer: Es geht darum, Pflanzen anzulegen, geht darum, Bete anzulegen. In einer Zeit, in wir teilweise von Medien erschlagen werden, ist der Garten heute mehr denn je der Ruhepunkt der Menschen. Und es gibt unheimliche Möglichkeiten. Also als Galabauer zu arbeiten, ist, glaube ich, ist ein Traumberuf. Das ist der Punkt, wo du sagst, ich gehe nach Hause, ich gehe auch noch in zehn Jahren an diesem Garten vorbei, ich habe was geschaffen. Es ist ein Kunstwerk in der Natur. Und das ist wirklich ein ganz schöner Punkt. Und ich glaube, den können ganz viele selbst auch genau so widerspiegeln, dass der Garten für einen selbst ein Rückzugsort ist. Ein Safe Space im ganzen schnellen Trubel. Von daher, ja, ich glaube, da liegt ganz viel Potenzial für den Garten- und Landschaftsbau und für alle Partner, die da irgendwie mit beteiligt sind. Und da kommen wir zu Avant. Du bist jetzt seit mehreren Jahren bei Avant. Was macht Avant genau? Woher kennt man euch? Also Awant ist, wir sind ein finnisches Familienunternehmen. Wir haben diese Multifunktionslader. Man sagt auch, wir haben den Multifunktionslader erfunden. Das Unternehmen gibt es jetzt 35 Jahre und es ist ein Multifunktionslader. Das ist kein klassischer Radler, Schaufel und Palettengabel, sondern wir haben bei uns über 200 Anbaugeräte. Wir haben Galabauer in der Kundschaft, die haben einen Awant und 17 oder 18 Anbaugeräte. Also er kann Steine setzen. Er kann Pflaster verlegen, kann den Rasen umwälzen, kann neuen Rasen pflanzen, kann einen Baum wegtragen, Estic machen, kann Sträucher wegmachen. Also es gibt so viele Möglichkeiten. Löcher bohren für den Zaun. können bohren, können Graben fräsen, vielleicht auch von der Solarpanele zum Haus. Wasserleitungen, auch Wassertanks werden ja gesetzt. das Thema Wärme, wie auch das Thema Wasserspeichern. sinnvoll das Wasser für die Bäume zu speisen, da gibt es unheimlich viele Möglichkeiten. Also grundsätzlich gibt es bei Erwand über 250 Anbaugeräte. Das hat auch sonst kein Anbieter. Wir entwickeln das auch selber. Also wir stellen selber her. Wir entwickeln selber. Wir kriegen natürlich die Ideen von den Kunden. Auf der anderen Seite haben wir ein hoch innovatives Entwicklungsbüro in Finnland, die selber schauen, was kann man denn machen. Natürlich werden die Anbaugeräte auch modifiziert. Das ist eins der Themen. Wir wollen da einfach weiter nach vorne. Und wir sind

Max Herrmannsdörfer: Definitiv eine Hilfe für den Kunden und das macht uns auch stolz. Wenn wir beim Thema Kunden mal bleiben, auch wenn es ums Thema Service geht, ums Thema Miete, ums Thema Testberatung. Wie seid ihr da aufgestellt? Wir sind die Avantekno Deutschland GmbH. Wir sitzen in der Nähe von Darmstadt. Insgesamt haben wir in Deutschland anti-50-Händler mit weit über 100 Standorten. Das heißt der Kunde, der sich für eine Maschine entscheidet, findet im Umkreis von 30, 40, 50 Kilometer einen Händler. Der berät ihn, der hat Maschinen da, der hat einen Mietpark da, wo er auch was ausleihen kann und der bewährleistet auch den Service. Und das ist einfach ein wichtiger Punkt auch für den Kunden, dass er dieses Gesamtpaket von uns bekommt. Die Anbaugeräte, die ihr habt, du hast erwähnt über 250. Braucht man wirklich so wahnsinnig viel? sag ich mal, die Kunden, die wir haben, die ich jetzt wirklich bewusst kenne, habe einen Kunden, der hat drei Erwandten und der hat ungefähr 48 Anbaugeräte. der hat einfach, der kann da arbeiten. Wir haben auch ganz kleine Galabauer Hausmeisterdienste, ein Awant und ein 12, 15, 17 Anbaugeräte. Du kannst einfach viel damit machen, ob Schneeweg machen, Kehren, Laub wegblasen, Laub sammeln, Gras mähen, mulchen. Also da gibt es enorm viel. Standardmäßig fängt das irgendwo mit einem Awant und drei Anbaugeräten an und es erweitert sich dann mehr Anbaugeräte. Aber multifunktionell, das ist schon das, was ihr auch lebt. Tatsächlich für jeden Einsatzzweck das richtige Werkzeug haben. Genau. Das ist so das finnische Taschenmesser, kann man sagen. Nicht das Schweizer, sondern das Finnische. Das finnische Taschenmesser ist etwas größer und etwas weitläufiger im Arbeitsaufbau. Jörg, lasst uns auf die Galerbau einmal gucken und mal gucken, was ihr hier für neue Innovationen am Start habt. Wir haben es. Ich eben gerade schon gehört und gesehen, ihr habt einen neuen E-Lader mit dabei. Erzählt doch mal was. Also wir sind ja ehemäßig schon seit 2013 unterwegs, was heißt auch in den Anfang der 90er gab es schon E-Lader. Kann man sich heute vorstellen, vier Batterien in Reihe gekoppelt. Gibt es auch noch welche? Laufen noch? Also einen wissen wir noch, der in Deutschland läuft. Dann haben wir seit 2012 E-Lader gebaut, haben die Batterien fremd eingekauft. Das war schon soweit okay.

Max Herrmannsdörfer: Wir haben aber festgestellt vom Anwendungsbedarf, den wir bei uns und allen unseren Kunden haben, das reicht alles noch nicht aus. Dann haben wir einfach gesagt, wir entwickeln selber eigene Batterien. Die sind im Prinzip 23 fertig geworden. Also es gibt eigene Batterien, es hat kein Hersteller außer uns, baut die eigene Batterie mit einer sehr guten Technik, OptiTem, das heißt die Batterie, das weiß ja jeder vom Handy, was auch immer. Die Batterie braucht optimale Temperatur. Unsere Batterien Optitemp sind patentiert. Das heißt, kann, wenn es heiß ist, die Batterie kühlen und wenn es kalt ist, wird die Batterie aufgewärmt, sodass die eigentliche Batterie in einem optimalen Temperaturbereich läuft. Das heißt auch im Winter, wenn es mal wirklich tief kalt ist, kein Problem für eure Batterien. jetzt Phasen, wir haben jetzt schon letzte Woche mal so eine Phase gehabt, du hast morgens 11 Grad gehabt, mittags fast 27 Grad. Der Akku wärmt sich morgens auf und wenn du mittags am Arbeiten bist und es ist zu warm, kann er wieder gekühlt werden. Das ist schon einzigartig, derzeit gibt es nicht. Und es gibt auch keinen Hersteller, der die Batterie selber steuert. Dazu haben wir ja auch die Ladekapazität, das heißt der Cube. Hier kann ich mit Photovoltaik oder auch laden. Früher habe ich einen Diesel-Tank mitgenommen und hier nehme ich den E-Tank mit, wo meine Kapazität drin ist. Wir sind schon auch stark in der Verbrennung. Ganz klar, immer noch 80 % oder 85 % der Maschinen sind mit Verbrennungsmotoren. 15 % sind mit E-Motor und wir gehen davon aus, dass das sich ändert. Das heißt, irgendwann werden es vielleicht mal 30, 40, 50 % an E-Ladern sein. Die Batterien und die Speicherkapazitäten entwickeln sich. Parallel dazu wird der Verbrennungsmotor sich reduzieren. Deswegen haben wir uns entschlossen, selber das Optimale hier zu entwickeln. Das ist schon eine Besonderheit. Ihr seid dann nicht angewiesen auf irgendwelche Fremdhersteller, sondern alles in finnische Produktion. Genau. Und das bedeutet natürlich auch im After Sales große Erleichterungen für den Kunden. Wir können schnell, wenn es ein Thema gibt, schnell Hilfe anbieten. Das war vorher etwas schwieriger. Das wurde immer gelöst, aber jetzt haben wir alles in der Hand. Das heißt, wir können da drauf schauen. Wir können sehr schnell feststellen, wenn etwas ist, was es macht. Ja. Wie wird es angenommen in der Praxis?

Max Herrmannsdörfer: Bei uns in der Branche mit dem Lader ist es so, dass ein Lader standardmäßig 3, 4, 5 Stunden läuft. Und das kriegen wir halt mit dem eLader super hin. Also wir können bis zu 6 Stunden derzeit arbeiten. Das ist sicher ein Markt, der sich entwickelt und man muss dort einfach mal schauen, Also wir unterhalten uns sehr intensiv mit dem Kunden, was er machen möchte und dann können wir sagen, okay, der eLader für dich heute passt, das kriegst du super hin. Wir machen es auch so, dass der Kunde testen kann. Ich sage, okay, du hast die Anforderungen. Probierst auch. Wir dem Anbaugerät raus, fahr einen Tag, probierst. Wenn dir das gefällt, dann können wir uns darüber unterhalten. Dazu gibt es ja Fördermöglichkeiten, wenn du mit Photovoltaik arbeitest. Also es macht in der Lebensdauer einer Maschine natürlich auch enorm was am Preis aus. Und meinst du, da ist noch viel Entwicklungsspielraum nach oben. Sind wir da noch am Anfang in dieser Branche? Also sicher noch ganz am Anfang. wir sind, der einen Seite sind wir heute sehr weit, auch mit unserer eigenen Technologie. Auf der anderen Seite ist es so, dass diese Entwicklung sicher immer noch in den, also ich würde sagen nicht mehr in den Kinderschuhen, aber es steht noch am Anfang oder ist noch unheimlich. auch viel Potenzial. Also wir machen mit der Wand Power, ist unser Unternehmen, den Finden, das die Batterien baut. Da gibt es schon viel weitere Pläne, wo wir noch hin wollen, wo wir hin können und wo wir das sehen. Ja, da bin ich sehr gespannt, wie sieht das bei euch weiter entwickelt? Ja, ich auch. Lass uns auf ein weiteres Fahrzeug, eine weitere Unterstützung, eine Hefe schauen. Ihr habt den Leguan mit dabei, die Hubarbeitsbühne. Was ist da die Besonderheit? Also unsere Leguane Hub Arbeitsbühne hat mehrere Einstellungsmerkmale. Das eine ist die Bedienung ist auch für den Mietpark hervorragend geeignet. Die Bedienung ist sehr einfach zu merken. Ich muss nicht studiert haben. einer guten Einweisung funktioniert das. ist einer der Punkte. Der nächste Punkt ist, wir haben standardmäßig heute einen Verbrennungsmotor drin und einen Elektromotor drin. Das heißt, wenn ich innen arbeite oder nah am Haus, kann ich ihn mit Strom betreiben. Da brauche ich keinen Verbrennungsmotor, keine Geräusche, keine Abgase. Unheimlich geländegängig. sind wir, glaube ich, ein Stück vor der Konkurrenz. Das sagt die Konkurrenz zu uns. Dann haben wir so Alleinstellungsmerkmale bei der Bühne bis 22,50 Wir haben einen eigenen Anhänger konzipiert. Das heißt, ich habe eine fahrbare Bühne am Anhänger bis 3,5 Tonnen, kann damit von Standort zu Standort fahren.

Max Herrmannsdörfer: brauche keine Lkw-Bühne, die ich nur dafür benutzen kann und gehe ich dann beim Kunden hin das Haus oder muss ins Gelände, komme ich mit dieser geländegängigen Bühne extrem weit raus. Auch auf schwierigen Gelände. Für welche Einsatzzwecke brauche ich den Legu an? Kannst mir das mal so beispielhaft erklären? Wo kommt der zum Einsatz? Also eines der großen Felder ist sicher die Baumpflege, ist heute einer der wachsenden Märkte in Deutschland oder auch in Europa mittlerweile. Also Bäume pflegen, Bäume schneiden, Totholz rausnehmen, all diese Dinge. Und da ist das Gelände oft schwierig. Es gibt die traditionelle Technik des Kletterns. Sollte auch jeder Baumpfleger können, sollte er auch eine Ausbildung dafür haben. Es macht es aber mit einer Hubarbeitsbühne wesentlich einfacher, wesentlich leichter. Das heißt, meine Arbeitsleistung am Ende des Tages ist größer. Parallel dazu spare ich mir meine Kraft. Also das sind so die typischen Einsatzfälle. Wir haben aber auch Maler, Zimmerer, Dachdäger. Passadenreiniger, alle die die die angebäuten arbeiten müssen innen und außen die kommen dann im Leguand super hin. Mit dem Leguand kann ich sowohl innen wie außen arbeiten, also mit Verbrennungsmotor, mit Elektromotor und ab 2027 haben wir den auch voll mit Akkubetrieb, also auch mit Avant Optitem Powerbatterien, sodass er auch ohne Verbrennungsmotor fahren kann. Ok, also auch da schon mal der kleine Ausblick auf 2027, was denn da kommen wird. Lass uns doch mal bei einem kleinen Zukunftsausblick bleiben. An was arbeitet ihr gerade noch so? Was kannst du uns schon verraten? Wo seht ihr euch in der Zukunft? Natürlich wollen wir Marktführer bleiben. Das ist große Bestreben. Die Qualität muss stimmen, der Aftersales für den Kunden, der Service muss passen. Das sind immer noch Dinge, die man immer noch verbessern kann mit der Schulung der Techniker, mit der Kunden. KI, also Künstliche Intelligenz, AI international gesprochen, ist ein Thema, wo wir integriert sind. Das heißt, wir wollen auch mit Arbeitsprozesse vereinfachen, für den Kunden transparenter machen. Es gibt eine App, wo der Kunde in Zukunft seine Maschine drauf hat. heißt, er kann auf dieser App sehr viel über seine Maschine wissen, kann da drauf schauen. Er kriegt Informationen, was es Neues an Anbaugeräten gibt, Videos von Kunden, wo Anwendungsmöglichkeiten gezeigt werden. ist auch eines der Dinge. Die Batterietechnologie an sich

Max Herrmannsdörfer: wird weitergetrieben mit Speicherkapazitäten, mit höheren Reichweiten in der Arbeitszeit. Anbaugeräte gibt es sowieso immer wieder neue. Also es ist ein ständiger Prozess. Ich wünsche euch dabei ganz viel Erfolg und ganz viel Spaß bei der Galerbau. Danke Jörg für deinen Besuch hier bei uns im Rollen im Vodkaststudio. Machts gut. Ciao. Euch auch viel Spaß. Danke. Und das war es schon wieder mit dieser Sonderfolge zur Galerbau 2026. Ich hoffe, euch hat dieser Ausflug in den Garten- und Landschaftsbau gefallen. Vielen Dank für's Zuhören und bis zum nächsten Mal. Ciao! Das wars mit Handwerk erleben. Dir hat diese Folge gefallen? Dann abonniere diesen Podcast, keine Folge mehr zu verpassen. Wir freuen uns auch über eine 5-Sterne-Bewertung bei deiner Podcast-Plattform. Dieser Podcast ist eine Produktion der Handwerker Radio GmbH. Weitere Informationen findest du unter handwerker-radio.de

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